Einsatzfahrzeug: Langemark-Poelkapelle - Defensie van België - Landmacht - DOVO/SEDEE - EOD-EKW

Einsatzfahrzeug-ID: V209546 Weiteres Foto hochladen
| Funkrufname | Langemark-Poelkapelle - Defensie van België - Landmacht - DOVO/SEDEE - EOD-EKW | Kennzeichen | 20479 |
|---|---|---|---|
| Standort | Europa (Europe) › Belgien (Belgium) › La Défense belge/Defensie van België (Streitkräfte) › Force Terrestre/Landmacht (Heer) | ||
| Wache | Defensie van België - Landcomponent - Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen Camp van Poelkappelle | Zuständige Leitstelle | k.A. |
| Obergruppe | Sonstige | Organisation | Militär |
| Klassifizierung | sonstiges Fahrzeug Sonstige | Hersteller | Iveco |
| Modell | Daily 70 C 18 WX | Auf-/Ausbauhersteller | Sonstige |
| Baujahr | 2022 | Erstzulassung | 2022 |
| Indienststellung | 2022 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Explosive Ordnance Disposal Entschärferkraftwagen (EOD-EKW) der Defensie van België / La Défense Belge, Landmacht / Force Terrestre, stationiert beim Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) bei der Kompanie Poelkapelle am Kwartier Steenstraat in Langemark-Poelkapelle in der Provinz West-Vlaanderen. Fahrgestell: Iveco Das Fahrzeug ist der Kompanie Poelkapelle des Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) aus Langemark-Poelkapelle zugeteilt und kommt von dort aus in ganz Belgien zum Einsatz. Es wird zur Entschärfung von Blindgängern und dem Abtransport von entschärfter Weltkriegsmunition zu Endlagern oder Vernichtungsanlagen genutzt. Ausstattung:
Beladung:
Der Iveco Daily bei der belgischen Landkomponent / Composante Terre: Die Landmacht / Force Terrestre der Defensie van België / La Défense Belge ist heute im Besitz einiger Iveco Daily in den Varianten als Entschärferkraftwagen und als mobiles Labor. Die meisten Fahrzeuge, sechs an der Zahl, werden vom Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) als EOD-EKW eingesetzt. Aufbautechnisch setzt die Defensie van België / La Défense Belge vorrangig Fahrzeuge mit einem festen Kofferaufbau und kombiniertem Pritschenaufbau ein. Beim Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) der Landmacht / Force Terrestre stellt das hier gezeigte Fahrzeug eines der sechs neuen allradgetriebenen EOD-EKW in deren Fuhrpark dar. Das bei der Kompanie Poelkapelle am Kwartier Steenstraat in Langemark-Poelkapelle eingesetzte Fahrzeug kommt vorrangig zum Entschärfen von Weltkriegsmunition und deren Abtransport zum Einsatz. Jede der drei Kompanien des DOVO / SEDEE hat zwei baugleiche Fahrzeuge für diesen Zweck erhalten. Das Fahrzeug stellt sowohl in seiner Farbgebung als auch in seinem Erscheinungsbild eine Besonderheit im Fuhrpark der Landmacht / Force Terrestre dar. Es wurde exakt auf die Bedürfnisse des Kampfmittelräumdienstes konzipiert und angeschafft. Dienst voor de opruiming en vernietiging van ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE): Der Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) ist die Kampfmittelbeseitigungsgruppe der belgischen Streitkräfte. Die Gruppe entstand 1918, direkt gegen Ende des Ersten Weltkrieges, und wurde erst 1923 zu einem festen Bestandteil und einer permanenten Einheit der belgischen Streitkräfte. Angegliedert ist die Gruppe seitdem dem Heer (Force Terrestre / Landmacht). Die Einheit wird durch einen Major geleitet und zählt in Belgien 291 Bedienstete. Strukturell ist das Personal auf drei Kompanien in Militärstützpunkten von Oud-Heverlee mit seinen beiden Außenstellen in Elsenborn und Leopoldsburg sowie in Langemark-Poelkapelle und am Marinestützpunkt in Zeebrugge verteilt. Die Hauptführung des DOVO / SEDEE befindet sich im Kwartier Meerdaal in Oud-Heverlee. Die Schule des DOVO / SEDEE befindet sich ebenfalls im Kwartier Meerdaal in Oud-Heverlee. Zu den Hauptaufgaben des DOVO / SEDEE gehört die Entschärfung von Blindgängern, wobei jede Kompanie ein Spezialgebiet hat. Jede der drei Kompanien ist mit der klassischen EOD-Entschärfung (Explosive Ordnance Disposal) von alter Weltkriegsmunition vertraut. Die Spezialgebiete wurden auf die drei Kompanien verteilt: Die Kompanie Meerdaal ist auf die IEDD-Entschärfung (Improvised Explosive Device Disposal) bei der Terrorismusbekämpfung spezialisiert, die Kompanie Poelkapelle ist auf die Entschärfung von chemischen und toxischen Kampfmitteln spezialisiert, und die Kompanie Kust ist auf die Unterwasserentschärfung von Weltkriegsmunition in der Nordsee spezialisiert. Der DOVO / SEDEE wird vorrangig beim Fund von Munition aus den beiden Weltkriegen alarmiert und ist für deren Entschärfung, Abtransport und Entsorgung zuständig. In Fällen, in denen die Munition nicht abtransportiert oder vor Ort entschärft werden kann, ist der DOVO / SEDEE auch dafür zuständig, diese am Fundort durch gezielte Sprengungen unschädlich zu machen. Der DOVO / SEDEE rückt jährlich zu 3.700 Einsätzen aus und entsorgt im Schnitt jährlich 200 Tonnen Munition der