Einsatzfahrzeug: Revin - SDIS 08 - FPTGP - LF

Revin - SDIS 08 - FPTGP - LF
Revin - SDIS 08 - FPTGP - LF
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Einsatzfahrzeug-ID: V222827 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Revin - SDIS 08 - FPTGP - LF Kennzeichen 435 SP 08
Standort Europa (Europe)Frankreich (France)Région Grand EstDépartement Ardennes (08)
Wache SDIS 08 - CIS Revin (FW) Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Löschgruppenfahrzeug Hersteller Renault
Modell Midlum 270 dCi Auf-/Ausbauhersteller Sides
Baujahr 2006 Erstzulassung 2006
Indienststellung 2006 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Fourgon Pompe Tonne Grande Puissance (FPTGP - Löschgruppenfahrzeug; LF) des Service Départemental d’Incendie et de Secours (SDIS) 08 im Département Ardennes, stationiert am Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Revin.

Fahrgestell: Renault
Modell:
 Midlum 270 dCi
Baujahr: 2006
Aufbau:
 Sides

Eingesetzt wird das Fahrzeug für strukturelle Brände und größere Einsatzlagen. Es bildet den ersten Abmarsch des CIS Revin.

Ausstattung:

  • Wassertank: 3.000 Liter
  • Schaummitteltank: 200 Liter
  • Netzmittel: 100 Liter
  • Pumpe: Normaldruckfeuerlöschkreiselpumpe Sides SB 15-3000 Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 3.000 l/min bei 15 bar
  • Schaumzumischanlage: CTD Caméléon 30 stufenlos einstellbar 0,1% - 6,00% und einer maximalen Leistung von 30 l/min
  • Schnellangriffseinrichtung mit 40 m formfesten Druckschlauch
  • Umfeldbeleuchtung in LED-Technik
  • Such- und Arbeitsstellenscheinwerfer Mercura Prolight
  • Pneumatischer Lichtmast 3x 500 Watt auf 6 Meter ausfahrbar
  • Leiterentnahmevorrichtung
  • Absprengsteckdose 230 V mit integriertem Druckluftanschluss
  • 2 Einmann-Schlauchhaspeln

Beladung/ Ausstattung:

  • 2 Leitungsroller
  • Beleuchtungsgruppe bestehend aus je 2 Stativen und Strahlern
  • Motortrennschleifer Stihl
  • Werkzeugkasten
  • 4 Faltleitkegel 500 mm
  • Wasserversorgungsschnellangriff mit Druckschlauch 110 mm im Geräteraum GR
  • Schnellangriffsverteiler mit Druckschlauch 75 mm und Verteiler 75 mm auf 2x 45 mm im Geräteraum GR
  • Druckschlauch 110 mm
  • 6 Saugschläuche und saugseitige Armaturen
  • 12 Druckschläuche 75 mm
  • 9 Druckschlauch 45 mm
  • 2 Verteiler 110 mm auf 2x 75 mm
  • Verteiler 75 mm auf 75 mm und 2x 45 mm
  • Schlauchtasche Leader Tanker mit Druckschlauch 45 mm
  • 2 Hohlstrahlrohre 45 mm und Hohlstrahlrohr 75 mm
  • Schaumausrüstung bestehend aus Z-Zumischer 45 mm und Schaumaufsatz für Hohlstrahlrohr
  • Hydroschild 45 mm
  • Wasserwerfer Leader Partner mit Hohlstrahldüse
  • CO²-Feuerlöscher
  • ABC-Pulverfeuerlöscher
  • Be- und Entlüftungsgerät mit Leichtschaumaufsatz
  • Überdrucklüfter
  • 4 Pressluftatmer in der Kabine
  • Höhensicherungssatz
  • Hakenleiter
  • 3-teilige Schiebleiter

Der Fourgon Pompe Tonne Grande Puissance (FPTGP) ist ein schweres Löschfahrzeug der französischen Feuerwehren, das für Brandeinsätze mit besonders hohem Löschwasserbedarf konzipiert ist. Es gehört zur Familie der „Fourgon Pompe Tonne“-Fahrzeuge, die das Rückgrat der Brandbekämpfungseinheiten der französischen Service Départemental d’Incendie et de Secours (SDIS) bilden. Im Vergleich zum klassischen FPT verfügt der FPTGP über eine deutlich höhere hydraulische Leistungsfähigkeit und ist darauf ausgelegt, große Wassermengen schnell bereitzustellen und zu fördern.

Die grundlegenden technischen Anforderungen dieses Fahrzeugtyps orientieren sich an französischen Normen für Feuerwehrfahrzeuge, insbesondere an den nationalen Vorgaben der Association Française de Normalisation (AFNOR) sowie an europäischen Feuerwehrfahrzeugnormen. Danach muss ein FPTGP über eine leistungsstarke Feuerlöschkreiselpumpe verfügen, deren Förderleistung deutlich über der eines Standardlöschfahrzeugs liegt. Typische Leistungswerte liegen bei 3.000 l/min bei einem definierten Ausgangsdruck von 15 bar. Das Fahrzeug muss außerdem über einen fest eingebauten Wassertank mit gleich oder mehrs als 3.000 Litern Fassungsvermögen, eine vollständige hydraulische Ausrüstung für mehrere Löschleitungen sowie Einrichtungen zur schnellen Wasserabgabe verfügen. Die Normen definieren darüber hinaus Anforderungen an die Sicherheitsausstattung, die Beleuchtung, die Stromversorgung sowie an die ergonomische Anordnung der Gerätschaften.

