Einsatzfahrzeug: Brugge - Federale Politie - Spoorwegpolitie - FuStW

Brugge - Federale Politie - Spoorwegpolitie - FuStW
Brugge - Federale Politie - Spoorwegpolitie - FuStW
  • Brugge - Federale Politie - Spoorwegpolitie - FuStW

Einsatzfahrzeug-ID: V220877 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Brugge - Federale Politie - Spoorwegpolitie - FuStW Kennzeichen 2-DFW-203
Standort Europa (Europe)Belgien (Belgium)Vlaanderen/Flandre (Flämische Region)West-Vlaanderen/Flandre-Occidentale (Provinz Westflandern)
Wache Federale Politie Brugge - Spoorwegpolitie Station Brugge Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Polizei Organisation Bundespolizei
Klassifizierung Funkstreifenwagen Hersteller Volkswagen
Modell Transporter T6.1 Auf-/Ausbauhersteller Autographe
Baujahr 2023 Erstzulassung 2023
Indienststellung 2023 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Funkstreifenwagen (FuStW) der Federale Politie (Bundespolizei), eingesetzt durch die Abteilung Spoorwegpolitie (Bahnpolizei) in Brugge am Hauptbahnhof Brugge in der Provinz West-Vlaanderen.

Fahrgestell: Volkswagen
Modell: Transporter T6.1 2.0 TDI
Baujahr: 2023
Ausbau: Autographe

Eingesetzt wird das Fahrzeug zum Transport der Mannschaft zu Einsatzorten im Zuständigkeitsbereich der Spoorwegpolitie Brugge. Darüber hinaus dient es zum Abfahren und Kontrollieren der Bahnstrecken sowie zum Anfahren der Bahnhöfe im Bereich der Dienststelle, um Präsenz zu zeigen, polizeiliche Kontrollen durchzuführen und bei Vorfällen schnell reagieren zu können.

Ausstattung:

  • Anti-Blockier-System (ABS)
  • Antriebsschlupfregelung (ASR)
  • Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)
  • Doppelkupplungsgetriebe (DSG)
  • Reifendruckkontrolle
  • Multikollisionsbremse (Bremsassistent)
  • City-Safety-System (City-Notbremsassistent)
  • Lichtsensor
  • Regensensor
  • Spurhalteassistent
  • Berganfahrassistent
  • Vollautomatische Klimaanlage
  • Freisprecheinrichtung
  • Digitales Radio (DAB)
  • Einbauschrank im Kofferraum
  • Tablett-PC am Beifahrerstand
  • LED-Beleuchtung des Laderaums, über Türöffnung und Schalter steuerbar
  • LED-Leseleuchte mit flexiblem Schwanenhals im Fahrerraum
  • GPS-Peilsender
  • Datenfunk
  • A.S.T.R.I.D. Digitalfunk der belgischen Rettungsdienste

Beladung:

  • 2 Warnwesten
  • 1 Feuerlöscher PG2
  • 1 Erste-Hilfe-Koffer

  • 2 Tragebare A.S.T.R.I.D.-Polizeidigitalfunkgeräte
  • 1 Mobiltelefon
  • 2 LED-Handstableuchten

  • Verkehrsabsicherungsmaterial
    - Verkehrsleitkegel
    - Blitzleuchten
  • 1 Alkoholmessgerät
  • 1 Satz Drogenschnelltests
  • 1 Messrad
  • Absperrband
  • diverse Unterlagen
  • PSA der Besatzung

Spoorwegpolitie - Police des Chemins de Fer:

Die Bahnpolizei (Spoorwegpolitie – Police des Chemins de Fer, kurz SPC) ist ein Fachdienst der belgischen Bundespolizei und zuständig für die Sicherheit sowie die polizeiliche Unterstützung im Personen- und Güterverkehr auf der Schiene. Sie entstand im Rahmen der ersten Polizeireform im Jahr 2001 aus der früheren U-Bahn-Brigade der Gendarmerie sowie der Eisenbahnpolizei der SNCB.

Das Einsatzgebiet der SPC umfasst Züge, Bahnsteige, U-Bahnen und Vorortzüge. In den Bahnhöfen selbst sind ergänzend auch die jeweiligen lokalen Polizeidienste zuständig. Zu den Aufgaben der SPC gehören unter anderem die Überwachung von Bahnhöfen und Zügen, die Bekämpfung von Diebstahl und Vandalismus im Schienenverkehr, die Unterstützung anderer Polizeidienste bei der Verfolgung von Straftätern sowie die Durchführung von Ermittlungen im Zusammenhang mit Zugunfällen. Ebenfalls zum Aufgabenbereich der SPC gehört die Passagierabfertigung im Rahmen der Grenzkontrolle für den Eurostar im Bahnhof Bruxelles-Midi, der von hier aus die Schengen-Außengrenze nach Großbritannien überquert.

Die SPC verfügt über eine zentrale Direktion in Anderlecht sowie fünf regionale Einheiten für Brüssel sowie die Regionen Nord, Ost, Süd und West. Insgesamt umfasst der Dienst rund 1.200 Polizeibeamte und ist landesweit tätig. Die Beamten sind speziell auf die Anforderungen des Schienenverkehrs ausgebildet und arbeiten eng mit den Eisenbahnunternehmen sowie anderen Behörden zusammen, um eine effektive und sichere Schienenverkehrsinfrastruktur zu gewährleisten.

Zur Polizei in Belgien:

Seit der Reform vom 07. Dezember 1998 gliedert sich die Polizei in Belgien in zwei Sparten: Die föderale Polizei (Bundespolizei) und die lokale Polizei (Stadt-/Gemeindepolizei). Während die Aufgaben der föderalen Polizei sich auf das gesamte Gebiet Belgiens erstrecken, ist die lokale Polizei in sogenannte "Zones Policières (ZP)" (Polizeizonen) eingeteilt. Auf dem Gebiet Belgiens wurde die lokale Polizei Anfangs in insgesamt 196 Polizeizonen eingeteilt. Durch Fusionen innerhalb verschiedener Polizeizonen hat sich diese Zahl jedoch seit 2011 verringert, so dass heute noch 178 Polizeizonen übrig sind (Stand 01/2025). Jede lokale Polizeieinheit ist somit primär lediglich für ihre eigene Polizeizone zuständig.

An den Einsatzfahrzeugen lässt sich der Unterschied zwischen föderaler und lokaler Polizei gut erkennen. Das Grunddesign ist für beide Einheiten gleich, allerdings haben die Fahrzeuge der föderalen Polizei neben den gleichen 3 blauen Streifen als 1. Streifen einen orangen Streifen, während die lokale Polizei den 1. Streifen in hellblau trägt. Die Fahrzeuge der lokalen Polizei tragen außerdem meist am Heck eine vierstellige Nummer. Hierbei handelt es sich um die Nummer der Polizeizone und nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, um Fahrzeugnummer oder Funkrufnamen.

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Véhicule de Patrouilles (VP) de la Police des Chemin de Fer de Bruges en Province de Flandre-Occidentale sur base d'un Volkswagen Transporter T6.1 2.0 TDI équipé par Autographe.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 1 Warnbalken Code 3 21TR
  • 2 Frontblitzer AEB STARLED6-BL
  • 1 Druckkammerlautsprecher Code 3 C3500 Series
Besatzung 1/1 Leistung 110 kW / 150 PS / 148 hp
Hubraum (cm³) 1.968 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 3.200
Tags
jbm
Eingestellt am 07.12.2025 Hinzugefügt von Jérôme Biondi
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