unterschiedlichsten Art. Landmacht / Force Terrestre: Die Landmacht / Force Terrestre ist eine von vier Teilstreitkräften der belgischen Streitkräfte (La Défense Belge / Defensie van België). Sie ist mit 12.500 Mann die größte Teilstreitkraft der belgischen Streitkräfte und stellt die Heereskomponente dar. Der Führungsstab der Teilstreitkraft (COMOPSLAND) befindet sich im Hauptquartier der belgischen Streitkräfte in Evere in der Region Brüssel-Hauptstadt. Der Landmacht / Force Terrestre unterstehen eine motorisierte Brigade, ein Regiment Spezialkräfte und weitere Unterstützungstruppen wie die Military Police Group (MP Gp), die Kampfmittelbeseitigungs-Gruppe (DOVO / SEDEE), die Movement Control Group (MovCon Gp), die Civil-Military Engagement Group (Ci-MEG), zwei Fernmeldegruppen und ein Logistikbataillon. Kwartier Steenstraat in Langemark-Poelkapelle: Das Kwartier Steenstraat ist einer der wichtigsten Standorte des belgischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes Dienst voor de Opruiming en Vernietiging van Ontploffingstuigen (DOVO) / Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) und befindet sich bei Poelkapelle in der Gemeinde Langemark-Poelkapelle in Westflandern. Der Standort liegt im ehemaligen Schlachtfeldgebiet von Ypern und besitzt deshalb eine besondere historische und operative Bedeutung für die belgischen Streitkräfte. Die Entstehung des Standorts ist unmittelbar mit den Hinterlassenschaften des Ersten Weltkriegs verbunden. Die Region Flandern gehört bis heute zu den am stärksten mit Munition belasteten Gebieten Europas. Jährlich werden dort noch Tausende Blindgänger, Artilleriegranaten, Mörsergeschosse und andere Kampfmittel entdeckt. Ein erheblicher Teil dieser Funde stammt aus den Materialschlachten von Ypern zwischen 1914 und 1918. Aus diesem Grund wurde in Poelkapelle ein dauerhaftes Zentrum für die Identifizierung, Lagerung und Vernichtung von Kampfmitteln eingerichtet. Innerhalb der Struktur des DOVO/SEDEE übernimmt das Kwartier Steenstraat vor allem Aufgaben im Bereich der konventionellen Kampfmittelbeseitigung. Hier werden die von den regionalen DOVO-Teams eingesammelten Munitionsfunde untersucht, klassifiziert, zwischengelagert und anschließend vernichtet. Der Standort verfügt über speziell gesicherte Lagerbereiche, technische Werkstätten, Sprengplätze sowie Einrichtungen zur Munitionsanalyse. Eine besondere Rolle spielt das Quartier bei der Behandlung von chemischen Kampfmitteln. In den ehemaligen Frontgebieten werden bis heute regelmäßig Granaten mit Senfgas, Phosgen, Chlor oder anderen chemischen Kampfstoffen entdeckt. Für deren sichere Behandlung und Vernichtung unterhält DOVO/SEDEE in Poelkapelle hochspezialisierte Anlagen und Verfahren. Damit besitzt der Standort eine europaweit außergewöhnliche Kompetenz im Umgang mit historischer chemischer Munition. Die Infrastruktur des Quartiers ist vollständig auf diese Aufgaben ausgerichtet. Neben Verwaltungs- und Ausbildungsgebäuden existieren gesicherte Munitionslager, Bunkeranlagen, technische Analysebereiche und spezielle Vernichtungsanlagen. Aufgrund der besonderen Gefährdung durch chemische Kampfstoffe gelten dort sehr hohe Sicherheitsstandards. Innerhalb des belgischen DOVO/SEDEE-Systems ergänzt das Kwartier Steenstraat den Standort Meerdaal, der sich stärker auf Führung, Ausbildung und die Bekämpfung moderner explosiver Bedrohungen konzentriert. Während Meerdaal das organisatorische Zentrum bildet, fungiert Steenstraat als nationales Kompetenzzentrum für historische Munition, Kampfmittelvernichtung und chemische Kampfstoffräumung. Heute werden in Poelkapelle jährlich mehrere Tausend Tonnen konventioneller Munition sowie zahlreiche chemische Kampfmittel bearbeitet. ----- Unité Mobile de Déminage EOD (UMD-EOD) de La Défense Belge / Defensie van België, Force Terrestre / Landmacht, basé auprès du Service d'Enlèvement et de Destruction d'Engins Explosifs (SEDEE) / Dienst voor de opruiming en vernietiging van ontploffingstuigen (DOVO) à la compagnie Poelkapelle au Quartier Steenstraat à Langemark-Poelkapelle en province de Flandre-Occidentale sur base d'un Iveco Daily VI 70 C 18 WX équipé par Cammaert Trucks NV et VDL Defence Technologies. |
||
| Ausrüster | Rauwers GmbH | ||
| Sondersignalanlage |
|
||
| Besatzung | 1/5 | Leistung | 129 kW / 175 PS / 173 hp |
| Hubraum (cm³) | 2.998 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 7.000 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 26.12.2024 | Hinzugefügt von | Jérôme Biondi |
| Aufrufe | 3073 | ||
Korrektur-Formular
Sollten Sie in den Beschreibungen oder Fahrzeugdaten einen Fehler finden, weitere sachdienliche Informationen zum Fahrzeug besitzen oder einen Verstoß gegen das Urheberrecht melden wollen, dann benutzen Sie bitte das Korrekturformular. Wir bitten Sie darum, nur gesicherte Angaben zu machen, denn spekulative Informationen kosten das Admin-Team nur Zeit, die von uns besser verwendet werden kann.









