Einsatzfahrzeug: Chur - FW Chur - ELF - Nero 119

Chur - FW Chur - ELF - Nero 119
Chur - FW Chur - ELF - Nero 119

Einsatzfahrzeug-ID: V224986 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Chur - FW Chur - ELF - Nero 119 Kennzeichen GR 1929
Standort Europa (Europe)Schweiz (Switzerland)Graubünden
Wache FW Chur Depot Rheinstrasse Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Pflichtfeuerwehr
Klassifizierung Einsatzleitwagen Hersteller Škoda
Modell Enyaq Auf-/Ausbauhersteller Marty Systemtechnik
Baujahr 2025 Erstzulassung 2025
Indienststellung 2025 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Einsatzleitfahrzeug (ELF) der Feuerwehr Chur, stationiert im Depot Rheinstrasse

Fahrgestell: Škoda Enyaq 85X
Ausbau: Marty
Baujahr: 2025

Technische Daten:

  • Motoren: Asynchronmaschine (ASM) an der Vorderachse und Permanentmagnet-Synchronmaschine (PSM) an der Hinterachse
  • Motorleistung ASM: 80 kW / 109 PS
  • Drehmoment ASM: 162 Nm
  • Motorleistung PSM: 210 kW / 204 PS
  • Drehmoment PSM: 545 Nm
  • Motorleistung Systemleistung: 210 kW / 286 PS
  • Drehmoment Systemleistung: 679 Nm
  • Antrieb: Allradantrieb (4x4)
  • Getriebe: Reduktionsgetriebe
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Beschleunigung 0 - 100 km/h: 6,6 s
  • Batterien: Lithium-Batterie
  • Batteriekapazität brutto/netto: 82/77 kWh
  • Reichweite WLTP: 536 km
  • Länge/Breite/Höhe: 4.660/1.880/1.760 mm
  • Radstand: 2.765 mm
  • Wendekreis: 10,8 m

Ausstattung:

  • Unfalldatenschreiber (UDS) / Restwegaufzeichnungsgerät (RAG)
  • Verkehrswarnanlage in der Gepäckraumklappe
  • Schlüsselsafe Helbing SIBOX-Schlüsselsafe

Beladung:

  • Faltsignal
  • 2 Verkehrswarnleuchten eFlare
  • ABC-Pulverfeuerlöscher
  • Satz Kennzeichnungswesten
  • Wärmebildkamera Bullard
  • Mehrgasmessgerät Dräger
  • Schwimmfähige Wurfleine

Den Führungskräften der Feuerwehr Chur stehen zwei Einsatzleitfahrzeuge (ELF) als Transport- und Führungsmittel zur Verfügung. Auch wenn ihre namentliche Nähe zum deutschen Einsatzleitwagen (ELW) anderes vermuten ließe, handelt es sich bei ihnen um ein Äquivalent zum Kommandowagen (KdoW). Sowohl im Hauptdepot Kalchbühl, als auch im Depot Rheinstrasse ist jeweils ein ELF stationiert. Je nach angeforderter Alarmgruppe oder Einsatzelement wird eines der beiden ELF durch eine Führungskraft besetzt, die dann bei örtlichen Einsätzen in Chur auch als Einsatzleiter im jeweiligen Einsatz auftritt oder bei überörtlichen Einsätzen die Kräfte aus Chur führt.

Nachdem das Depot Rheinstrasse von der Feuerwehr Chur seit 2006 nur noch als Lager und Depot für ihre Oldtimer genutzt worden war, reaktivierte sie es aufgrund seiner strategisch günstigen Lage im Jahr 2024 wieder. Das im Depot Rheinstrasse stationierte Einsatzelement aus Tanklöschfahrzeug (TLF) und Autodrehleiter (ADL) wurde zunächst durch das ELF aus dem Hauptdepot Kalchbühl komplettiert. Im Jahr darauf konnte die Feuerwehr Chur auch ein eigenes ELF für das Depot Rheinstrasse in Dienst stellen. Der batterieelektrische Škoda Enyaq ist das erste Elektrofahrzeug im Fuhrpark der Feuerwehr Chur. Die Wehr entschied sich für die allradgetriebene Motorvariante 85X des Enyaqs die mit gleich zwei Elektromotoren ausgestattet ist.

Den Ausbau des Enyaqs zum Feuerwehrfahrzeug übernahm Marty, die Beklebung im Design der Churer Feuerwehr das ortsansässige Unternehmen Bischof Schriften. Teil des markanten rot-gelb-weißen Designs ist auch immer wieder der Schweizer Feuerwehrnotruf 118 in Zahlenform und in der englischen Schreibweise „One One Eight“. Für die nötige Sichtbarkeit im Einsatz sorgt die von Marty verbaute Sondersignalanlage bestehend aus einem schlanken Warnbalken, einem Paar Frontblitzer und einem Paar Intersection Lights am Träger des Kontrollschilds. Weil die geöffnete Gepäckraumklappe den Warnbalken verdeckt, sind in ihr zwei blaue Heckblitzer eingelassen. Ergänzt werden sie durch eine aus vier gelben Blitzern bestehende Verkehrswarnanlage. Sie wiederum ergänzt die in den Warnbalken integrierte Verkehrswarnanlage. Gesteuert wird die Sondersignalanlage über ein Ideatec-Bedienteil in der Mittelkonsole. Ein weiteres kleines Bedienteil befindet sich in der Gepäckraumklappe. Über es lässt sich das Fahrzeug starten, das Blaulicht sowie die Verkehrswarnanlage einschalten.

Im Gepäckraum konzentriert sich auch die komplette Fahrzeugbeladung in einem schlank gehaltenen Regaleinbau. Die kleinen Beladungsteile verteilen sich auf zwei Schubladen. Oben auf dem Regal sind ein Schlüsseldepot sowie Ladeschalen für eine Wärmebildkamera und ein Mehrgasmessgerät verbaut. Daneben kann eine Transportbox für die Persönliche Schutzausrüstung des Offiziers aufgeklappt werden. Unter der Transportbox sind ein Faltsignal und ein Feuerlöscher eingeschoben.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 1 Warnbalken
  • 2 Frontblitzer
  • 2 Intersection Lights am Kontrollschildträger
  • 2 Heckblitzer
Besatzung 1/0 Leistung 210 kW / 286 PS / 282 hp
Hubraum (cm³) k.A. Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 2.300
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Eingestellt am 13.05.2026 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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