BOS-Fahrzeuge Journal 01/2018

Donnerstag, 11. Oktober 2018

BOS-Fahrzeuge Journal - Unserer Partner stellen vor:

Um unser Angebot künftig noch attraktiver zu gestalten, werden wir in unregelmäßigen Abständen einen Partner-Newsletter veröffentlichen. Darin geben wir unseren Partnerfirmen die Möglichkeit, Euch Ihre Neuheiten zu präsentieren. Da unsere Partnerfirmen einen bunten Mix aus Ausrüstern (z.B. Hersteller von Sondersignalanlagen) und auch Aufbauherstellern von Sonder- und Feuerwehrfahrzeugen bilden, bieten dieser Newsletter einen spannenden Einblick in die Neuheiten der BOS-Fahrzeug-Branche.

 

Ziegler - Industrielöschfahrzeug für einen polnischen Stammkunden

Die Albert Ziegler GmbH, einer der traditionsreichen und führenden deutschen Feuerwehraufbauhersteller gehört ebenfalls zu unseren namhaften Partnern. Neben Normfahrzeugen gehören auch Sonder- und Industrielöschfahrzeuge zu dem umfassenden Portfolio von Ziegler.

 

Foto: Ziegler

 

Erst kürzlich ist ein derartiges Industrielöschfahrzeug SLF 80/60-140 an einen Stammkunden in Polen ausgeliefert worden.

Das auf einem Mercedes Benz AROCS 4151 8x4 Fahrgestell aufgebaute Industrielöschfahrzeug verfügt über einen 6.000 Liter Löschwasserbehälter und einen 14.000 Liter Schaumtank. Die im Fahrzeug verbaute ZIEGLER Pumpe 10-8.000-1H liefert gewaltige Löschkraft. Das Schaumzumischsystem ZIEGLER EAD 80 garantiert eine effektive Nutzung des Schaummittels.

Über den fernbedienbaren Dachwerfer können die Löschmittel zielgerichtet ausgebracht werden. Die intuitive Bediensteuerung bietet die höchstmögliche Sicherheit während des Einsatzes.

 

Foto: Ziegler

 

Fahrzeuge für große Industireanlagen haben meist sehr spezielle Einsatzprofile und unterliegen keiner Norm. ZIEGLER hat die Erfahrung, Kompetenz und Technik, Fahrzeuge für diese Anforderungen nach Maß zu bauen – in allen Größen, mit jeder Art und Menge von Löschmittel, mit leistungsstarken Pumpen und Zumischanlagen sowie mit individueller Sonderausstattung.

Im Rahmen eines engen, intensiven Dialogs mit unseren Kunden konzipieren wir Fahrzeuge, die maßgeschneidert werden – passend zu den jeweiligen Aufgabenstellungen und Einsatzerfordernissen.

 Technische Daten SLF

 Tabelle: Ziegler

 

 

Rauwers / Federal Signal Vama – EKS 200 System - Elektronische Kompressor Simulation

Federal Signal Vama präsentiert die neue Elektronische Kompressor Simulation EKS200

Foto: Rauwers

 

Zwei synchronisierte Sirenen in Verbindung mit zwei 100W Lautsprechern produzieren mittels elektronischer Technologie die gewohnten deutschen Tonfolgen kombiniert mit den Vorzügen einer elektronischen Tonfolgeanlage.

 

Einfache Installation und Wartung:

Hierbei handelt es sich um ein kompaktes und modulares System für eine einfache Installation im Fahrzeug-Inneren! Gegenüber einem herkömmlichen Kompressorsignal fallen hier jedoch keinerlei Wartungskosten an!

 

Flexibilität bei Tag und bei Nacht:

Auch in Sachen Flexibilität punktet die EKS200. Eine spezifische Konfiguration für alle Länder ist problemlos möglich. Zusätzlich bietet die EKS200 auch eine Sprach- und Durchsagemöglichkeit, sowie eine Aufschaltung über NF-Eingang.

Als weitere Besonderheit kann per Knopfdruck zwischen einer Tag- / Nachtschaltung gewählt werden. Die Tonfolge kann somit während der Nacht gedämpft werden.

 

CAN-BUS Steuerung:

Die Kommunikation zwischen der Steuerung, den Leuchten, Sirenen und der Zentraleinheit ist digital via CAN-BUS. Dieses System minimiert eine aufwendige Verkabelung und ermöglicht die Steuerung aller Elemente von einer einzigen Bedieneinheit.

