Einsatzfahrzeug: Chur - FW Chur - HRF - Nero 104
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| Funkrufname | Chur - FW Chur - HRF - Nero 104 | Kennzeichen | GR 2000 |
|---|---|---|---|
| Standort | Europa (Europe) › Schweiz (Switzerland) › Graubünden | ||
| Wache | FW Chur Hauptdepot Kalchbühl | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Pflichtfeuerwehr |
| Klassifizierung | Teleskopmast | Hersteller | Mercedes-Benz |
| Modell | Econic 2628 LL | Auf-/Ausbauhersteller | Vema |
| Baujahr | 1999 | Erstzulassung | 1999 |
| Indienststellung | 2000 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Hubrettungsfahrzeug (HRF) der Feuerwehr Chur, stationiert im Hauptdepot Kalchbühl Fahrgestell: Mercedes-Benz Econic 2628 LL Technische Daten:
Aufbau: Podium:
Abstützung:
Drehkranz:
Hubarm:
Rettungskorb:
Feuerlöschkreiselpumpe:
Ausstattung:
Beladung:
Die Feuerwehr Chur hält gleich zwei Hubrettungsgeräte vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Eine Autodrehleiter (ADL) und einen als Hubrettungsfahrzeug (HRF) bezeichneten Teleskopmast (TM). Auf der einen Seite die ADL mit ihrem filigranen Gelenk-Leiterpark von Gimaex auf einem kompakten und wendigen Atego-Fahrgestell von Mercedes-Benz. Auf der anderen Seite das massige von Vema aufgebaute HRF auf einem dreiachsigen Mercedes-Benz Econic. Doch trotz seiner schieren Größe ist auch der Mast wendig, denn er besitzt eine Hinterachszusatzlenkung. Eins verbindet die beiden Hubretter trotz aller Gegensätzlichkeiten miteinander: Sie beide haben eine Rettungshöhe von jeweils rund 30 Metern. Erst im Jahr 2018 ergänzte die Feuerwehr Chur ihr HRF, als bis dahin einziges Hubrettungsgerät, durch eine ADL. Zunächst wurden beide Hubretter im Hauptdepot Kalchbühl stationiert. Nach der Wiedereröffnung des Depots Rheinstrasse 2024 wurde die ADL als Teil eines Einsatzelements zusammen mit einem Tanklöschfahrzeug (TLF) dorthin umgesetzt. Ihr auf den Namen Urs getauftes HRF konnte die Feuerwehr Chur im Jahr 2000 offiziell in Dienst nehmen. Aufgebaut wurde das dreiachsige Hubrettungsgerät aber schon im Jahr zuvor. Zunächst baute Vema in Finnland auf das dreiachsige Econic-Fahrgestell von Mercedes-Benz einen Teleskopmast vom Typ 323 TFL auf. Anschließend erhielt das HRF bei Rosenbauer in Österreich und der Schweiz ein maßgeschneidertes Podium. Insgesamt ist das HRF auf die Feuerwehr Chur maßgeschneidert. Der zwar über neun Meter lange, dreiachsige Econic 2628 LL ist dank seiner Nachlaufachse noch recht wendig und hat einen vergleichsweise kompakten Wendekreis. Dies kommt den Maschinisten in der engen Alt- und Innenstadt von Chur genauso entgegen, wie auf den kurvigen Straßen im Bergland rund um Chur und erst recht in den teils beengten Ortskernen der Gemeinden rund um Chur. Als Stützpunktfeuerwehr rückt die Feuerwehr Chur mit ihrem HRF nämlich auch zur Unterstützung der Feuerwehren ins Churer Umland aus. Die passende Antwort auf enge und verwinkelte Bebauung ist zugleich auch der Teleskopmast 323 TFL von Vema. Der auf bis zu 32 Meter ausfahrbare Teleskopmast besitzt nicht nur eine Ausladung von maximal 21 Metern, sondern kann mit seinem dreiteiligen Haupt- und dem einteiligen Korbarm auch Hindernisse zum Teil überfahren. Gleichzeitig besitzt der Mast an der Spitze einen geräumigen Rettungskorb für bis zu vier Personen, bzw. 400 Kilogramm Zuladung. Für die Brandbekämpfung ist der Rettungskorb mit einer kleinen Schnellangriffshaspel auf der einen und einem Wasserwerfer auf der anderen Seite ausgestattet. Der Werfer wird elektromechanisch vom Korb- oder vom Hauptbedienstand aus gesteuert. Über eine im Podium eingebaute N30-Pumpe von Rosenbauer kann sich das HRF selbst mit Wasser versorgen und ist nicht auf die Unterstützung eines Löschfahrzeuges angewiesen. Mit einer Leistung von 2.300 Litern pro Minute bei 16 bar ist die Pumpe genau passend ausgelegt für den Wasserwerfer am Korb. Das HRF ist aber nicht nur mit einer eigenen Pumpe ausgestattet. Ins Auge sticht rechts am Drehkranz die Atemschutzanlage von Dräger mit ihren beiden großen Druckluftflaschen. Über sie können die Feuerwehrleute im Korb mit Atemluftversorgt und vom Tragen eines Pressluftatmers entlastet werden. Unscheinbar hinter der Atemschutzanlage ist zudem ein kleiner Stromerzeuger verbaut, der die Energie für elektrische Verbraucher im Rettungskorb liefert. Die überschaubare Beladung des HRF findet in den fünf kleinen Geräteräumen des HRF Platz. Ergänzt werden diese durch zwei Staukästen oben auf dem Podium. Aus der Beladelist sticht insbesondere der Rettungsschlauch hervor. Er kann am Rettungskorb eingehängt und zur Evakuierung großer Personengruppen genutzt werden. Analog zu einer Drehleiter in der Brückenfunktion kann das HRF nämlich nicht eingesetzt werden, denn entlang des Mastes verläuft keine Leiter. Autodrehleiter der Feuerwehr Chur: |
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| Ausrüster | Rauwers GmbH | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/2 | Leistung | 205 kW / 279 PS / 275 hp |
| Hubraum (cm³) | 6.374 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 20.000 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 17.05.2026 | Hinzugefügt von | Christopher Benkert |
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