Einsatzfahrzeug: AA 5177 - Police Grand-Ducale - SW
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| Funkrufname | AA 5177 - Police Grand-Ducale - SW | Kennzeichen | AA 5177 |
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| Standort | Europa (Europe) › Luxemburg (Luxembourg) › Administrations et Organisations d'Etat (Staatliche Verwaltungen und Organisationen) › Police Grand-Ducale (Großherzogliche Polizei) | ||
| Wache | Police Grand-Ducale - Unité Spéciale de la Police | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Polizei | Organisation | Landespolizei |
| Klassifizierung | Geschützter Sonderwagen | Hersteller | Ford |
| Modell | F-550 Super Duty | Auf-/Ausbauhersteller | Lenco Armored Vehicles |
| Baujahr | 2015 | Erstzulassung | 2015 |
| Indienststellung | 2016 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Geschützter Sonderwagen (SW) der Police Grand-Ducale (Großherzogliche Polizei), stationiert bei der Unité Spéciale de la Police (USP). Fahrgestell: Ford Eingesetzt wird das Fahrzeug durch die Unité Spéciale de la Police (USP) für Einsätze mit hohem Gefahrenpotenzial, für Zugriffsaktionen im Rahmen solcher Lagen, zur Rettung gefährdeter oder verletzter Personen bei Amoklagen, Überfällen und Geiselnahmen sowie gelegentlich zur Absicherung von Veranstaltungen mit extrem hohem Risikopotenzial. Technische Daten: Fahrgestell: Lenco Armored Vehicles BearCat G3 Beim Lenco BearCat handelt es sich um ein vollgepanzertes, leichtes Sonderfahrzeug. Es ist seit 2001 in mehreren Versionen erhältlich. Der BearCat basiert auf dem Nutzfahrzeugfahrgestell des Ford F-550 Super Duty. Die G2-Variante stellt dabei die Basisversion für den Polizeieinsatz dar. Weitere Versionen des BearCat sind das singlebereifte G3-Modell, die stärker gepanzerte Version G4 und die mit einem Geschützturm ausgestattete Variante G5. Weitere Sondervarianten des BearCat sind der für den EOD/IEDD-Einsatz konzipierte BombCat, der für medizinische Evakuierungen konzipierte MedCat, der für Brandeinsätze konzipierte FireCat, der für den Mannschaftstransport konzipierte BearCat SUV und der für diplomatische Missionen entwickelte BearCat VIP. Vom BearCat existieren auch Militärvarianten. Die BearCat-G2- und G3-Varianten können ebenfalls als sogenannte BearCat Elevated Tactics mit einer einstellbaren Zugriffsrampe MARS der Firma Patriot3 ausgestattet werden. Ausstattung:
Besatzung: 1 + 1 + 8 Die Besatzung besteht aus einem Fahrer, einem Befehlsgeber und einer achtköpfigen Mannschaft. Der Fahrer ist für sämtliche Fahrzeugkomponenten zuständig. Bei Einsätzen wird das Fahrzeug häufig als rollendes Schutzschild für die eingreifende Truppe eingesetzt, um diese sicher und geschützt so nah wie möglich an den Einsatzort heranzubringen. Darüber hinaus dient das Fahrzeug zum Schutz befreiter Geiseln und Zivilisten sowie zum gesicherten Abtransport von Verletzten. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eines von zwei Sonderfahrzeugen, die von der Unité Spéciale de la Police (USP) genutzt werden. Das zweite Fahrzeug ist zusätzlich mit einer Zugriffsrampe vom Typ MARS ausgestattet. Unité Spéciale de la Police (USP): Die Unité Spéciale de la Police (USP) ist die Spezialeinheit der luxemburgischen Police Grand-Ducale. Sie ist auf besonders gefährliche und taktisch anspruchsvolle Polizeieinsätze spezialisiert, bei denen die Fähigkeiten und Ausrüstung der regulären Polizeikräfte nicht ausreichen. Organisatorisch gehört sie zu den nationalen Einheiten der Direction Centrale de Police Administrative (DCPA) und ist landesweit tätig. Zu ihren Hauptaufgaben zählen die Terrorismusbekämpfung, die Bewältigung von Geiselnahmen und Entführungen sowie die Festnahme besonders gefährlicher oder bewaffneter Tatverdächtiger. Darüber hinaus übernimmt die USP Aufgaben im Bereich des Personenschutzes, unterstützt andere Polizeidienststellen bei Observationen und Beschattungen und wirkt bei der Sicherung besonders gefährdeter Transporte mit. Je nach Einsatzlage kann sie dabei auf unterschiedliche fachliche Spezialisierungen zurückgreifen. Innerhalb der USP verfügen die Einsatzkräfte über besondere Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören