Einsatzfahrzeug: Oud-Heverlee - Defensie van België - Landmacht - DOVO/SEDEE - EOD-EKW

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| Funkrufname | Oud-Heverlee - Defensie van België - Landmacht - DOVO/SEDEE - EOD-EKW | Kennzeichen | 21432 |
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| Standort | Europa (Europe) › Belgien (Belgium) › La Défense belge/Defensie van België (Streitkräfte) › Force Terrestre/Landmacht (Heer) | ||
| Wache | Defensie van België - Landmacht - Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen Camp van Oud-Heverlee | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Sonstige | Organisation | Militär |
| Klassifizierung | sonstiges Fahrzeug Sonstige | Hersteller | Volkswagen |
| Modell | Transporter T6 4motion | Auf-/Ausbauhersteller | Aluvan |
| Baujahr | 2017 | Erstzulassung | 2017 |
| Indienststellung | 2017 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Explosive Ordnance Disposal Entschärferkraftwagen (EOD-EKW) der Defensie van België / La Défense Belge, Landmacht / Force Terrestre, stationiert beim Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) bei der Kompanie Meerdaal am Kwartier Meerdaal in Oud-Heverlee in der Provinz Vlaams-Brabant. Fahrgestell: Volkswagen Das Fahrzeug ist der Kompanie Meerdaal des Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d’Enlèvement et de Destruction d’Engins Explosifs (SEDEE) aus Oud-Heverlee zugeteilt und kommt von dort aus in ganz Belgien zum Einsatz. Es wird zur Entschärfung von Blindgängern sowie zum Abtransport entschärfter Weltkriegsmunition zu Endlagern oder Vernichtungsanlagen eingesetzt. Technische Daten:
Ausstattung:
Beladung:
Der Volkswagen Transporter T6 4motion beim belgischen DOVO/SEDEE: Der Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d’Enlèvement et de Destruction d’Engins Explosifs (SEDEE) der belgischen Streitkräfte setzt seit 2017 den Volkswagen Transporter T6 4motion als leichtes Einsatz- und Unterstützungsfahrzeug ein. Im Gegensatz zu den Mercedes-Benz-Sprinter- oder Iveco-Fahrzeugen übernimmt der Transporter keine Rolle als vollwertiger Entschärferkraftwagen, sondern dient vor allem als flexibles Führungs-, Transport- und Logistikfahrzeug für die verschiedenen Einsatzkomponenten des DOVO/SEDEE. Die Fahrzeuge basieren auf dem Volkswagen Transporter T6 2.0 TDI 4motion und verfügen über permanenten Allradantrieb, der auch das Erreichen abgelegener Einsatzorte auf unbefestigten Wegen oder landwirtschaftlichen Flächen ermöglicht. Äußerlich treten sie überwiegend als geschlossene Kastenwagen in Erscheinung. Die Stückzahl ist gering und wird auf weniger als zehn Einsatzfahrzeuge geschätzt. Der Innenraum ist als vielseitiger Material- und Mannschaftsraum ausgeführt. Neben der Aufnahme der persönlichen Schutzausrüstung der EOD-Spezialisten können verschiedene Einsatzmittel für Erkundungs-, Sicherungs- und Unterstützungsaufgaben transportiert werden. Hierzu zählen unter anderem Dokumentations- und Kommunikationsausrüstung, Mess- und Ortungsgeräte, Handwerkzeuge sowie weiteres Zubehör, das zur Vorbereitung und Unterstützung von Kampfmittelbeseitigungseinsätzen benötigt wird. Die Volkswagen Transporter kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo die Kapazitäten eines großen Entschärferkraftwagens nicht erforderlich sind oder eine höhere Mobilität gefragt ist. Sie dienen beispielsweise der Anfahrt von Erkundungsteams, der Unterstützung von EOD- und IEDD-Einsätzen, dem Transport von Personal sowie logistischen Aufgaben zwischen den verschiedenen Standorten des DOVO/SEDEE. Die Fahrzeuge sind daher eher für die Unterstützung bei der Entschärfung von Klein- und