Einsatzfahrzeug: Etterbeek - Police Fédérale - Direction de Sécurité Publique - GefKw

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Funkrufname | Etterbeek - Police Fédérale - Direction de Sécurité Publique - GefKw | Kennzeichen | 1-TNK-662 |
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Standort | Europa (Europe) › Belgien (Belgium) › Brussel-Hoofdstad/Bruxelles-Capitale (Region Brüssel-Hauptstadt) | ||
Wache | Police Fédérale de Bruxelles-Capitale - Direction de Sécurité Publique | Zuständige Leitstelle | k.A. |
Obergruppe | Polizei | Organisation | Bundespolizei |
Klassifizierung | Gefangenenkraftwagen | Hersteller | Heuliez Bus |
Modell | GX 337 | Auf-/Ausbauhersteller | unbekannt |
Baujahr | 2017 | Erstzulassung | 2017 |
Indienststellung | 2017 | Außerdienststellung | k.A. |
Beschreibung | Gefangenenkraftwagen (GefKw - Arrestantenvoertuig) der Police Fédérale (Bundespolizei), stationiert bei der Direction de Sécurité Publique (Bereitschaftspolizei) in Etterbeek in der Provinz Brüssel-Hauptstadt. Fahrgestell: Heuliez Bus Eingesetzt wird das Fahrzeug zum Transport festgenommener Personen bei Veranstaltungen und Demonstrationen. Ausstattung:
Die Sammelzelle ist so konzipiert, dass 28 Gefangene mit dem Fahrzeug gleichzeitig transportiert werden können. Jeder Sitz besitzt über eine Kopfstütze und Drei-Punkt-Gurten sowie Befestigungsmöglichkeiten für Handschellen. Die Überwachung der Sammelzelle erfolgt über zwei separate Überwachungskammern an der Front und am Heck. Die vordere Überwachungskammer ist mit einem Einzelsitz aus Stoff mit Armlehnen und Drei-Punkt-Gurt ausgestattet, die hintere Überwachungskammer ist mit zwei Einzelsitzen aus Stoff mit Armlehnen und Drei-Punkt-Gurten ausgestattet. Der Fahrerplatz ist mit einer sogenannten Sicherheitskabine ausgestattet, um Übergriffe auf den Fahrer während der Verbringung der Gefangenen zu unterbinden. Die beiden Überwachungskammern sowie der Fahrerplatz sind zur besseren Kommunikation des Personals mit einer Gegensprechanlage ausgestattet. Im Regelbetrieb wird der Gefangenentransporter im Einbahnsystem betrieben, sprich die Gefangenen werden im Außenbereich registriert, durchsucht und auf die Fahrt vorbereitet und dann über den vorderen Eingang auf ihren Sitzplatz verbracht. Im Anschluss verlassen die Gefangenen das Fahrzeug in festgelegter Reihenfolge über den hinteren Ausgang. Die Police Fédérale besitzt bis dato über zwei baugleiche Fahrzeuge, die beide in Etterbeek bei der Direction de Sécurité Publique stationiert sind. Die Fahrzeuge können entweder einzeln oder gemeinsam zum Einsatz kommen und sind landesweit einsetzbar. Es ist bis dato unbekannt, ob weitere Fahrzeuge dieses Typs angeschafft werden oder sogar bereits angeschafft wurden. Direction de Sécurité Publique - Directie Openbare Veiligheid: Die belgische Bereitschaftspolizei (Direction de Sécurité Publique - Directie Openbare Veiligheid) ist eine in ganz Belgien einsetzbare Einheit, welche vorrangig für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit zuständig ist. Zu den Aufgaben der Bereitschaftspolizei gehören die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit bei Auseinandersetzungen und Demonstrationen, Sicherungsarbeiten von stark frequentierten Plätzen und die Absicherung von Sportereignissen. In Belgien gehören 850 Beamte der Bereitschaftspolizei an. Bis zum Jahre 2010 war die Bereitschaftspolizei unter dem Namen Réserve Générale - Algemene Reserve bekannt. Die föderale Polizei unterhält einen nationalen Stützpunkt in der Region Brüssel-Hauptstadt. Das Gros des Personals arbeitet daher in der Region Brüssel-Hauptstadt. Zur Polizei in Belgien: Seit der Reform vom 07. Dezember 1998 gliedert sich die Polizei in Belgien in zwei Sparten: Die föderale Polizei (Bundespolizei) und die lokale Polizei (Stadt-/Gemeindepolizei). Während die Aufgaben der föderalen Polizei sich auf das gesamte Gebiet Belgiens erstrecken, ist die lokale Polizei in sogenannte "Zones Policières (ZP)" (Polizeizonen) eingeteilt. Auf dem Gebiet Belgiens wurde die lokale Polizei Anfangs in insgesamt 196 Polizeizonen eingeteilt. Durch Fusionen innerhalb verschiedener Polizeizonen hat sich diese Zahl jedoch seit 2011 verringert, so dass heute noch 182 Polizeizonen übrig sind (Stand 01/2024). Jede lokale Polizeieinheit ist somit primär lediglich für ihre eigene Polizeizone zuständig. An den Einsatzfahrzeugen lässt sich der Unterschied zwischen föderaler und lokaler Polizei gut erkennen. Das Grunddesign ist für beide Einheiten gleich, allerdings haben die Fahrzeuge der föderalen Polizei neben den gleichen 3 blauen Streifen als 1. Streifen einen orangen Streifen, während die lokale Polizei den 1. Streifen in hellblau trägt. Die Fahrzeuge der lokalen Polizei tragen außerdem meist am Heck eine vierstellige Nummer. Hierbei handelt es sich um die Nummer der Polizeizone und nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, um Fahrzeugnummer oder Funkrufnamen. ----- Bus Pénitentiaire (BP) de la Police Fédérale, en service auprès de la Direction de Sécurité Publique d'Etterbeek en Province de Bruxelles-Capitale sur base d'un Heuliez Bus GX 337. |
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Ausrüster | Rauwers GmbH | ||
Sondersignalanlage |
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Besatzung | 1/3 | Leistung | 210 kW / 286 PS / 282 hp |
Hubraum (cm³) | 6.728 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 19.000 |
Tags | |||
Eingestellt am | 20.04.2022 | Hinzugefügt von | Jérôme Biondi |
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