Einsatzfahrzeug: GB - Berlin - RAF - FLF (a.D.)

GB - Berlin - RAF - FLF (a.D.)
GB - Berlin - RAF - FLF (a.D.)
  • GB - Berlin - RAF - FLF (a.D.)

Einsatzfahrzeug-ID: V149426 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname GB - Berlin - RAF - FLF (a.D.) Kennzeichen 31 AG 40
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)Ausländische Militärfahrzeuge in Deutschland
Wache k.A. Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Militärische Feuerwehr
Klassifizierung Flugfeldlöschfahrzeug Hersteller Mercedes-Benz
Modell LAK 2624 Auf-/Ausbauhersteller Metz
Baujahr k.A. Erstzulassung k.A.
Indienststellung k.A. Außerdienststellung Ja, aber Jahr unbekannt
Beschreibung

Flugfeldlöschfahrzeug FLF 8000 des Fire & Crash Service der Royal Air Force (RAF) auf dem Flugplatz Berlin-Gatow.

Der Begriff Royal Air Force (offizielle Abkürzung RAF) bezeichnet die Luftstreitkräfte des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland.

Technische Daten:

  • Fahrgestell: Mercedes-Benz LAK 2624
  • Motorleistung: 177 kW / 240 PS bei 2.200 1/min (6-Zylinder Diesel)
  • Hubraum: 11.580 cm³
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 26.000 kg
  • Länge: 8.300 mm
  • Breite: 2.500 mm
  • Höhe: 3.440 mm

Aufbau: Metz

Ausstattung u.a.:

  • Feuerlöschkreiselpumpe FP 32/8 (3.200 l/min bei 8 bar)
  • Löschwassertank 8.000 l
  • Schaummittel 800 l
  • Monitor 2.400 l/min

Informationen zum Flugplatz Gatow:

1935 wurde der Flugplatz im Zuge der Wiederaufrüstung von den Nationalsozialisten erbaut. So wurden in Gatow und Kladow am westlichen Stadtrand von Berlin nahe dem Truppenübungsplatz Döberitz Kasernenanlagen und der Flugplatz Gatow errichtet. Der Flugplatz wurde am 2. November 1935 von Adolf Hitler persönlich eingeweiht. Nach seiner Fertigstellung wurden hier die Luftkriegsschule 2 und die Luftkriegsakademie der Deutschen Luftwaffe untergebracht. Hitler nutzte den Flugplatz Gatow für seine Flüge von Berlin nach Berchtesgaden. Im Mai 1945 besetzte die Rote Armee im Zuge der Eroberung Berlins den Flugplatz, übergab ihn dann aber am 2. Juli 1945 der britischen Royal Air Force. Er war nun der Flugplatz des britischen Sektors der Viersektorenstadt Berlin.

Während der Berlin-Blockade spielte der Militärflugplatz eine wichtige Rolle bei der Versorgung von Berlin (West). So landete hier am 28. Juni 1948 die erste Militärmaschine der Luftbrücke.

Zwischenzeitlich gab es auch eine Nutzung als ziviler Flughafen. Die BEA nahm 1946 den zivilen Flugverkehr nach Westdeutschland auf. Nachdem 1950 fast der gesamte West-Berliner Flugverkehr nach Tempelhof verlegt worden war, verblieben als einzige nichtmilitärische Nutzung gelegentliche Staatsbesuche von Mitgliedern der königlichen Familie, insbesondere von Königin Elisabeth II. Nach fast fünfzig Jahren verließen am 18. Juni 1994 die Alliierten Berlin. Am 7. September 1994 übernahm die Bundeswehr den Flugplatz. Der Flugbetrieb wurde mit Ablauf des 30. Juni 1994 eingestellt. Auf dem Gelände befindet sich heute die General Steinhoff Kaserne in der u.a. das Luftwaffenmuseum untergebracht ist.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Rundumkennleuchten Hella KLJ 80
  • Starktonhörner Bosch
Besatzung 1/1 Leistung 177 kW / 241 PS / 237 hp
Hubraum (cm³) 11.580 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 26.000
Tags
k.A.
Eingestellt am 26.10.2018 Hinzugefügt von HdV-Hamburg
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