Einsatzfahrzeug: Revin - SDIS 08 - TLF-W - CCFM

Revin - SDIS 08 - TLF-W - CCFM
Revin - SDIS 08 - TLF-W - CCFM
  • Revin - SDIS 08 - TLF-W - CCFM

Einsatzfahrzeug-ID: V222824 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Revin - SDIS 08 - TLF-W - CCFM Kennzeichen 7533 SW 08
Standort Europa (Europe)Frankreich (France)Région Grand EstDépartement Ardennes (08)
Wache SDIS 08 - CIS Revin (FW) Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Tanklöschfahrzeug Hersteller Renault
Modell Midlum 240 dXi Auf-/Ausbauhersteller Sides
Baujahr 2008 Erstzulassung 2008
Indienststellung 2008 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Camion Citerne Feux de Forêt Moyen (CCFM - Tanklöschfahrzeug-Waldbrand; TLF-W) des Service Départemental d’Incendie et de Secours (SDIS) 08 im Département Ardennes, stationiert am Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Revin.

Fahrgestell: Renault
Modell:
 Midlum 240 dXi
Baujahr:
 2008
Aufbau:
Sides

Eingesetzt wird das Fahrzeug vorrangig für Wald- und Vegetationsbrände.

Ausstattung:

  • Wassertank: 4.000 Liter
  • Wassertank der Selbstschutzanlage: 400 Liter
  • Pumpe: Feuerlöschkreiselpumpe Sides SB 15-2000 (FPN 15-2000) mit einer Leistung von 2.000 l/min bei 15 bar
  • Pumpe der Selbstschutzanlage: elektrische Pumpe Oberdorfer Pumps 101M mit einer Leistung von 70 l/min
  • Schnellangriffseinrichtung mit 80 m formfesten Druckschlauch DN25 und manueller Aufrollhilfe rechts
  • Schnellangriffseinrichtung mit 120 m Druckschlauch ∅ 45 mm mit angekuppeltem Hohlstrahlrohr und manueller Aufrollhilfe links
  • Selbstschutzanlage an der Kabine bestehend aus 10 Düsen im Überrollbügel und 2 Düsen an den Vorderreifen
  • Frontwasserwerfer r.pons Minitor 1000 mit einer Leistung von 60 bis 100 l/min, ferngesteuert aus der Kabine
  • Überrollbügel außen an der Kabine mit Abdeckung der Front- und Dachpartie
  • Überrollbügel in die Kabine integriert
  • Bullenfänger an der Front
  • Atemschutzanlage in der Kabine mit fest verbautem Pressluftatmer 6.8 l/300 bar und 2 Atemanschlüssen
  • Frontseilwinde mit einer Zugkraft von 68 kN und 35 m Stahlseil
  • Anhängerkupplung
  • GPS-Peilsender

Beladung:

Fahrer- und Mannschaftskabine:

  • 1 Fahrzeugführerweste "Chef d'agrés"
  • 3 Warnwesten "Pompier"
  • 4 Waldbrand-Kittaschen bestehend aus einer Fluchtmaske und einem Fluchtponcho
  • 2 Knickkopfleuchten Adalit L-3000 in Ladestation
  • 4 1.5 Liter Trinkwasserflaschen
  • 1 Pulverlöscher PG9

Aufbau:

  • 1 Feuerwehraxt
  • 1 Feuerpatsche
  • 1 Schaufel
  • 1 Strahlrohr
  • 1 Hohlstrahlrohr
  • Druckschläuche
  • Wasserführende Armaturen

Das Camion Citerne Feux de Forêt Moyen (CCFM) – auf Deutsch etwa mittleres Waldbrand-Tanklöschfahrzeug – ist der vermutlich am häufigsten anzutreffende Fahrzeugtyp zur Vegetationsbrandbekämpfung in Frankreich. Es handelt sich um ein vergleichsweise einfach konstruiertes, besonders robustes Tanklöschfahrzeug, bei dessen Entwicklung großer Wert auf eine möglichst hohe Geländegängigkeit gelegt wurde. Ausstattung und Beladung sind konsequent auf die Anforderungen der Vegetationsbrandbekämpfung abgestimmt.

Aus diesem Grund werden CCFM in Frankreich nahezu ausschließlich bei Vegetations- und Waldbränden eingesetzt und kommen bei „urbanen“ Bränden kaum oder gar nicht zum Einsatz. Umgekehrt werden klassische französische Löschfahrzeuge vom Typ Fourgon Pompe Tonne (FPT) in der Regel nicht zur Bekämpfung von Vegetationsbränden verwendet.

