Einsatzfahrzeug: Millas - SDIS 66 - TSA - MPR

Millas - SDIS 66 - TSA
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Einsatzfahrzeug-ID: V90182 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Millas - SDIS 66 - TSA - MPR Kennzeichen XXXX XX 66
Standort Europa (Europe)Frankreich (France)Région OccitanieDépartement Pyrénées-Orientales (66)
Wache SDIS 66 CIS Millas (FW) Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Anhänger Hersteller Sonstige
Modell k.A. Auf-/Ausbauhersteller Sonstige
Baujahr k.A. Erstzulassung k.A.
Indienststellung k.A. Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Motorpompe Remorquable MPR/ Tragkraftspritzenanhänger TSA des Service Départemental d’Incendie et de Secours (SDIS) 66 Pyrénées-Orientales, stationiert am Centre d'Incendie et de Secours Millas

Fast so wie der Tragkraftspritzenanhänger bei deutschen Feuerwehren gehörten Anhänger vom Typ Motopompe Remorquable, wörtlich übersetzt "anhängbare Motorpumpen", über Jahrzente zur Standardausrüstung französischer Feuerwehren. In unzähligen Feuerwehrgerätehäusern in Frankreich war die Motopompe Remorquable zu finden und aus dem französischen Feuerwehrwesen fast nicht wegzudenken. Die flachen Anhänger hatten in der Regel eine aerodynamische, fast tropfenförmige, Form, welche für einen großen Wiedererkennungswert sorgte. So wie jeder deutsche Feuerwehrangehörige einfach aus der Distanz aufgrund seiner Form einen Tragkraftspritzenanhänger als solchen identifizieren konnte, gelang dies auch jedem französischen Feuerwehrangehörigen mit einer Motopompe Remorquable. Mittlerweile werden diese Anhänger in Frankreich immer seltener. Immer mehr Motopompe Remorquables werden aus Altersgründen ausgesondert und Neuanschaffungen gibt es fast gar nicht mehr.
Sowohl beim deutschen Tragkraftspritzenanhänger, wie auch bei der französischen Motopompe Remorquable, handelt es sich vereinfacht gesagt um Anhänger die eine Feuerlöschkreiselpumpe transportieren. Hauptaufgabe beider Anhänger ist die Wasserförderung. Während der Tragkraftspritzenanhänger jedoch eine Tragkraftspritze sowie Druckschläuche und wasserführende Armaturen für den Löschangriff transportiert, ist die Motopompe Remorquable komplett anders aufgebaut. Bei diesem französischen Anhängertyp handelt es sich um eine fest auf einem Anhängerfahrgestell montierte Feuerlöschkreiselpumpe mit Verbrennungsmotor als Antrieb. Die Beladung des französischen Anhängertyps beschränkt sich auf Saugschläuche und Armaturen zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern, welche teilweise durch einige wenige Druckschläuche zur Wasserentnahme aus Hydranten ergänzt werden. Mit seiner Ausstattung kann der Tragkraftspritzenanhänger nicht nur in der Wasserförderung eingesetzt werden, von ihm aus kann auch ein kompletter Löschangriff vorgetragen werden. Eine Motopompe Remorquable alleine ist dazu nicht in der Lage. Mit diesem Anhänger kann nur Wasser gefördert und kein Löschangriff vorgetragen werden. Die Motopompe Remorquable kommt daher vor allem als Verstärkerpumpe bei der Wasserversorgung über lange Wegestrecke oder zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern oder Hydranten zum Einsatz, in diesem Fall meist am Anfang einer langen Schlauchleitung. Zusätzlich eingeschränkt wird der Einsatzbereich der Motopompe Remorquable durch den Umstand das sie nicht so mobil eingesetzt werden kann wie eine Tragkraftspritze. Der Anhänger ist deutlich schwerer und größer als eine Tragkraftspritze und kann daher nicht so flexibel aufgestellt und transportiert werden.

Die Beladung des Anhängers besteht aus einem Kraftstoffkanister, einigen wenigen Druckschläuchen, sowie Saugschläuchen und die saugseitigen Armaturen. Entgegen dem in Deutschland gebräuchlichen Tragkraftspritzenanhänger kann mit diesem Exemplar also kein kompletter Löschangriff aufgebaut werden.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage k.A.
Besatzung 0/0 Leistung k.A.
Hubraum (cm³) k.A. Zulässiges Gesamtgewicht (kg) k.A.
Tags
Eingestellt am 05.08.2011 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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