Einsatzfahrzeug: Florian Bexbach 03/46

Florian Bexbach 03/46
Florian Bexbach 03/46

Einsatzfahrzeug-ID: V72963 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Florian Bexbach 03/46 Kennzeichen HOM-FW 346
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)SaarlandSaarpfalz-Kreis (HOM/IGB)
Wache FF Bexbach LBZ Höchen Zuständige Leitstelle Leitstelle Saar, RD Saarland gesamt, FW HOM, IGB, NK, MZG, SLS, WND
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug Hersteller MAN
Modell TGM 13.250 4x4 Auf-/Ausbauhersteller Adik
Baujahr 2009 Erstzulassung 2010
Indienststellung 2010 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10/6 (intern als HLF 10/12 bezeichnet) der freiwilligen Feuerwehr Bexbach Löschbezirk Höchen

Fahrgestell: MAN TGM 13.250 4x4 BL FW
Aufbau: Adik/ EMPL
Baujahr: 2009
Indienststellung: 08.05.2010

Fahrzeugabmessungen:
Länge: 7.100 mm
Breite: 2.550 mm
Höhe: 3.150 mm

Feuerlöschkreiselpumpe:
Typ: FPN 10-1000 / CBP-2
Hersteller: Hale Products Inc.
Förderleistung: 1.000 l/min bei 10 bar
Schaumzumischung: Class1 TPG

Löschmittel:
Wasser: 1.200 l
Schaummittel: 120 l

Beladung/ Ausstattung:

  • Schleuderketten
  • Automatisiertes Schaltgetriebe MAN Tipmatic (12 Gänge)
  • Niveauregulierung an der Hinterachse
  • CD-Radio
  • Begehbares Kabinendach
  • Umfeldbeleuchtung
  • Schwanenhalslampe
  • Schrank für Ordner zwischen Maschinist und Gruppenführer
  • Stromerzeuger
  • Lichtmast mit 2 Xenon-Strahlern
  • Beleuchtungsgruppe
  • Rüstsatz Holmatro bestehend aus:
    • Schere S 200-104 / CU 4055 CNCT
    • Spreizer SP 40 / SP 4240 C
    • Rettungszylinder RA 4332 C
    • Rettungszylinder TR 4340 C
    • Rettungszylinder TR 4350 C
  • Unterbaumaterial
  • Abstützsystem Holmatro Power Shore
  • Koffer Glasmanagement
  • Motorkettensäge
  • Tauchpumpe Mast TP4
  • Wassersauger WAP SQ 650-71
  • Lübecker Hütchen 500 mm
  • 2 Warnzelte
  • Schnellangriff mit formstabilem S-Druckschlauch und Schaumpistole auf elektrisch auf- & abrollbarer Haspel
  • Schnellangriffsverteiler
  • 2 D-Druckschläuche á 20 m
  • 4 Schlauchtragekörbe mit C-Druckschlauch
  • 10 B-Druckschläuche á 20 m
  • 4 A-Saugschläuche mit saugseitigem Zubehör
  • Schaumgruppe bestehend aus Zumischer und Mittelschaumrohr
  • Diverse wasserführende Armaturen, darunter u.a. C-DCD-Verteiler und 2 D-Mehrzweckstrahlrohre
  • Überdrucklüfter Big Tempest DD 21-H 6,5
  • 4 Pressluftatmer PA, davon 2 in der Kabine
  • 1 Fluchthaube
  • Tafel zur Atemschutzüberwachung
  • Navigationssystem
  • 4 m-Band Funkgerät Ascom FuG 8b mit FMS-Geber
  • 6 2 m-Band Funkgeräte, tragbar, davon 5 Motorolla GP360 FuG 11b & 1 Motorolla GP900 FuG 11b
  • Notfallrucksack
  • Beatmungstasche
  • Spineboard Laerdal BaXstrap
  • Funktionswesten "Gruppenführer" & "Atemschutzüberwachung"
  • 4-teilige Steckleiter

Bereits seit mehreren Jahren liefen im Löschbezirk Höchen bestrebungen das alte Löschgruppenfahrzeug LF 8 mit Baujahr 1975 durch ein modernes und zeitgemäßes Fahrzeug zu ersetzten. Im Jahr 2009 wurde zeitgleich mit Fertigstellung des Brandschutzbedarfsplans für die Stadt Bexbach ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10/6 ausgeschrieben. Das Fahrzeug wurde am 01.04.2010 nach Höchen überführt und am 08.05. offiziell in Dienst gestellt. Damit verfügt der Löschbezirk am Höcherberg nun über ein schlagkräftiges und vielseitiges Fahrzeug. Neben einem Rüstsatz im entlegensten Bexbacher Löschbezirk ist nun auch endlich ein entsprechend dimensioniertes wasserführendes Fahrzeug in Höchen vorhanden.