Die CCFM sind auf kompakten Allradfahrgestellen mit Einzelbereifung aufgebaut und weisen ein zulässiges Gesamtgewicht zwischen etwa 7,5 und 16 Tonnen auf. Für den Geländeeinsatz verfügen die Fahrgestelle über einen besonderen Unterbodenschutz gegen mechanische und thermische Beschädigungen. Hochgelegte Luftansaugungen sowie hochgeführte Abgasanlagen gehören zur Standardausstattung. Optional können elektrisch betriebene Seilwinden verbaut sein, die einfache Bergungsaufgaben und die Selbstbergung ermöglichen.

Die Besatzung besteht in der Regel aus vier Feuerwehrangehörigen, die in einer Doppelkabine untergebracht sind. Seltener finden sich CCFM mit einer dreiköpfigen Besatzung und einfacher Serienkabine. Zum Schutz gegen mechanische Einwirkungen ist die Kabine mit zwei Überrollbügeln versehen: einem außenliegenden und einem innerhalb der Kabine. Der äußere Überrollbügel dient zugleich häufig als Rohrleitung für Teile der Selbstschutzanlage. Über zahlreiche Düsen kann die Kabine von außen sowie die Reifen mit Wasser benetzt werden, um sie vor Hitze und Flammen zu schützen.

Die Selbstschutzanlage wird entweder über die Feuerlöschkreiselpumpe oder über eine separate Elektropumpe gespeist. Letztere dient als Rückfallebene für den Fall, dass der Fahrzeugmotor – beispielsweise durch Rauchgase – ausfällt und die mechanisch angetriebene Pumpe nicht mehr zur Verfügung steht. Für den Betrieb der Selbstschutzanlage müssen mindestens 300 Liter Wasser verfügbar sein, die zusätzlich zu den 1.500 bis 5.000 Litern Löschwasser vorgehalten werden. In der Regel wird dieses Wasser nicht in einem separaten Tank, sondern im Hauptwassertank mitgeführt. Der Tank ist daher so ausgelegt, dass er für die Brandbekämpfung nicht vollständig entleert werden kann und stets eine Reserve für die Selbstschutzanlage verbleibt.

Zum Schutz der Besatzung verfügt die Kabine zudem über eine fest eingebaute Atemschutzanlage. Dabei handelt es sich um einen stationären Pressluftatmer mit Anschlussmöglichkeiten für jedes Besatzungsmitglied. Im Extremfall kann sich die Mannschaft in die Kabine zurückziehen und dort geschützt vom Feuer überrollen lassen. Um die Türgriffe auch bei starkem Rauch sichtbar zu machen, sind diese bei neueren CCFM mit auffälligen weißen Markierungen umrahmt.

Der Wassertank nimmt den größten Teil des Aufbaus ein. Zur Gewährleistung eines niedrigen Schwerpunkts sind Tank und Aufbau sehr flach ausgeführt, meist sogar niedriger als die Kabine. Am Heck schließt sich der offene Pumpenraum an, der in der Regel vollständig offen gestaltet ist; seltener sind ein Dach oder Seitenwände vorhanden. Die vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe wird üblicherweise von zwei Schlauchhaspeln flankiert: einer mit formstabilem Druckschlauch und einer mit herkömmlichem Druckschlauch von 45 Millimetern Durchmesser.

Die wenigen Geräteräume für die bewusst reduzierte Fahrzeugbeladung sind meist mit einfachen Türen verschlossen, die sich auch bei verwundenem Aufbau noch mit Kraft öffnen lassen. Zur Beladung gehören in der Regel nur wenige Druckschläuche und wasserführende Armaturen sowie meist zwei oder mehr Rückentragen für Schlauch- und Materialtransport. Je nach örtlichen Anforderungen werden zusätzlich Motorkettensägen und Löschrucksäcke mitgeführt.

Centre d'Incendie et de Secours Revin:

Der Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Revin ist eine Feuerwehr- und Rettungswache des Service Départemental d’Incendie et de Secours (SDIS) des Ardennes (08). Die Wache wird durch ungefähr 60 freiwillige Feuerwehrkräfte besetzt. Neben der regulären Gefahrenabwehr bei Bränden und Unfällen ist die Wache auch mit zwei Rettungswagen und einem Krankenpfleger im öffentlichen Rettungsdienst eingebunden. Der Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Revin gehört der 1. Compagnie an.

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Camion-Citerne Feux de Forêt Moyen (CCFM 4000) du Service Départemental d'Incendie et de Secours (SDIS) 08 des Ardennes basé au Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Revin sur base d'un Renault Midlum 240 dXi équipé par Sides.

Ausrüster Standby GmbH, Rauwers GmbH
Sondersignalanlage
  • 1 Blitzkennleuchte Mercura GyroLED M130
  • 2 Frontblitzer Federal Signal Vama MicroLED
  • Tonfolgeanlage
Besatzung 1/3 Leistung 177 kW / 241 PS / 237 hp
Hubraum (cm³) 7.146 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 15.000
Tags
k.A.
Eingestellt am 05.03.2026 Hinzugefügt von Florian Kreis Aachen
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