Einsatzfahrzeug: Löschkreuzer WESER (a.D.)

Löschkreuzer WESER
Löschkreuzer WESER
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Funkrufname Löschkreuzer WESER (a.D.) Kennzeichen DBML
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)BremenStadt Bremerhaven
Wache k.A. Zuständige Leitstelle Leitstelle Unterweser-Elbe (CUX, HB, OHZ)
Obergruppe Feuerwehr Organisation Berufsfeuerwehr (BF)
Klassifizierung Löschboot Hersteller Schichau Unterweser AG
Modell 2247 Auf-/Ausbauhersteller k.A.
Baujahr 1973 Erstzulassung 1974
Indienststellung 1974 Außerdienststellung 1998
Beschreibung

Feuerlöschkreuzer „WESER“ des "Hansestadt Bremischen Amtes" Bremerhaven,
stationiert im Geestevorhafen

Der Löschkreuzer war das erste seegehende Feuerlöschboot der Bundesrepublik Deutschland. Er galt damals als modernster Feuerlöschkreuzer in Europa. Der Bau wurde vom Land Bremen und der Bundesrepublik Deutschland finanziert. Er galt als Prototyp für eine neue Generation von seegehenden Feuerlöschkreuzern. Damit wurde für die BF Bremerhaven eine Lösung gefunden, die den Sicherheitsvorstellungen für die Seeschifffahrt entsprach.

Das Einsatzgebiet waren die Häfen von Bremerhaven, der Mündungstrichter der Binnenwasserstraße Weser, die Seewasserstraße und seewärts das Küstenmeer mindestens bis zum Ende der Drei-Meilen-Zone.
Typische Aufgaben waren die Bekämpfung von Bränden, Technische Hilfeleistungen in der Gefahrenabwehr sowie Sicherheitswachen.

Der Löschkreuzer „Weser“ war bis Ende 1998 ein Löschkreuzer der Feuerwehr und wurde auch durch die Feuerwehr- und Rettungsleistelle alarmiert und geführt.

Hersteller:
Schichau Unterweser AG, Bremerhaven,
Baunummer 2247

Maße:

  • Länge über alles: 32,50 m
  • Breite: 6,75 m
  • Seitenhöhe: 4,06 m
  • max. Tiefgang: 2.20 m
  • Verdrängung: ca. 150 BRT


Maschinenausstattung:

  • Mittelmotor: Sechzehnzylinder MTU-Dieselmotor mit 3.000 PS bei 1.790 1/min
  • mit Wirkung auf einen Festpropeller
  • 2 Seitenmotoren: Achtzylinder MTU-Dieselmotoren mit je 750 PS bei 2.200 1/min
  • mit Wirkung auf je einen Verstellpropeller
  • zusammen 4.500 PS / 3.310 kW
  • Dienstgeschwindigkeit: 16 kn (29,6 km/h)
  • Höchstgeschwindigkeit: 18 kn (33.3 km/h)


Feuerwehrtechnische Ausstattung (u.a.):

  • 2 Feuerlöschpumpen (Leistung je 12.000 l/min)
  • je 4 A-Sauganschlüsse für Lenzeinsätze
  • Schaummittelvorrat: 15.000 l
  • 2 Monitore vor dem Deckshaus,
  • 1 Monitor auf einer Plattform auf dem Schornstein, ausfahrbar auf 17 m über der Wasserlinie
  • Wurfweiten ca. 100 m

Funkrufnamen:

  • Seefunk: DBML
  • Feuerwehrfunk: Florian Bremerhaven 41


Besatzung:

  • Maschinist (war 24/7 an Bord) und der Kapitän kamen vom damaligem Hansestadt Bremischen Hafenamt (HBH).
  • im Einsatzfall Verstärkung durch bis zu 9 Kräfte der BF Bremerhaven


Laufbahn:

  • Stapellauf: 20.10.1973
  • Taufe und Indienststellung: 28.01.1974
  • größerer Umbau, u.a. des oberen, offenen Steuerstandes in eine rundum verglaste, gasdichte Brücke: unbekannt
  • Außerdienststellung: 31.12.1998
  • Verkauf nach Stellendam in den Niederlanden: 1999,
  • dort Einsatz bei der Sindorf Trading zur Überwachung von Bohrinseln und als Rettungsschiff
  • seit 2006 nach Instandsetzung Repräsentationsschiff der Metaaldraaierij Sepers bv

In Bremerhaven wurden als Ersatz zwei Schlepper zu Feuerlöschschleppern umgebaut. Sie stehen der Berufsfeuerwehr Bremerhaven bei Bedarf zur Verfügung.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage k.A.
Besatzung 2/9 Leistung 3.310 kW / 4.500 PS / 4.438 hp
Hubraum (cm³) k.A. Zulässiges Gesamtgewicht (kg) k.A.
Tags
k.A.
Eingestellt am 11.02.2026 Hinzugefügt von Klausmartin Friedrich
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