Wache: Grubenwehr Wismut GmbH Königstein
| ID | D46294 |
|---|---|
| Ort | Europa (Europe) › Deutschland (Germany) › Sachsen › Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (PIR, DW, FTL, SEB) |
| Organisation | Feuerwehr: Betriebsfeuerwehr (BtF) |
| Wachenart | Werkfeuerwehr – auch Flughafenfeuerwehren (WF) |
| Leitstelle | Leitstelle Dresden (DD, MEI, PIR) |
| Beschreibung | Standort der Grubenwehr der Wismut GmbH in Leupoldishain (Stadt Königstein) im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die staatliche Gesellschaft mit Hauptsitz in Chemnitz wurde 1991 gegründet. Mit ihren ca. 1.000 Beschäftigten ist sie zuständig für die Stilllegung, Sanierung und Rekultivierung ehemaliger Uranförderstätten in Sachsen und Ostthüringen. Der Stützpunkt ist Teil der Niederlassung Königstein. Auf dem Gelände stehen die Reste der ehemaligen Doppelschachtanlage 388/390, wo zwischen 1963 und 1990 Uranerz aus bis zu 300 Metern Tiefe gefördert wurde. Ein weiterer Standort der Grubenwehr befindet sich in Hartenstein im Landkreis Zwickau. Die über 50 ehrenamtlichen Retter sind Angestellte der Wismut. Im Fall einen Einsatzes werden sie zentral alarmiert, außerhalb der Arbeitszeit existiert ein Bereitschaftsdienst. Zum Betreuungsgebiet der Wehr gehören 54 Besucherbergwerke, Sanierungs- und die Bergbaubetriebe. Durch Kooperationen mit den aktiven Bergbauunternehmen BsS Bergsicherung Sachsen GmbH, Geomin Erzgebirgische Kalkwerke GmbH und Erzgebirgische Fluss- und Schwerspatwerke GmbH (EFS), die an ihren Standorten keine vollausgestattete Grubenwehr vorhalten können, sowie der TU Bergakademie Freiberg kann auf über 80 Helfer zurückgegriffen werden. In Annaberg-Buchholz im Erzgebirgskreis hält die freiwillige Feuerwehr zudem einen Bergbau- und Höhenrettungszug vor. Die professionelle Rettung unter Tage entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die erste berufliche Grubenwehr im Revier wurde 1948 unter sowjetischer Leitung aufgebaut, ein Jahr später auch innerhalb der 1947 geschaffenen SAG Wismut (ab 1954 SDAG Wismut). Zur Sicherung der insgesamt 45.000 Beschäftigten bildete man auf mehreren Schächten Rettungsstellen mit freiwilligen Grubenwehren als Unterstützung. Die ersten Fahrzeuge kamen ab 1964 zum Einsatz, um den Materialtransport zu erleichtern. Im Zuge der Neuorganisation nach der Wende löste sich Ende 1992 die hauptamtliche Wehr auf. |
| Fahrzeuge/Einsatzmittel | MTW MZA |
| Adresse | Königsteiner Straße 45 01824 Königstein |
| Kontakt/Bewerbungadresse | Wismut GmbH Grubenwehr Jagdschänkenstraße 29 09117 Chemnitz Tel.: 0371/81200 Mail: info@wismut.de |
| Website | https://www.wismut.de/ |
| Durchschnittliche Einsatzzahl pro Jahr | 3 |
| Anzahl Mitglieder | 15 |
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