Einsatzfahrzeug: Sierck-les-Bains - SDIS 57 - LF8 - FI (a.D.)

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| Funkrufname | Sierck-les-Bains - SDIS 57 - LF8 - FI (a.D.) | Kennzeichen | 9877 XJ 95 |
|---|---|---|---|
| Standort | Europa (Europe) › Frankreich (France) › Région Grand Est › Département Moselle (57) | ||
| Wache | SDIS 57 UO Sierck-les-Bains (FW) | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Freiwillige Feuerwehr (FF) |
| Klassifizierung | Löschgruppenfahrzeug | Hersteller | Mercedes-Benz |
| Modell | L 1500 S | Auf-/Ausbauhersteller | Mercedes-Benz |
| Baujahr | k.A. | Erstzulassung | k.A. |
| Indienststellung | k.A. | Außerdienststellung | Ja, aber Jahr unbekannt |
| Beschreibung | Ehemaliges Löschgruppenfahrzeug (LF8 - Fourgon Incendie; FI) des Service Départemental d’Incendie et de Secours (SDIS) 57 im Département Moselle, stationiert bei der Unité Opérationnelle (UO) in Sierck-les-Bains. Fahrgestell: Mercedes-Benz Das Fahrzeug war während der Kriegswende das einzige Fahrzeug der Unité Opérationnelle Sierck-les-Bains. Es rückte folglich zu jeder Art von Einsätzen aus. Technische Daten:
Ausstattung:
Beladung:
Ursprünglich wurde das Fahrzeug bei der Feuerschutzpolizei im französischen Lothringen stationiert und leistete dort über mehrere Jahre seinen Dienst in deutscher Hand. Das Fahrzeug kam nach der Kriegswende 1945 als Kriegsbeute in den Besitz der Stadt Sierck-les-Bains, welche es an seine Feuerwehr überliess. Nach Umbauarbeiten wurde das Fahrzeug, welches damals wie üblich grün lackiert war, in rot umlackiert und mit dem Wappen der Stadt Sierck-les-Bains versehen. Nach seiner Außerdienststellung wurde veräussert. Zwischen der Veräusserung und heute wechselte das Fahrzeug bereits mehrfach den Besitzer. Wie bei vielen Einsatzfahrzeugen aus dieser Zeit handelte es sich beim Fahrzeug um ein sogenanntes Leichtes Löschgruppenfahrzeug (LLG) aus deutscher Produktion. Mit der Übernahme durch den französischen Staat nach Kriegsende, wurde das Fahrzeug jedoch an die französischen Begebenheiten angepasst und modifiziert. Dies hatte zur Folge, dass das Fahrzeug zum LF8 umgeändert wurde. Die französische Bezeichnung Fourgon Incendie (FI) stammt aus der Nachkriegszeit und ist ein Sammelbegriff für Einsatzfahrzeuge zur Brandbekämpfung. Heute ist diese Bezeichnung nur noch bei Oldtimerfahrzeugen gebräuchlich und wird nicht mehr genutzt. Viele LLG's und andere Einsatzfahrzeuge kamen auf diese Weise in den Besitz französischer Feuerwehren. Der französische Staat erhielt in der Nachkriegszeit eine sehr hohe Anzahl an Fahrzeugen, die meist für den Wiederaufbau der Strukturen genutzt wurden. Die Gemeinden konnten sich beim französischen Staat manifestieren und der Staat entschied dann, welches Fahrzeug an welche Gemeinde abgegeben werden konnte. Diese Fahrzeuge wurde nach Kriegsende als Kreigsbeute oder Wiederaufbauspenden bezeichnet, je nach Herrkunft. Das damals bereits teilweise deutschsprachige Lothringen wird im Zusammenhang mit den Fahrzeugverteilungen besonders stark mit Fahrzeugen aus deutscher Produktion beschenckt, dies, weil Beschreibungen und/oder Fahrzeupplaketten in deutscher Sprache waren und es den Lothringer somit sprachlich deutlich einfacher fiel. Fahrzeuge aus amerikanischer oder kanadischer Produktion waren aber auch in Lothringen vohanden, wenn auch deutlich weniger. |
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/8 | Leistung | 44 kW / 60 PS / 59 hp |
| Hubraum (cm³) | 2.594 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 3.860 |
| Tags |
k.A.
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| Eingestellt am | 28.01.2026 | Hinzugefügt von | HdV-Hamburg |
| Aufrufe | 53 | ||
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