Handmunition ausgelegt. Ursprünglich wurden die Fahrzeuge als leichte Einsatz- und Unterstützungsfahrzeuge für die EOD-Taucher angeschafft. Davon zeugt heute noch die rote Lackierung an den Kotflügeln, die für die EOD-Taucher typisch ist (die anderen Fahrzeuge des DOVO/SEDEE tragen eher leuchtorange Kotflügel). Im Laufe der Jahre wurde dieses Konzept jedoch angepasst, und die Fahrzeuge kommen inzwischen auch bei kleineren Entschärfungen an Land zum Einsatz. Dienst voor de opruiming en vernietiging van ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE): Der Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) ist die Kampfmittelbeseitigungsgruppe der belgischen Streitkräfte. Die Gruppe entstand 1918, direkt gegen Ende des Ersten Weltkrieges, und wurde erst 1923 zu einem festen Bestandteil und einer permanenten Einheit der belgischen Streitkräfte. Angegliedert ist die Gruppe seitdem dem Heer (Force Terrestre / Landmacht). Die Einheit wird durch einen Major geleitet und zählt in Belgien 291 Bedienstete. Strukturell ist das Personal auf drei Kompanien in Militärstützpunkten von Oud-Heverlee mit seinen beiden Außenstellen in Elsenborn und Leopoldsburg sowie in Langemark-Poelkapelle und am Marinestützpunkt in Zeebrugge verteilt. Die Hauptführung des DOVO / SEDEE befindet sich im Kwartier Meerdaal in Oud-Heverlee. Die Schule des DOVO / SEDEE befindet sich ebenfalls im Kwartier Meerdaal in Oud-Heverlee. Zu den Hauptaufgaben des DOVO / SEDEE gehört die Entschärfung von Blindgängern, wobei jede Kompanie ein Spezialgebiet hat. Jede der drei Kompanien ist mit der klassischen EOD-Entschärfung (Explosive Ordnance Disposal) von alter Weltkriegsmunition vertraut. Die Spezialgebiete wurden auf die drei Kompanien verteilt: Die Kompanie Meerdaal ist auf die IEDD-Entschärfung (Improvised Explosive Device Disposal) bei der Terrorismusbekämpfung spezialisiert, die Kompanie Poelkapelle ist auf die Entschärfung von chemischen und toxischen Kampfmitteln spezialisiert, und die Kompanie Kust ist auf die Unterwasserentschärfung von Weltkriegsmunition in der Nordsee spezialisiert. Der DOVO / SEDEE wird vorrangig beim Fund von Munition aus den beiden Weltkriegen alarmiert und ist für deren Entschärfung, Abtransport und Entsorgung zuständig. In Fällen, in denen die Munition nicht abtransportiert oder vor Ort entschärft werden kann, ist der DOVO / SEDEE auch dafür zuständig, diese am Fundort durch gezielte Sprengungen unschädlich zu machen. Der DOVO / SEDEE rückt jährlich zu 3.700 Einsätzen aus und entsorgt im Schnitt jährlich 200 Tonnen Munition der unterschiedlichsten Art. Landmacht / Force Terrestre: Die Landmacht / Force Terrestre ist eine von vier Teilstreitkräften der belgischen Streitkräfte (La Défense Belge / Defensie van België). Sie ist mit 12.500 Mann die größte Teilstreitkraft der belgischen Streitkräfte und stellt die Heereskomponente dar. Der Führungsstab der Teilstreitkraft (COMOPSLAND) befindet sich im Hauptquartier der belgischen Streitkräfte in Evere in der Region Brüssel-Hauptstadt. Der Landmacht / Force Terrestre unterstehen eine motorisierte Brigade, ein Regiment Spezialkräfte und weitere Unterstützungstruppen wie die Military Police Group (MP Gp), die Kampfmittelbeseitigungs-Gruppe (DOVO / SEDEE), die Movement Control Group (MovCon Gp), die Civil-Military Engagement Group (Ci-MEG), zwei Fernmeldegruppen und ein Logistikbataillon. Kwartier Meerdaal in Oud-Heverlee: Das Kwartier Meerdaal in Oud-Heverlee ist einer der bedeutendsten Standorte des belgischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) und fungiert als dessen organisatorisches und operatives Hauptzentrum. Der Standort