RD Hamburg (Bericht im NDR)

    • Erich Kirchmayer schrieb:

      Hamburger Löschknecht schrieb:

      Und wie gesagt, der Vorteil bei der BF ist, dass du mitunter 6 RTW an einer FuRW im Dienst hast
      Und wenn die Alle rollen, macht die "rote Komponente" was? Nicht mehr einsatzklar als Zug sein? HLF, Dl etc. Ausser Dienst nehmen, weil keine Besatzung mehr da? Oder hat HH immer so um die 12 Leute auf jeder Wache "herumlungern", die bei Bedarf alle RTW besetzen können (was wohl nur selten nötig ist)???
      Das würde ja die vorgesehene AGBF Stärke des Zuges schwächen und wird selbstverständlich nicht gemacht.
      Die RTW sind, bis auf den RTW K, der in Doppelfunktion mit dem GW 1 besetzt ist, alle fest besetzt. Die Zugstärke wird für den RD nicht angetastet.
      Bevor du jetzt anfängst, völligen Unfug zu schreiben, mache dich doch zunächst mit dem System vertraut, oder äußere zumindest nicht einfach irgendeine Kritik, nur um das hiesige System zu diskreditieren.

      Und zu deinem "unabhängigen Gutachten" kann ich nur sagen, RTW Eintreffzeiten von 20 Minuten in der bayerischen Provinz haben keinen Seltenheitswert. Allein schon das Münchener Umland wird völlig selbstverständlich von First Respondern abgedeckt. Da hat wohl auch kein privater Anbieter Interesse...

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    • Tobias Voss schrieb:

      Es gibt in NRW hauptamtlich besetzte Feuerwehren, da gibt es festes Personal für das HLF, den 1. RTW
      und das NEF. Der zweite RTW sowie die DLK werden wechselweise besetzt. Das was weg ist, übernimmt
      dann halt die Nachbarkommune. Auch wenn Du es nicht glauben magst, aber das funktioniert.
      Ein Löschzug ist nicht umsonst ein LöschZUG. Wenn aus irgendwelchen Gründen dort ein Fahrzeug nicht mehr (oder nicht mehr komplett) besetzt werden kann, dann fehlt es eben dort auch.

      Das ist dann auch das Problem aller(!) Regionen, in denen die FW den RD stellt. Wenn z.B. auf Grund von "Blitzeis" wegen der dann dort üblichen erhöhten Zahl Stürze, Verkehrsunfälle etc. plötzlich eine grosse Zahl RTW benötigt (und besetzt) wird, haben andere Einsätze (z.B. Brand, THL) eben "Pech gehabt", weil das Personal von z.B. der DL schon auf dem RTW sitzt und benötigte "rote" Fahrzeuge von weiter her anfahren müssen.

      Umgekehrt natürlich genauso: Wenn Hochwasser/Unwetter, dann sind die "Roten" alle Draussen und können gar nicht evtl. nötige Zusatz-RTW besetzen.

      In anderen Regionen ist das i.d.R. völlig umgekehrt. Dort leisten die HiOrg (und ggf. Private) den RD und wickeln "ihre Lagen" auch weitgehend alleine und mit ihren eigenen Strukturen ab. Unabhängig davon ob Blitzeis, Hagelsturm oder dergl.

      Und von wegen "es funktioniert" - ich möchte nicht gesagt bekommen, dass mein Angehöriger "leider" bei einem Brand verstorben ist, weil die Besatzung der DL gerade auf dem RTW einen Besoffenen "retten" musste und damit die DL von einer weiter entfernten Wache zu spät ankam.
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Hamburger Löschknecht schrieb:

      Und zu deinem "unabhängigen Gutachten" kann ich nur sagen, RTW Eintreffzeiten von 20 Minuten in der bayerischen Provinz haben keinen Seltenheitswert. Allein schon das Münchener Umland wird völlig selbstverständlich von First Respondern abgedeckt. Da hat wohl auch kein privater Anbieter Interesse...
      Oh doch, sehr wohl. So wurde z.B. die im Umkreis von München befindlichen "Landwache" in Anzing (RDB Erding) neu lt. Gutachten notwendig und ausgeschrieben. "Bekommen" hat sie ein in München tätiger Privater (MKT) Dito auch am Rand von Ingolstadt usw.

      Anders als in manchen anderen Bundesländern lebt der Wachen/RTW-Betreiber in Bayern nämlich nicht von der Zahl der gefahrenen Einsätze, sondern von den vorgegebenen/vorgeschriebenen Vorhaltestunden die notwendig sind, um eine statistische Eintreffzeit/Hilfsfrist sicherzustellen. Auch wenn der RTW über Wochen keinen einzigen Einsatz fahren würde - bezahlt ist er.

