Rettungsdienst / News Feed: rettungsdienst.de

Wenn der Notarzt dazukommt

05.12.2016

Notarzt-290_1Bremen (rd_de) – Das Eintreffen eines Notarztes an der Einsatzstelle bedeutet für das Rettungsteam ein Umdenken. Die Einsatzleitung wechselt damit vom Transport- oder Schichtführer des Rettungswagens (RTW) auf den Notarzt.

Sobald das Notarzt-Team eingetroffen ist, hat der Schichtführer des RTW eine klare Übergabe durchzuführen. Hierbei ist darauf zu achten, dass nur zwei Personen – Rettungsassistent bzw. Notfallsanitäter des RTW und Notarzt – miteinander reden.

Jeder am Einsatz beteiligte mag seine eigene Meinung haben, hat sie an dieser Stelle aber nicht kundzutun. Dies würde das Übergabegespräch (unnötig) in die Länge ziehen. Es bestünde zudem die Gefahr, dass wesentliche Informationen vergessen würden und Missverständnisse entstünden.

Bei dieser Übergabe wechselt die Verantwortung für den medizinischen Notfalleinsatz vom Rettungsassistenten bzw. Notfallsanitäter des RTW auf den Notarzt. Der Notarzt wird damit zum neuen Teamleiter und gibt die weiteren Versorgungsschritte vor.

Während die RTW-Besatzung dem Notarzt bei der Versorgung des Patienten assistiert, kümmert sich die Rettungsfachkraft des Notarzt-Einsatzfahrzeugs (NEF) um die Dokumentation und Voranmeldung des Patienten in der Klinik.

Die Aufgabenteilung im Team kann von Wache zu Wache und je nach Rettungsdienstbereich unterschiedlich sein. Gleich ist jedoch an allen Standorten, dass eine klare Aufgabenteilung und Kommunikation die Grundlage für eine gute Patientenversorgung bildet.

Im Zusammenhang mit der Kooperation von Notarzt und Rettungsfachkräften im Einsatz ist auch dieses Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe interessant. Eine kurze Zusammenfassung des Urteils ist im „Ärzteblatt“ erschienen.

(Text: Uwe Kippnich, Dozent im Rettungsdienst, Krankenpfleger, OrgL, Örtlicher Einsatzleiter, EU-Team-Leader; Symbolfoto: Markus Brändli; 05.12.2016)

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Darmstadt: Zwei Verletzte bei Budenbrand auf Weihnachtsmarkt

05.12.2016

Darmstadt (ots) – Auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt ist am Sonntag (04.12.2016) ein Verkaufsstand in Flammen aufgegangen. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.

Gegen 16 Uhr war der Brand in einem Crêpes-Stand ausgebrochen. Wie die Polizei mitteilte, soll es beim Wechseln einer Gasflasche zu einer Verpuffung gekommen sein. Weihnachtsmarktbesucher setzten unmittelbar einen Notruf ab. Die Leitstelle alarmierte Feuerwehr und Rettungsdienst.

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Zwei Mitarbeiterinnen des Verkaufsstandes wurden bei dem Brand leicht verletzt. Die Rettungskräfte übernahmen die Erstversorgung. Die Patientinnen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte Schlimmeres verhindern. Sie war mit zirka 30 Einsatzkräften vor Ort.

(05.12.2016; Symbolfoto: Feuerwehr Darmstadt)

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„Christoph 28“: ADAC bleibt in Fulda

05.12.2016

Christoph-28-Fulda_580München (ADAC) – Der Rettungshubschrauber „Christoph 28“ wird weiterhin von der ADAC Luftrettung betrieben. Das teilte am Freitag (02.12.2016) die Rettungsorganisation mit.

Das für die Luftrettung in Hessen zuständige Regierungspräsidium Gießen hat entschieden, dass die ADAC Luftrettung weiterhin die Luftrettungsstation am Klinikum Fulda betreiben soll.