Die Entwicklung des FPTGP ist eng mit der historischen Evolution der französischen Löschfahrzeuge verbunden. In den 1960er- und 1970er-Jahren setzte man zunächst auf klassische Löschfahrzeuge mit relativ begrenzter Pumpenleistung, die vor allem für Gebäudebrände in urbanen Gebieten ausgelegt waren. Mit zunehmender Industrialisierung, größeren Lagerhallen und komplexeren Einsatzszenarien wuchs jedoch der Bedarf nach Fahrzeugen, die deutlich größere Wassermengen fördern konnten. Daraus entwickelte sich zunächst der klassische FPT als Standardfahrzeug der französischen Feuerwehr. In den folgenden Jahrzehnten entstanden daraus spezialisierte Varianten mit erhöhter Leistung, darunter der FPTGP, der speziell für Szenarien mit großem Löschmittelbedarf entwickelt wurde. Seit den 1990er- und 2000er-Jahren gehört dieser Fahrzeugtyp in vielen Departements zur Standardausstattung für größere Brandeinsätze.

Die Hauptaufgabe eines FPTGP besteht in der Brandbekämpfung bei Einsätzen mit hohem Wasserbedarf. Dazu zählen insbesondere Brände in Industrieanlagen, Lagerhallen, landwirtschaftlichen Gebäuden oder großen Wohnkomplexen. Darüber hinaus wird das Fahrzeug häufig eingesetzt, um eine stabile Löschwasserversorgung für andere Einsatzfahrzeuge sicherzustellen. Durch seine leistungsfähige Pumpe kann es als Verteilstation in einer Wasserförderkette dienen oder mehrere Löschleitungen gleichzeitig speisen. Auch bei Großbränden oder länger andauernden Einsätzen übernimmt es oft eine zentrale Rolle bei der Wasserförderung und -verteilung.

Die Beladung eines FPTGP entspricht im Grundsatz der eines klassischen Löschfahrzeugs, ist jedoch auf hohe Förderleistungen und längere Einsatzzeiten ausgelegt. Zum Standard gehören umfangreiche Bestände an Druckschläuchen verschiedener Durchmesser, insbesondere großdimensionierte Schläuche zur Wasserförderung, sowie eine Vielzahl an Armaturen wie Verteiler, Sammelstücke, Übergangsstücke und Kupplungen. Zusätzlich werden mehrere Hohlstrahlrohre oder klassische Strahlrohre, Schaumrohre sowie Einrichtungen zur Schaumerzeugung mitgeführt. Häufig gehört auch ein Schnellangriffssystem mit formstabilem Schlauch zur Ausstattung. Ergänzt wird die Beladung durch tragbare Leitern, Beleuchtungsgeräte, Belüftungsgeräte, Atemschutzgeräte, Handwerkzeuge, Stromerzeuger und weitere Geräte zur Einsatzstellenabsicherung und zur Unterstützung der Einsatzkräfte.

Zu den besonderen Spezifizitäten des FPTGP gehört vor allem seine hohe hydraulische Leistungsfähigkeit. Die leistungsstarke Pumpe ermöglicht es, mehrere Löschleitungen gleichzeitig zu betreiben oder Wasserwerfer mit großen Durchflussmengen zu speisen. Gleichzeitig ist das Fahrzeug häufig mit größeren Schlauchreserven ausgestattet, um längere Wasserförderstrecken aufbauen zu können. Ein weiteres Merkmal ist die Fähigkeit, sowohl den Erstangriff bei einem Brand durchzuführen als auch als zentrale Förder- und Verteilstation für andere Fahrzeuge zu fungieren.

Centre d'Incendie et de Secours Revin:

Der Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Revin ist eine Feuerwehr- und Rettungswache des Service Départemental d’Incendie et de Secours (SDIS) des Ardennes (08). Die Wache wird durch ungefähr 60 freiwillige Feuerwehrkräfte besetzt. Neben der regulären Gefahrenabwehr bei Bränden und Unfällen ist die Wache auch mit zwei Rettungswagen und einem Krankenpfleger im öffentlichen Rettungsdienst eingebunden. Der Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Revin gehört der 1. Compagnie an.

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Fourgon Pompe Tonne Grande Puissance (FPTGP) du Service Départemental d'Incendie et de Secours (SDIS) 08 des Ardennes basé au Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Revin sur base d'un Renault Midlum 270 dCi équipé Sides.

Ausrüster Standby GmbH, Rauwers GmbH
Sondersignalanlage
  • 3 Blitzkennleuchten Mercura GyroLED XL, eine davon am Heck
  • 2 Frontblitzer Federal Signal Vama Microled
  • 2 Weitstrahler Mercura Feu 130 am Heck
  • Tonfolgeanlage
Besatzung 1/5 Leistung 195 kW / 265 PS / 261 hp
Hubraum (cm³) 6.174 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 15.000
Tags
k.A.
Eingestellt am 08.03.2026 Hinzugefügt von Florian Kreis Aachen
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