Einsatzfahrzeug: Kater Sächsiche Schweiz Osterzgebirge 15/26-01

Kater Sächsiche Schweiz Osterzgebirge 15/26-01
Kater Sächsiche Schweiz Osterzgebirge 15/26-01
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Funkrufname Kater Sächsiche Schweiz Osterzgebirge 15/26-01 Kennzeichen PIR-K 8063
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)SachsenSächsische Schweiz-Osterzgebirge (PIR, DW, FTL, SEB)
Wache FF Altenberg Zuständige Leitstelle Leitstelle Dresden (DD, MEI, PIR)
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Tanklöschfahrzeug Hersteller MAN
Modell TGM 18.320 4x4 Auf-/Ausbauhersteller Iturri
Baujahr 2025 Erstzulassung 2025
Indienststellung 2026 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Das Tanklöschfahrzeug (TLF 3000 W) der Freiwilligen Feuerwehr Altenberg.

Das Fahrzeug stammt aus einer Landesbeschaffung für die Katastrophenschutz-Waldbrandlöschzüge des sächsischen Brand- und Katastrophenschutzes.

Die neuen Tanklöschfahrzeuge für die Vegetations- und Waldbrandbekämpfung sind dem Waldbrandlöschzug  (KatS-LZWb) des Landkreises Sächsische Schweiz Osterzgebirge zugeordnet. Je ein neues Tanklöschfahrzeug erhielten:

  • Freiwillige Feuerwehr Altenberg
  • Freiwillige Feuerwehr Bad Schandau
  • Freiwillige Feuerwehr Hohnstein
  • Freiwillige Feuerwehr Reinhardtsgrimma (Stadt Glashütte)

Das Musterfahrzeug dieser Beschaffungsserie erhielt die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen. Dieses wurde bereits im Jahr 2023 auf der FLORIAN-Messe in Dresden vorgestellt.

Geführt werden die vier Tanklöschfahrzeuge des Landkreises SOE durch einen ebenfalls im Jahr 2025 gelieferten Kommandowagen, welcher auf einem Ford Ranger aufgebaut wurde und bei der Feuerwehr Altenberg stationiert ist.

Unterstützt wird der Zug durch ein GTLF 10.000 welches bei der Feuerwehr Pirna stationiert ist.

Aufgebaut wurden die Tanklöschfahrzeuge auf MAN TGM 18.320 durch die Firma ITURRI.

Wie bei allen neuen Katastrophenschutzfahrzeugen des Freistaates Sachsen für die Freiwilligen Feuerwehren, sind auch die neuen Tanklöschfahrzeuge an der Front mit der Aufschrift „FEUERWEHR“ und an den Seiten mit der Aufschrift „KATASTROPHENSCHUTZ“ versehen. Zusätzlich ist am Heck eine Heckwarneinrichtung, bestehend aus sechs einzelnen orangefarbenen LED-Elementen, angebracht. Für das Rückwärtsfahren verfügen die Fahrzeuge über eine Rückfahrkamera.

Die neuen Tanklöschfahrzeug, welche auf der EN 1846-2 sowie der DIN 14530 Teil 22 für das TLF 3000 basieren, verfügen über einen 4.000 Liter fassenden Löschwassertank und über einen 120-l-Schaummitteltank.

Im Geräteraum GR befindet sich die Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000 der Firma PF Pumpen und Feuerlöschtechnik GmbH, welche vielen Kameraden, vor allem in den neuen Bundesländern, unter dem Namen „Jöhstadt“ bekannt sein dürfte. An der FPN 10-2000 befindet sich darüber hinaus eine weitere Sprecheinrichtung für den Digitalfunk.

Der Löschwasserbehälter wird über zwei Tankfüllleitungen (je 1x unter G3 und G4) gefüllt. Von der Feuerlöschkreiselpumpe aus gehen beidseitig jeweils zwei B-Druckabgänge ab. Ein weiterer Abgang versorgt die Schnellangriffshaspel. Weiterhin kann eine Wassergabe über den auf dem Fahrzeugdach verbauten ALCO-Monitor erfolgen.