„Die Station haben wir gemeinsam mit unseren Partnern, dem DRK Fulda und dem Klinikum Fulda, gewonnen. Wir freuen uns darauf, die traditionsreiche Station weiter betreiben zu können, nachdem wir den Zuschlag für das wirtschaftlichste Angebot bekommen haben“, sagte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung.

„Christoph 28“ ist für die Region Osthessen, Südthüringen und Unterfranken zuständig.

(05.12.2016; Foto: ADAC)

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Neuer Studiengang: „Paramedic“ für Notfallsanitäter

02.12.2016

Paramedic-Studiengang_580Wolfsburg (pm) – Zum Wintersemester 2017/18 beginnt an der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfsburg der neue, berufsbegleitende Studiengang „Paramedic“. Studienschwerpunkte werden „Management im Rettungsdienst“ und „Berufspädagogik im Rettungsdienst“ sein.

Die Hochschule hat festgestellt, dass Arbeitgeber im Rettungsdienst ihren Mitarbeitern bisher nur wenige Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung anbieten können. Insbesondere im Bereich der Leitungskräfte im Rettungsdienst fehle es an geeignetem Nachwuchs, teilte die Hochschule mit. Diese Mitarbeiter müssten sowohl über eine medizinische Kompetenz als Notfallsanitäter als auch über eine betriebswirtschaftliche Kompetenz als Leitungskraft verfügen.

Zudem steigen durch das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) die Anforderungen an die Lehrkräfte in Rettungsdienstschulen. Künftig wird vorausgesetzt, dass Personen, die angehende Notfallsanitäter unterrichten, über eine pädagogische Hochschulausbildung verfügen. Vor diesem Hintergrund eröffne der berufsbegleitende Bachelor-Studiengang „Paramedic“ Notfallsanitätern zahlreiche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung, schreibt die Ostfalia Hochschule.

Um ein berufsbegleitendes Studium zu ermöglichen, werden die Studieninhalte im Blended-Learning-Format aufbereitet. Hierdurch können die Präsenzzeiten auf 20 bis 25 Präsenztage (in drei bis vier Blöcken) pro Semester am Campus Wolfsburg begrenzt werden.

(02.12.2016; Foto: Ostfalia Hochschule)

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Ein Fernsehteam war zu Besuch

02.12.2016

20140811-IMG_2342Ein spannender Monat ist zu Ende gegangen – mit normalen Krankentransporten, mit allen möglichen Patienten, Einsätzen mit Polizei, leichteren Verkehrsunfällen, massiv kritischen Patienten und, und, und…

Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

An einem Tag wurden wir von einem Kamerateam des Hessischen Rundfunks (HR; siehe Foto) begleitet. Dieses drehte eine Reportage über Arbeitsbelastung, Ausbildung, Löhne und Gehälter und einige andere Themen, die gerade viel diskutiert werden. Es war recht interessant, mal so auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden und Interviews zu geben. Aber allzu viel möchte ich nicht verraten…
HR-Fernsehteam_580

An einem anderen Tag war ich mit einer Kollegin aus unserem Personalservice auf einer Berufsmesse unterwegs, die in einer Schule stattfand. Dort erzählten wir über unsere Firma und die Ausbildung. Wir beantworteten alle Fragen, die uns bezüglich Rettungsdienst, Freiwilligendiensten und NotSan-Ausbildung gestellt wurden.

Zum Einsatzdienst: Ein kleiner Verkehrsunfall ereignete sich in Marburg. Eine Person hielt an einer Straße an, stieg aus und wollte schräg über die Straße laufen, um etwas abzugeben; die Person bemerkte recht schnell, dass sich ihr Fahrzeug allein in Bewegung setzte, und rannte hinterher. Beim Öffnen der Tür wurde sie durch diese umgeworfen und erlitt leichte Schürfwunden. Der Wagen durchbrach einen Gartenzaun samt Hecke und parkte bei einem Einwohner im Garten ein. Das war mal ein kleiner Verkehrsunfall der anderen Art!

