Einsatzfahrzeug: Florian Erkrath 01 DLK23 01

Florian Erkrath 01 DLK23 01
Florian Erkrath 01 DLK23 01

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Funkrufname Florian Erkrath 01 DLK23 01 Kennzeichen ME-E 1330
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)Nordrhein-WestfalenMettmann (ME)
Wache FF Erkrath HAW Erkrath (FW) Zuständige Leitstelle Leitstelle Mettmann (ME)
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Drehleiter-Korb Hersteller Mercedes-Benz
Modell Econic 1830 LL Auf-/Ausbauhersteller Magirus
Baujahr 2026 Erstzulassung 2026
Indienststellung 2026 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Drehleiter mit Gelenk und Rettungskorb (DLA(K) 23/12) der Feuerwehr Erkrath, stationiert an der Hauptwache.

Technische Daten Fahrgestell:

  • Fahrgestell: Mercedes-Benz Econic 1830 LL
  • HZL (Paul)
  • Motorleistung: 220 kW bei 2.200 1/min (6-Zylinder Dieselmotor, OM 936)
  • Hubraum: 7.698 cm³
  • zulässiges Gesamtgewicht: 18.000 kg

Aufbau: Magirus
Aufbautyp: M32L-AS

Aufbau:

Podium:

  • Aufbau in AluFire AF3-Bauweise mit sieben Geräteräumen
  • New-Body-Structure-Aufbau mit Heckkonsole und darin integrierter Verkehrswarnanlage
  • Verkehrswarnanlage, bestehend aus 4 gelben Hänsch Effekta RWS Sputnik SL

Abstützung:

  • Magirus Vario-Abstützung mit Magirus Abstütz-Sicherheits-System ASS
  • variable Abstützbreite 2.400 mm bis 5.200 mm
  • Bodenausgleichsmöglichkeit bis zu 700 mm
  • alle Abstützungen variabel ausfahrbar

Leiterstuhl:

  • Leiterstuhl mit Niveauregulierung bis zu 10 Grad
  • Hauptbedienstand mit LCD-Display und automatisch mitneigendem Maschinistensitz
  • Hauptbedienstand dem Korbsteuerstand bevorrechtigt

Leitersatz:

  • Leitersatz 5-teilig, 32 m
  • Aufrichtwinkel von -17° bis +75°
  • Auszug über Rotzler-Winde
  • Teleskopgelenkteil (GL-T) Länge 3.500 mm, teleskopierbar auf 4.700 mm, abwinkelbar bis zu 75°
  • Lastöse am unteren Leiterteil mit 4.000 kg Hebelast
  • Wasserführung im ersten Leiterteil

Rettungskorb:

  • Magirus RC 500
  • Tragkraft 500 kg oder 5 Personen
  • Korbbedienstand mit LCD-Display
  • Multifunktionssäulen
  • Krankentragenlagerung am Rettungskorb für 270 kg
  • Kamera am Gelenkarm
  • Drucklüfter aufsteckbar am Korb
  • Wasser-/ Schaumwerfer (2.500 l/min) elektrisch fest integriert in Korbfront
  • Selbstschutz-Sprühanlage am Rettungskorb
  • SafetyPeak (Anschlagpunkt zur Sicherung und Rettung von 2 Personen)
  • Korbplattform

Entwicklung der Gelenkdrehleitern von Magirus

Die erste Gelenkdrehleiter stellte Magirus 1994 auf der Interschutz in Hannover vor. An einen gekürzten fünfteilige Leitersatz einer Drehleiter mit Korb (DLK) 37 wurde ein Gelenk montiert. Der fünfteilige Leitersatz war notwendig, weil sonst nicht die Normwerte in Nennrettungshöhe und Ausladung der DLK 23/12 erreicht worden wären. Das Gelenkteil selbst hatte von Knick bis Korbvorderkante eine Länge von 3.500 mm und war bis zu 75° abwinkelbar. Werksintern wurden die Leitern DLK 23/12 Vario GL CC für Gelenk und Computer Controled bezeichnet. Nachteil der Gelenkleiter war allerdings eine verringerte Ausladung. 2004 wurden die Leitern mit der auf der Interschutz 2000 vorgestellten Schwingungsdämpfung Computer Stabilized CS ausgestattet. Folglich hießen die Leitern fortan DLK 23-12 Vario GL CS. Um wieder die Steighöhe einer konventionellen Drehleiter zu erreichen wurde auf der Interschutz 2005 ein teleskopierbares Gelenkteil präsentiert. Das teleskopierbare Gelenkteil erreichte dann eine Länge von 4.700 mm. Allerdings verringerte sich die Ausladung durch das zusätzliche Gewicht noch einmal. Bezeichnet wurden die Leitern als DLK 23/12 Vario GL-T CS.

Grundlegend wurden die bisherigen Gelenkdrehleitern von Magirus anlässlich der Interschutz 2010 überarbeitet. Der bisherigen Gelenkdrehleiter wurde ein neues Modell mit einem Einzelauszugsystem beiseite gestellt. Bei diesem Modell kehrte der vierteilige Leitersatz zurück. Statt der Konstruktion mit dem angebauten Gelenk wird das nun 4.500 mm lange Gelenk in den Leiterpark mit eingezogen. Anfangs wird immer das oberste Leiterteil mit dem Gelenk ausgezogen. Durch das Einsparen eines Leiterteils und der Einzelauszugtechnologie konnte Gewicht eingespart und die Ausladung wieder erhöht werden. Weitere Neuerungen sind die feste Wasserversorgung im obersten Leiterteil bis zum Korb und der Vier-Personen-Rettungskorb RC 400. Mit Einführung der neuen Gelenkdrehleiter überarbeitete Magirus auch das bisherige Bennenungsschema grundlegend. Die Gelenkdrehleiter mit Einzelauszugtechnologie wird als M 32 L-AS bezeichnet. Das Kürzel AS steht hier für das englische "Articulated Single-Extension", also "Gelenk mit Einzelauszug". Die bisherige Standard-Gelenkdrehleiter von Magirus wurde schließlich durch die mit Einzelauszugtechnologie ersetzt. In der bisher bekannten Bauform wird nur noch die Gelenkdrehleiter mit teleskopierbarem Gelenkteil gebaut.

Bezeichnet wird die Drehleiter von Magirus als M 32 L-AS:

  • M = Magirus
  • 32 = Rettungs- und Arbeitshöhe 32 m über der Standfläche
  • L = Ladder (Drehleiter)
  • A = Articulated (Gelenkleiter)
  • S = Single-Extension (Einzelauszug)
Ausrüster Standby GmbH
Sondersignalanlage
  • Dachbalkensystem Standby W3 in geteilter Ausführung
  • Martin-Horn 2298 GM
  • Bullhorn
  • 3 Frontblitzer Hänsch Sputnik SL, davon einer im Korbboden
  • 2 Intersection Lights Hänsch Sputnik SL am Rettungskorb
  • 5 Heckblitzer Hänsch Sputnik SL, davon zwei am Podium, je einer seitlich am Leitersatz und einer mittig am Leitersatz
Besatzung 1/1 Leistung 220 kW / 299 PS / 295 hp
Hubraum (cm³) 7.698 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 18.000
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Eingestellt am 18.08.2026 Hinzugefügt von Maxberger112
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