Einsatzfahrzeug: Appenzell - StpFw Appenzell - ASF
Einsatzfahrzeug-ID: V223830 Weiteres Foto hochladen
| Funkrufname | Appenzell - StpFw Appenzell - ASF | Kennzeichen | AI 116 |
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| Standort | Europa (Europe) › Schweiz (Switzerland) › Appenzell Innerrhoden | ||
| Wache | StpFW Appenzell Depot Appenzell | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Pflichtfeuerwehr |
| Klassifizierung | Gerätewagen-Atemschutz(-Strahlenschutz) | Hersteller | Volkswagen |
| Modell | Crafter 35 4motion | Auf-/Ausbauhersteller | Feumotech |
| Baujahr | 2024 | Erstzulassung | 2024 |
| Indienststellung | 2024 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Atemschutzfahrzeug (ASF) der Stützpunktfeuerwehr Appenzell, stationiert im Depot Appenzell Fahrgestell: VW Crafter 35 4motion Technische Daten:
Ausstattung:
Beladung:
Zum Fuhrpark der Stützpunktfeuerwehr Appenzell gehören gleich zwei Atemschutzfahrzeuge (ASF). Eines ist gemeinsam mit dem beiden Tanklöschfahrzeugen (TLF) der Wehr im zentralen Depot Appenzell stationiert, das zweite im kleinen Depot Meistersrüte. Mit ihren ASF führt die Stützpunktfeuerwehr zur Verstärkung ihrer TLF Atemschutzgeräteträger und Atemschutzgeräte zum Einsatzort nach. Schon ab der Alarmstufe 1 „Brand klein/Nachbarschaftshilfe“ rücken beide ASF an dritter und vierter Stelle nach dem TLF und dem Hubrettungsfahrzeug (HRF) aus. Auch bei Rettungseinsätzen ist zumindest das in Appenzell stationierte ASF im Alarmplan vorgesehen und rückt bei der Alarmstufe StRe „Verkehrsunfall mit Personenrettung“ nach dem TLF Strassenrettung und dem TLF an ebenfalls dritter Stelle aus. Anders als bei Brandeinsätzen liegt bei der Strassenrettung der Aufgabenschwerpunkt des Appenzeller ASF aber auf dem generellen Personaltransport. Seit 2024 setzt die Stützpunktfeuerwehr Appenzell einen von Feumotech ausgebauten Volkswagen Crafter der zweiten Generation als ASF ein. Mit seinem Vorgänger – einem 2001 von Rosenbauer ausgebauten Mercedes-Benz Sprinter – hat der neue Volkswagen Crafter 35 4motion den Allradantrieb und das Automatikgetriebe gemein. Doch schon beim Blick auf die gewählte Karosserieform beginnen die Unterschiede. Statt eines vollverglasten Busses entschied sich die Stützpunktfeuerwehr bei der Neubeschaffung ihres ASF für einen Halbbus. Das Innere des Crafters besteht nicht mehr aus einem durchgehenden Mannschaftsraum, sondern teilt sich in einen Mannschaftsraum in der Fahrzeugmitte und einen Geräteraum im Heck auf. Auch auf die Bestuhlung mit langen Sitzbänken längs zur Fahrtrichtung verzichtete die Wehr zugunsten einer konventionellen Konferenzbestuhlung quer zur Fahrtrichtung. Im Mannschaftsraum können fünf Personen auf FireFighter-Sitzen von Bostrom Platz nehmen. Jeder Sitzplatz hat eine Halterung für einen Pressluftatmer, womit sich schon während der Fahrt fünf Feuerwehrleute mit Atemschutz ausrüsten können. Zwei weitere Pressluftatmer werden im Geräteraum mitgeführt. Insgesamt können mit dem ASF in Summe sieben Personen und ebenso sieben Pressluftatmer transportiert werden. Das alte ASF führte im Vergleich dazu nur sechs Pressluftatmer mit, bot aber ganze elf Sitzplätze. Im Mannschaftsraum werden nur wenige kleine Ausrüstungsgegenstände für den unmittelbaren Atemschutzeinsatz mitgeführt. Dazu gehören Funkgeräte, eine Wärmebildkamera, drei Druckluftfluchtgeräte für die Menschenrettung und eine Atemschutzüberwachungstafel. Im Geräteraum im Heck werden außerdem ein Feuerlöscher, Gerät zur Verkehrsabsicherung und Material für den Aufbau eines Atemschutzsammelplatzes sowie zur Unterstützung der Einsatzleitung mitgeführt. Dafür sind im Heckgeräteraum links ein fast deckenhohes Regal und rechts ein auch als provisorische Sitzbank nutzbares kleines Regal eingebaut. Das Atemschutzfahrzeug - Eine Schweizer Eigenart Das Atemschutzfahrzeug (ASF) ist ein bei Feuerwehren in der Schweiz weit verbreitetes Einsatzfahrzeug und stellt eine Mischung aus einem Mannschaftstransportwagen (MTW) sowie einem Gerätewagen-Atemschutz (GW-A) dar. Das heißt es transportiert sowohl Mannschaft, als auch Ausrüstung für einen Atemschutzeinsatz an die Einsatzstelle. Anders als MTW und GW-A ist das schweizerische ASF aber kein eher nachrangiges Nachschubfahrzeug für größere Einsatzlagen, sondern gehört bei vielen Feuerwehren fest zum ersten Abmarsch. Oftmals bilden ASF eine Einheit mit einem Tanklöschfahrzeug (TLF) und rücken unmittelbar oder kurz nach diesem aus. Aus der grundsätzlichen Konzeption vieler TLF in der Schweiz erklärt sich die enge Anbindung der ASF an diese. Verbreitet sind in der Schweiz noch immer TLF mit Truppkabine für nur drei Feuerwehrangehörige als Erstangreifer zu finden. Während das TLF die nötige Ausrüstung für die Brandbekämpfung an die Einsatzstelle bringt, kommt das weitere Personal zusammen mit der Ausrüstung für den Atemschutzeinsatz mit dem ASF direkt nach. Aus diesem Grund sind viele ASF auch so ausgebaut, dass sich zumindest ein Teil der Besatzung schon während der Fahrt mit Pressluftatmern ausrüsten kann. Als Basis für ASF wird meist auf Transporterfahrgestelle mit einem Gesamtgewicht zwischen 3,5 und 5 t zurückgegriffen. Besonders bei älteren ASF waren längs zur Fahrtrichtung eingebaute Sitzbänke häufig anzutreffen. Damit boten sie auch deutlich mehr als den für einen Transporter üblichen neun Personen Platz und konnten teilweise ein Dutzend oder mehr Personen befördern. Bei neueren ASF ist diese Sitzplatzanordnung jedoch immer seltener anzutreffen. Durch ihre Fahrgestelle ähneln Atemschutzfahrzeuge eher mehr dem deutschen MTW und fallen deutlich kleiner aus als die meisten GW-A. Dies spiegelt sich auch in der mitgeführten Beladung wider, welche bei weitem nicht so umfangreich wie auf einem GW-A ausfällt. Üblich ist das nur eine an die Fahrzeugbesatzung angelehnte Zahl von Pressluftatmern mitgeführt wird und selten mehr. Vorgänger: |
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| Ausrüster | Rauwers GmbH | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/6 | Leistung | k.A. |
| Hubraum (cm³) | k.A. | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 3.500 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 07.04.2026 | Hinzugefügt von | Christopher Benkert |
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