Einsatzfahrzeug: Florian Eppendorf 11/61-01

Florian Eppendorf 11/61-01
Florian Eppendorf 11/61-01

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Funkrufname Florian Eppendorf 11/61-01 Kennzeichen FG-2361
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)SachsenMittelsachsen (FG, BED, DL, FLÖ, HC, MW, RL)
Wache FF Eppendorf Zuständige Leitstelle Leitstelle Chemnitz (C, ERZ, FG)
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Schlauchwagen Hersteller Robur
Modell LO 1801 A Auf-/Ausbauhersteller Feuerlöschgerätewerk Görlitz
Baujahr 1985 Erstzulassung 1985
Indienststellung 1985 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Schlauchwagen (SW 1000) der Freiwilligen Feuerwehr Eppendorf.

Technische Daten:

  • Fahrgestell: Robur LO 1801 A
  • Hersteller: VEB Robur-Werke Zittau
  • Motorleistung: 55 kW (4-Zylinder-Benzinmotor)
  • Hubraum: 3.345 cm³
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 5.250 kg
  • Länge: 5.750 mm
  • Breite: 2.370 mm
  • Höhe: 2.840 mm
  • Radstand: 3.025 mm

Aufbau: VEB Feuerlöschgerätewerk Görlitz

Für die Feuerwehren der DDR wurde der Robur LO 1801 A (später als 2002 A) ab 1968 als LF 8 – TS 8 ausgeliefert. Hinter der Motorhaube war die Festpumpe FP 8/8 montiert, die Ladefläche diente als Mannschaftsraum sowie zur Unterbringung von TS 8/8 und feuerwehrtechnischer Beladung. Mitgeführt wurde ein Schlauchtransportanhänger (STA). So entsprach das Fahrzeug von der Ausrüstung her weitgehend den im Westen üblichen LF 8.

Die Beladung war palettenartig als Wechselgerätesatz auf der Pritsche untergebracht. Sie konnte relativ schnell gegen andere Gerätesätze ausgetauscht werden, z.B. gegen eine Tankblase mit 900 Litern Inhalt, einen Gerätewagensatz mit Heckausleger oder ein Schlauchtransportgestell. Außerdem war die Nutzung als LKW mit Ladefläche oder mit entsprechenden Bänken zum Mannschaftstransport möglich.

Mit der Auslieferung moderner Löschgruppenfahrzeuge gingen ab den neunziger Jahren viele Feuerwehren dazu über, das Schlauchtransportgestell als Standardbeladung zu verwenden. Gemeinsam mit dem Schlauchanhänger werden dann 1.000 m B-Schlauch, die Festpumpe und die TS mitgeführt.

Auch bei diesem Fahrzeug wurde so verfahren, allerdings wurde die Festpumpe demontiert. Es hatte sich nämlich gezeigt, dass der Pumpenbetrieb aufgrund unzureichender Kühlung häufig zur Überhitzung des dahinter liegenden Motors und damit zu Problemen mit den Zylinderkopfdichtungen führte.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Drehspiegelleuchten VEB Fahrzeugelektrik Ruhla 8562.5 
  • Martin-Horn 2297 GM
  • 2 Frontblinker
Besatzung 1/1 Leistung 55 kW / 75 PS / 74 hp
Hubraum (cm³) 3.345 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 5.250
Tags
k.A.
Eingestellt am 11.08.2026 Hinzugefügt von Bluelight_Sachsen
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