Einsatzfahrzeug: Korneuburg - FF - GTLFA 10000-1200
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| Funkrufname | Korneuburg - FF - GTLFA 10000-1200 | Kennzeichen | KO-812 EN |
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| Standort | Europa (Europe) › Österreich (Austria) › Niederösterreich › Korneuburg (KO) | ||
| Wache | FF Korneuburg | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Freiwillige Feuerwehr (FF) |
| Klassifizierung | Großtanklöschfahrzeug | Hersteller | Steyr Daimler Puch |
| Modell | 33 S 40 6x6 | Auf-/Ausbauhersteller | Rosenbauer |
| Baujahr | 1998 | Erstzulassung | 1998 |
| Indienststellung | 2015 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Großtanklöschfahrzeug mit Allradantrieb (GTLFA 10000-1200) der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg im Bundesland Niederösterreich, Bezirk Korneuburg. Fahrgestell: Steyr Funkrufname: Tank 4 Korneuburg Eingesetzt wird das Fahrzeug vor allem zur Löschwasserversorgung in Bereichen mit schlechter Löschwasserversorgung, zur Brandbekämpfung und bei Schadstoffeinsätzen. Technische Daten:
Ausstattung (u.a.):
Beladung (u.a.):
Von der BF Wien zur FF Korneuburg Das 2015 gebraucht übernommene Großtanklöschfahrzeug stellt ein Ergänzungsfahrzeug für den Brandeinsatz dar. Mit seinen 10.000 Litern Wasser kann das GTLFA auch in Bereichen mit schlechtem Hydrantennetz oder auf der Autobahn für eine gewisse Zeit eine Wasserversorgung sicherstellen. Es lief ursprünglich, wie seine drei baugleichen Schwesterfahrzeuge, als Großtanklöschfahrzeug bei der Berufsfeuerwehr Wien. Da die BF Wien nur taktische Bezeichnungen mit drei Buchstaben verwendet, werden die Großtanklöschfahrzeuge dort als GTF bezeichnet. Die Generation der GTF auf Steyr-Fahrgestell wurde im Jahr 2014 durch die neue GTF-Generation auf Scania-Fahrgestell mit Rosenbauer-Aufbau ersetzt. Beim hier gezeigten GTLFA der FF Korneuburg ist die Wiener Herkunft ist auch nach an der verbliebenen GTF-Beschriftung erkennbar. Die anderen drei Wiener GTF gingen ebenfalls nach Niederösterreich: an die FF Bad Vöslau, die FF Melk und die BTF Flughafen Wien. Das Fahrgestell Bei der Steyr NSK-Baureihe handelt es sich im Wesentlichen um einen MAN F2000 mit anderem Kühlergrill, nachdem die LKW-Sparte von Steyr 1990 vollständig von MAN übernommen worden war. Bis in die 2000er-Jahre wurden noch MAN mit Steyr-Kühlergrill ausgeliefert. Wie aus der Typenbezeichnung hervorgeht, hätte das Fahrzeug ein technisch zulässiges Gesamtgewicht von 33.000 kg. Das tatsächliche zulässige Gesamtgewicht (höchstzulässige Gesamtmasse) liegt bei 26.000 kg, sodass technisch noch große Reserven sind. Die zulässige Achslast der Vorderachse beträgt 8.000 kg, die der beiden Hinterachsen zusammen 19.000 kg. Der Aufbau Der Aufbau weist einige Besonderheiten auf: der 10.000 l fassende Wassertank befindet sich vor allem über den beiden Hinterachsen. Die leistungsstarke Feuerlöschkreiselpumpe Rosenbauer R600 ist in der Fahrzeugmitte vor vom Wassertank verbaut. Dadurch hat das GTLFA eine günstigere Gewichtsverteilung und es ist vergleichsweise kompakt. Außerdem besitzt es heckseitig fast keinen Überhang, was die Geländegängigkeit verbessert. Es verfügt über keinen Heckgeräteraum. Die einstufige Feuerlöschkreiselpumpe (Rosenbauer R600) hat eine Nennförderleistung von 6000 l/min bei 10 bar. Der Pumpenbedienstand befindet sich auf der Fahrerseite in G3. Außerdem verfügt die Einbaupumpe über eine Ansaugautomatik und eine automatische Pumpendruckregelung. Je Fahrzeugseite gibt es einen A-Druckeingang und mehrere B-Druckabgänge. Am Heck befinden sich zwei A-Druckabgänge und zwei B-Abgänge. Mittels zwei je 600 Liter fassenden, Schaummitteltanks kann über ein Schaumzumischsystem (Rosenbauer DeltaMatic), das eine stufenlose Zumischrate von 1-10 % besitzt, eine Schaummittelabgabe auf einer oder beiden Seiten des Fahrzeuges erfolgen. Das Fahrzeug verfügt weiterhin über eine Selbstschutzanlage, die durch fünf Bodensprühdüsen besteht. Drei Düsen mit jeweils 100 l/min befinden sich im Bereich der Vorderachse, die anderen beiden mit jeweils 170l/min im Bereich der ersten Hinterachse. Am Fahrzeug befinden sich drei Wasserwerfer, zwei davon sind Tragbar (jeweils 800 l/min). Am Fahrzeugdach befindet sich der dritte Wasserwerfer (2500 l/min), der sowohl aus dem Fahrerhaus als auch über eine Fernbedienung gesteuert werden kann. Hierdurch ist ein Betreten des Daches nicht zwingend erforderlich. Die Beladung beschränkt sich auf das Wesentliche. Es werden vor allem Schläuche, wasserführende Armaturen, Strahlrohre und Schaumrohre mitgeführt. Der Vorgänger: ebenfalls ein Steyr mit Rosenbauer-Aufbau von der BF Wien Vorgänger des hier gezeigten GTLFA bei der FF Korneuburg war ein GTLF auf Steyr 1491 6x6 mit Rosenbauer. Dieses lief zuvor in seinem ersten Leben ebenfalls bei der BF Wien und hatte die gleiche Grundkonzeption mit der Einbaupumpe in der Mitte und dem Wassertank über den beiden Hinterachsen. Es wurde 2015 bei der FF Korneuburg ersetzt und lief danach noch weiter beim dritten Besitzer, einer Feuerwehr in Kroatien. Herzlichen Dank an die FF Korneuburg für die freundliche Unterstützung! Nachfolgegeneration der GTF bei der BF Wien: |
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/1 | Leistung | 294 kW / 400 PS / 394 hp |
| Hubraum (cm³) | 11.967 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 26.000 |
| Tags |
k.A.
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| Eingestellt am | 21.08.2025 | Hinzugefügt von | Thomas Dotzler |
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