 

Tabelle: Rauwers

 

Dieses System ist nach den EU-Richtlinien der Direktive für elektromagnetische Verträglichkeit 2004/104/CE geprüft und zugelassen. Europäische Standard Tonfolgen (Deutschland, K-Standard M25029, Italien, Frankreich etc.).

 

 

 

WAS – ITW Bad Oyenhausen

Der Intensiv-Transportwagen der Stadt Bad Oeynhausen auf Euro 6 Fahrgestell. Mit dem ITW von WAS können unter anderem Interhospitalverlegungen von intensivpflichtigen Patienten (z.B. ECMO-Transporte), aber auch Adipositastransporte problemlos gemeistert werden. Besonders durch das ortsansässige und überregionale Herz- und Diabeteszentrum NRW ist ein derartiges Kombinationsfahrzeug notwendig geworden.

Foto: Fabian Ufer

 

Das Basisfahrzeug ist hier ein Mercedes Benz Atego 1024 L mit einem 238 PS starken 6-Zylinder Euro 6 Dieselmotor welcher eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 100 km/h erreicht. Durch den WAS-Sandwichkoffer ist ein problemloser Zugang mittels einer Klappe zu der mächtigen Abgasnachbehandlungseinheit gewährleistet, so dass hier keine Nachteile durch das Euro 6 Fahrgestell entstehen.

Foto: WAS

 

Im Patientenraum können zusätzlich zum Patienten weitere vier Begleitpersonen auf durch Airlineschienen freipositionierbaren Sitzen platznehmen. Die zwei Klapptische sind ebenso flexibel und entnehmbar. Neben der speziellen und umfangreichen Ausstattung für herzkranke Patienten verfügt dieser ITW über eine in der Ladeboardwand integrierte und geeichte Wage. Somit wird zuverlässig das Patientengewicht ermittelt und ein Wiegeprotokoll erstellt, was wiederum für die weiter Behandlung wichtig ist. Ein Bildschirm an der Trennwand bietet gleich zwei Funktionen. Zum einen ist dieser mit einer im Fahrerhaus verbauten und nach vorne gerichteten Kamera verbunden, was die Fahrt im ITW deutlich angenehmer macht. Zum anderen können über einen DVD-Player Filme abgespielt werden, um die häufig auch lange Fahrt für den Patienten und seine Begleitung noch ein bisschen angenehmer zu gestalten.

Foto: WAS

 

Weitere Daten:

Ladebordwand mit Wiegesystem geeicht +-1kg

Sauerstoff- und Druckluftanlage mit automatischer Umschalteinheit Red Ox Autoswitch

Vier Sitze in Airlineschienen (frei positionierbar)

Zwei Klapptische, entnehmbar

Netzanschaltkasten mit automatischem Auswurf und Druckluftanschluss

Wechselrichter 230V, 1500VA (zweiter Wechselrichter als Rückfallebene)

Notstromgenerator (falls Wechselrichterbetrieb nicht möglich)

Zwei Spannungswandler 24/12V

Lichtbalken DBS 5000 mit Zusatzblitzern, Powerblitz und Alley Lights

Zwei Mal Frontblitzer Satz, Sputnik SL

Signalfanfahre Martin 2x2, Signalsystem Typ 624

Zwei Satz Rückwärts Warnsystem Typ Sputnik SL

Warnanlagenbedienteil Typ HABE 300

Autotelefon mit Zweitbesprechung im Patientenraum

Tetra Funkanlage mit Datenfunkeinheit FDM.X-P

Monitor verbaut an Trennwand mit Bildübertragung nach vorne aus dem Fahrerhaus

Kamera Innenraumüberwachung

Rückfahrkamera

Zusätzliche Radio/DVD Anlage im Patientenraum

Wechselsprechanlage Fahrerhaus/Patientenraum

Zweimal Ladehalterung HRT im Fahrerhaus

Zwei Kühlboxen 18Ltr. (1x im Fahrerhaus, 1x im Patientenraum im Trennwandschrank)

Medikamentenkühlschrank 7 Ltr.

