Einsatzfahrzeug: Surava - StpFW Albula - GTLF
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Einsatzfahrzeug-ID: V222314 Weiteres Foto hochladen
| Funkrufname | Surava - StpFW Albula - GTLF | Kennzeichen | GR 5438 |
|---|---|---|---|
| Standort | Europa (Europe) › Schweiz (Switzerland) › Graubünden | ||
| Wache | StpFW Albula Depot Surava | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Pflichtfeuerwehr |
| Klassifizierung | Großtanklöschfahrzeug | Hersteller | Renault |
| Modell | K520 | Auf-/Ausbauhersteller | Walser |
| Baujahr | 2024 | Erstzulassung | 2024 |
| Indienststellung | 2024 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Grosstanklöschfahrzeug (GTLF) der Stützpunktfeuerwehr Albula, stationiert im Depot Surava Fahrgestell: Renault K520 6x4*4 Technische Daten:
Feuerlöschkreiselpumpe:
Löschmittel:
Ausstattung:
Beladung:
Wasser für den Landwassertunnel Den Landwassertunnel gibt es im Umland von Albula gleich zwei Mal: Einmal als Bahn- und einmal als Straßentunnel. Der zwar nur 216 Meter lange Bahntunnel der Rhätischen Bahn (RhB) ist durch das sich direkt anschließende Landwasserviadukt ein nicht nur bei Eisenbahnfans überaus beliebtes Motiv. Er ist sogar Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Albulabahn und wird vom bekannten Glacier Express befahren. Keine fünf Kilometer Luftlinie vom Bahntunnel entfernt liegt der Landwasser-Straßentunnel auf einer Höhe von rund 1.300 Metern über Normalnull. Mit einer Länge von 2.740 Metern ist er um ein Vielfaches länger als sein Namensvetter, aber bei weitem nicht so bekannt. Dabei ist der 1974 eingeweihte Tunnel an der Hauptstrasse 417 als winter- und vor allem lawinensichere Verbindung zwischen Davos Monstein und Davos Wiesen, bzw. zwischen den Regionen Albula und Prättigau/Davos von großer Bedeutung. Beide Landwassertunnel liegen ganz oder zumindest teilweise im Einsatzgebiet der Stützpunktfeuerwehr Albula. Für den pittoresken Landwassertunnel der Rhätischen Bahn ist die Feuerwehr Albula als RhB-Stützpunkt allein verantwortlich. Die Zuständigkeit im gleichnamigen Straßentunnel teilt sie sich hingegen mit der benachbarten Feuerwehr Davos. Die wohl größte Herausforderung für die Feuerwehr ist die Löschwasserversorgung in dem neuralgischen Straßentunnel. Weil der Tunnel außerhalb der Ortslagen von Davos Monstein und Davos Wiesen liegt, gibt es bei ihm auch keine Hydranten. Von jedem der beiden Tunnelportale sind es alleine schon jeweils rund 800 Meter Luftlinie bis zum nächsten Hydranten. Die zu verlegende Schlauchleitung ist nochmal um einiges länger, vom Höhenunterschied ganz zu schweigen. Auch die an beiden Tunnelportalen vorbeifließende Landwasser taugt nur bedingt zur Wasserentnahme. Zur Entschärfung der Wasserversorgung und Vereinfachung der Brandbekämpfung am Landwassertunnel unterstützten die Gebäudeversicherung Graubünden (GVG) und das Tiefbauamt des Kantons Graubünden die beiden Anrainerfeuerwehren von Davos und Albula finanziell bei der Beschaffung geeigneter Löschfahrzeuge. Wegen der großen Bedeutung der beiden Löschfahrzeuge für die Absicherung des Landwassertunnels übernahmen GVG und Tiefbauamt insgesamt drei Viertel der Anschaffungskosten für die beiden Fahrzeuge. Den Anfang machte die Feuerwehr Davos, die 2022 ein auf den Einsatz im Landwassertunnel zugeschnittenes Grosstanklöschfahrzeug (GTLF) beschaffte. Zwei Jahre später konnte 2024 auch die Stützpunktfeuerwehr Albula ein GTLF in Dienst stellen. Für die beiden GTLF zeichnete sich jeweils Walser als Aufbauhersteller verantwortlich. Beide Löschfahrzeuge baute das österreichische Unternehmen auf dreiachsigen Fahrgestellen mit Straßenantrieb und Nachlaufachse auf. Das GTLF für Davos auf einem Scania P 500 und das zweite Fahrzeug für Albula auf einem Renault K 520. Trotz Unterschieden beim Fahrgestell und auch leicht abweichender Aufbauten haben die beiden Löschfahrzeuge doch ganz ähnliche Leistungsdaten. Sie führen beide 10.000 Liter Wasser mit, haben eine kombinierte Normal- und Hochdruckpumpe aus der 3.000-Liter-pro-Minute-Klasse und einen Frontwasserwerfer. Gemein ist ihnen auch das Vorbild: Das GTLF der Werkfeuerwehr Ems-Chemie in Domat/Ems. Dieses hatte Walser bereits 2016 auf einem dreiachsigen Scania G 490 aufgebaut. Das GTLF der Ems-Chemie hat Tanks für 9.000 Liter Wasser sowie 1.600 Liter Schaummmittel und ist mit einer leistungsstarken Pumpe und einem großvolumigen Wasserwerfers ausgestattet. Für den Einsatz im wasserlosen Landwassertunnel verzichteten die Feuerwehren von Davos und Albula jedoch auf den Schaummitteltank zugunsten eines größeren Wassertanks. Auch der Dachwerfer wich einem für den Tunneleinsatz geeigneteren Frontwerfer. Bei der Brandbekämpfung im Landwassertunnel übernehmen die zwei GTLF nicht nur die Rolle des Wasserzubringers, sondern auch die des zentralen Löschfahrzeuges für den Erstangriff. Durch die Positionierung der beiden Löschfahrzeuge auf beiden Seiten des Tunnels ist bei einem Brand ein paralleler Löschangriff von zwei Seiten aus möglich. Die Feuerwehr Davos stationierte ihr GTLF im Depot Davos Platz. Weil es hier das einzige Löschfahrzeug ist, kommt ihm hier bei allen Bränden die Rolle des Erstangreifers zu. Aus diesem Grund führt es im Vergleich zum Fahrzeug aus Albula auch eine umfangreichere Beladung mit. Das im Depot Surava stationierte GTLF der Stützpunktfeuerwehr Albula ist hingegen nur bei Brandmeldungen aus dem Landwassertunnel in der Pole Position. Abseits des Landwassertunnels rückt aus dem Depot Surava zuerst ein kleineres, konventionelles TLF aus. GTLF der Feuerwehr Davos: Als Vorlage genutztes GTLF der Werkfeuerwehr Ems-Chemie / Tamins: |
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| Ausrüster | Rauwers GmbH | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/1 | Leistung | 390 kW / 530 PS / 523 hp |
| Hubraum (cm³) | 12.777 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 26.000 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 01.02.2026 | Hinzugefügt von | Christopher Benkert |
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