Einsatzfahrzeug: Sankt Gallen - BF - TLF Stadt - Fega 1032
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| Funkrufname | Sankt Gallen - BF - TLF Stadt - Fega 1032 | Kennzeichen | SG 1 |
|---|---|---|---|
| Standort | Europa (Europe) › Schweiz (Switzerland) › Sankt Gallen | ||
| Wache | BF Sankt Gallen (FW) | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Berufsfeuerwehr (BF) |
| Klassifizierung | Tanklöschfahrzeug | Hersteller | Mercedes-Benz |
| Modell | Atego 1630 AF | Auf-/Ausbauhersteller | Walser |
| Baujahr | 2015 | Erstzulassung | 2015 |
| Indienststellung | 2015 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Tanklöschfahrzeug (TLF) Stadt der Berufsfeuerwehr Sank Gallen Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 1630 AF Technische Daten:
Feuerlöschkreiselpumpe:
Löschmittel:
Ausstattung:
Beladung:
Die Stadt Sankt Gallen ist nicht nur städtisch geprägt, sondern kennt auch durchaus ländliche Bereiche. Die Wurzeln dieser unterschiedlich geprägten Stadtbereiche finden sich im Jahr 1918, als im Zuge der sogenannten Stadtverschmelzung verschiedene Umlandgemeinden in die Stadt Sankt Gallen eingemeindet wurden. Die unterschiedlichen Prägungen im Stadtgebiet stellen auch die Berufsfeuerwehr Sankt Gallen vor besondere Herausforderungen. Um für jeden Einsatzort das optimale Arbeitsgerät zur Verfügung zu haben hält sie daher sowohl ein Tanklöschfahrzeug (TLF) Stadt, als auch ein TLF Land vor. Je nach Lage des Einsatzortes besetzt die Wachmannschaft der Berufsfeuerwehr entweder das eine oder das andere TLF. Im Vergleich zur Stadtvariante – dem gewissermaßen „Standard“ – ist die Landversion des TLF schmäler und kürzer sowie auch etwas leichter. Das TLF Land macht so nicht nur einen „schlankeren Fuß“, sondern lässt sich in den teils dörflicheren Strukturen abseits des Stadtkerns besser manövrieren. Die Ausstattung und die Beladung der beiden TLF-Varianten ist über die Generationen hinweg jedoch mittlerweile fast identisch. Wie auch schon sein Vorgänger darf das 2015 in Dienst gestellte Tanklöschfahrzeug (TLF) Stadt der Berufsfeuerwehr Sankt Gallen das auffällige blaue Kontrollschild „SG 1“ führen. Das Kontrollschild ist jedoch die einzige Konstante bei diesem Generationenwechsel. Das alte TLF Stadt – welches an die Kompanie Ost der Milizfeuerwehr abgegeben wurde – war von Brändle auf einem Scania-Fahrgestell aufgebaut worden. Die Ablöse hingegen baute Walser auf einem Mercedes-Benz Atego 1630 AF auf. Das Fahrgestell kann mit einer kleinen, aber nicht auf den ersten Blick erkennbaren Besonderheit aufwarten. Das Atego-Fahrgestell misst in der Breite nicht die üblichen 2,5 Meter, sondern nur schmale 2,4 Meter. Durch das Fahrgestell in der sogenannten Schweizer Breite ist das TLF im innerstädtischen Verkehr Sankt Gallens etwas wendiger. Eine weitere Erleichterung für den Maschinisten ist zudem das vollautomatische Getriebe von Allisson. Die Mannschaft des TLF Stadt hingegen kann sich über die geräumige und lichte Mannschaftskabine von Walser freuen. Bei der Mannschaftskabine handelt es sich um eine klassische Verlängerung der Originalkabine des Ategos. Deshalb gibt es keine die Kommunikation und die Sicht der Mannschaft nach vorne behindernde kleine Durchreiche, wie sie sonst bei in den Aufbau integrierten Kabinen üblich ist. Wenn auch die Kabine nicht in den Aufbau integriert ist, so greift sie doch dessen Formensprache und Farbgebung auf. So erreicht die Kabine fast die Breite des Aufbaus und auch die weiße Dachgalerie des Aufbaus wird in einem weißen Streifen in das Design der Kabine aufgenommen. Je zwei Personen können auf Sitzplätzen in und entgegen der Fahrtrichtung Platz