Luftstandheizung 5 kw für den Patientenraum

Klimaerweiterung 7,5 kw für den Patientenraum

Tower für Gerätehalterungen mit Normschienen auf Airlineschienen (frei positionierbar)

Fahrtrage Typ Power pro TL

Fahrtragenfixierung auf Airlineschienen (frei positionierbar)

Anfahrbock für Krankenhausbetten (frei positionierbar)

 

 

Standby HT-1 Kreuzungsblitz

Viel hilft viel, besonders wenn es um die Absicherung von Einsatzfahrzeugen geht. So lautet eine weit verbreitete Devise, so dass auch die optischen Sondersignalanlagen an deutschen Einsatzfahrzeugen immer üppiger ausgeführt werden, nicht zuletzt auch, um eine erhöhte Sicherheit für Besatzung und andere Verkehrsteilnehmer beim Einfahren in Kreuzungsbereiche zu generieren.

Beim Thema Seiten- / Kotflügelkennleuchten gibt es jedoch immer wieder Probleme bei der Zulassung. Die Lösung hierfür bietet das Standby HT-1 System, welches über eine Zulassung gemäß der EU-Norm E5 – 00059 (gem. ECE R65 HTB 1) verfügt. „HTB 1“ steht hierbei für eine Halbe (H) Kennleuchte (T) in Blau (B) der Klasse 1. Hierbei handelt es sich also um eine vollwertige Rundumkennleuchtenkombination, welche sich aus mehreren Modulen zusammensetzt, die wiederum in klar definierten Abstrahlwinkeln zueinander positioniert sein müssen, so dass 270° Abdeckung erreicht werden, was dem vorgegebenen Abstrahlwinkel für eine halbe Kennleuchte entspricht. Folglich ist dieses System auch als eine halbe Kennleuchte und ohne Höhenbebeschränkung (sofern auf die direkte Blendwirkung geachtet wird) zugelassen.

 Grafik und Tabelle: Standby

 

 

Hierbei gibt es zwei Kombinationsmöglichkeiten. Entweder kommen sechs Standby L88 Leuchten zum Einsatz, so wie dies beispielsweise bei der aktuellen Generation der Bayerischen NEF Anwendung findet.

 

Alternativ lässt sich dieses System auch aus zwei Standby L54 Frontblitzleuchten, sowie vier L88 Modulen für die seitlichen Abstrahlwinkel umsetzen. Dies wurde so beispielsweise bei der neuen RTW Generation, sowie der neuen Drehleiter der Berufsfeuerwehr Mühlheim an der Ruhr realisiert.

 

 Foto: Standby

 

 Foto: André Streich

 

 

Junghanns Fahrzeugbau – 2x GW Logistik für die Feuerwehr Augsburg

Junghanns Fahrzeugbau aus Hof ist schon seit Jahrzehnten auf den Bau von LKW-Koffern und Wechselbrücken spezialisiert. Seit einigen Jahren entstehen in Oberfranken nun auch vermehrt Gerätewagen Logistik in sämtlichen Größenordnungen für den Feuerwehrsektor. Dabei fließen natürlich auch die Erfahrungen aus dem zivilen LKW-Aufbau mit ein. Vom Kleintransporter über leichte LKW bis hin zu schweren LKW-Fahrgestellen, auch abseits der Normen, ist hier nahezu alles realisierbar.

 

Für die Branddirektion Augsburg wurden kürzlich zwei Gerätewagen Logistik 1 ausgeliefert, welcher auf einem Iveco Daily 65 C 18 D Fahrgestell mit Staffelkabine basieren. Das 180 PS starke Fahrgestell bietet hier ein zulässiges Gesamtgewicht von 6.500 kg und bei einem Leergewicht von 3.740 kg eine Gewichtsreserve und Zuladung von immerhin 2.760 kg.

 

 

Bei dem Aufbau handelt es sich um einen Sandwichkoffer aus eigener Fertigung, welcher mit einer seitlichen Einstiegstüre und klappbarer Aufstiegstreppe ausgestattet ist. Die Stirnseite im Koffer dient zugleich als Werkzeugwand, welche also Platz für die permanente Beladung bietet. Heckseitig verschließt eine Palfinger Ladebordwand mit einer Hubkraft von 1.000 kg den Koffer. Darüber lassen sich weitere flexible Beladungsmodule in Rollcontainern oder auf Europaletten zuladen.

 

Auch Funktechnik und Sondersignalanlage wurden komplett durch Junghanns verbaut.

Stationiert sind die beiden Fahrzeuge bei den Freiwilligen Feuerwehren Göggingen und Haunstetten und bilden einen nicht unerheblichen Bestandteil der Logistikkomponente der Feuerwehr Augsburg.

 

 

Text: Maximilian Kunkel - BOS-Fahrzeuge.info

Fotos: jeweilige Firma, oder siehe Kennzeichnung im Foto


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