Einsatzfahrzeug: Tournai - Service Régional d'Incendie - VSF - B03 (a.D.)

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| Funkrufname | Tournai - Service Régional d'Incendie - VSF - B03 (a.D.) | Kennzeichen | 1-KJR-569 |
|---|---|---|---|
| Standort | Europa (Europe) › Belgien (Belgium) › Wallonie/Wallonien (Wallonische Region) › Hainaut/Henegouwen (Provinz Hennegau) | ||
| Wache | Zone de Secours de Wallonie Picarde SRI Tournai (FW) | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Freiwillige Feuerwehr (FF) |
| Klassifizierung | Verkehrsabsicherungsfahrzeug | Hersteller | Mercedes-Benz |
| Modell | Vito 108 CDI | Auf-/Ausbauhersteller | Eigenausbau |
| Baujahr | 2003 | Erstzulassung | 2003 |
| Indienststellung | 2005 | Außerdienststellung | 2017 |
| Beschreibung | Ehemaliges Verkehrsabsicherungsfahrzeug (VSF - Signalisatievoertuig) des Service Régional d'Incendie (SRI) Tournai in der Provinz Hennegau. Fahrgestell: Mercedes Benz Eingesetzt wurde das Fahrzeug zum Absichern von Unfallstellen an stark befahrenen Strassen und auf den Autobahnen. Ausstattung:
Beladung:
Laufbahn:
Das Kfz-Kennzeichen wurde zwischenzeitlich umgeändert und lautete bis zuletzt: TVH-435 Die Verkehrsabsicherung bei den belgischen Feuerwehren: Die ersten Verkehrsabsicherungsfahrzeuge, in Belgien, auf flämisch als Signalisatievoertuig oder auf französisch als Véhicule de signalisation genannt, gehen auf die Mitte der 1980er Jahre zurück. Damals hatten einige wenige Wehren in Belgien die Problematik und die Gefährlichkeit der Einsätze auf Autobahnen und Schnellstrassen erkannt und ihre Gemeinden davon überzeugen können, solche Spezialfahrzeuge anzuschaffen. Lange blieben diese Fahrzeuge jedoch Einzelstücke. Dies bis zum Jahre 2000, als auf dem Brüsseler Ring die Berufsfeuerwehr Zaventem selbst Opfer eines tödlichen Unfalls wurde. Damals raste ein Personenwagen auf einer nur dürftig abgesicherten Unfallstelle zu und tötete zwei Feuerwehrmänner. Nach dem Unfall stellten sich in Belgien viele Fragen, was die Absicherung von Unfallstellen anging. Als Pionierwehr in Sachen Absicherung entpuppte sich die Berufsfeuerwehr Zaventem nach dem schweren Unfall. Einen solchen Unfall sollte es nie wieder geben und einige Wehrmitglieder nahmen sich dem Konzept eines Verkehrsabsicherungsfahrzeug an. In nur wenigen Monaten Planungsarbeit gelang es der Wehr, eine auf ihre Belangen zugeschneidertes Fahrzeug zu konzipieren, welches die Sichtbarkeit sowohl bei Tag wie bei Nacht garantieren konnte gekoppelt mit spezifischem Unfallabsicherungsmaterial. Das entstandene Fahrzeug, genannt nach dem tödlichen Unfallort Ring0, erweckte in Belgien viel Aufsehen und sorgte auch für einigen Diskussionsstoff. Die Notwendigkeit eines solchen Fahrzeuges schien trotz des schweren Unfalls noch immer nicht gegeben zu sein. Es kam wie es kommen musste und weitere, schwere Dienstunfälle summierten sich dazu. Zwar gab es immer wieder vereinzelte Wehren, die sich ein solches Fahrzeug anschafften, jedoch waren diese gezählt. Es dauerte schlussendlich bis zum Jahre 2011, bis seitens des Innenministeriums die Notwendigkeit erkannt wurde. Das Lastenheft für ein solches Fahrzeug wurde ausgearbeitet und die ersten Fahrzeuge im Jahre 2012 an Feuerwehren ausgeliefert. Im Jahre 2013 konnte endlich der Durchbruch dieses doch wichtigen Fahrzeuges gefeiert werden. Das Innenministerium liess ab 2013 das Fahrzeug offiziel als Anschaffung zu und bezuschusste den Ankauf solcher Fahrzeuge. Dabei ging das Innenministerium noch einen Schritt weiter und machte das Fahrzeug für alle Wehren Belgiens zur Pflicht. Alleine in den beiden darauf folgenden Jahren, also 2013 und 2014, konnte die Firma Fire Techniks NV nicht weniger als 48 solcher Fahrzeuge an die Wehren ausliefern. Bis heute (Stand 04/2018) sind es sogar mittlerweile 90 Fahrzeuge die bereits ausgeliefert wurden. Die Gemeinden und Wehren, die nicht über die nötigen Mitteln zur Anschaffung eines solchen Fahrzeuges besassen, liessen prompt entweder Mehrzweckfahrzeuge oder ihre eigenen Vorausrüstwagen mit Signalisationstafeln umrüsten. Heute gibt es in ganz Belgien keine Wehr mehr, die nicht über ein solches Fahrzeug zur Absicherung von Unfallstellen verfügt! Service Régional d'Incendie Tournai: Der Service Régional d'Incendie Tournai ist eine Freiwillige Feuerwehr, die tagsüber durch hauptamtliche Kräfte verstärkt wird. Der Service Régional d'Incendie Tournai betreibt eine reine Freiwillige Feuerwehr, die ebenfalls im öffentlichen Rettungsdienst tätig ist. Die Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung auf dem Gebiet der Stadt Tournai sowie die Notfallrettung sind die Hauptaufgaben der Wehr. Die Stadt Tournai betreibt eine Feuerwache auf ihrem Gebiet. Die Hauptfeuer- und Rettungswache befindet sich in der Stadt Tournai. Die Wehr ist in Belgien als Feuerwehr der Klasse Y eingestuft, also als eine sogenannte Mischwer bestehend überwiegend aus Freiwilligen Mitglieder und verstärkt durch hauptamtliche Kräfte und mit einem Einzugsgebiet, welcher auf mehrere Gemeinden ausgedehnt ist Zone de Secours de Wallonie Picarde: Die Zone de Secours de Wallonie Picarde (Hilfeleistungsbezirk) ist einer von 34 Hilfeleistungsbezirken in Belgien. Die Provinz Hennegau ist, feuerwehrtechnisch in drei Zonen unterteilt. Die Feuerwehren der Zone 1 - West haben sich zu diesem Hilfeleistungsbezirk zusammengeschlossen, welcher unter dem Name Wallonie Picarde läuft. Die Zone deckt insgesamt 19 Gemeinden mit 14 eigenständigen Feuerwachen wovon 9 als Feuer- und Rettungswachen funktionieren. In diesem Hilfeleistungsbezirk nehmen die Feuerwehren aus Antoing, Ath, Basècles, Beloeil, Bernissart, Comines, Dottignies, Estaimpuis, Lessines, Leuze-en-Hainaut, Mouscron, Péruwelz, Tournai et Warneton teil. ----- Ancien Véhicule de Signalisation (VS) du Service Régional d'Incendie (SRI) de Tournai en Province du Hainnaut sur base d'un Mercedes-Benz Vito 108 CDI. |
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/1 | Leistung | 60 kW / 82 PS / 80 hp |
| Hubraum (cm³) | 2.148 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 2.700 |
| Tags |
k.A.
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| Eingestellt am | 18.04.2018 | Hinzugefügt von | eestii |
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