Einsatzfahrzeug: Florian Sankt Wendel 01/43

Florian Sankt Wendel 01/43
Florian Sankt Wendel 01/43
  • Florian Sankt Wendel 01/43

Einsatzfahrzeug-ID: V70733 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Florian Sankt Wendel 01/43 Kennzeichen WND-FW 143
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)SaarlandSankt Wendel (WND)
Wache FF Sankt Wendel LBZ Kernstadt Zuständige Leitstelle Leitstelle Saar, RD Saarland gesamt, FW HOM, IGB, NK, MZG, SLS, WND
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Löschgruppenfahrzeug Hersteller Mercedes-Benz
Modell Atego 1529 AF Auf-/Ausbauhersteller Schlingmann
Baujahr 2010 Erstzulassung 2010
Indienststellung 2010 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Löschgruppenfahrzeug LF 20/16 der freiwilligen Feuerwehr Sankt Wendel Löschbezirk Kernstadt

Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 1529 AF, Facelift 1
Aufbau: Schlingmann
Aufbautyp: Quadra VA
Baujahr: 2010

Feuerlöschkreiselpumpe:
Typ: S 2000 / FPN 10-2000
Hersteller: Schlingmann
Förderleistung: 2.000 l/min bei 10 bar
Zumischer: Pumpenzumischer AWG Z4

Löschmittel:
Wasser: 2.000 l
Schaummittel: 140 l, davon 100 l in internem Tank

Beladung/ Ausstattung:

  • Telligent-Schaltung
  • Zuschaltbarer Allradantrieb
  • Schleuderketten
  • Rückfahrkamera
  • Rückfahrwarner
  • Umfeldbeleuchtung
  • Verkehrswarnanlage am Heck bestehend aus 4 FG Hänsch RWS 40 pico LED
  • Stromerzeuger TravelPower 7 kW
  • Lichtmast, pneumatisch mit 2 Halogenstrahlern à 1.500 W
  • Elektrische Aufrollhilfe für Schnellangriff
  • Leiterentnahmehilfe für Steck- und Schiebleiter
  • Hygieneboard
  • Schlüsseltresor
  • Beleuchtungsgruppe
  • Rüstsatz Weber bestehend aus Schere S 200, Spreizer SP 60, 2 Zylindern RZT 2-1500 und Pedalschneider S 50
  • 2 Schwelleraufsätze
  • Koffer Glasmanagement
  • Unterbaumaterial Stab Pack
  • Abstützsystem Stab Fast
  • Rettungskettensäge
  • Motorkettensäge
  • Ein-Personen-Haspel Barth mit Material zur Verkehrssicherung (Lübecker Hütchen 500 mm, 4 Euro Blitzer, Satz Turbo Flares, 2 Warnzelte Treopan)
  • Ein-Personen-Haspel Barth mit B-Druckschlauch und wasserführenden Armaturen zur Wasserentnahme
  • Schnellangriff mit formstabilem S-Druckschlauch
  • 2 Schnellangriffsverteiler
  • 5 "kleine" Schlauchtragekörbe mit C-Druckschlauch, davon 2 mit Hohlstrahlrohr und Feuerwehrbeil
  • Mittelschaumpistole
  • Schaumausrüstung bestehend aus Zumischer Z4 und Mittelschaumrohr M4, Durchfluss jeweils 400 l/min
  • Fognail-Set ("Löschlanze")
  • Schornsteinfegerwerkzeug
  • Überdrucklüfter Leader
  • 4 Pressluftatmer PA, davon 4 in der Kabine
  • 2 Langzeitpressluftatmer im Aufbau
  • 2 Hitzeschutzanzüge Isotemp Form II
  • Rettungstasche für Sicherungsgtrupp
  • Tafel zur Atemschutzüberwachung
  • Wärmebildkamera
  • 2 Fluchthauben MSA Auer Respi Hood
  • Satz Absturzsicherung
  • 5 Handlampen Eisemann
  • Mobiltelefon
  • 4 m-Band Funkgerät mit FMS-Geber
  • 5 2 m-Band Funkgeräte, tragbar
  • Ex-/ Ox-Messgerät MSA Auer ExOX Meter II
  • Schleifkorbtrage
  • Spineboard
  • Sprungretter Lorsbach
  • Multifunktionsleiter
  • 4-teilige Steckleiter
  • 3-teilige Schiebleiter
  • Leiterbock für Steckleiter