Wenige Tage später hatte ich mit meinem Ausbildungsleiter und gleichzeitig Praxisanleiter zwei massiv kritische Patienten. Beide hatten ein kardiales Lungenödem und wiesen eine massive Atemnot auf.

Ich arbeitete die Einsätze mittels ABCDE-Schema, SAMPLER und OPQRST ab, legte i.v.-Zugänge und gab in erster Linie viel Sauerstoff. Zusammen mit dem Notarzt brachte ich das CPAP an.

Bei einer RTW-Verlegung holten wir eine Patientin auf der Intensivstation ab. Sie war in meinem Alter, tracheotomiert und befand sich im Zustand nach mehreren zerebralen Hirn- und Herzinfarkten, zusätzlich mit verschiedenen andern Diagnosen. Die Übergabe der Patientin nahm einige Zeit in Anspruch, da auf viele Sachen geachtet werden musste. Im Fahrzeug saugte ich die Patientin mehrmals tief-endobronchial ab, um die Atemwege frei zu halten. Wir brachten sie dann zur neurologischen Akut-Reha.

Es gab noch viele andere Einsätze, aber die würden den Rahmen sprengen.

Also bis dahin!
Euer Basti

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Schwäbische Alb: Mann von eigenem Lkw mitgeschleift

02.12.2016

Seitingen-Oberflacht (ots) – Am Donnerstag (01.12.2016) ist ein Lastwagenfahrer in Seitingen-Oberflacht (Kreis Tuttlingen) durch sein eigenes Fahrzeug lebensgefährlich verletzt worden.

Wie die Polizei bekannt gab, hielt der 50-jährige Fahrer gegen 12.30 Uhr an, um seinen Lkw zu parken. Hierzu stieg er aus seinem Fahrzeug aus. Anschließend bemerkte er, dass sich der 14-Tonnner selbstständig machte und die abschüssige Straße hinunterrollte.
Um den Lkw zu stoppen, versuchte der Fahrer, ins Führerhaus zu gelangen. Dabei geriet er mit den Beinen in den Radkasten auf der Fahrerseite. Der Lkw schleifte den Mann mit und drückte ihn gegen eine Betonwand, die sich neben der Fahrbahn befand. Dabei erlitt der Mann lebensgefährliche Verletzungen.

Die Leitstelle alarmierte Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr. Die Rettungsdienst-Mitarbeiter übernahmen die Erstversorgung des Verletzten. Das Team eines Rettungshubschraubers brachte den Patienten in eine Klinik.

(02.12.2016; Symbolfoto: M. Brändli)

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Härtere Strafen gegen Gewalttäter angekündigt

01.12.2016

positionelle Asphyxie_580Saarbrücken (rd_de) – Die Bundesregierung hat angekündigt, die Strafen für Gewalttäter zu verschärfen. Wer künftig Polizisten oder Rettungskräfte attackiert, wird voraussichtlich mit einer Mindeststrafe von sechs Monaten rechnen müssen.

Am Rande der Innenministerkonferenz in Saarbrücken sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière am Mittwoch (30.11.2016), dass es eine „bisher nicht gekannte Dimension von Angriffen auf Polizisten und Rettungskräfte“ gebe. Die Bundesregierung wolle den „strafrechtlichen Schutz dieser Menschen verbessern“. Ziel sei eine Verschärfung des Strafrechts. Bundesjustizminister Heiko Maas werde hierzu in der kommenden Woche einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen.

Minister Maas hatte zuvor bereits mitgeteilt: „Wir werden tätliche Angriffe gegen Polizisten und Rettungskräfte in Zukunft härter sanktionieren. In besonders schweren Fällen soll es eine Mindeststrafe von sechs Monaten geben.“

(01.12.2016; Symbolfoto: Markus Brändli)

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Rettungseinsatz in der Arztpraxis

01.12.2016

Rettungseinsatz-in-der-Arztpraxis_580Bremen (rd_de) – Befindet sich die Einsatzstelle in einer Arztpraxis, einer Privatklinik oder einem Pflegeheim, ist es unerlässlich, das Personal der Einrichtung einzubinden. Sie kennen die Krankengeschichte „ihres“ Patienten und dessen Besonderheiten.

