Einsatzfahrzeug: St. Pölten-Stadt - FF - KF

St. Pölten-Stadt - FF - KF
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Einsatzfahrzeug-ID: V20354 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname St. Pölten-Stadt - FF - KF Kennzeichen FW-101 P
Standort Europa (Europe) › Österreich (Austria) › Niederösterreich › Sankt Pölten (Stadt) (P)
Wache FF St. Pölten-Stadt Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Kranfahrzeug Hersteller Liebherr
Modell LTM 1070/1 Auf-/Ausbauhersteller Liebherr
Baujahr 1997 Erstzulassung 1997
Indienststellung 1997 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Kranfahrzeug (KF) der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten-Stadt im Bundesland Niederösterreich, Statutarstadt St. Pölten.

Fahrgestell:
Liebherr
Modell: LTM 1070/1
Baujahr: 1997
Aufbau: Liebherr

Funkrufname: Kran St. Pölten
Ehemaliges Kennzeichen: TU-51 BC

Das Kranfahrzeug dient zur Durchführung schwerer technischer Hilfeleistungen sowie von Kran-, Hebe-, Berge- und Abschlepparbeiten. Als Stützpunktfahrzeug des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes kommt es auch in den angrenzenden Bezirken überörtlich zum Einsatz.

Technische Daten:

  • Leistung Fahrmotor: 300 kW / 408 PS / 402 hp
  • Hubraum Fahrmotor: 12.882 cm³
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 48.000 kg
  • Besatzung: 1/1
  • Antrieb: 8x8 / Allradantrieb
  • Lenkung: Allradlenkung

Kranaufbau:

  • Liebherr Teleskopkran
  • Separater Kranmotor: 120 kW / 163 PS
  • Teleskopausleger: ca. 10,6 - 40 m
  • 200-kN-Bergewinde am Fahrzeugheck
  • Abschleppgalgen am Fahrzeugheck
  • Maximale Hubkraft in Feuerwehrkonfiguration: ca. 480 kN / 48 t
  • Bergewinde: 200 kN / ca. 20 t

Abstützung:

  • Vierfach-Abstützung
  • Waagerecht und senkrecht ausfahrbare Abstützungen
  • Einzeln und variabel ausfahrbare Stützen
  • Maximale Abstützbreite: ca. 7,2 m

Das Kranfahrzeug basiert auf dem vierachsigen Liebherr LTM 1070/1 und wurde 1997 bei der FF St. Pölten-Stadt in Dienst gestellt. Es handelt sich um ein Stützpunktfahrzeug des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes.

Der Teleskopausleger besitzt eine Länge von etwa 10,6 bis 40 Metern. Für den Kranbetrieb verfügt das Fahrzeug über einen separaten Motor mit einer Leistung von 120 kW / 163 PS. Zur Stabilisierung bei Kranarbeiten besitzt das Fahrzeug eine vierfache Abstützung. Die Stützen können einzeln und variabel ausgefahren werden; die maximale Abstützbreite beträgt etwa 7,2 Meter.

Eine Besonderheit der Feuerwehrausführung ist die am Fahrzeugheck angeordnete Bergewinde mit einer Zugkraft von 200 kN beziehungsweise rund 20 Tonnen. Sie erweitert die Einsatzmöglichkeiten insbesondere bei der Bergung schwerer Fahrzeuge. Aufgrund der zusätzlich verbauten Bergewinde kann nicht das vollständige Zusatzgegengewicht der zivilen Kranausführung mitgeführt werden. Während die Grundausführung des LTM 1070/1 für eine maximale Hubkraft von bis zu 70 Tonnen ausgelegt ist, beträgt die maximale Hubkraft des Feuerwehrkrans in dieser Konfiguration rund 48 Tonnen.

Zusätzlich befindet sich am Fahrzeugheck ein Abschleppgalgen. In Verbindung mit verschiedenen Schleppstangen kann das Fahrzeug dadurch auch für Berge- und Abschlepparbeiten eingesetzt werden. Weiteres Anschlag-, Berge- und Kranzubehör wird mit dem Kranbegleitfahrzeug beziehungsweise dem WLA-Kran zur Einsatzstelle transportiert.

Die Kranfahrzeuge wurden im Rahmen eines Stützpunktkonzeptes des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes (NÖ LFV) in den Jahren 1997 / 1998 bei folgenden Freiwilligen Feuerwehren stationiert:

  • FF Amstetten
  • FF Krems
  • FF Mistelbach
  • FF Mödling
  • FF St. Pölten-Stadt
  • FF Wiener Neustadt

2005 erwarb der NÖ LFV einen weiteren fast baugleichen LTM 1070/1 von der BF Wien und stationierte ihn bei der FF Hollabrunn. Somit sind es nun sieben Kranstützpunkte in NÖ.

Aufgrund der Beschaffung durch den NÖ LFV mit Sitz in Tulln an der Donau hatte das KF lange das Kennzeichen TU-51 BC. Zwischenzeitlich wurde es durch das Feuerwehr-Sachbereichskennzeichen FW-101 P ersetzt.

Wie die meisten St. Pöltner Großfahrzeuge ist auch das KF mit den rot-gelben Stadtfarben verziert.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Hella KL 800 Drehspiegelleuchten
  • Hella Rotafix Drehspiegelleuchte als Aufsteckblaulicht am Heck
  • Hänsch Typ 40 Frontblitzer
  • Martin-Horn 2297 AM
Besatzung 1/1 Leistung 300 kW / 408 PS / 402 hp
Hubraum (cm³) 12.882 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 48.000
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Eingestellt am 08.07.2009 Hinzugefügt von Blaulichtfoto112
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