Einsatzfahrzeug: Larochette - Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours - AMB (a.D.)

Larochette - Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours - AMB (a.D.)
Larochette - Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours - AMB (a.D.)
Adminedit: Trotz starker Verschmutzung mit a.D.-Bonus in die Galerie aufgenomen
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Einsatzfahrzeug-ID: V212798 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Larochette - Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours - AMB (a.D.) Kennzeichen CG 1150
Standort Europa (Europe)Luxemburg (Luxembourg)District Luxembourg (Distrikt Luxemburg)Canton Mersch (Kanton Mersch)
Wache CGDIS - Centre d'Incendie et de Secours Larochette (RD) Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Rettungsdienst Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Rettungswagen Hersteller Mercedes-Benz
Modell Sprinter 316 CDI Auf-/Ausbauhersteller BINZ
Baujahr 2014 Erstzulassung 2014
Indienststellung 2015 Außerdienststellung 2022
Beschreibung

Ehemalige Ambulance (AMB) des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS), stationiert am Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Larochette im Kanton Mersch.

Fahrgestell: Mercedes-Benz
Modell:
Sprinter 316 CDI
Baujahr:
2014
Ausbau:
BINZ
Außerdienststellung: 2022

Eingesetzt wurde das Fahrzeug im Regelrettungsdienst des festgelegten Einsatzradiuses des Centre d'Incendie et de Secours Larochette. Dabei wurde das Fahrzeug sowohl für dringende Notfalltransporte wie auch für nichtdringende Krankentransporte eingesetzt.

Technische Daten:

Fahrgestell: Mercedes-Benz Sprinter 316 CDI
Motorleistung:
120 kW/ 163 PS bei 3.800 1/min (Reihen-4-Zylinder Common Rail Dieselmotor)
Hubraum: 2.143 cm³
Motor: Mercedes-Benz OM 651 DE 22 LA (Euro6)
Höchstgeschwindigkeit: 162 km/h
Getriebe: 5-Stufen-Automatikgetriebe
Zulässiges Gesamtgewicht: 4.200 kg
Baujahr: 2014
Ausbau: BINZ

Durch den Einbau einer sogenannten Supersingle-Bereifung an der Hinterachse konnte das zulässige Gesamtgeiwcht der Fahrzeuge um 700 kg auf 4.200 kg zulässiges Gesamtgewicht erhöht werden. Dies war seinerzeit notwendig geworden, um genügend Gewichtsreserve bei steigendem Materialgewicht zu schaffen. Ausserdem konnten die Fahrzeuge somit weiterhin mit dem Führerschein der Klasse B gefahren werden. Lediglich eine Zusatzausbildung für Fahrer am Fahrsicherheitszentrum "Centre de Formation pour Conducteurs" in Colmar-Berg musste durchgeführt werden, um ohne LKW-Führerschein weiterhin auf diesen Fahrzeugen fahren zu können.

Ausstattung:

  • Anti-Blockier-System (ABS)
  • Anti-Schlupf-Regelung (ASR)
  • Electronic Stability Program (ESP)
  • Unfall-Daten-Speicher (UDS)
  • Automatikgetriebe Mercedes Sprintshift
  • Seitenwind-Assistent
  • Collision Prevention Assist
  • Adaptiver Bremsassistent
  • Komfortfahrwerk Luftfederung an der Hinterachse
  • Klimaanlage in der Fahrerkabine
  • Klimaanlage im Patientenraum
  • Standheizung von Webasto im Patientenraum
  • Be- und Entlüftungsanlage im Patientenraum
  • Mechanisch ausfahrbare Trittstufe an der Schiebetür
  • Verdunkelte Scheiben am Patientenraum
  • Umfeldbeleuchtung bestehend aus zwei LED-Scheinwerfer in den LED-Einbaublitzmodulen an der Front
  • Umfeldbeleuchtung bestehend aus zwei LED-Scheinwerfer in den LED-Einbaublitzmodulen aam Heck
  • Umfeldbeleuchtung bestehend aus einer LED-Leiste über der Schiebetür
  • Schwanenhalsleuchte an der Beifahrerseite
  • LED-Beleuchtung des Patientenraumes (dimmbar)
  • Trauma-LED-Beleuchtung des Patientenraumes (blau)
  • Zentralverriegelung
  • Rückfahrkamera
  • Ladeerhaltung 230 V Rettbox One
  • Motorvorwärmgerät 230 V
  • Notstarteinrichtung
  • Multifunktionslenkrad

