Einsatzfahrzeug: Florian Dortmund 10 DLK23 01

Florian Dortmund 10 DLK23 01
Florian Dortmund 10 DLK23 01
  • Florian Dortmund 10 DLK23 01

Einsatzfahrzeug-ID: V191181 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Florian Dortmund 10 DLK23 01 Kennzeichen DO-FW 3310
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)Nordrhein-WestfalenDortmund (DO)
Wache FW Dortmund Ausbildungszentrum Zuständige Leitstelle Leitstelle Dortmund (DO)
Obergruppe Feuerwehr Organisation Berufsfeuerwehr (BF)
Klassifizierung Drehleiter-Korb Hersteller Mercedes-Benz
Modell Atego 1530 F Auf-/Ausbauhersteller Magirus
Baujahr 2021 Erstzulassung 2021
Indienststellung 2022 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Drehleiter mit Korb (DLK 23/12) der Feuerwehr Dortmund.

Stationiert ist dieses Fahrzeug am Ausbildungszentrum der Feuerwehr Dortmund (ABZ) an der Seilerstraße (nähe FW 2).

Am 01.02.2022 konnte die Berufsfeuerwehr Dortmund 13 neue Drehleitern mit Korb der Fa. Magirus offiziell in den aktiven Einsatzdienst stellen, davon 8 bei der Berufsfeuerwehr, eine bei der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund-Holzen und 4 Ausbildungs- und Reservefahrzeuge.

Technische Daten:

  • Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 1530 F
  • Motorleistung: 220 kW bei 2.200 1/min (6-Zylinder Dieselmotor, Euro 6)
  • Hubraum: 7.698 cm³
  • Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 16.000 kg
  • Länge: 10.200 mm
  • Breite: 2.500 mm
  • Höhe: 3.300 mm
  • Radstand: 4.760 mm

Aufbau: Magirus M 32 L-AT

Aufbau-Details

  • 5-teiliger Leitersatz, vorderer Teil als teleskopierbarer Gelenkarm mit 5 m Länge
  • Sicherungsschaltung für den Leitersatz
  • Rettungskorb RC500 für 5 Personen / 500 kg
  • Krankentragenlagerung am Rettungskorb für 270 kg
  • Wasserführung im ersten Leiterteil
  • Drucklüfter aufsteckbar am Korb
  • Stromerzeuger mit Fern-Start-/Stopp-Einrichtung
  • Wasser-/Schaumwerfer (2.500 l/min) manuell einsteckbar in Multifunktionssäule
  • Selbstschutz-Sprühanlage am Rettungskorb
  • Lastöse am untersten Leiterteil mit 4.000 kg Hebelast
  • Magirus SkyBeam, Sicherheitsfunktion zur Erkennung von Gefahrenquellen bei Dunkelheit durch automatische Scheinwerferpositionierung
  • Atemschutzgeräte in der Kabine
  • Video-Abstützsystem zur Erkennung des Abstützbereiches
  • Magirus Direkteinstieg mit Kamera
  • Magirus Rescue Loader RL500: Rettungs-System zur Rettung von adipösen Personen in Verbindung mit einer Magirus CS-Leiter

Entwicklung der Gelenkdrehleitern von Magirus

Die erste Gelenkdrehleiter stellte Magirus 1994 auf der Interschutz in Hannover vor. An einen gekürzten fünfteilige Leitersatz einer Drehleiter mit Korb (DLK) 37 wurde ein Gelenk montiert. Der fünfteilige Leitersatz war notwendig, weil sonst nicht die Normwerte in Nennrettungshöhe und Ausladung der DLK 23/12 erreicht worden wären. Das Gelenkteil selbst hatte von Knick bis Korbvorderkante eine Länge von 3.500 mm und war bis zu 75° abwinkelbar. Werksintern wurden die Leitern DLK 23/12 Vario GL CC für Gelenk und Computer Controled bezeichnet. Nachteil der Gelenkleiter war allerdings eine verringerte Ausladung. 2004 wurden die Leitern mit der auf der Interschutz 2000 vorgestellten Schwingungsdämpfung Computer Stabilized CS ausgestattet. Folglich hießen die Leitern fortan DLK 23-12 Vario GL CS. Um wieder die Steighöhe einer konventionellen Drehleiter zu erreichen wurde auf der Interschutz 2005 ein teleskopierbares Gelenkteil präsentiert. Das teleskopierbare Gelenkteil erreichte dann eine Länge von 4.700 mm. Allerdings verringerte sich die Ausladung durch das zusätzliche Gewicht noch einmal. Bezeichnet wurden die Leitern als DLK 23/12 Vario GL-T CS.

Grundlegend wurden die bisherigen Gelenkdrehleitern von Magirus anlässlich der Interschutz 2010 überarbeitet. Der bisherigen Gelenkdrehleiter wurde ein neues Modell mit einem Einzelauszugsystem beiseite gestellt. Bei diesem Modell kehrte der vierteilige Leitersatz zurück. Statt der Konstruktion mit dem angebauten Gelenk wird das nun 4.500 mm lange Gelenk in den Leiterpark mit eingezogen. Anfangs wird immer das oberste Leiterteil mit dem Gelenk ausgezogen. Durch das Einsparen eines Leiterteils und der Einzelauszugtechnologie konnte Gewicht eingespart und die Ausladung wieder erhöht werden. Weitere Neuerungen sind die feste Wasserversorgung im obersten Leiterteil bis zum Korb und der Vier-Personen-Rettungskorb RC 400. Mit Einführung der neuen Gelenkdrehleiter überarbeitete Magirus auch das bisherige Bennenungsschema grundlegend. Die Gelenkdrehleiter mit Einzelauszugtechnologie wird als M 32 L-AS bezeichnet. Das Kürzel AS steht hier für das englische "Articulated Single-Extension", also "Gelenk mit Einzelauszug". Die bisherige Standard-Gelenkdrehleiter von Magirus wurde schließlich durch die mit Einzelauszugtechnologie ersetzt. In der bisher bekannten Bauform wird nur noch die Gelenkdrehleiter mit teleskopierbarem Gelenkteil gebaut.

Die Drehleiter wurde in der Übergangszeit zwischen zwei Bezeichnungsschemata bei Magirus gebaut. Deswegen gibt es für sie zwei mögliche herstellerinterne Bezeichnungen.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Kennleuchten Hänsch Nova LED
  • Martin-Horn 2298 GM
  • 2 Frontblitzer Standby L56
  • Frontblitzer Hänsch Sputnik SL am Korbboden
  • Seitenblitzer Hänsch Sputnik SL an den Korbseiten
  • je ein Seitenblitzer Hänsch Sputnik SL am Leiterpark am Heck
  • 3 Heckblitzer Hänsch Sputnik SL, davon einer am Leiterpark
  • Verkehrswarnanlage am Heck, bestehend aus 4 gelben Hänsch Effekta RWS Sputnik SL
Besatzung 1/1 Leistung 220 kW / 299 PS / 295 hp
Hubraum (cm³) 7.698 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 16.000
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Eingestellt am 16.05.2023 Hinzugefügt von Ma.S.K.
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