      Generelle gilt: Alles, was innerhalb der gesetzl. Hilfsfrist (wie auch immer die definiert wird) erreicht werden kann, ist o.k. Auch ein gewisser Prozentsatz, in dem die Hilfsfrist nicht erreicht wird, ist o.k. Anders wäre der RD auch kaum finanzierbar. ABER: Ich bin auch der Ansicht, dass Jeder alle(!) Möglichkeiten ausschöpfen sollte, die Hilfsfrist einzuhalten (oder nach Möglichkeit zu unterbieten) und dazu gehört in meinen Augen auch, eine am RD nicht beteiligte HiOrg oder priv. RD immer dann (und nach Möglichkeit) einzubinden, wenn die eigenen Mittel die Hilfsfrist "reissen würden". Immerhin geht es dabei nicht um eine pünktliche Paketzustellung, sondern auch mal (selbst wenn real eher selten) um Menschenleben.

      In München gab es in den späten 90er Jahren mal die Dienstanweisung in der RLst., die damals eigenständigen priv. RD zwingend anzufragen bzw. einzusetzen, wenn der RTW des öff. RD vermutlich NICHT innerhalb von 8 Minuten eintreffen kann.....
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Tut mir leid, aber die Diskussion läuft völlig aus dem Ruder.
      Die Hilfsfrist lässt sich nicht durch Hiorg oder Private verkürzen, weil sie keine Wachen in den genannten Bereichen haben.
      Und ob ein DRK Fahrzeug zu Nackenschmerzen nach VU in 1,5 Minuten und der RTW der BF in 2 Minuten vor Ort ist, halte ich nicht für diskussionswürdig.
      Was genau in Bayern abläuft, ist für mich auch nicht sonderlich interessant, da es dort ganze andere historische Voraussetzungen gibt. Genauso könnte man ja Fragen, warum die Feuerwehren dort nicht mehr Rettung fahren.
      Die Geschichten mit den ausgerückten Löschzügen sind, zumindest für HH gesprochen, nicht zutreffend.
      Und wenn die Kassen keinen weiteren RTW Außenstellen finanzieren, dann kann da auch die BF HH nichts dran ändern.
      Übrigens wird das HH RD Gesetz derzeit novelliert und ich gehe von einer stärkeren Einbindung von Hiorg Fahrzeugen aus, was aber, so vermute ich, die Eintreffzeiten nicht groß verbessern dürfte, da die BF im Gegenzug eigene RTW einstampfen dürfte.
    • Erich Kirchmayer schrieb:


      Ein Löschzug ist nicht umsonst ein LöschZUG. Wenn aus irgendwelchen Gründen dort ein Fahrzeug nicht mehr (oder nicht mehr komplett) besetzt werden kann, dann fehlt es eben dort auch.

      Na ja... das ist so nicht ganz richtig. Denn niemand behauptet, dass ein Löschzug immer von EINER Wache aus besetzt werden muss. Ein Löschzug ist auch das in Hamburg gelebte Konzept, in der regelmäßig die örtliche FF die Funktion des 2. HLF übernimmt. WIE Du den Zug zusammenstellst, ist ja egal... Hauptsache, Du bekommst einen Zug innerhalb der Hilfsfrist zusammen.
    • Ich habe immer früher darüber gelacht, wenn uns die Auditoren des Germanischen Lloyd die Wichtigkeit der EN ISO 9001:2000 eingetrichtert haben, dass wir alles revisionssicher aufbewahren und dokumentieren müssen. Und da ich schon denke, dass der angegebene Handlungsablauf durch die Gesprächsaufzeichnung in der FEZ/RLST realistisch ist, wäre das natürlich ein fieser Tritt vor das Schienbein von außen und ein böses Foul - wohlgemerkt eine Formulierung im Konjunktiv.
    • Da spricht überhaupt nichts dagegen. Es ist Aufgabe eines Berufsverbandes, seine Mitglieder zu schützen, bzw. deren Interessen zu vertreten.
      Fraglich könnte höchstens sein, ob der "Zuträger" hier einen disziplininarrechtlichen Verstoß begangen haben könnte.
      Wobei sich die nachvollziehbaren Unwahrheiten ja schon aus dem NDR Beitrag selbst ergeben.
      Traurig finde ich eher, dass die Feuerwehr Hamburg nicht sofort entschieden gegen diese Diffamierungskampagne der ASB GmbH vorgegangen ist.
      Bleibt zu hoffen, dass die Feuerwehr Hamburg bei der Vergabe von RTW Standorten an Hiorg die ASB GmbH als Konsequenz ausschließt, da ein Vertrauensverhältnis nicht gegeben ist und die ASB GmbH nachweislich ungeeignet ist.
      Wer dann noch die 19223 anruft, ist selbst schuld und weiß worauf er sich einlässt...

