Einsatzfahrzeug: Krumbach - FF - LF-A
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Funkrufname | Krumbach - FF - LF-A | Kennzeichen | N 121.535 |
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Standort | Europa (Europe) › Österreich (Austria) › Niederösterreich › Wiener Neustadt-Land (WB) | ||
Wache | FF Krumbach | Zuständige Leitstelle | k.A. |
Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Freiwillige Feuerwehr (FF) |
Klassifizierung | Löschgruppenfahrzeug | Hersteller | Iveco |
Modell | 80-16 AW | Auf-/Ausbauhersteller | Lohr |
Baujahr | 1986 | Erstzulassung | 1986 |
Indienststellung | 1986 | Außerdienststellung | k.A. |
Beschreibung | Löschfahrzeug mit Allradantrieb (LF-A) der Freiwilligen Feuerwehr Krumbach im Bundesland Niederösterreich, Bezirk Wiener Neustadt.
Beladung:
Iveco MK bei Feuerwehren in Österreich Die Iveco MK-Baureihe war in Österreich bei weitem nicht so weit verbreitet wie in Deutschland. Dies liegt sicher auch daran, dass die Aufbauten nahezu ausschließlich von österreichischen Herstellern gefertigt wurden und Magirus damals in Österreich nur als Hersteller von Drehleitern aktiv war. Neben dem hier gezeigten Iveco verfügte die FF Krumbach bis 2019 über einen weiteren Exoten: ein TLFA 4000 in der seltenen Kombination aus einem Iveco 170-25 AHW mit Rosenbauer Aufbau. Im Gegensatz zu den Iveco MK in Deutschland wurde das LF-A nicht bereits mit einer Gruppenkabine ab Werk aus Ulm ausgeliefert. Verwendet wurde stattdessen das Trupp-Fahrerhaus in der schmalen Ausführung. Die Fahrerkabine wurde durch Lohr zu einer Gruppenkabine verlängert. Die Sitzanordnung ist nicht wie üblich 2-3-4 sondern 3-3-3. Neben dem Fahrer finden auf einer Bank zwei Beifahrer Platz. Hinten sitzen sich jeweils 3 Mann gegenüber. Gemäß Baurichtlinie verfügt es über keinen Wassertank und keine Einbaupumpe, sondern ist mit der Tragkraftspritze vor allem zur Wasserversorgung konzipiert. Aufgrund der kompakten Bauweise und einem Radstand von nur 3,20 m ist es sehr wendig. Zur Erhöhung der Geländefähigkeit hat das LF-A Single-Bereifung. Modernisierung durch Magirus Lohr 2012 wurde das LF-A durch Magirus Lohr grundlegend modernisiert. In der Mannschaftskabine wurden erstmalig drei Pressluftatmer-Halterungen gegen die Fahrtrichtung eingebaut. Der Aufbau wurde komplett überarbeitet, dabei wurden auch ein pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast und eine Dachverblendung mit Umfeldbeleuchtung nachgerüstet. Die Beladung wurde deutlich erweitert. Die Tragkraftspritze kann nun mit einer pneumatischen Absenkvorrichtung im Heck entnommen werden. Der Stromerzeuger ist nun auf einem schwenkbaren Auszug gelagert und kann auch auf diesem betrieben werden. Auch die Fahrzeugelektrik und Sondersignalanlage wurde komplett erneuert. Die Kosten für die Modernisierung in Höhe von 70.000 € wurden zu 75 % durch Eigenmittel der FF Krumbach finanziert. |
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Ausrüster | Rauwers GmbH | ||
Sondersignalanlage |
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Besatzung | 1/8 | Leistung | 118 kW / 160 PS / 158 hp |
Hubraum (cm³) | 6.086 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | k.A. |
Tags |
k.A.
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Eingestellt am | 24.03.2025 | Hinzugefügt von | Thomas Dotzler |
Aufrufe | 314 |
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