Einsatzfahrzeug: Winterthur - SIW - CLL - Eulach 22

Winterthur - SIW - CLL - Eulach 22
Winterthur - SIW - CLL - Eulach 22

Einsatzfahrzeug-ID: V223701 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Winterthur - SIW - CLL - Eulach 22 Kennzeichen ZH 2512
Standort Europa (Europe)Schweiz (Switzerland)Zürich
Wache Schutz & Intervention Winterthur - Berufsfeuerwehr Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Berufsfeuerwehr (BF)
Klassifizierung Tanklöschfahrzeug Hersteller Renault
Modell Midlum Auf-/Ausbauhersteller Vogt
Baujahr 2011 Erstzulassung 2011
Indienststellung 2011 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

City Lösch- und Logistikfahrzeug (CLL) der Schutz & Intervention Winterthur (SIW)

Fahrgestell: Renault Midlum
Aufbau: Vogt
Baujahr: 2011

Technische Daten:

  • Antrieb: Straßenantrieb (4x2)
  • Länge/Breite/Höhe: 7.000/2.300/3.400 mm

Feuerlöschkreiselpumpe:

  • Typ: FPN 10-2000
  • Hersteller: Ziegler
  • Förderleistung: 2.000 l/min bei 10 bar

Löschmittel:

  • Wasser: 1.000 l

Ausstattung:

  • Ladebordwand Dautel DL 1500S, Hublast: 1.500 kg
  • Umfeldbeleuchtung
  • Schnellangriff mit 30 m formstabilem Druckschlauch
  • Leiterentnahmehilfe

Beladung:

  • Motorkettensäge
  • Brechwerkzeuge
  • Räumewerkzeuge
  • Werkzeugkasten
  • Elektrowerkzeugsatz
  • Tür- und Fensteröffnungswerkzeug
  • Auffangwanne
  • 2 Stabtaschenlampen mit Warnaufsatz
  • 4 Faltsignale
  • 4 Verkehrswarnleuchten eFlare
  • 10 Leitkegel
  • 2 Scherengitter
  • Schnellangriffsverteiler bestehend aus B-Druckschlauch und Verteiler B-CCC
  • 8 B-Druckschläuche
  • 3 Schlauchkassetten mit C-Druckschlauch
  • 2 C-Druckschläuche
  • Schlauchpaket bestehend aus C-Druckschlauch und C-Hohlstrahlrohr
  • 2 C-Hohlstrahlrohre
  • C-Hydroschild
  • Brandschutzmittel für Akku-/Batteriebrände PyroBubbles
  • 2 Löschdecken
  • Kübelspritze
  • Schaumfeuerlöscher
  • ABC-Pulverfeuerlöscher
  • CO²-Feuerlöscher
  • Überdrucklüfter mit Elektromotor und Akku
  • Sprinklerstopp
  • 4 Pressluftatmer in der Kabine, davon 1 am Beifahrerplatz und 3 im Mannschaftsraum
  • 2 Druckluftfluchtgeräte
  • Atemschutznotfalltasche
  • Atemschutzüberwachungstafel
  • Wärmebildkamera Seek
  • Notfallrucksack
  • AED
  • Hygienemodul
  • Kiste mit Hygienematerial
  • 2-teilige Schiebleiter

Modulwagen:

  • Modulwagen Beleuchtung/Strom/Zelt
  • Modulwagen Wasserwehr
  • Modulwagen Ölwehr
  • Modulwagen Be- und Entlüftungsgerät

Bei der Schutz & Intervention Winterthur (SIW) trägt das kleinste Löschfahrzeug den größten Namen: City Lösch- und Logistikfahrzeug (CLL). Dieses basiert auf einem Konzept der mittlerweile in der SIW aufgegangenen Berufsfeuerwehr Winterthur und führt die beiden Fähigkeiten Brandbekämpfung und Einsatzstellenlogistik in einem einzigen Fahrzeug mit innenstadttauglichen Abmessungen zusammen. Das trotz seiner kompakten Bauweise als vollwertiges Löschfahrzeug konzipierte CLL kann wahlweise in einem begrenzten Umfang eigenständig eine Brandbekämpfung durchführen oder andere Einheiten unterstützen. Zur Ausstattung des CLL gehört außerdem ein Logistikabteil für den Transport zusätzlicher Ausrüstung auf Basis von Modulwagen genannten Rollcontainern zum Einsatzort. Für die Berufsfeuerwehr Winterthur setzte Vogt das CLL-Konzept schließlich 2012 in die Realität um. Auch wenn Vogt das CLL als „City Tanklöschfahrzeug“ eine Zeit lang in seinem Portfolio führte, blieb das CLL auf Renault Midlum für die Berufsfeuerwehr Winterthur ein Einzelstück.

