Einsatzfahrzeug: D-HAHN (c/n: 13445) (a.D.)

D-HAHN (c/n: 13445) (a.D.)
D-HAHN (c/n: 13445) (a.D.)
  • D-HAHN (c/n: 13445) (a.D.)

Einsatzfahrzeug-ID: V223608 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname D-HAHN (c/n: 13445) (a.D.) Kennzeichen D-HAHN
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)
Wache k.A. Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Verbände
Klassifizierung Luftfahrzeug Hersteller Sonstige
Modell Bristol 171 Sycamore Auf-/Ausbauhersteller Eigenbau
Baujahr 1957 Erstzulassung 1957
Indienststellung 1970 Außerdienststellung 1982
Beschreibung

Erkundungshubschrauber des Feuerwehrflugdienstes des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen.

1970 / 1971 wurden insgesamt 4 Bristol 171 Sycamore von der Luftwaffe übernommen und je ein Hubschrauber an der Feuer- und Rettungswache 4 der Feuerwehr Hannover und in Mellinghausen im Kreis Diepholz stationiert. 2 Maschinen dienten als Reserve.

Über den Feuerwehrflugdienst Niedersachsen

Der Feuerwehrflugdienst Niedersachsen wurde 1959 initiert und nahm 1962 seinen Dienst auf. Ziel des Flugdienstes ist es Wald-, Flächen- und Moorbrände frühzeitig zu erkennen und somit größere Schäden zu verhindern. Neben der Früherkennung bietet der Flugdienst weitere Vorteile bei der Bekämpfung von Bränden dieser Art: Durch die Unterstützung aus der Luft können die bodengebundenen Einsatzkräfte gezielt zum Einsatzort geführt werden und dem Einsatzleiter ein Ausmaß des Brandes geliefert werden.

Von den Standorten Lüneburg, Hildesheim und Damme starten bei hoher Waldbrandgefahr die Flugzeuge, welche mit einem Piloten, einem Flugbeobachter der Feuerwehr sowie einem Mitarbeiter der Forstverwaltung besetzt sind. Wird ein Brand entdeckt, so wird dieser über 4m - Funk an die zuständige Leitstelle gemeldet. Bei der Lokalisation ist ein GPS - Gerät behilflich.

Geschichte der Bristol B 171 Mk.52 Sycamore:
Der Entwicklungsbeginn war schon während des zweiten Weltkrieges. Ab 1946 hatte die britische Armee so viel Interesse, dass ab 1947 Tests, erst am Boden und ab Juli 1947 die ersten Flüge erfolgten. Bei der Erprobung wurde ein Pratt& Whitney Sternmotor verwendet. Nachfolgend wurde in den Serienmaschinen ein Alvis Leonidis 9-Zylinder Sternmotor eigesetzt. Dieser Hubschrauber hat einen Dreiblatthaupt- und Heckrotor. Ab 1949 sind die ersten Auslieferungen in der Version MK1 an das britische Militär erfolgt. Die britischen Streitkräfte, Australien, Belgien und die Bundeswehr setzten diesen Hubschraubertyp ein. Es war der erste in Großbritannien hergestellte Hubschrauber nach dem zweiten Weltkrieg. Die Produktion dieses Hubschraubertyps wurde 1959 beendet.

Die Sycamore Bristol B 171 bei der Bundeswehr:

Die Bundeswehr erhielt ab dem Jahr Mai 1957 sechsundvierzig B.171 Sycamore für die Luftwaffe und ab 1958 vier für die Marine in der Version Mk52 G. Im August 1959 erfolgte der erste SAR-Einsatz. Die Marine gab ihre Hubschrauber rasch (1967) an die Luftwaffe ab. Die Bristol B171 wurde insgesamt nur für einen kurzen Zeitraum (bis Mai 1969) bei der Bundeswehr eingesetzt.

Leistungsmerkmale:

  • Hersteller: Bristol
  • Typ: B.171 Sycamore
  • Triebwerke: Alvis Leonidis Mk.173 9-Zylinder Sternmotor
  • Dauerleistung: 324 kW
  • Höchstgeschwindigkeit: 212 km/h
  • Tankinhalt: 405 l
  • Reichweite: 460 km
  • Leergewicht: 1.850 kg
  • Maximales Abfluggewicht (MTOW): 2.449 kg
  • Länge über alles: 14.070 mm
  • Rotordurchmesser: 14.800 mm
  • Breite: 3.400
  • Höhe: 4.490 mm
  • Reiseflughöhe: 4.780 m

D-HAHN ex Luftwaffe 78+37
Bristol 171 Sycamore
c/n : 13445
Baujahr : 1957

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage k.A.
Besatzung 1/2 Leistung k.A.
Hubraum (cm³) k.A. Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 2.449
Tags
k.A.
Eingestellt am 31.03.2026 Hinzugefügt von Christoph Stiegler
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