Einsatzfahrzeug: Larochette - Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours - AMB (a.D.)

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| Funkrufname | Larochette - Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours - AMB (a.D.) | Kennzeichen | CG 1150 |
|---|---|---|---|
| Standort | Europa (Europe) › Luxemburg (Luxembourg) › District Luxembourg (Distrikt Luxemburg) › Canton Mersch (Kanton Mersch) | ||
| Wache | CGDIS - Centre d'Incendie et de Secours Larochette (RD) | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Rettungsdienst | Organisation | Freiwillige Feuerwehr (FF) |
| Klassifizierung | Rettungswagen | Hersteller | Mercedes-Benz |
| Modell | Sprinter 316 CDI | Auf-/Ausbauhersteller | BINZ |
| Baujahr | 2014 | Erstzulassung | 2014 |
| Indienststellung | 2015 | Außerdienststellung | 2022 |
| Beschreibung | Ehemalige Ambulance (AMB) des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS), stationiert am Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Larochette im Kanton Mersch. Fahrgestell: Mercedes-Benz Eingesetzt wurde das Fahrzeug im Regelrettungsdienst des festgelegten Einsatzradiuses des Centre d'Incendie et de Secours Larochette. Dabei wurde das Fahrzeug sowohl für dringende Notfalltransporte wie auch für nichtdringende Krankentransporte eingesetzt. Technische Daten: Fahrgestell: Mercedes-Benz Sprinter 316 CDI Durch den Einbau einer sogenannten Supersingle-Bereifung an der Hinterachse konnte das zulässige Gesamtgeiwcht der Fahrzeuge um 700 kg auf 4.200 kg zulässiges Gesamtgewicht erhöht werden. Dies war seinerzeit notwendig geworden, um genügend Gewichtsreserve bei steigendem Materialgewicht zu schaffen. Ausserdem konnten die Fahrzeuge somit weiterhin mit dem Führerschein der Klasse B gefahren werden. Lediglich eine Zusatzausbildung für Fahrer am Fahrsicherheitszentrum "Centre de Formation pour Conducteurs" in Colmar-Berg musste durchgeführt werden, um ohne LKW-Führerschein weiterhin auf diesen Fahrzeugen fahren zu können. Ausstattung:
Beladung: Fahrer- und Mannschaftskabine:
Patientenraum:
Laufbahn:
Das Fahrzeug wurde nach der Übernahme durch den Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) 2019 im neuen Corporate Design umgestaltet und erhielt im gleichen Zuge auch ein neues Kennzeichen. Bezeichnung: Mit der Einführung des ELS-Einsatzleitsystem im Jahre 2016 und der bevorstehenden Gründung des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) im Jahre 2018 wurden die bestehenden Bezeichnungen zur besseren Handhabung umgeändert und angepasst. Aus dem Bezeichnungskatalog wurde das Fahrzeug daher als AMB2 bezeichnet und wurde auch als solches taktisches Einsatzfahrzeug im ELS hinterlegt. Im Detail bedeutet die neue Bezeichnung folgendes:
Centre d'Incendie et de Secours Larochette: Der Centre d'Incendie et de Secours Larochette ist eine Freiwillige Feuerwehr, die ebenfalls im öffentlichen Rettungsdienst tätig ist und welche hauptsächlich aus freiwilligen Einsatzkräften besteht, jedoch durch hauptamtliche Einsatzkräfte unterstützt wird, dies vorrangig im Rettungsdienst. Sie wurde durch die Gründung des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) in der Zone de Secours Est dem Groupement Deux-Ernz zugeteilt und als CIS der Kategorie IIbis eingestuft. Zu den Einsatzschwerpunkten der Gemeinde Larochette zählen unter anderem die touristische Region Müllerthal, auch Kleine Luxemburger Schweiz genannt mit zahlreichen Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten in teils sehr unwegsamen Gelände, die Burg Fels, das Schloss Meysembourg, eine Jugendherberge in Larochette, ein Steinbruch in Ernzen, das Camping-Resort hu Birkelt in Larochette, ein Freibad und die Sportanlagen in Larochette, Hotels in Ernzen und Larochette, kleinere Industriebetriebe sowie zahlreiche größere landwirtschaftliche Betriebe. Die Gemeinde Larochette ist vor allem ländlich geprägt und durch Wald- und Wiesenflächen umgeben. Die Gemeinde ist von viel befahrenen Nationalstraßen umgeben. Die Gemeinde Larochette liegt im