Mit diesem Löschgruppenfahrzeug LF 20/16 konnte die Feuerwehr Sankt Wendel im Löschbezirk Sankt Wendel-Kernstadt ein 48 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF 16 mit Tragkraftspritze aus Katastrophenschutzbeständen ersetzen. Das Fahrzeug wurde durch die Feuerwehr Sankt Wendel selbst geplant und ist auf die dortigen Belange zugeschnitten. Zum Einsatz kommt es sowohl bei Brandeinsätzen, als auch bei Einsätzen im Bereich der technischen Hilfeleistung.
Obwohl es sich bei diesem Mercedes-Benz Atego um ein Löschgruppenfahrzeug handelt wird ein Rüstsatz von Weber, sowie Unterbau-/ Abstützmaterial und Geräte zum Glasmanagement mitgeführt. Der Rüstsatz ist mit der Single-Kupplungstechnik ausgestattet und verfügt über drei Anschlüsse die gleichzeitig betrieben werden können.
Teilweise konnten auch Beladungsgegenstände von anderen Fahrzeugen des Löschbezirkes übernommen werden. So stammt die Multifunktionsleiter vom zweiten Löschgruppenfahrzeug LF 16-Tragkraftspritze des Löschbezirkes Kernstadt und die Rettungskettensäge vom Tanklöschfahrzeug TLF 24/50.

Das Fahrzeug ist mit einer Gruppenkabine ausgestattet die über ein begehbares und mit Riffelblech verkleidetes Dach verfügt. An der Trennwand zwischen Fahrer- und Mannschaftsraum ist neben den 2 m-Band Funkgeräten und dem Mobiltelefon für den Zugführer auch ein Schlüsseltresor für die Brandmeldeanlagen montiert. Im eigentlichen Mannschaftsraum sind die Sitzplätze abweichend zur Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 4 verteilt (AF-SM-AM/ SF-WF-WM-ME). Dies liegt daran das sowohl in als auch gegen die Fahrtrichtung je zwei Pressluftatmer angebracht sind. So können sich Angriffstrupp und Wassertrupp schon auf der Anfahrt mit Atemschutz ausrüsten. Ebenfalls im Mannschaftsraum verladen sind Wärmebildkamera und in Reichweite des Melders eine Tafel zur Atemschutzüberwachung.
Der Kofferaufbau verfügt über 7 Geräteräume von denen zwei abschließbar sind. Die Geräteentnahme wird erleichrert durch pneumatisch ausfahrbare und mechanisch ausziehbare Trittbretter (Sicherheits-Auftritt-System SAS). Zwei Leiterentahmehilfen erleichtern das Abladen der beiden tragbaren Feuerwehrleitern auf dem Dach. Neben den Leitern findet auf dem komplett begehbaren Dach auch ein großer Gerätekasten platz in dem neben Vollgummi-Schlauchbrücken auch das Abstützsystem Stab Fast verstaut ist. Im hinteren Geräteraum ist die Schlingmann S 2000 Pumpe eingebaut die über einen fest an einem Abgang montierten Zumischer verfügt. Gespeist wird dieser aus einem 100 l fassenden internen Schaummitteltank. Für den "mobilen" Gebrauch sind aber auch noch ein normaler Zumischer und 40 l Schaummittel in Kanistern vorhanden. Im G1/G2 befindet sich quer eingeschoben, die Schleifkorbtrage und das Rettungsbrett Spineboard, diese sind von beiden Seiten zu entnehmen. Die Multifunktionsleiter ist im G5 schräg über dem Pumpenbedienstand gelagert. Am Heck aufgeprotzt sind zwei Ein-Personen-Haspeln von Barth mit B-Druckschlauch und mit Material zur Verkehrsabsicherung.
Das ganze Fahrzeug und die beiden Haspeln sind mit retroreflektierenden Konturmarkierungen versehen. Zudem ist das Fahrzeug selbst noch mit dem Quadra Line Design von Schlingmann beklebt. So ist das Fahrzeug auch im Dunkeln sehr gut zu erkennen.

Das auf 16 t aufgelastete Mercedes-Fahrgestell ist zur Entlastung der Fahrer mit einer Telligent-Schaltung ausgerüstet. Zusatzspiegel, Rangierscheinwerfer und eine Rückfahrkamera erleichtern das Rückwärtsfahren. Mit dem zuschaltbaren Allradantrieb und den Schleuderketten sind auch Fahrten im Gelände und bei widrigem Wetter möglich.

Eine letzte kleine beladungstechnische Besonderheit sind die mitgeführten C-Schlauchtragekörbe. Diese sind nur halb so groß wie die herkömmlichen Tragekörbe und fassen bis zu drei 15 m lange C-Druckschläuche sind somit leichter und besser zu handhaben. Insgesamt fünf dieser Tragekörbe werden auf dem Löschgruppenfahrzeug mitgeführt, wobei an zweien seitlich noch ein C-Hohlstrahlrohr und ein Feuerwehrbeil angebracht ist. Diese beiden Körbe sind vor allem für den Angriffstrupp gedacht.

Vielen Dank an die Feuerwehr Sankt Wendel für den schnell organisierten und informativen Fototermin!

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Doppelblitzkennleuchten FG Hänsch Nova
  • Frontblitzer Britax XT6-AA-DV
  • 2 Heckblitzer Hella C-LED
  • Pressluftanlage Max Martin 2297 GM
Besatzung 1/8 Leistung 210 kW / 286 PS / 282 hp
Hubraum (cm³) 6.374 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 16.000
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Eingestellt am 20.03.2010 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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