Einsatzfahrzeug: Hinwil - StpFW - ULF
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| Funkrufname | Hinwil - StpFW - ULF | Kennzeichen | ZH 1922 |
|---|---|---|---|
| Standort | Europa (Europe) › Schweiz (Switzerland) › Zürich | ||
| Wache | StpFW Hinwil | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Freiwillige Feuerwehr (FF) |
| Klassifizierung | Industrie-/Universallöschfahrzeug | Hersteller | Scania |
| Modell | 144G 530 | Auf-/Ausbauhersteller | Rusterholz |
| Baujahr | 1998 | Erstzulassung | 1998 |
| Indienststellung | 1998 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Universallöschfahrzeug der Stützpunktfeuerwehr Hinwil im Kanton Zürich Fahrgestell: Scania R144 GB 8x4 NA Technische Daten: Ausstattung:
Vierachsige Alleskönner im Kanton Zürich Mit der durch das Konzept Feuerwehr 2000 der Gebäudeversicherung Zürich (GVZ) ausgelösten umfassenden Neuorganisation des Feuerwehrwesens im Kanton Zürich in den 1990er wurden ein Kantonaler und zwölf Regionale Stützpunkte zur Unterstützung der Ortsfeuerwehren eingerichtet. Als elementaren Bestandteil der Ausstattung der Stützpunkte beschaffte die GVZ zwischen 1994 und 2000 insgesamt 13 Universallöschfahrzeuge (ULF) nach einem einheitlichen Lastenheft. Die Kosten für die Anschaffung der ULF übernahm, wie bei allen anderen Stützpunktfahrzeugen komplett die GVZ. Ein allererstes ULF hatte die GVZ bereits 1986 für die Feuerwehr Opfikon zur Sicherstellung des Brandschutzes im Gubrist-Tunnel beschafft. Das von Rusterholz auf einem vierachsigen Volvo aufgebaute ULF diente den späteren ULF zumindest in Teilen als Vorbild. Konzipiert wurden die ULF nicht als eigenständige taktische Einheiten, sondern als vielseitige Unterstützungsfahrzeuge für den überörtlichen Einsatz in der Brandbekämpfung und auch der Hilfeleistung. Insbesondere sollten die ULF große Mengen der drei zentralen Löschmittel Wasser, Schaum und Pulver bereitstellen. Im Lastenheft wurden folgende Eckdaten für die ULF festgeschrieben:
Die Beladeliste sah folgende zentrale Ausrüstungsgegenstände vor:
Eine erste Serie aus vier ULF wurde zwischen 1994 und 1996 auf vierachsigen Fahrgestellen von Iveco und Scania aufgebaut. Für je ein Fahrzeug der Serie zeichneten sich Brändle, Rosenbauer, Rusterholz und Vogt verantwortlich. Die Aufbauten der vier ULF unterschieden sich teilweise in der Bauweise. In der Erprobungsphase schnitten die ULF mit längs im Aufbau angeordneten Löschmitteltank besser ab, als die mit in einem gesonderten Aufbaumodul zusammengefassten Tanks. Die Längstanks erlaubten eine bessere Gewichtsverteilung und erlaubten mehr Geräteräume für eine bequemere Unterbringung der Ausrüstung. Die Beschaffung und Indienststellung der restlichen neun ULF zog sich bis ins Jahr 2000. Während sich bei den Fahrgestellen mit vier Ivecos und fünf Scanias noch ein ausgewogenes Bild zeichnete, lieferte Rusterholz die absolute Mehrheit der Aufbauten. Der Lokalmatador aus dem Kanton Zürich baute nicht weniger als sieben ULF auf. Nur je ein ULF entstand bei Rosenbauer und Vogt, während Brändle gar nicht mehr zum Zug kam. Als Nachfolger für die ULF entwickelte die GVZ den Typ des Grosslöschfahrzeuges (GLF). Diese stellen eine moderne Weiterentwicklung der ULF dar. Mit einer sechsköpfigen Besatzung eigenen sie sich nun auch als eigenständige taktische Einheiten. Verzichtet wurde bei ihnen jedoch auf die schlagkräftige, aber im Einsatz nur selten gebrauchte Pulverlöschanlage. Bereits im Jahr 2011 wurde das Ur-ULF der Feuerwehr Opfikon durch ein GLF ersetzt. Erst 2025 wurde bei der Feuerwehr Bülach das nächste ULF durch ein GLF abgelöst. Die ULF der Stützpunkte im Kanton Zürich:
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/1 | Leistung | 390 kW / 530 PS / 523 hp |
| Hubraum (cm³) | 14.200 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 28.000 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 17.01.2010 | Hinzugefügt von | Olaf Wilke |
| Aufrufe | 8357 | ||
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