Einsatzfahrzeug: Schruns - FF - TLF-A 3000

Schruns - FF - TLF-A 3000
Schruns - FF - TLF-A 3000
  • Schruns - FF - TLF-A 3000

Einsatzfahrzeug-ID: V182334 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Schruns - FF - TLF-A 3000 Kennzeichen BZ-8 ATC
Standort Europa (Europe)Österreich (Austria)VorarlbergBludenz (BZ)
Wache FF Schruns Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Tanklöschfahrzeug Hersteller ÖAF
Modell 15-290 L 4x4 Auf-/Ausbauhersteller Lohr
Baujahr 1990 Erstzulassung 1990
Indienststellung 1990 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Tanklöschfahrzeug mit Allradantrieb (TLF-A 3000) der Freiwilligen Feuerwehr Schruns im Bundesland Vorarlberg, Bezirk Bludenz.

Fahrgestell: ÖAF
Modell: 15-290 L 4x4
Baujahr: 1990
Aufbau: Lohr

Eingesetzt wird das Fahrzeug sowohl für Brandeinsätze als auch für technische Einsätze.

Ausstattung:

  • Wassertank: 3.000 Liter
  • Schaummitteltank: 200 Liter
  • Pumpe: Feuerlöschkreiselpumpe Ziegler HMP 24
  • Wasser-Schaumwerfer auf dem Aufbaudach
  • 2 Hochdruck-Schnellangriffshaspeln DN25 mit 60 Meter Schlauch
  • Pneumatischer Lichtmast 2x 1.000 Watt
  • Ladeerhaltung 230 V

Beladung:

  • 2-teilige Schiebleiter
  • 4-teilige Steckleiter
  • Funkgeräte 2m Band
  • 4 Atemschutzgeräte
  • Tragbarer Stromerzeuger 8kVA
  • Beleuchtungsmaterial
  • 4 A-Saugschläuche
  • Diverse B- und C-Druckschläuche
  • Diverse wasserführende Armaturen
  • Motorkettensäge
  • Pulverlöscher
  • CO2-Löscher

Der Hurrikan von Lohr

Etwa zeitgleich wurden in den 1980er-Jahren durch die Firmen Rosenbauer und Lohr spezielle Einsatzfahrzeuge für die Feuerwehren entwickelt. Die Fahrzeuge sollten ein besseres Fahrverhalten durch den niedrigeren Schwerpunkt, mehr Komfort, eine niedrigere Entnahmehöhe und eine bessere Bedienbarkeit auszeichnen als herkömmliche Feuerwehrfahrzeuge auf Serienfahrgestell.

Weiterhin bestand bei Feuerwehren mit alten, niedrigen Feuerwehrhäusern ein gewisser Bedarf an Allradfahrzeugen mit hoher Nutzlast und gleichzeitig niedriger Bauhöhe. Diese Anforderungen ließen sich mit den herkömmlichen Standardfahrgestellen nicht umsetzen. Während die Vorgängerfahrzeuge aufgrund ihrer bei Haubenfahrzeugen grundsätzlich niedrigeren Bauhöhe noch in den Häusern unterzubringen waren, war dies mit den serienmäßigen Frontlenker-Fahrlenkfahrgestellen der 80- und 90er-Jahre so nicht mehr möglich. Es mussten von den Feuerwehrfahrzeugherstellern also Sonderkonstruktionen gefunden werden, um Allrad und eine hohe Nutzlast bei gleichzeitig niedriger Bauhöhe vereinen zu können.

Gemäß den genannten Anforderungen entwickelte Lohr die Hurrikan-Baureihe. Kabine und Aufbau waren eine komplette Eigenkonstruktion von Lohr, basierend auf einem Allradfahrgestell der ÖAF. Der Prototyp des Hurrikan wurde auf der Interschutz 1988 gezeigt (später FF Haus im Ennstal) und unterschied sich noch von der späteren Serie.

Es folgten in den Jahren 1990 bis 1992 (Einzelfälle noch 1993) lediglich ungefähr knapp 20 weitere Exemplare. Letztlich konnten sich sowohl der Hurrikan von Lohr, als auch der parallel von Rosenbauer gebaute Falcon nicht durchsetzen.

Insbesondere die Hurrikan mit Singlebereifung an der Hinterachse sind nicht einfach zu bewegen, in den Jahren 2008 bis 2010 sind mehrere Fahrzeuge bei Unfällen umgekippt.

Bekannte Standorte der Lohr Hurrikan

Im Folgenden eine Auflistung der bekannten Lohr Hurrikan mit Angabe des Bezirks und falls bekannt deren Zweitverwendung. 18 Standorte sind aktuell bekannt. Davon wurden 12 Fahrzeuge nach Niederösterreich ausgeliefert, 3 in die Steiermark sowie je einer nach Kärnten, Salzburg und Vorarlberg. Weitere Hinweise hierzu werden über das Korrekturformular erbeten.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Einbaublitzmodule in das Fahrzeugdach integriert
  • 2 Frontblitzer Hänsch Typ 40
  • 2 Heckblitzer Hänsch Typ 40
  • Pressluftanlage Max Martin 2297 AM
Besatzung 1/8 Leistung 213 kW / 290 PS / 286 hp
Hubraum (cm³) 11.967 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 16.000
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Eingestellt am 05.08.2022 Hinzugefügt von KaMü
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