Einsatzfahrzeug: MAN TGM 18.320 4x4 - Jacinto - TLF-W

MAN TGM 18.320 4x4 - Jacinto - TLF-W
MAN TGM 18.320 4x4 - Jacinto - TLF-W

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Funkrufname MAN TGM 18.320 4x4 - Jacinto - TLF-W Kennzeichen k.A.
Standort Sonstiges › Leih-, Messe- und Vorführfahrzeuge
Wache k.A. Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation kommerzielles Unternehmen
Klassifizierung Tanklöschfahrzeug Hersteller MAN
Modell TGM 18.320 4x4 Auf-/Ausbauhersteller Jacinto
Baujahr 2026 Erstzulassung k.A.
Indienststellung k.A. Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Tanklöschfahrzeug-Waldbrand (TLF-W) als Vorführfahrzeug von Jacinto

Fahrgestell: MAN TGM 18.320 4x4
Aufbau: Jacinto
Baujahr: 2026

Technische Daten:

  • Antrieb: Allradantrieb (4x4)

Feuerlöschkreiselpumpe:

  • Typ: AB 3010
  • Hersteller: Jacinto
  • Förderleistung Normaldruck: 3.000 l/min bei 10 bar
  • Förderleistung Hochdruck: 400 l/min bei 40 bar
  • Schaumzumischung: Druckzumischanlage CTD
  • Typ: unbekannt
  • Hersteller: unbekannt
  • Förderleistung: unbekannt
  • Antrieb: Ottomotor

Löschmittel:

  • Wasser: 3.700 l, zzgl. 300 l für die Selbstschutzanlage
  • Schaummittel: 100 l

Ausstattung:

  • Astabweiser an der Kabine
  • Überrollbügel in der Kabine
  • Seilwinde
  • 2 LED-Lightbars MLUX an Front und Heck
  • Umfeldbeleuchtung
  • Selbstschutzanlage
  • Schlauchhaspel mit D-Druckschlauch
  • Schaum- und Wasserwerfer Elkhart Sidewinder auf dem Dach, Durchfluss: 2.650 l/min
  • Atemschutzanlage in der Kabine mit fest verbautem Pressluftatmer und Atemanschlüssen

Beladung:

  • Schwimmpumpe
  • Saugschläuche und saugseitige Armaturen
  • Druckschläuche
  • Wasserführende Armaturen

Auch auf der Interschutz 2026 zeigte Jacinto wieder eines seiner Tanklöschfahrzeuge-Waldbrand (TLF-W), für die es mittlerweile auch außerhalb seines Heimatlandes Portugal durchaus bekannt ist. Der MAN TGM 18.320 4x4 mit Werksdoppelkabine ist weitgehend nach portugiesischem Standard aufgebaut. Einzig der geschlossen ausgeführte Pumpenraum im Aufbauheck kann als kleines Zugeständnis an den deutschen Markt verstanden werden. Dies liegt nahe, denn das TLF-W trägt ringsum „Feuerwehr“-Schriftzüge.

Nach portugiesischem Standard ist nicht nur der Aufbau gestaltet, sondern auch das MAN-Fahrgestell wurde entsprechend modifiziert. Der TGM besitzt über den Allradantrieb hinaus eine grobstollige Einzelbereifung. An seinem Unterboden wurden zudem alle relevanten Leitungen mit einer gegen Hitze schützenden Isolierung versehen. Die MAN-eigene Doppelkabine wurde sowohl mit einem Überrollbügel im Kabineninneren, als auch mit einem Astabweiser außen an der Kabine ausgestattet. Branchenüblich integrierte Jacinto in den Astabweiserbügel die Düsen der Selbstschutzanlage für den Kabinenschutz. Weitere Düsen sitzen in den Radkästen über den Reifen. Gespeist wird die Selbstschutzanlage durch einen eigenen 300 Liter großen Wassertank. Als weitere Sicherheitseinrichtung für die Fahrzeugbesatzung ist in der Kabine eine Atemschutzanlage eingebaut. Diese besteht aus einem fest verbauten Pressluftatmer mit Atemanschlüssen für jedes Besatzungsmitglied.

Für einfache Bergungsaufgaben ist das TLF-W mit einer kleinen Elektroseilwinde an der Front ausgestattet. Für ausreichend Licht in der Dunkelheit sorgen nicht nur die Umfeldbeleuchtung, sondern auch zwei LED-Lightbars an Front und Heck.

Weitaus größer wie der Tank der Selbstschutzanlage fällt der Wassertank für die unmittelbare Brandbekämpfung aus. Auch er liegt in der Aufbaumitte und fasst sogar 3.700 Liter. Ein weiterer Tank nimmt 100 Liter Schaummittel auf. Alle drei Tanks sind aus Edelstahl gefertigt. Im Pumpenraum im Heck ist eine kombinierte Normal- und Hochdruckpumpe Jacinto AB3010 eingebaut. Sie hat eine Leistung von wahlweise 3.000 Litern pro Minute bei zehn bar oder von 400 Litern pro Minute bei 40 bar. Zur Pumpe gehört außerdem eine Druckzumischanlage von CTD. Als Redundanz und für den Pump-and-Roll-Betrieb ist rechts neben der Jacinto-Pumpe eine zweite kleine Pumpe mit eigenem Verbrennungsmotor als Antrieb eingebaut. Bei ihr handelt es sich gewissermaßen um eine fest verbaute Tragkraftspritze. Zentrales Element für die Wasserabgabe ist die über den Pumpen eingebaute Schlauchhaspel mit D-Druckschlauch. Sie wird in Portugal üblicherweise für die sogenannte Schlauchverlegung unter Druck verwendet. Als weitere Möglichkeit der Wasserabgabe ist auf dem Aufbaudach ein Wasserwerfer von Elkhart verbaut.

Die Fahrzeugbeladung kommt in den beiden den Wassertank einrahmenden Geräteräumen, zwei kleinen Staukästen unter dem Aufbauheck und dem Dachkasten unter.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Rundumkennleuchten
  • 2 Frontblitzer Cell2 ST-26
  • 4 Blitzer Cell2 ST-26 seitlich am Aufbau, je 2 pro Seite
  • 2 Heckblitzer Cell2 ST-26
Besatzung 1/5 Leistung 235 kW / 320 PS / 315 hp
Hubraum (cm³) 6.871 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 16.000
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Eingestellt am 26.10.2026 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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