Nord-Osten Luxemburgs im Kanton Mersch. Die Nachbargemeinden der Gemeinde Larochette sind im Norden die Gemeinde Vallée de l'Ernz, im Westen die Gemeinde Heffingen, im Süden die Gemeinde Fischbach sowie im Westen die Gemeinde Nommern. Die Gemeinde Larochette zählt 2.230 Einwohner auf einer Fläche von 15,40 km². Der Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Larochette ist primär für die Ortschaften Ernzen, Larochette und Meysembourg zuständig. Sekundär kann die Wehr bei Einsätzen in allen Nachbargemeinden und weitere Gemeinden der Region Ost sowie National alarmiert werden. Groupement Deux-Ernz: Der Groupement Deux-Ernz ist innerhalb der Zone de Secours Est eines der vier bestehenden Verbunde. Im Groupement Deux-Ernz sind die Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Ermsdorf (cat. II), Born/Moersdorf (cat. II), Fischbach (cat. II), Heffingen (cat. II), Medernach (cat. II), Mensdorf (cat. II), Nommern (cat. II), Waldbillig (cat. II), Larochette ((cat. IIbis) und Junglinster (cat. III) gruppiert. Alle CIS sind auf dem Gebiet ihrer Gemeinden für die Brandbekämpfung und die Unfallrettung zuständig. Der CIS Larochette und der CIS Junglinster sind daneben auch für den öffentlichen Rettungsdienst zuständig. Zone de Secours Est: Bei der Gründung des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) im Jahre 2018 wurde das Großherzogtum Luxemburg in vier Rettungszonen "Zone de Secours" unterteilt. Diese vier Rettungszonen sind den geografischen Lagen des Landes mehr oder minder angepasst und wie folgt benannt:
Die Zone de Secours Est erstreckt sich, wie der Name es bereits verrät auf die östliche Spitze des Landes. Die Zone de Secours Est ist in vier Verbunde "Groupement" unterteilt und zwar:
In der Zone de Secours Est befinden sich insgesamt 30 Feuer- und Rettungswachen wovon 6 auch den öffentlichen Rettungsdienst abdecken. Die Zone de Secours Est ist Flächenmäßig die zweitgrößte der vier Zonen. In ihr decken die Rettungsdienste 30 Gemeinden ab mit 88.710 Einwohner auf einer Fläche von 670.67 km² ab. Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS): Das Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) vereint seit dem 01. Juli 2018 mehrheitlich die Träger und Einheiten der mit Aufgaben des Bevölkerungsschutzes vertrauten Organisationen im Großherzogtum Luxemburg. Bei seiner Gründung wurden die kommunalen Feuerwehren, die Einheiten des Zivilschutzes, die Berufsfeuerwehr der Stadt Luxemburg, die Flughafenfeuerwehr und der Service d'Aide Médicale Urgente (SAMU) unter einem Dach zusammengeführt. Mit der Vereinigung der Rettungsorganisationen hat das Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) auch deren Kernaufgaben mit übernommen und ist landesweit für die Brandbekämpfung, die Unfallrettung, die Personenrettung und den Katastrophenschutz zuständig. Ferner hat das Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) auch die Ausbildung der Rettungskräfte und der der Bevölkerung inne. Landesweit stehen dem Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) rund 100 sogenannte Centre d'Incendie et de Secours (CIS - Feuerwehr- und Rettungswachen) für die reguläre Gefahrenabdeckung sowie momentan (Stand 08/2021) auch 9 Groupe d'Intervention Spécialisé (GIS - Sondereinsatzeinheiten) zur Verfügung. Das Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) kann dabei auch auf 3.801 freiwillige und 588 hauptamtliche Kräfte zurückgreifen. Die Organisation des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) fällt unter die Aufsicht des Innenministers. Es wird durch einen Generaldirektor geleitet und ist in sieben Direktionen unterteilt. |
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| Ausrüster | Rauwers GmbH | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/1 | Leistung | 120 kW / 163 PS / 161 hp |
| Hubraum (cm³) | 2.143 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 4.200 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 04.05.2025 | Hinzugefügt von | KaMü |
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