Des Weiteren ist am Fahrzeug eine Selbstschutzanlage verbaut, welche von einer elektrisch angetriebenen Pumpe versorgt wird. Diese schützt sowohl das Fahrerhaus als auch die Reifen.

Die neuen Tanklöschfahrzeuge verfügen, im Gegensatz zu den ebenfalls aus Landesbeschaffungen hervorgehenden TLF 4000-ST aus dem benachbarten Land Brandburg, über eine Besatzung von drei Einsatzkräften.
Dies verdeutlicht unter anderem auch die zum Teil sehr unterschiedliche einsatztaktische Herangehensweise bei der Vegetations- sowie Waldbrandbekämpfung.
In Sachsen sollen die TLF 3000 dabei hauptsächlich ergänzend, das heißt den kommunalen und örtlichen Freiwilligen Feuerwehren unterstützend, überörtlich zur Verfügung stehen. Die Tanklöschfahrzeuge dienen im weitesten Sinne als Sonderfahrzeuge.

Technische Daten

  • Fahrgestell: MAN TGM 18.320 4x4 BB
  • Antriebsart: zuschaltbarer Allradantrieb mit Untersetzung, Differenzialsperren an der Hinterachse und an der Vorderachse
  • Motorleistung: 235 kW bei 2.300 1/min (6-Zylinder-Dieselmotor, EURO 6)
  • Hubraum: 6.871 cm³
  • Höchstgeschwindigkeit: 85 km/h
  • Tankinhalt Diesel: 150 l
  • zulässiges Gesamtgewicht: 16.000 kg
  • technisch zulässiges Gesamtgewicht: 17.000 kg
  • Leergewicht: 9.670 kg
  • Achslast vorn / hinten: 7.500 / 10.000 kg
  • Anhängelast mit durchgehender Bremsanlage / auflaufgebremst / ungebremst: 21.657 / 3.500 / 1.500 kg
  • Stützlast: 1.000 kg
  • Länge: 7.010 mm
  • Breite: 2.500 mm
  • Höhe: 3.270 mm
  • Radstand: 3.600 mm
  • Wattiefe: 750 mm

Aufbau: ITURRI EPF-Aufbau (Eco-Poly-Fire)

Aufbauausstattung:

  • TLF 3000 in Anlehnung an DIN 14530 Teil 22:2019-11 mit einer Zusatzbeladung für die Waldbrandbekämpfung nach Tabelle 2
  • Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000 der Firma PF Pumpen und Feuerlöschtechnik GmbH
  • Löschwassertank 4.000 l
  • Löschwassertank für Selbstschutzanlage 500 l
  • Schaummitteltank 100 l
  • Dachmonitor ALCO APF 2,5 C-HH mit verstellbarer Mehrzweckdüse MZV 2400
  • Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe Wasser/Schaum als Schnellangriffshaspel mit eingebautem Schaummittelzumischer
  • Hitzeschutzummantelung elektrischer und pneumatischer Leitungen
  • Atemluftversorgungssystem bestehend aus 6,8-l-Atemluftflasche, Druckminderer und verlängerter Mitteldruckleitung zum Anschluss von 3 Lungenautomaten im Fahrerhaus
  • Lade- und Lufterhaltung mit PowAirBox 230 V
  • Abbiegeassistent
  • Unfalldatenspeicher
  • Kippwinkelwarnsystem

Beladung:

Geräteraum G1:

  • 2 Löschrucksäcke
  • 2 Fülleinrichtungen für Löschrucksäcke
  • 1 Saugkorb
  • 1 Saugschutzkorb
  • 2 Kupplungsschlüssel ABC
  • 2 Mehrzweckleinen
  • 2 Schnittschutzhosen
  • 2 Forsthelme
  • 1 Halligan-Tool
  • 1 Holzaxt
  • 1 Spalthammer
  • 1 Bolzenschneider
  • 1 Bügelsäge
  • 1 Tragegestell Waldbrand, darin:
    • Verteiler C-DCD
    • 4 Druckschläuche D 15 m
    • 2 Hohlstrahlrohre D
    • 1 Übergangsstück C-D
    • 1 Motorsäge mit Zubehör
    • 1 Doppelkanister 3 l/5 l
    • 1 Werkzeugsatz

