Einsatzfahrzeug: Chur - FW Chur - KLF - Nero 111
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| Funkrufname | Chur - FW Chur - KLF - Nero 111 | Kennzeichen | GR 208 |
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| Standort | Europa (Europe) › Schweiz (Switzerland) › Graubünden | ||
| Wache | FW Chur Hauptdepot Kalchbühl | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Pflichtfeuerwehr |
| Klassifizierung | Kleinlöschfahrzeug | Hersteller | Bombardier |
| Modell | Can-Am Traxter HD9 XU | Auf-/Ausbauhersteller | Marty Systemtechnik |
| Baujahr | 2024 | Erstzulassung | 2024 |
| Indienststellung | 2005 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Kleinstlöschfahrzeug (KLF) der Feuerwehr Chur, stationiert im Hauptdepot Kalchbühl Fahrgestell: Can-Am Traxter HD9 XU ABS Technische Daten:
Ausstattung:
Beladung:
Löschmodul:
Kolbenpumpe:
Löschmittel:
Ausstattung:
Mini-Löschfahrzeug für Altstadt und Gebirge Zwei Dinge sind prägend für die im Tal des Alpenrheins gelegene Stadt Chur: Seine Altstadt und die über ihr aufragende Gebirgslandschaft der Bündner Alpen. Im Vergleich zur restlichen Stadt und erst recht zum gesamten Stadtgebiet ist der historische Stadtkern zwar nur sehr klein, dafür aber weit bekannt. Zahlreiche gut erhaltene historische Gebäude säumen die engen und verzweigten Gassen der Altstadt zwischen dem Postplatz, dem auf einem Hügel gelegenen Bischöflichen Schloss und dem Ufer des Plessurs. Um ein vielfaches Größer fällt hingegen der Anteil der Stadt Chur an den Bündner Alpen aus. Rund 50% des Stadtgebietes machten 2021 Waldflächen aus und weitere 20 % entfielen auf landwirtschaftliche Nutzflächen. Die kleine Altstadt und die dominierende Berglandschaft stellen die Feuerwehr Chur vor besondere Herausforderungen im Bereich der Brandbekämpfung. Für die Altstadt benötigt die Wehr ein möglichst kompaktes und wendiges Löschfahrzeug für den Erstangriff. Ähnlich sind auch die Anforderungen an ein Löschfahrzeug zur Bekämpfung von Vegetationsbränden in der Chur umgebenden Berglandschaft. Dieses muss aber nicht nur wendig, sondern zudem auch geländegängig sein. Als Lösung für beide Problemstellungen beschaffte die Feuerwehr Chur schon 2005 ein Kleinstlöschfahrzeug (KLF). Dieses ist ein mit einer Hochdrucklöschanlage ausgestattetes Utility Task Vehicle (UTV). Dieser teilweise auch wegen seiner Sitzanordnung in Abgrenzung zum Quad als Side-by-Side Vehicle bezeichnete Fahrzeugtyp bietet kompakte Abmessungen und damit eine hohe Wendigkeit sowie auch die nötige Geländegängigkeit für Fahrten abseits befestigter Straßen. Ihr erstes KLF löste die Feuerwehr Chur 2025 durch ein neues Fahrzeug ab. Die zweite Generation des Churer KLF Nur wenig veränderte die Feuerwehr Chur an ihrem Konzept für das KLF beim Generationenwechsel im Jahr 2025. Die Hauptaufgabe des KLF ist auch in der zweiten Generation weiterhin die sich auch im Namen wiederspiegelnde Brandbekämpfung, insbesondere an schwer zugänglichen Orten sowohl im Siedlungs-, als auch im Naturraum. Während das erste KLF jedoch noch zum Ausleuchten von Einsatzstellen herangezogen werden konnte, ist das zweite KLF darauf nicht mehr ausgelegt. Dafür lässt sich das neue KLF aber deutlich besser für logistische Aufgaben nutzen. Dafür lässt sich wie auch schon beim ersten KLF die Löschanlage vom UTV entnehmen, um die Ladefläche für andere Ladungen freizumachen. Wenig verändert hat sich auch am grundsätzlichen Aufbau des KLF, dessen Basis nach wie vor ein kompaktes UTV mit einer Hochdrucklöschanlage als zentralem Ausstattungselement ist. Im Vergleich zur ersten Fahrzeuggeneration stellt das Fahrgestell des zweiten KLF eine deutliche Weiterentwicklung dar. Das erste KLF war noch auf einem nur eher schwach motorisierten UTV von Yamaha mit halboffener Kabine und einer sehr niedrigen Pritsche aufgebaut. Für ihr zweites KLF entschied sich die Feuerwehr Chur hingegen für einen Can-am Traxter, der mit 65 PS mehr als dreimal so stark motorisiert ist wie sein Vorgänger. Dafür hat sich aber auch das Gesamtgewicht im Vergleich zwischen dem Yamaha- und dem Can-am-UTV quasi von knapp einer auf etwas über zwei Tonnen verdoppelt. Gleich geblieben ist aber die Ausstattung mit einem Automatikgetriebe und zuschaltbarem Allradantrieb. Auch besitzt der Traxter nun eine rundum geschlossene Kabine und eine Pritsche mit deutlich höheren Bordwänden. Ein Gitteraufbau erhöht die Pritsche rundherum sogar bis auf die Höhe des Kabinendachs. Zur weiteren Ausstattung des Traxters gehören eine Seilwinde mit 20 Kilonewton Zugkraft und eine Umfeldbeleuchtung bestehend aus schlanken LED-Modulen. Auf der Ladefläche wird dauerhaft ein Löschmodul von Foppa mitgeführt. Für das Modul griff der Schweizer Feuerwehrausstatter auf Komponenten von Vallfirest zurück. Herzstück des Moduls ist eine Hochdrucklöschanlage mit einer Kolbenpumpe. Sie hat eine Leistung von 42 Litern pro Minute bei einem Druck von 100 bar und wird durch einen eigenen kleinen Verbrennungsmotor angetrieben. Abgegeben werden kann das Wasser über einen Hochdruckschnellangriff mit formstabilem Druckschlauch und Pistolenstrahlrohr. Gespeist wird die Löschanlage aus einem 200 Liter großen Wassertank. Auf der Ladefläche werden unter und neben dem Löschmodul einige Handwerkzeuge, Druck- und Saugschläuche mitgeführt. Komplettiert wird die Beladung durch einen einzelnen Pressluftatmer in der Sitzbank unter den beiden Beifahrerplätzen. Vorgänger: |
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/2 | Leistung | 48 kW / 65 PS / 64 hp |
| Hubraum (cm³) | 976 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 2.060 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 07.05.2026 | Hinzugefügt von | Christopher Benkert |
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