Einsatzfahrzeug: Perpignan - SDIS 66 - LF 20/30 - FPT (Ausbildung)

Perpignan - SDIS 66 - LF 20/30 - FPT (Ausbildung)
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Einsatzfahrzeug-ID: V155772 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Perpignan - SDIS 66 - LF 20/30 - FPT (Ausbildung) Kennzeichen 808 RV 66
Standort Europa (Europe)Frankreich (France)Région OccitanieDépartement Pyrénées-Orientales (66)
Wache SDIS 66 CSP Perpignan Sud (FW) Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Landesfeuerwehrschule
Klassifizierung Löschgruppenfahrzeug Hersteller Renault
Modell Manager G 270 Auf-/Ausbauhersteller Camiva
Baujahr 1995 Erstzulassung 1995
Indienststellung 2017 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Fourgon Pompe Tonne FPT/ Löschgruppenfahrzeug LF 20/30 des Service Départemental d’Incendie et de Secours (SDIS) 66 Pyrénées-Orientales, stationiert als Fahrzeug für die Ausbildung am Centre Secours Principal (CSP) Perpignan Sud

Fahrgestell: Renault Manager G 270
Aufbau: Camiva
Baujahr: 1995

Technische Daten:
Antrieb: 4x2
Getriebe:6-Gang-Schaltgetriebe

Feuerlöschkreiselpumpe:
Hersteller: Camiva
Förderleistung: 2.000 l/min bei 15 bar
Schaumzumischung: 2 Z-Zumischer an Druckabgängen angeschlossen und fest mit dem Schaummitteltank verbunden

Löschmittel:
Wasser: 3.000 l
Schaummittel: 250

Beladung/ Ausstattung:
Das Fahrzeug wird weitgehend unbeladen vorgehalten und Anlassbezogen für Ausbildungsveranstaltungen mit Material bestückt

  • Schnellangriff mit formstabilem Druckschlauch 40 m
  • 2 Ein-Personen-Haspeln mit Druckschlauch 75 mm und Verteiler
  • 4 Pressluftatmer in der Kabine
  • Hakenleiter
  • 2-teilige Schiebleiter

Laufbahn:

  • 1995 - 2009: SDIS 66 CIS Le Barcarès
  • 2009 - 2017: SDIS 66 CSP Perpignan Nord als Ausbildungsfahrzeug
  • seit 2017: SDIS 66 CSP Perpignan Sud als Ausbildungsfahrzeug

Mitte der 1990er Jahre ließ sich sich der Service Départemental d’Incendie et de Secours (SDIS) 66 Pyrénées-Orientales mehrere Renault Manager G270 von Camiva zu Fourgon Pompe Tonne, also Löschgruppenfahrzeugen, aufbauen. Es dürfte sich dabei um eine der letzten Serien konventioneller Löschgruppenfahrzeuge gehandelt haben die der SDIS 66 vor der Umstellung auf Hilfeleistungslöschfahrzeuge, sogenannte Fourgon Pompe Tonne Secours Routier, kurz nach der Jahrtausendwende beschafft hatte.

Dieses 1995 gebaute Fourgon Pompe Tonne wurde zuletzt an der Wache des SDIS 66 in Le Barcarès im Einsatzdienst genutzt. Ob es dort seit seiner Indienststellung stationiert war kann nicht mit Gewissheit gesagt werden, aber es kann davon ausgegangen werden. Im Jahr 2009 wurde das große Fourgon Pompe Tonne durch ein deutlich kleineres und wendigeres Löschfahrzeug vom Typ Fourgon Pompe Tonne Léger abgelöst, welches von der Wache Perpignan Nord übernommen werden konnte und sich für die enge Bebauung von Le Barcarès deutlich besser eignete. Danach wurde das große Fourgon Pompe Tonne zunächst an der Wache Perpignan Nord, ab 2017 dann an der Wache Perpignan Sud von den jeweils dort angesiedelten Teilen der Feuerwehrschule des SDIS 66 zur Ausbildung genutzt.

Das Fourgon Pompe Tonne oder einfach nur kurz FPT ist das Standard-Löschfahrzeug der französischen Feuerwehren und ist vergleichbar mit einem Löschgruppen- oder Tanklöschfahrzeug in Deutschland. Wortwörtlich lässt sich die französische Fahrzeugbezeichnung mit "Wagen mit Pumpe und Tank" übersetzten. Hinsichtlich seiner Besatzung mit meist acht Feuerwehrangehörigen und seiner entsprechend auf diese Mannschaftsstärke ausgelegten Beladung für die Brandbekämpfung kommt es einem Löschgruppenfahrzeug sehr nahe. Jedoch bewegen sich die mitgeführten Löschmittelmengen am oberen Rande dessen was in Deutschland für Löschgruppenfahrzeuge üblich ist, weshalb auch der Vergleich mit einem Tanklöschfahrzeug nahe liegt. Die in den FPT verbauten Pumpen leisten zwischen 1.000 und 3.000 l/min bei 15 bar. Die Volumen der Löschwassertanks bewegen sich im Bereich von 1.000 bis 6.000 l, wobei sehr häufig Tankgrößen rund um die 3.000 l anzutreffen sind. Auch ein Schaummitteltank mit bis zu 500 l Fassungsvermögen ist möglich. Obligatorische Ausstattungselemente sind neben einer Schnellangriffseinrichtung, meist mit formstabilem S-Druckschlauch, auch die beiden großen Ein-Personen-Haspeln mit dem französischen Äquivalent zum B-Druckschlauch. Aufgebaut sind FPT auf LKW-Fahrgestellen mit meist 15 bis 16 t Gesamtgewicht und Straßenantrieb. Allradantrieb ist bei den auf die Brandbekämpfung in geschlossenen Ortschaften oder auf Straßen vorgesehenen FPT nicht vorgesehen, auch wenn es für ländliche Gegenden mit dem Fourgon Pompe Tonne Hors Route oder kurz FPTHR eine geländegängige Variante mit Allradantrieb gibt. Diese Spielart des FPT fällt meist etwas kompakter aus als das FPT, ist aber auf deutlich bulligeren Allradfahrgestellen aufgebaut. Mittlerweile wurde diese Fahrzeugart aber immer stärker durch das Camion Citerne Rural, eine spezielle Art des Tanklöschfahrzeuges für den Einsatz im ländlichen Raum verdrängt. Neben dem reinen Löschfahrzeug FPT existiert mit dem Fourgon Pompe Tonne Secours Routier auch eine dem deutschen Hilfeleistungslöschfahrzeug ähnliche Fahrzeugvariante mit einer erweiterten Bealdung für die Technische Hilfeleistung. Eine letzte Spielart des FPT ist das leichte Löschgruppenfahrzeug Fourgon Pompe Tonne Léger oder FPTL für den Einsatz in engen Stadtkernen. Die Fahrzeuge dieser Art fallen sehr kompakt aus und führen auch nur eine reduzierte Beladung sowie kleinere Löschmittelmengen mit. Auch vom FPTL gibt es eine Version als Hilfeleistungslöschfahrzeug, das Fourgon Pompe Tonne Léger Secours Routier, kurz FPTLSR.

Das Fahrzeug trägt beim SDIS 66 die interne Bezeichnung FPT07.

Fahrzeug im Einsatz am CIS Le Barcarès:
https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/17783/

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Drehspiegelkennleuchten Bosch RKLE110, davon 1 am Heck
Besatzung 1/7 Leistung k.A.
Hubraum (cm³) k.A. Zulässiges Gesamtgewicht (kg) k.A.
Tags
k.A.
Eingestellt am 01.08.2019 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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