Einsatzfahrzeug: Ittigen - FW - ASF

Einsatzfahrzeug-ID: V226631 Weiteres Foto hochladen
| Funkrufname | Ittigen - FW - ASF | Kennzeichen | BE 4770 |
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| Standort | Europa (Europe) › Schweiz (Switzerland) › Bern | ||
| Wache | FW Ittigen | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Freiwillige Feuerwehr (FF) |
| Klassifizierung | Gerätewagen-Atemschutz(-Strahlenschutz) | Hersteller | MAN |
| Modell | TGE 3.180 4x4 | Auf-/Ausbauhersteller | Vogt |
| Baujahr | 2020 | Erstzulassung | 2021 |
| Indienststellung | 2021 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Atemschutzfahrzeug (ASF) der Feuerwehr Ittigen im Kanton Bern. Das Atemschutzfahrzeug auf Basis eines MAN TGE 3.180 wird durch einen 130‑kW‑Dieselmotor angetrieben. In Verbindung mit dem permanenten Allradantrieb (4x4) sowie dem Automatikgetriebe gewährleistet das Fahrzeug eine hohe Fahrstabilität und Geländegängigkeit, auch unter erschwerten Einsatzbedingungen. Der Ausbau erfolgte durch die Firma Vogt AG aus Oberdiessbach. Die Besatzung umfasst insgesamt fünf Einsatzkräfte (Staffelbesatzung 1/1/3). Im Mannschaftsraum sind Atemschutzgeräte in die 3 eingebauten Bostrom-Sitze integriert. Diese ermöglichen ein frühzeitiges Anlegen der Pressluftatmer bereits während der Anfahrt und tragen somit zu einer Verkürzung der Rüstzeiten an der Einsatzstelle bei. Die Ausstattung ist konsequent auf einsatztaktische Anforderungen ausgerichtet. Eine leistungsfähige Innen- und Umfeldbeleuchtung stellt auch bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen eine sichere Arbeitsumgebung sicher. Eine Rückfahrkamera unterstützt den Maschinisten beim Rangieren und erhöht die Betriebssicherheit. Der Ausbau im Innenraum sowie in den seitlichen Geräteräumen erfolgte durch individuell angepasste Materialhalterungen und Lagersysteme. Diese gewährleisten eine übersichtliche, normgerechte Unterbringung sowie einen schnellen Zugriff auf die Ausrüstung. Das Fahrzeug bietet Transportkapazitäten für bis zu acht Pressluftatmer einschließlich zugehöriger Reserveflaschen und ist somit für umfangreiche Atemschutzeinsätze ausgelegt. Technische Daten:
Ausbau: Vogt AG Ausstattung u.a.:
Das Atemschutzfahrzeug - Eine Schweizer Eigenart Das Atemschutzfahrzeug (ASF) ist ein bei Feuerwehren in der Schweiz weit verbreitetes Einsatzfahrzeug und stellt eine Mischung aus einem Mannschaftstransportwagen (MTW) sowie einem Gerätewagen-Atemschutz (GW-A) dar. Das heißt es transportiert sowohl Mannschaft, als auch Ausrüstung für einen Atemschutzeinsatz an die Einsatzstelle. Anders als MTW und GW-A ist das schweizerische ASF aber kein eher nachrangiges Nachschubfahrzeug für größere Einsatzlagen, sondern gehört bei vielen Feuerwehren fest zum ersten Abmarsch. Oftmals bilden ASF eine Einheit mit einem Tanklöschfahrzeug (TLF) und rücken unmittelbar oder kurz nach diesem aus. Aus der grundsätzlichen Konzeption vieler TLF in der Schweiz erklärt sich die enge Anbindung der ASF an diese. Verbreitet sind in der Schweiz noch immer TLF mit Truppkabine für nur drei Feuerwehrangehörige als Erstangreifer zu finden. Während das TLF die nötige Ausrüstung für die Brandbekämpfung an die Einsatzstelle bringt, kommt das weitere Personal zusammen mit der Ausrüstung für den Atemschutzeinsatz mit dem ASF direkt nach. Aus diesem Grund sind viele ASF auch so ausgebaut, dass sich zumindest ein Teil der Besatzung schon während der Fahrt mit Pressluftatmern ausrüsten kann. Als Basis für ASF wird meist auf Transporterfahrgestelle mit einem Gesamtgewicht zwischen 3,5 und 5 t zurückgegriffen. Besonders bei älteren ASF waren längs zur Fahrtrichtung eingebaute Sitzbänke häufig anzutreffen. Damit boten sie auch deutlich mehr als den für einen Transporter üblichen neun Personen Platz und konnten teilweise ein Dutzend oder mehr Personen befördern. Bei neueren ASF ist diese Sitzplatzanordnung jedoch immer seltener anzutreffen. Durch ihre Fahrgestelle ähneln Atemschutzfahrzeuge eher mehr dem deutschen MTW und fallen deutlich kleiner aus als die meisten GW-A. Dies spiegelt sich auch in der mitgeführten Beladung wider, welche bei weitem nicht so umfangreich wie auf einem GW-A ausfällt. Üblich ist das nur eine an die Fahrzeugbesatzung angelehnte Zahl von Pressluftatmern mitgeführt wird und selten mehr. |
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/4 | Leistung | 130 kW / 177 PS / 174 hp |
| Hubraum (cm³) | 1.968 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 3.500 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 23.06.2026 | Hinzugefügt von | HdV-Hamburg |
| Aufrufe | 228 | ||
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