liegt südlich von Leuven im ausgedehnten Waldgebiet des Meerdaalbos und gehört zur Landmacht / Force Terrestre der La Défense Belge / Defensie van België. Der DOVO/SEDEE ist die nationale Fachstelle Belgiens für die Identifizierung, Sicherung, Entschärfung und Vernichtung von explosiven Kampfmitteln. Die Einheit übernimmt sowohl militärische als auch zivile Aufgaben und wird bei Kampfmittelfunden, Bombendrohungen, verdächtigen Gegenständen sowie bei Einsätzen mit improvisierten Sprengvorrichtungen (IED) alarmiert. Innerhalb dieser Struktur bildet das Kwartier Meerdaal das Führungs-, Ausbildungs- und Kompetenzzentrum des Dienstes. Historisch entwickelte sich der Standort aus militärischen Depot- und Lageranlagen, die aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage im Waldgebiet ideale Voraussetzungen für den Umgang mit gefährlichen Stoffen und Munition boten. Im Laufe der Zeit wurde das Quartier zu einem hochspezialisierten Zentrum für Explosive Ordnance Disposal (EOD) ausgebaut. Heute befinden sich dort die zentrale Führung des DOVO/SEDEE, Verwaltungsbereiche, Ausbildungsanlagen, technische Werkstätten sowie Teile der spezialisierten Einsatzkräfte. Ein Schwerpunkt des Standorts liegt auf der Bekämpfung moderner explosiver Bedrohungen. Hierzu gehören insbesondere improvisierte Sprengvorrichtungen (Improvised Explosive Devices – IED), terroristische Bedrohungen sowie komplexe Sprengstofflagen. Die Spezialisten des DOVO/SEDEE werden regelmäßig von Polizei, Justiz und anderen Sicherheitsbehörden angefordert, wenn verdächtige Gegenstände untersucht oder entschärft werden müssen. Darüber hinaus unterstützt die Einheit belgische Streitkräfte bei nationalen und internationalen Einsätzen. Das Kwartier Meerdaal ist zugleich ein bedeutendes Ausbildungszentrum. Hier werden EOD-Spezialisten ausgebildet und fortlaufend trainiert. Für diese Aufgaben verfügt der Standort über moderne Ausbildungs- und Übungsanlagen, technische Labore, Simulationsbereiche und Werkstätten. Auch die Wartung und Erprobung von Spezialgeräten erfolgt teilweise in Meerdaal. Im belgischen DOVO/SEDEE-System ergänzt das Kwartier Meerdaal den Standort Poelkapelle (Kwartier Steenstraat). Während Poelkapelle schwerpunktmäßig für die Bearbeitung und Vernichtung großer Mengen historischer Munition sowie chemischer Kampfstoffe aus den Weltkriegen zuständig ist, konzentriert sich Meerdaal stärker auf Führung, Ausbildung, Einsatzplanung und die Bewältigung aktueller Bedrohungen durch Sprengstoffe und IEDs. Insgesamt stellt das Kwartier Meerdaal das strategische Herzstück des belgischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes dar. Durch seine Funktionen als Führungs-, Ausbildungs- und Kompetenzzentrum besitzt es eine zentrale Bedeutung für die nationale Sicherheit Belgiens und die Fähigkeit der Streitkräfte, auf explosive Gefahrenlagen im In- und Ausland zu reagieren. ----- Unité Mobile de Déminage EOD (UMD-EOD) de La Défense Belge / Defensie van België, Force Terrestre / Landmacht, basé auprès du Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) / Dienst voor de opruiming en vernietiging van ontploffingstuigen (DOVO) à la compagnie Meerdaal au Quartier Meerdaal à Oud-Heverlee en province du Brabant flamand sur base d'un Volkswagen Transporter T6 2.0 TDI 4motion équipé par Aluvan. |
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/1 | Leistung | 150 kW / 204 PS / 201 hp |
| Hubraum (cm³) | 1.938 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 3.200 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 05.07.2026 | Hinzugefügt von | Jérôme Biondi |
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