nehmen und sich schon auf der Fahrt mit Pressluftatmern ausrüsten. Auch zwei zusätzliche Atemschutzgeräte und die entsprechenden Reserveflaschen sind in der Kabine verstaut. Der Aufbau besitzt links und rechts je drei durch Rollläden verschlossene Geräteräume sowie einen Heckgeräteraum mit einer Klappe. Die weiße Dachgalerie über den Geräteräumen wird bekrönt durch die typische Umfeldbeleuchtung von Walser in Griffstangenoptik. Am Heck sind zudem unter der Dachgalerie eine Verkehrswarnanlage und eine Rückfahrkamera angebracht. Im Aufbau verbergen sich ein 2.000 Liter großer Wasser- und ein 300 Liter fassender Schaummitteltank. Die zugehörige Feuerlöschkreiselpumpe ist im Heckgeräteraum eingebaut. Hinter einer vollflächigen Verkleidung verbirgt sich im Fahrzeugheck eine FPN 10-3000 mit einer angebauten FPH 40-250. Die kombinierte Normal- und Hochdruckpumpe von Jöhstadt leistet wahlweise 3.000 Liter pro Minute bei zehn bar an den seitlichen Druckabgängen, bzw. am Dachwerfer oder aber 250 Liter pro Minute bei 40 bar am Hochdruckschnellangriff im Geräteraum G6. Teil der Pumpenanlage ist zudem eine Druckzumischanlage von Jöhstadt. Zentrales Bedienelement der Pumpe ist ein kleiner Bildschirm mit flankierenden Kontexttasten. Über ihn lassen sich neben der Pumpe auch verschiedene Fahrzeugfunktionen ansteuern. Für die wichtigsten Pumpenfunktionen gibt es aber auch jeweils noch unmittelbare Drucktaster. Über sie lässt sich die Pumpe ein- und ausschalten, kann zwischen Druck- und Saugbetrieb gewechselt werden und der Druck lässt sich erhöhen und senken. Auch die Wasserabgabe mit Hoch- und Normaldruck am Schnellangriff lässt sich über zwei Taster freigeben. Zur Ausstattung des Aufbaus gehören neben Pumpe und Löschmitteltanks auch eine Schwenkwand im Geräteraum G1, ein Hygieneboard im Geräteraum G2, ein Lichtmast sowie eine Leiterentnahmehilfe auf dem Dach. Auf der Entnahmehilfe liegt die für die Schweiz typische dreiteilige Schiebleiter in einer ganz speziellen Variante. Statt einer sehr schwere Schiebleiter aus Holz oder einer etwas leichteren aus Aluminium setzt die Berufsfeuerwehr Sankt Gallen auf eine leichtgewichtige Carbonleiter in schickem schwarz. So ungewöhnlich wie die Schiebleiter ist auch der Verladeort des Stromerzeugers. Statt auf einem Tiefauszug wird der fast 14 Kilovoltampere starke Stromerzeuger von MAG im Geräteraum G4 über der Hinterachse mitgeführt. Weil der Stromerzeuger in der Regel aber nicht abgesetzt vom TLF betrieben wird, konnte auf gesteigerte Ergonomie bei der Entnahme verzichtet werden. Keine Kompromisse gab es hingegen bei der Bestückung des TLF mit Überdrucklüftern. Gleich drei der Geräte zur taktischen Ventilation gehören zur Beladung. Für den schnellen Einsatz auch in Gebäuden eignet sich ein akkubetriebener Lüfter. Ergänzt wird er durch einen kabelgebundenen Elektrolüfter und einen klassischen Lüfter mit Verbrennungsmotor. Die weitere Beladung des TLF entspricht weitgehend dem Schweizer Standard und konzentriert sich auf die Brandbekämpfung, während die Hilfeleistung nur eine sehr untergeordnete Rolle einnimmt. Während sich Druckschläuche und Armaturen auf die Geräteräume G5 und G6 konzentrieren findet das überschaubare Portfolio für Hilfeleistungseinsätze im Geräteraum G1 vor und hinter der Schwenkwand Platz. |
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/5 | Leistung | 220 kW / 299 PS / 295 hp |
| Hubraum (cm³) | 7.698 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 16.000 |
| Tags |
k.A.
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| Eingestellt am | 02.06.2025 | Hinzugefügt von | Keano |
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