  • GPS-Peilsender zur Fahrzeugortung
  • Fahrzeugtelefon Peitel PTCarPhone 520
  • Touchbedienteil zur Funkgerätebedienung, Navigation und zum Status-Handling Garmin Lardis:One
  • Digitalfahrzeugfunk RENITA Motorola MTM 5400
  • Radio-CD-Player in der Fahrerkabine mit automatischer Stummschaltung bei eingeschaltetem Sondersignal

Beladung:

Fahrer- und Mannschaftskabine:

  • 1 Digitales Handsprechfunkgerät RENITA Motorola MTP 850 S mit Ladegerät
  • 1 Digitales Handsprechfunkgerät RENITA Motorola MTP 850 S mit Ladegerät "Chef d'Agrès"

  • 2 Handstableuchten Peli-Lights 7060 LED
  • 2 Aufsteck-Leuchtkeule für Handstableuchte
  • 3 Schutzhelme MSA F2 X-TREM

  • 1 Funktionsweste (Rot) "Chef d'Agrès"
  • 3 Warnwesten
  • 1 Berichtetasche von Pax

Patientenraum:

  • 1 Fahrtrage Stollenwerk 3006
  • 1 Auflagematratze
  • 1 Tragetuch
  • 1 Kinder-Rückhaltesystem KIDDY
  • 1 Treppentragstuhl Ferno EZ Glide 59 TPH PowerTraxx

  • 1 Kinder-Notfalltasche
  • 1 Sauerstofftasche
  • 1 Notfallrucksack

  • 1 Monitoring/Defibrillator-Einheit Physio Control Life Pak 15
  • 1 Absaugeinheit Leardal LSU
  • 1 Ohrthermometer Braun ThermoScan
  • 1 Blutdruckmanschette
  • 1 Stethoskop
  • 1 Blutzuckkermessgerät Prophac Aviva

  • 1 Handschuheablagefach (Grössen S, M, L & XL)

  • 1 Satz Beatmungsbeutel Erwachsen
  • 1 Satz Beatmungsbeutel Kinder
  • 1 Satz Larynxtuben

  • 2 B-10 Sauerstoffflaschen Typ "Luxemburg"

  • 1 Schaufeltrage Ferno 65 EXL
  • 1 Vakuummatratze
  • 1 Universal-Kopffixier-Set Ferno 445
  • 1 Satz Stifneck Halskrausen
  • 1 Rettungskorsett Ferno KED 125
  • 1 Satz Immobilisationsschienen

  • Injektionsmaterial
  • Infusionsmaterial
  • Verbandsmaterial
  • Sauerstoffverabreichungsmaterial

  • 1 Pulverlöscher PG6

Laufbahn:

  • 2014 - 2018: Protection Civile - Centre de Secours Larochette
  • 2018 - 2022: Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours - Centre d'Incendie et de Secours Larochette

Das Fahrzeug wurde nach der Übernahme durch den Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) 2019 im neuen Corporate Design umgestaltet und erhielt im gleichen Zuge auch ein neues Kennzeichen.

Bezeichnung:

Mit der Einführung des ELS-Einsatzleitsystem im Jahre 2016 und der bevorstehenden Gründung des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) im Jahre 2018 wurden die bestehenden Bezeichnungen zur besseren Handhabung umgeändert und angepasst. Aus dem Bezeichnungskatalog wurde das Fahrzeug daher als AMB2 bezeichnet und wurde auch als solches taktisches Einsatzfahrzeug im ELS hinterlegt.

Im Detail bedeutet die neue Bezeichnung folgendes:

  • AMB - Ambulanz ≤ 4,25t Kastenaufbau mit Medizintechnik für Notfalleinsätze
  • 2 - 2. ausrückende RTW/AMB der Wehr

Centre d'Incendie et de Secours Larochette:

Der Centre d'Incendie et de Secours Larochette ist eine Freiwillige Feuerwehr, die ebenfalls im öffentlichen Rettungsdienst tätig ist und welche hauptsächlich aus freiwilligen Einsatzkräften besteht, jedoch durch hauptamtliche Einsatzkräfte unterstützt wird, dies vorrangig im Rettungsdienst. Sie wurde durch die Gründung des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) in der Zone de Secours Est dem Groupement Deux-Ernz zugeteilt und als CIS der Kategorie IIbis eingestuft. Zu den Einsatzschwerpunkten der Gemeinde Larochette zählen unter anderem die touristische Region Müllerthal, auch Kleine Luxemburger Schweiz genannt mit zahlreichen Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten in teils sehr unwegsamen Gelände, die Burg Fels, das Schloss Meysembourg, eine Jugendherberge in Larochette, ein Steinbruch in Ernzen, das Camping-Resort hu Birkelt in Larochette, ein Freibad und die Sportanlagen in Larochette, Hotels in Ernzen und Larochette, kleinere Industriebetriebe sowie zahlreiche größere landwirtschaftliche Betriebe. Die Gemeinde Larochette ist vor allem ländlich geprägt und durch Wald- und Wiesenflächen umgeben. Die Gemeinde ist von viel befahrenen Nationalstraßen umgeben.

