Einsatzfahrzeug: Crisnée - Protection Civile - GW-Taucher - 2320

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| Funkrufname | Crisnée - Protection Civile - GW-Taucher - 2320 | Kennzeichen | 1-SLV-697 |
|---|---|---|---|
| Standort | Europa (Europe) › Belgien (Belgium) › Wallonie/Wallonien (Wallonische Region) › Liège/Luik (Provinz Lüttich) | ||
| Wache | Protection Civile Crisnée 5 P.E. / U.P. - V | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | SEG/KatS | Organisation | Sonstige |
| Klassifizierung | Gerätewagen-Wasserrettung/Taucher | Hersteller | Mercedes-Benz |
| Modell | Sprinter 519 BlueTEC 4x4 | Auf-/Ausbauhersteller | Autographe |
| Baujahr | 2017 | Erstzulassung | 2017 |
| Indienststellung | 2021 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Gerätewagen-Taucher (GW-Taucher - Divers Research Team Voertuig) der belgischen Protection Civile (Zivilschutz) der Unité Opérationnelle in Crisnée in der Provinz Liège. Fahrgestell: Mercedes-Benz Eingesetzt wird das Fahrzeug zum Transport der Taucher zu Einsatzstellen. Ferner wird das Fahrzeug als Zugfahrzeuge für Bootstrailer eingesetzt. Ausstattung:
Beladung:Das Fahrzeug führt keine feste Beladung mit und wird im Einsatzfall je nach Einsatzlage mit dem benötigten Material beladen. In der Regel wird das Taucherfahrzeug von einem grösseren Gerätewagen begleitet, welcher über jegliches Material verfügt. Laufbahn:
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen ehemaligen ABC-Erkundungskraftwagen (ABC-ErkKW - Long Range Gas Detection Voertuig) des Zivilschutzes, welcher 2021 zum Gerätewagen-Taucher umgebaut wurde. Siehe: https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/141003/Jabbe...ErkKw_-_2320_aD Divers Research Team: Das Divers Research Team - also die Tauchergruppe der belgischen Protection Civile - ist eine hochspezialisierte Einheit innerhalb der belgischen Zivilsicherheit. Ihre Wurzeln reichen bis 1972 zurück, als an der operativen Einheit in Crisnée die erste Tauchergruppe der Protection Civile eingerichtet wurde. Heute ist sie dem Aufgabenbereich Search and Rescue zugeordnet und übernimmt vor allem spezialisierte und länger andauernde Such- und Bergungseinsätze unter Wasser. Das Einsatzspektrum unterscheidet sich deutlich von dem der Taucher der Feuerwehren. Während die Feuerwehr insbesondere für akute Rettungseinsätze, beispielsweise die Suche nach Personen unmittelbar nach einem Unfall oder einem Sturz ins Wasser, zuständig ist, übernimmt die Protection civile überwiegend nicht zeitkritische, länger dauernde Such- und Bergungsaufgaben. Die Taucher werden insbesondere zur Suche nach vermissten Personen, Fahrzeugen und Beweismitteln eingesetzt. Zu ihren Aufgaben gehören außerdem die Bergung von Fahrzeugen aus Gewässern, die Suche nach Waffen und anderen Gegenständen im Rahmen polizeilicher Ermittlungen, die Entnahme von Wasser- und Sedimentproben sowie Unterstützung bei Hochwasserlagen. Eine besondere Bedeutung besitzt die Einheit bei gerichtlichen beziehungsweise kriminalpolizeilichen Suchmaßnahmen. Die Taucher arbeiten regelmäßig auf Anforderung der lokalen oder föderalen Polizei sowie der Justiz. Dabei können sie beispielsweise die Cellule des personnes disparues, die föderale Disaster Victim Identification (DVI) oder die Police de la Navigation unterstützen. Bei der Suche nach Fahrzeugen oder Gegenständen unter Wasser kommen unter anderem Sonar- und Ultraschalltechnik zum Einsatz. Für die Suche nach Beweismitteln verfügt die Einheit über besondere Kompetenzen im Bereich der forensischen Unterwasserermittlung. Die Taucher sind zudem für besonders schwierige Suchbedingungen ausgebildet. Zu den Spezialisierungen gehört die Suche in „Surface Non Libre“ (SNL), also in Bereichen, in denen kein unmittelbarer Zugang zur offenen Wasseroberfläche besteht. Außerdem wurden einzelne Mitglieder im Flood Rescue Using Boats (FRUB) ausgebildet. Diese Ausbildung dient der Unterstützung bei Hochwasser- und Strömungslagen, stellt aber ein eigenständiges Aufgabenfeld gegenüber der eigentlichen Tauchereinheit dar. Protection Civile - Civiele Bescherming: Die belgische Protection Civile - Civiele Bescherming ist ein föderaler spezialisierter Hilfsdienst innerhalb der Direction générale Sécurité civile - Algemene Directie Civiele Veiligheid des belgischen Service Public Fédéral Intérieur (Föderaler Öffentlicher Dienst Inneres). Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, bei größeren Schadenslagen die örtlichen Feuerwehren, die Polizei und die Behörden mit spezialisiertem Personal, schwerem Gerät und besonderen technischen Fähigkeiten zu unterstützen. Sie bildet damit innerhalb des belgischen Hilfeleistungssystems eine zweite, föderale Ebene neben den lokal organisierten Hilfeleistungsbezirken. Eine grundlegende Veränderung erfolgte mit der Reform vom 1. Januar 2019. Während die Protection Civile zuvor über sechs operative Einheiten im ganzen Land verfügte, wurden ihre Kapazitäten auf die beiden heutigen Unités Opérationnelles in Crisnée bei Lüttich und Brasschaat bei Antwerpen konzentriert. Diese beiden Standorte fungieren als überregionale Kompetenzzentren und können bei Bedarf im gesamten belgischen Staatsgebiet sowie bei internationalen Einsätzen tätig werden. Die Reform hatte ausdrücklich das Ziel, die Protection Civile stärker auf spezialisierte Unterstützungsaufgaben auszurichten, während die lokalen Hilfeleistungszonen die alltägliche Erstintervention übernehmen. Die heutigen Fachaufgaben sind in mehrere Spezialisierungsbereiche beziehungsweise Cluster gegliedert. Dazu gehören CBRN für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren, SAR (Search and Rescue) für Such- und Rettungseinsätze, HTD (Heavy Technical Deployment) für schwere technische Unterstützung sowie ICM (Incident & Crisis Management) für die Unterstützung der Einsatzführung und des Krisenmanagements. Zu den konkreten Aufgaben zählen beispielsweise die Suche und Rettung von Personen aus eingestürzten Gebäuden, schwere technische Rettungen, Einsätze bei Hochwasser mit leistungsfähigen Großpumpen, die Bekämpfung größerer Industrie-, Tunnel- oder Waldbrände sowie die Dekontamination und Bewältigung von CBRN-Lagen. Ein wichtiger Bestandteil ist auch die technische Suche und Ortung. Die Protection Civile verfügt unter anderem über Drohnen und Roboter für Beobachtung, Messungen und Suche sowie über spezialisierte Kommunikationsmittel und mobile Einsatzleitstellen. Dadurch kann sie bei komplexen Schadenslagen Informationen aus schwer zugänglichen oder gefährlichen Bereichen gewinnen und die Einsatzleitung unterstützen. Auch spezialisierte Einheiten wie die Tauchergruppe (Divers Research Team) gehören zu diesem breiten Fähigkeitsspektrum. Darüber hinaus übernimmt die Protection Civile gerichtliche beziehungsweise polizeiliche Unterstützungsaufgaben. Auf Anforderung der Polizei oder der Justiz können ihre Spezialisten beispielsweise nach vermissten Personen suchen oder bei der Demontage von Drogenlaboren und Cannabisplantagen unterstützen. Damit reicht das Tätigkeitsspektrum deutlich über klassische Katastrophenschutzeinsätze hinaus. Die Protection Civile wird nicht wie eine normale Feuerwehr über den allgemeinen Notruf von Bürgern direkt alarmiert. Ihre Einsätze erfolgen auf Anforderung des Innenministers, eines Gouverneurs, Bürgermeisters, der Feuerwehr oder der Polizei. Gerade diese Struktur verdeutlicht ihre Funktion als spezialisierter Unterstützungsdienst: Die örtliche Feuerwehr übernimmt grundsätzlich die erste Intervention, während die Protection Civile hinzugezogen wird, wenn besondere Fachkenntnisse, umfangreiches Material oder eine länger andauernde Einsatzbewältigung erforderlich sind. ----- Véhicule Plongeurs (VPl) de la Protection Civile, basée au sein de l'unitée opérationelle de Crisnée en province de Liège sur base d'un Mercedes-Sprinter 519 BlueTEC 4x4 équipé par Autographe. |
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/4 | Leistung | 120 kW / 163 PS / 161 hp |
| Hubraum (cm³) | 2.143 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 5.000 |
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| Eingestellt am | 22.09.2026 | Hinzugefügt von | vincollo9 |
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