Einsatzfahrzeug: Jever - Feuerwehr - Feuerwehr-FüFzg KdoW (10/104)

Jever - Feuerwehr - Feuerwehr-FüFzg KdoW (10/104)
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Einsatzfahrzeug-ID: V227872 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Jever - Feuerwehr - Feuerwehr-FüFzg KdoW (10/104) Kennzeichen Y-101 447
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)BundesbehördenBundeswehr (German Armed Forces)
Wache BW 7./ObjSRgtLw Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Bundeswehr
Klassifizierung Kommandowagen Hersteller Ford
Modell Ranger Auf-/Ausbauhersteller BINZ
Baujahr 2025 Erstzulassung 2025
Indienststellung 2025 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Feuerwehr-Führungsfahrzeug Kommandowagen (Feuerwehr-FüFzg KdoW) der 7. Staffel des Objektschutzregimentes der Luftwaffe (7./ObjSRgtLw) auf dem Flugplatz Jever in Schortens.

Fahrgestell: Ford Ranger 2.0 EcoBlue 4x4
Ausbau: BINZ Ambulance- und Umwelttechnik
Baujahr: 2025

Technische Daten:

  • Antrieb: Reihen-4-Zylinder-Dieselmotor
  • Motorleistung: 125 kW / 170 PS
  • Hubraum: 1.996 cm³
  • Antrieb: Allradantrieb (4x4)
  • Getriebe: 6-Gang-Automatikgetriebe
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Länge/Breite/Höhe: 5.370/2.220/2.040 mm

Ausstattung:

  • 2 Warnbalken Hänsch DBS 5000 mit Umschaltfunktion zwischen Blau- und Rotlicht zur Kennzeichnung der Einsatzleitung, davon 1 am Heck
  • Funk- und Computer-Arbeitsplatz hinten rechts im Fond mit schwenkbarerem Tisch

Beladung:

  • Beleuchtungsgerät
  • Rettungsaxt Force
  • Gerät zur Verkehrsabsicherung
  • Kleinlöschgerät
  • 3 Pressluftatmer
  • 2 Handsprechfunkgeräte
  • Wärmebildkamera
  • Mehrgasmessgerät
  • Diverse Schnelltests
  • Kameraausrüstung
  • Notfallrucksack

Für die Bundeswehr baute BINZ Ambulance- und Umwelttechnik 2025 insgesamt 67 Ford Ranger zu Feuerwehr-Führungsfahrzeugen Kommandowagen (Feuerwehr-FüFzg KdoW) auf. Insgesamt 60 der Fahrzeuge und damit die Mehrzahl sind für die Bundeswehrfeuerwehren bestimmt und deshalb in rot lackiert. Eine kleine Charge von sieben Fahrzeugen ist hingegen für den militärischen Brandschutz der Bundeswehr bestimmt und aus diesem Grund im typischen RAL 6031 Bronzegrün in matter Ausführung lackiert. Abgesehen von den Unterschieden im Farbkleid sind die Feuerwehr-FüFzg KdoW aber ansonsten baugleich. Vorgesehen sind die Feuerwehr-FüFzg KdoW für die Erkundung von Einsatzstellen, das Wahrnehmen von Führungsaufgaben und den Aufbau einer ersten örtlichen Einsatzleitung.

Ihre neuen Feuerwehr-FüFzg KdoW zeigte die Bundeswehr erstmals auf der Interschutz 2026 in Hannover einem größeren Publikum. Auf der internationalen Fachmesse stellte die Bundeswehr gleich zwei der Fahrzeuge auf ihrem Außen- und ihrem Innenstadt aus.

Ebenfalls bei BINZ entstehen ab 2026 insgesamt 51 Einsatzleitwagen (ELW) 1 auf Mercedes-Benz Sprinter 419 CDI 4x4 als weiteres und auch größeres Führungsfahrzeug für die Bundeswehrfeuerwehren und den militärischen Brandschutz der Bundeswehr. Gemeinsam treten Feuerwehr-FüFzg KdoW und ELW 1 in die Fußstapfen der ELW auf Mercedes-Benz 250 GD „Wolf“ und lösen diese älteren Fahrzeuge sukzessive im Einsatzdienst ab.

Als Fahrgestell für ihre Feuerwehr-FüFzg KdoW entschied sich die Bundeswehr für Ford Ranger 2.0 EcoBlue 4x4 mit Doppelkabine und Hardtop. Angetrieben werden sie durch einen 125 kW starken Reihen-Vier-Zylinder-Dieselmotor. Ein Sechs-Gang-Automatikgetriebe sorgt für den Kraftübertrag auf die beiden Antriebsachsen des Allraders. Nach dem Ausbau durch BINZ bietet die serienmäßige Doppelkabine noch drei Personen Platz. Der rechte Platz im Fond der Kabine ist als kombinierter Funk- und Computerarbeitsplatz ausgebaut und dafür mit einem schwenkbaren Tisch ausgestattet. Die nötige Technik ist im linken Gerätefach des Hardtops untergebracht. Zur Kennzeichnung der Einsatzleitung lassen sich die beiden DBS-5000-Warnbalken von Hänsch auf dem Fahrzeugdach von Blau- auf Gelblicht umschalten.

Beladen sind die Feuerwehr-FüFzg KdoW mit verschiedenen Führungsmitteln sowie Wärmebildkamera, Gasmessgerät und Schnelltests. Auch drei Pressluftatmer, ein Kleinlöschgerät und Brechwerkzeug gehören zur Bestückung.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Dachbalkensysteme Hänsch DBS 5000, umschaltbar von Blau- auf Rotlicht zur Kennzeichnung der Einsatzleitung, davon einer am Heck
  • 2 Frontblitzer Whelen ION-V
Besatzung 1/2 Leistung 125 kW / 170 PS / 168 hp
Hubraum (cm³) 1.996 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 3.500
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Eingestellt am 28.07.2026 Hinzugefügt von Christoph Stiegler
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