unter anderem Präzisionsschützen, die bei der Beobachtung und taktischen Absicherung von Einsatzlagen unterstützen, sowie speziell ausgebildete Verhandlungskräfte, die bei Krisensituationen auf eine gewaltfreie Lösung hinwirken. Ergänzt werden diese Fähigkeiten durch technische Spezialisten, die beispielsweise bei der Öffnung von Gebäuden, beim Zugang zu gesicherten Bereichen und bei der Untersuchung verdächtiger Gegenstände unterstützen. Die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung nimmt einen wesentlichen Stellenwert ein, um die Einsatzbereitschaft und die fachlichen Fähigkeiten der Einheit aufrechtzuerhalten. Die historischen Wurzeln der USP reichen bis in die Zeit der luxemburgischen Gendarmerie zurück. Im Jahr 1979 wurde die Brigade Mobile de la Gendarmerie geschaffen, aus der sich eine mobile Spezialeinheit mit zunehmend spezialisierten Einsatzfähigkeiten entwickelte. Aufseiten der Polizei entstand 1986 das Groupement Spécial de la Police (GSP), das ebenfalls über spezialisierte Interventionskräfte und weitere Fachbereiche verfügte. Im Zuge der Zusammenführung von Polizei und Gendarmerie wurden die entsprechenden Spezialeinheiten neu organisiert und zusammengeführt. Daraus ging die heutige Unité Spéciale de la Police hervor. Die USP arbeitet eng mit anderen Einheiten der Police Grand-Ducale zusammen und unterstützt diese bei Einsätzen, die besondere taktische oder technische Fähigkeiten erfordern. Darüber hinaus ist sie international vernetzt und gehört zu den Gründungsmitgliedern des europäischen ATLAS-Netzwerks, in dem Spezialeinheiten verschiedener Polizeibehörden Erfahrungen austauschen und gemeinsame Übungen durchführen. Diese Zusammenarbeit ist insbesondere bei grenzüberschreitenden terroristischen Bedrohungen und anderen komplexen Krisenlagen von Bedeutung. Die Police Grand-Ducale: Die Police Grand-Ducale, auch Police Lëtzebuerg genannt, wurde am 1. Januar 2000 gegründet und am 18. Juli 2018 einer grundlegenden Reform unterzogen. Sie steht unter der Aufsicht des Ministers für innere Sicherheit. Die Neugründung entstand aus der Fusion der damaligen Police und der Großherzoglichen Gendarmerie zu einer einzigen Einheit. Seit der Reform vom 18. Juli 2018 gliedert sich die Police Grand-Ducale neu und ist nunmehr nur noch in vier Polizeiregionen unterteilt. Die Führung übernimmt der Generaldirektor, welche von vier Zentraldirektionen darunter die Direction Centrale de Police Administrative (DCPA), die Direction Centrale de Police Judiciaire (DCPJ), die Direction Centrale de Ressources et de Compétences (DCRC) und die Direction Centrale des Stratégies et des Performances (DCSP) unterstützt wird. Der Direction Centrale de Police Administrative (DCPA) unterstehen dazu noch vier Nationale Einheiten darunter die Unité de Police de la Route (UPR), die Unité de Police à l’Aéroport (UPA), die Unité de Garde et d'Appui Opérationnel (UGAO) und die Unité Spéciale de la Police (USP), die alle unterstützende und Spezialaufgaben übernehmen. Die breite Basis der Police Grand-Ducale bilden die vier Polizeiregionen mit ihren insgesamt 56 Polizeikommissariaten, die landesweit flächendeckend verteilt sind. Die vier Polizeiregionen wurden auf Basis der zwei Gerichtsbezirke des Großherzogtums festgelegt und gliedern sich wie folgt:
Jede Polizeiregion besteht aus einer Regionaldirektion, einer fest definierten Anzahl an Commissariats à 3 roulements (C3R), welche 24/7 erreichbar sind und einer fest definierten Anzahl an Commissariats à 2 roulements (C2R), welche Wochentags zwischen 7.00 Uhr und 21.00 Uhr erreichbar sind. Jede Polizeiregion verfügt außerdem über einen Service Régional de Police de la Route (SRPR) und einen Service Régional de Police Spéciale (SRPS). Die Police Grand-Ducale zählt 2.360 Bedienstete in seinen Reihen. |
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/8 | Leistung | 243 kW / 330 PS / 326 hp |
| Hubraum (cm³) | 6.699 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 10.000 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 11.10.2026 | Hinzugefügt von | Jérôme Biondi |
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