      Aber schön zu sehen, wieviele Pöbler gleich wieder auf einen unbelegten Fernsehbeitrag anspringen...
    • guten morgen liebe Forums gemeinde! war lange nicht mehr hier und ich sehe ich habe einiges verpasst.
      wie viele "betroffene" habe auch ich den bericht gesehen...
      dazu als allererstes meine grundsätzliche Meinung zum RD im Hamburg: gerne können an dem großen "kuchen Rettungsdienst Hamburg" viel mehr Organisationen dran teilnehmen... hat auch den Vorteil dass ich den scheiss nicht mehr oder nur noch eingeschränkter machen muss
      aber das ist meine persönliches empfinden... hat hier nix zu suchen....
      dass die einsatzzahlensteigerung in keinem vernünftigen verhältnis mehr stehen ist glaub ich jedem klar... 1000 einsätze täglich ist unglaublich, als ich angefangen habe waren wir bei 450 täglich....
      ohne Diskussion ist sicherlich, dass der bürger, egal ob in Hamburg oder anderen großstädten, immer hilfloser oder bequemer wird und aufgrund der alsterspyramide auch ein wenig " kranker"... ob die "Krankheiten" einen rtw Transport rechtfertigen... nunja....


      was der asb ( und auch die anderen vier grossen Buchstaben ) alleine in diesem bericht aufzeigen ist der Klassiker.... die hatten grad mal keine KBF zu fahren ( mit denen sie von der Feuerwehr hh BEAUFTRAGT worden sind ) und da kam ein NOTF rein.... passt ja grundsätzlich, denn es wird in Hamburg immer das nächstgelegene rettungsmittel alarmiert....
      wenn ihr euch den bericht mal langsam absoeilt und auf den rtw transportbericht schaut, werdet ihr sehen, dass der asb rtw um 5:03 alarmiert wurde und die Feuerwehr Hamburg überhaupt erst um 5:10 von dem einsatz "wind bekommen" hat, eben durch die asb Leitstelle... das allein sind schon 7(!!) Minuten... die Feuerwehr Hamburg konnte also gar nicht zeitgerecht am Patienten sein, auch nicht mit WORP ANTRIEB
      unter normalen umständen wäre der 15 emil oder friedrich ruckzuck vor ort gewesen...


      das Problem ist eben dass es neben der 112 noch andere vermeintliche Notrufnummern gibt... und das kann eben nicht sein...


      zum Thema "geldverdienen im RD"... die Feuerwehr Hamburg DARF mit dem RD kein Geld verdienen!! nur um das schon mal klar zu stellen.... fehlen rtw, wird mit den Krankenkassen nachverhandelt und es kommt einer dazu ... dass immer stets und ständig angepasst werden muss ( meist nach oben) war so und wird auch immer so bleiben.... der asb oder ein anderer Mitbewerber muss geldverdienen.... liegt in der Natur der Sache... aber das ist im RD nun mal nicht 24std am tag möglich... aber nur die Rosinen rauspicken ist betriebswirtschaftlich nach zu vollziehen aber eben nicht im sinne des Rettungsdienstes...
      natürlich ist der RD der Feuerwehr HH nicht immer optimal aufgestellt, aber das ist bei 250000 rd einsätzen nun mal nicht immer möglich....aber wenn der asb hier 10 einsätze !! von 250000 einsätzen raus sucht finde ich das beinahe schon schäbig... aber in der presse kann man dinge eben so darstellen oder sooooo.... genauso der Einsatz neben der Station in Barmbek.... klar sieht das komisch aus aber ich kenne den Einsatz, denn auch bei uns an der wache war der bericht gesprächsthema, und wir sind durch einen kollegen aus der abteilung f02 hier mit FAKTEN versorgt worden.... da war es nämlich ein FUNKEINSATZ und der rtw gleich um die ecke.... das ist natürlich nicht erwähnt worden in dem bericht....
      von objektiv kann da eben nicht die rede sein und das finde ich schade zumal vermehrt bürger bei 112 angerufen haben und VERUNSICHERT war ob das die richtige nummer ist.... das ist traurig....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von frankdrabbin ()

      • Jetzt wird es richtig krank:
      retter.tv/de/feuerwehr.html?er…Feuerwehr-&ereignis=41268

      feuerwehrmagazin.de/nachrichte…st-krimi-in-hamburg-72633

      Das DRK redet sich um Kopf und Kragen. Die ASB GmbH ist völlig verstummt, nach Aufdeckung der Unwahrheiten und diese Kaspervereine wollen jetzt im Rettungsdienst mitfahren?
      Investiert lieber in neue KTW, dann ist das Problem auch nicht mehr existent...