Als Fahrgestell sollte ein allradgetriebener MAN TGM dienen. Den Aufbau sollte die Adik Fahrzeugbau GmbH aus Mudersbach liefern. Da diese jedoch bisher nur Staffelkabinen selbst gebaut hatte, wurde die Gruppenkabine für das Fahrzeug bei EMPL in Auftrag gegeben. Wichtig beim gesamten Fahrzeug war die Gesamthöhe, denn das Fahrzeug musste in die verhältnismäßig niedrige Fahrzeughalle in Höchen passen.

Beim Fahrgestell handelt es sich um einen MAN TGM 13.280 mit Allradantrieb und automatisiertem Schaltgetriebe. Ferner wurden Schleuderketten als Anfahrhilfe für den Winter (zum Aufnahmezeitpunkt noch nicht montiert) und eine pneumatische Niveauregulierung an der Hinterachse geordert. Durch diese mit einer Fernbedienung versehene Regulierung kann am Einsatzort ohne weiteres die Entnahmehöhe für Geräte aus dem Aufbau herab gesenkt werden.
An die normale MAN-Kabine baute EMPL eine Gruppenkabine mit zwei Halterungen für Pressluftatmer ein. Die Kabine verfügt über Haltestangen an den Ausstiegen und unter den Decken, sowie über eine grüne Innenraumbeleuchtung, die ein bequemes Ein- und Aussteigen gewährleisten. Das Dach der Gruppenkabine wurde mit Riffelblech versehen und ist komplett begehbar. Adik baute noch einen kleinen "Aktenschrank" zwischen Maschinist und Gruppenführer ein. In diesen ist auch das feste 4 m-Band Funkgerät integriert und an dem auch die 2 m-Bandfunkgeräte und eine Knickkopflampe mit ihren Ladegeräten montiert sind.
Der Aufbau wurde von Adik selbst gebaut und umfasst sieben mit Rolläden verschlossene Geräteräume und 4 Traversenkästen mit Klappen als Verschluss. Die Geräteräume G1 und G2 enthalten mit Stromerzeuger, Beleuchtungsgruppe, Motorkettensäge, Rüstsatz und dem dazu notwendigen Zubehör die Hauptbestandteile der Beladung zur technischen Hilfeleistung. Der Stromerzeuger und der Rüstsatz sind auf Auszügen gelagert. Der Stromerzeuger konnte vom alten Löschgruppenfahrzeug LF 8 übernommen werden, der Rüstsatz aus dem Hause Holmatro, wurde ebenso wie ein Abstützsystem, komplett neu beschafft. Die weiteren Geräteräume enthalten vor allem Material zur Brandbekämpfung wie den Schnellangriff, Schlauchmaterial, Kleinlöschgeräte und zwei Pressluftatmer die auf einer Halterung von EMPL befestigt sind. In den Traversenkästen ist vor allem Kleinmaterial gelagert, wie Schnellangriffsverteiler, Kabeltrommeln, Koffer zum Glasmanagement oder Tauchpumpe. Eine Besonderheit am Fahrzeug stellt der rückwärtige Geräteraum dar. Weil die Pumpe von Hale unter dem Aufbau montiert wurde, findet sich im GR nur eine kleine Bedieneinheit für die Pumpe und die Schaumzumischung. Den restlichen Raum nimmt hier ein Auszug mit Überdrucklüfter und Wassersauger ein. Auf dem Dach schließlich lagern die vier Steckleiterteile separat in Stapeln zu je zwei Teilen. Diese Maßnahme war notwendig um eine niedrige Gesamthöhe zu gewährleisten. In einem Dachkasten verbergen sich Schlauchbrücken, Schaufeln, Besen und ein Spineboard. An der Stirnseite des Aufbaus ist der Lichtmast zwischen Aufbau und Kabine montiert. Ausgefahren wird dieser über eine einfache Handpumpe. Da an dem Mast zwei Xenon-Scheinwerfer montiert sind, kann dieser durch den Fahrzeugmotor und ohne Stromerzeuger betrieben werden.
Ferner wurde der Aufbau mit einer Umfeldbeleuchtung und einer ausklapp- und ausziehbaren Aufstiegsleiter auf das Dach ausgerüstet.

Demnächst soll das Fahrzeug noch mit einer auffälligen Beklebung versehen werden.

 

Vielen Dank an den Löschbezirk Höchen für den interessanten Fototermin!

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Doppelblitzkennleuchten FG Hänsch Nova-S
  • 1 Doppelblitzkennleuchte FG Hänsch Saturn-B am Heck
  • Frontblitzer FG Hänsch Sputnik nano
  • Pressluftanlage Max Martin
Besatzung 1/8 Leistung 184 kW / 250 PS / 247 hp
Hubraum (cm³) 6.871 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 13.000
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Eingestellt am 10.05.2010 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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