Geräteraum G2:

  • 2 Reifenfüllschläuche
  • 1 Einspeisekabel
  • 1 Grobreinigungssatz L1
  • 1 Flaggensatz
  • 4 Blitzlampen
  • 1 Rundschlinge 4 t, 4 m
  • 2 Schäkel 10 t
  • 4 Faltleitkegel
  • 1 Seilschlauchhalter
  • 4 Bindestränge
  • 2 Fluchthauben
  • 3 Schutzbrillen
  • 10 Feinstaubmasken
  • 2 Atemschutzgeräte DRÄGER PSS 5000
  • 2 Feuerwehrleinen

Geräteraum G3:

  • 2 Druckschläuche D 15 m
  • 5 Druckschläuche B 20 m
  • 2 Schlauchtragekörbe C mit je 3 Druckschläuchen C 15 m
  • 1 Verteiler BB-CBC mit vorgekuppeltem Druckschlauch B 20 m
  • 1 Übergangstück A-B
  • 2 Übergangstücke B-C
  • 1 Übergangstück C-D
  • 2 Systemtrenner
  • 1 Überflurhydrantenschlüssel
  • 1 Unterflurhydrantenschlüssel
  • 1 Standrohr
  • 1 Paar Schachthaken

Geräteraum G4:

  • 1 Ansaugschlauch D-D
  • 2 Druckschläuche B 5 m
  • 1 Schnellangriffshaspel mit formstabilem Druckschlauch S 25 50 m und Hohlstrahlrohr C
  • 1 Zumischer Z4
  • 3 Hohlstrahlrohre C
  • 1 Hohlstrahlrohr B
  • 1 Stützkrümmer
  • 1 Kombischaumrohr S4/M4
  • 1 Sammelstück A-3B
  • 2 Feuerlöscher P6

außen am Fahrzeug:

  • 1 Kanister 20 l Diesel
  • 2 Unterlegkeile

GR:

  • 3 Kupplungsschlüssel ABC

Dach:

  • 1 Multifunktionsleiter
  • 4 Saugschläuche
  • Ansaugschlauch D
  • 2 Feuerpatschen
  • 1 Einreißhaken, teleskopierbar
  • 1 Wiedehopfhacke
  • 1 Spaten
  • 1 Dunghacke
  • 1 Stechschaufel
  • 1 Stoßbesen
  • 2 Sandbleche

Fahrerhaus:

  • 3 Warnwesten
  • 3 Atemschutzmasken
  • 3 Lungenautomaten
  • 3 Kombifilter
  • 1 Notfallrucksack
  • 2 Handlampen
  • 1 Anhaltestab
  • 1 Wärmebildkamera
  • 1 Nothammer
  • 3 Handsprechfunkgeräte
  • 2 Warndreiecke
  • 2 Warnleuchten
  • 1 Kfz-Verbandkasten
  • 1 Satz Fahrgestellwerkzeug
  • 1 Wagenheber

Lackierung:

  • Strukturlack RAL 3000 (Feuerrot)
  • Konturmarkierung seitlich weiß
  • Konturmarkierung am Heck rot
Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • Dachbalkensystem Hänsch DBS 5000
  • 2 Frontblitzer Hänsch Sputnik SL
  • Tonfolgeanlage Hänsch WA 624 inkl. Stabmikrofon für Sprachdurchsagen
  • 2 Druckkammerlautsprecher Hänsch DKL 604
  • 2 Kennleuchtenmodule Hänsch Integro Universal an den Aufbauecken am Heck
  • 6 LED-Blitzer als Heckwarneinrichtung
Besatzung 1/2 Leistung 235 kW / 320 PS / 315 hp
Hubraum (cm³) 6.871 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 16.000
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Eingestellt am 18.06.2026 Hinzugefügt von Bluelight_Sachsen
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