Gerade in der heutigen Zeit, in der sich Kliniken zunehmend spezialisieren, werden Maßnahmen an den Patienten vorgenommen, die Rettungsfachkräften unbekannt sind. Teilweise handelt es sich dabei um Hochrisikopatienten. Deshalb ist ein abgestimmtes Vorgehen unabdingbar, um den Patienten nicht unnötig zu gefährden.

Anhand des Überleitungsprotokolls werden Besonderheiten durchgesprochen. Es zeugt von Verantwortungsgefühl, wenn das Rettungsfachpersonal an Stellen, die nicht verstanden wurden, nochmals nachfragt. Einen Patienten hingegen zu übernehmen, obwohl wissentlich noch Unklarheiten bestehen, ist fahrlässig und unprofessionell. Bei Rückfragen gibt das Pflegepersonal Auskunft. Es erläutert beispielsweise nochmals eine bestimmte Lagerungstechnik oder wichtige Aufgaben während des Transports.

Bei der Versorgung des Notfallpatienten kann die medizintechnische Ausstattung der jeweiligen Einrichtung (zum Beispiel Pflegeheim) hinzugezogen werden. So leisten fahrbare Infusionsständer oder Bettenlifte beim Umlagern und für den Transport des Patienten gute Dienste. Hierbei zeigt sich einmal mehr, wie wertvoll eine klar abgestimmte Aufgabenteilung sein kann.

(Text: Uwe Kippnich, Dozent im Rettungsdienst, Krankenpfleger, OrgL, Örtlicher Einsatzleiter (ÖEL), EU-Team-Leader; Symbolfoto: Barmer GEK; 01.12.2016)

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Schwachbach: Mann fängt nach Stromschlag Feuer

01.12.2016

DRK-Zwickau_580Schwachbach (ots) – Ein Mann ist am Mittwoch (30.11.2016) in Schwabach durch einen Stromschlag schwer verletzt worden.

Wie die Polizei mitteilte, wollte der Arbeiter am Nachmittag in einem Trafohäuschen Reinigungsarbeiten durchführen. Dabei kam er wohl mit einem unter Hochspannung stehenden Element in Berührung und fing Feuer.

Er zog sich bei dem Arbeitsunfall schwere Brandverletzungen zu. Rettungsdienst und Notarzt übernahmen die Erstversorgung. Das Team eines Rettungshubschraubers brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus.

(01.12.2016; Symbolfoto: M. Brändli)

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Die „Weihnachtswelt 2016“ wartet auf Sie!

01.12.2016

Grafik Weihnachtswelt 2016_290Bremen (rd_de) – Willkommen in der „Weihnachtswelt 2016“ von rettungsdienst.de und dem Rettungs-Magazin! Bis zum 19. Dezember 2016 haben Sie die Gelegenheit, sich in unsere Weihnachtswelt entführen zu lassen und attraktive Angebote zu entdecken. Wir laden Sie herzlich ein! Lassen Sie sich überraschen!

Jede Woche wechseln die Angebote. Mal warten hinter den wöchentlichen Türchen Gutscheine auf Sie, mal sind es attraktive Shop-Produkte, die Sie zu deutlich reduzierten Preisen erwerben können. Der Besuch unseres Online-Shops lohnt sich dadurch doppelt! Und wer weiß: Vielleicht finden Sie in unserem Shop ja noch das eine oder andere Weihnachtspräsent? Wie wär’s zum Beispiel mit einem Geschenk-Abo des Rettungs-Magazins?

Hinzu kommt am 6. Dezember 2016 unsere Nikolaus-Verlosung, die Sie sich nicht entgehen lassen dürfen. Was es zu gewinnen gibt? Das verraten wir natürlich nicht im Voraus!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer „Weihnachtswelt 2016“ und wünschen Ihnen eine wunderschöne Vorweihnachtszeit.

(02.12.2016)

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