Bei der SIW besetzt die Berufsfeuerwehr das CLL und rückt mit ihm je nach Einsatzstichwort alleine oder im Zugverband aus. Kleinere Einsätze kann die Berufsfeuerwehr alleine mit dem CLL abarbeiten. Bei höheren Alarmstichworten rückt das CLL im Löschzug der Berufsfeuerwehr nach Tanklöschfahrzeug (TLF) und Autodrehleiter (ADL) als drittes Fahrzeug aus. Als Zusatzausrüstung führt das CLL in seinem Logistikabteil standardmäßig die vier Modulwagen Beleuchtung/Strom/Zelt, Wasserwehr, Ölwehr und Be- und Entlüftungsgerät mit. Damit deckt die Berufsfeuerwehr die Fähigkeiten ab, die vor Indienststellung des CLL am häufigsten mit einem separaten Logistikfahrzeug oder spezialisierten Einsatzfahrzeugen zum Einsatzort nachgeführt werden mussten.

Auf der Brandbekämpfungsseite handelt es sich beim CLL um eine in vielen Bereichen geschrumpfte Variante eines TLF. Stellt man ein TLF der SIW neben das CLL werden die Unterschiede schon auf den ersten Blick deutlich. Mit einer Länge von nur sieben Metern und einer Breite von 2,3 Metern ist das auf einem Renault Midlum aufgebaute CLL kürzer und schmäler als ein normales TLF. Dieses ist nicht nur bis zu 70 Zentimeter länger, sondern auch 20 Zentimeter breiter. Und auch die Waage schlägt bei beiden Fahrzeugen unterschiedlich aus. Bis zu sechs Tonnen trennen CLL und TLF voneinander – das CLL wiegt nur zwölf Tonnen, während ein TLF mit 16 bis 18 Tonnen Gesamtgewicht zu Buche schlägt. Weil beim CLL die Rahmenbedingungen enger gesetzt sind, fällt im Vergleich zum TLF der Löschwassertank kleiner aus. Nur 1.000 Liter Wasser führt das CLL mit, während die TLF rund 2.500 Liter an Bord haben. Wegen des kleineren Wassertanks genügt dem CLL auch eine kleinere Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von nur 2.000 und nicht 3.000 Litern pro Minute bei zehn bar. Auch auf den bei den TLF vorhandenen Hochdruckteil wurde beim CLL verzichtet.

Weil das CLL statt eines klassischen Heckgeräteraums ein Logistikabteil besitzt, baute Vogt die Pumpe mittschiffs unter dem Aufbau ein. Bedienteil, Abgänge und der nachgerüstete formstabile Schnellangriff finden sich im Geräteraum G2 auf der rechten Fahrzeugseite. Dem Logistikabteil im Heck ist auch die asymmetrische Optik des Aufbaus geschuldet. Links besitzt der Aufbau nur einen, rechts hingegen zwei Geräteräume. Weil der hintere der beiden Geräteräume auf der rechten Seite auch nur eine sehr geringe Tiefe hat, kann das Logistikabteil fast die komplette Fahrzeugbreite einnehmen. Über die Ladebordwand am Heck lassen sich schnell und einfach bis zu vier Modulwagen in das Logistikabteil ein- und ausladen.

Auch wenn das CLL in vielen Aspekten ein geschrumpftes TLF ist, so ist die Besatzung bei beiden Fahrzeugen doch gleich. Jeweils bis zu fünf Feuerwehrangehörige können CLL und TLF besetzen. In der Doppelkabine sind die drei Sitzplätze im Mannschaftsraum sowie der Beifahrerplatz mit Halterungen für Pressluftatmer ausgestattet. Bis auf den Maschinisten kann sich so die ganze Fahrzeugbesatzung schon auf der Anfahrt mit Atemschutz ausrüsten. In der Kabine finden außerdem auch die als Reserve gedachten Atemluftflaschen sowie kleinere Ausrüstungsgegenstände wie Verkehrssicherungsmaterial, Handlampen, Funkgeräte und ähnliches ihren Platz.

Ausrüster Rauwers GmbH
Sondersignalanlage
  • 3 Rundumkennleuchten Hänsch Saturn, davon 1 am Heck
  • 2 Frontblitzer Federal Signal MicroLED
Besatzung 1/4 Leistung 206 kW / 280 PS / 276 hp
Hubraum (cm³) k.A. Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 12.000
Tags
k.A.
Eingestellt am 01.04.2026 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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