Die Gemeinde Larochette liegt im Nord-Osten Luxemburgs im Kanton Mersch. Die Nachbargemeinden der Gemeinde Larochette sind im Norden die Gemeinde Vallée de l'Ernz, im Westen die Gemeinde Heffingen, im Süden die Gemeinde Fischbach sowie im Westen die Gemeinde Nommern. Die Gemeinde Larochette zählt 2.230 Einwohner auf einer Fläche von 15,40 km². Der Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Larochette ist primär für die Ortschaften Ernzen, Larochette und Meysembourg zuständig. Sekundär kann die Wehr bei Einsätzen in allen Nachbargemeinden und weitere Gemeinden der Region Ost sowie National alarmiert werden.

Groupement Deux-Ernz:

Der Groupement Deux-Ernz ist innerhalb der Zone de Secours Est eines der vier bestehenden Verbunde. Im Groupement Deux-Ernz sind die Centre d'Incendie et de Secours (CIS) Ermsdorf (cat. II), Born/Moersdorf (cat. II), Fischbach (cat. II), Heffingen (cat. II), Medernach (cat. II), Mensdorf (cat. II), Nommern (cat. II), Waldbillig (cat. II), Larochette ((cat. IIbis) und Junglinster (cat. III) gruppiert. Alle CIS sind auf dem Gebiet ihrer Gemeinden für die Brandbekämpfung und die Unfallrettung zuständig. Der CIS Larochette und der CIS Junglinster sind daneben auch für den öffentlichen Rettungsdienst zuständig.

Zone de Secours Est:

Bei der Gründung des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) im Jahre 2018 wurde das Großherzogtum Luxemburg in vier Rettungszonen "Zone de Secours" unterteilt. Diese vier Rettungszonen sind den geografischen Lagen des Landes mehr oder minder angepasst und wie folgt benannt:

  • Zone de Secours Nord
  • Zone de Secours Est
  • Zone de Secours Centre
  • Zone de Secours Sud

Die Zone de Secours Est erstreckt sich, wie der Name es bereits verrät auf die östliche Spitze des Landes. Die Zone de Secours Est ist in vier Verbunde "Groupement" unterteilt und zwar:

  • Groupement Sauer
  • Groupement Deux-Ernz
  • Groupement Musel
  • Groupement Dräi-Länner Eck

In der Zone de Secours Est befinden sich insgesamt 30 Feuer- und Rettungswachen wovon 6 auch den öffentlichen Rettungsdienst abdecken. Die Zone de Secours Est ist Flächenmäßig die zweitgrößte der vier Zonen. In ihr decken die Rettungsdienste 30 Gemeinden ab mit 88.710 Einwohner auf einer Fläche von 670.67 km² ab.

Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS):

Das Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) vereint seit dem 01. Juli 2018 mehrheitlich die Träger und Einheiten der mit Aufgaben des Bevölkerungsschutzes vertrauten Organisationen im Großherzogtum Luxemburg. Bei seiner Gründung wurden die kommunalen Feuerwehren, die Einheiten des Zivilschutzes, die Berufsfeuerwehr der Stadt Luxemburg, die Flughafenfeuerwehr und der Service d'Aide Médicale Urgente (SAMU) unter einem Dach zusammengeführt. Mit der Vereinigung der Rettungsorganisationen hat das Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) auch deren Kernaufgaben mit übernommen und ist landesweit für die Brandbekämpfung, die Unfallrettung, die Personenrettung und den Katastrophenschutz zuständig. Ferner hat das Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) auch die Ausbildung der Rettungskräfte und der der Bevölkerung inne. Landesweit stehen dem Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) rund 100 sogenannte Centre d'Incendie et de Secours (CIS - Feuerwehr- und Rettungswachen) für die reguläre Gefahrenabdeckung sowie momentan (Stand 08/2021) auch 9 Groupe d'Intervention Spécialisé (GIS - Sondereinsatzeinheiten) zur Verfügung. Das Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) kann dabei auch auf 3.801 freiwillige und 588 hauptamtliche Kräfte zurückgreifen. Die Organisation des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) fällt unter die Aufsicht des Innenministers. Es wird durch einen Generaldirektor geleitet und ist in sieben Direktionen unterteilt.

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Eingestellt am 04.05.2025 Hinzugefügt von KaMü
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