Rettungsdienst in Bayern

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    • Naja, ich denke dass es sich dabei um einen "Überschuss" aus der Bayern-Produktion handelt, ggf. dass man ein gleiches Fahrzeug geordert hat.
      Schauen wir mal, wie sehr es sich ausbreitet :)
      Grüße aus dem Frankenland :winktz:

      Patrik *Kalli* Kalinowski
      Administrator
      BOS-Fahrzeuge.info



      Warum denn immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?!
      - André Heller -
    • dens schrieb:

      Interne Info: Der ITW BY 2019 sei wohl fertig konzeptioniert und die Produktion fest vergeben. Liefertermin sei das Frühjahr 2019.
      Das ist schon länger bekannt und so "intern" ist das gar nicht, immerhin wurde es durch das BRK ja schon auf Facebook bekanntgegeben.
      Wir werden sogar bei der Übergabe des ersten Fahrzeugs dabei sein :)
      Grüße aus dem Frankenland :winktz:

      Patrik *Kalli* Kalinowski
      Administrator
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      Warum denn immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?!
      - André Heller -
    • Naja die Vorschau des Aussenaufbaus war auf Facebook, aber das jetzt das Gesamtfahrzeugkonzept inkl Details des Innenausbau und der Intensivtrage steht ist erst seit kurzem bekannt und war auch nicht auf Facebook. Dass ihr bzw zwei ganz bestimmte Menschen bei der Übergabe dabei sein werdet hat ich mir schon fast gedacht.
    • Auch ich würde mal tippen, dass ein ein normgemässer ITW wird.
      SITS heavy star als Tragesystem der Wahl ist ja bereits bekannt. Vielleicht werden so manche Dinge aus den RTW-Konzepten übernehmen, wie der NIDApad-Schwenkarm, der MRT-Hörer sowie die Bedienelemente direkt am Sitzplatz, aber sonst habe ich nichts überragend innovatives gehört.
    • dens schrieb:

      nichts überragend innovatives
      Muss es denn immer etwas innovatives sein oder reicht nicht einfach ein vernünftig durchdachtes
      Fahrzeugkonzept aus?
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      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
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    • Ich bezog mich damit auf den Beitrag von Kurvenfahrer.
      Das ITW-Konzept an sich steht ja, samt Raumaufteilung. Da sind es dann eher die kleine(re)n Detaillösungen die das Arbeiten besser (komfortabler, ergonomischer, sicherer, schneller, etc) machen. Gutes Beispiel ist da der ITW des DRK Kassel, in dem z.B. an der schmalsten Stelle zwischen Trage und hinterem Seitenschrank die Medienzuführung (O2-Mitteldruck-Leitung und Strom 230V/12V) auf Griffhöhe verbaut ist und einfach kurze Anschlussleitungen von der Heavystar von SITS weggehen an der Stelle wo sie am wenigsten stören (im Gegensatz zum Beispiel zu Deckenanschlüssen) oder dass der TETRA-Bedienhörer und eine Ladehalterung für ein Handy direkt an den beiden Betreuersitzplätzen mit Tisch verbaut wurden.
    • Tobias Voss schrieb:

      dens schrieb:

      nichts überragend innovatives
      Muss es denn immer etwas innovatives sein oder reicht nicht einfach ein vernünftig durchdachtesFahrzeugkonzept aus?
      Durchdacht und Innovation - du merkst schon, dass du dir gerade selbst widersprichst? Du bist doch selbst viel in Skandinavien unterwegs und müsstest doch daher wissen, wie es besser gehen könnte.

      Und ja, muss es!
      Denn wo sind denn in den letzten 10 Jahren Innovationen in RD-Fahrzeugen aufgetaucht. Das eine waren elektrohydraulische Tragen und das andere war das Türkonzept beim RESCUBE von Binz. Die Tragen verbaut man wie eh und eh, obwohl durch diese die Tür sperrangelweit offen steht, um das Uralt-Layout der RTW über den Haufen zu werfen und Richtung "ergonomischen Arbeiten aus dem Sitzen heraus" zu gehen. Nix passiert. Den RESCUBE bekommt Binz nicht wirklich auf die Straße - das hat viele Gründe.
      Das ganze blaue Geblitze und Geleuchte, das unter irgendwelchen Kappen verschwindet, ist auch keine Innovation. Dahinter steckt mit wenigen Ausnahmen Hänsch mit Technik aus Taiwan, mit eher durchschnittlicher Leuchtkraft. Das Ausbaukonzepte mit Formteilen von Ambulanzmobile ist auch nicht neu, die Italiener bauen so schon seit Anfang der 90er RD-Fahrzeuge.

      Hier in Deutschland wird immer fetter und größer gebaut. Für was? Damit 6 Mann hinten durch den RTW springen können, sich gegenseitig im Weg stehen und dem Patienten nicht helfen? Es muss kein Pat. vor Ort therapiert und wieder entlassen werden. Der gehört stabilisiert und in geeignetes ein Krankenhaus, und das so schnell wie möglich. Dafür brauche ich keinen 5,3t-Bomber.
    • HamburgerJungchen schrieb:

      Zumal es zunächst um ITW ging, wo richtig Platz eine zentrale Rolle spielt.
      Korrekt und die drei ITW aus Schweden die ich persönlich kenne sind ebenfalls alles andere als innovativ
      und platzmäßig optimiert. Der eine aus Stockholm sieht zwar von aussen ganz nett aus, hat aber einen
      Innenausbau, der an ein Wohnmobil aus den 1980er-Jahren erinnert ... Die Schränke sind ausnahmslos am
      Fahrzeugheck montiert, während das Klinikbett und die Betreuuersitze ziemlich mittig stehen.

      kurvenfahrer schrieb:

      Durchdacht und Innovation - du merkst schon, dass du dir gerade selbst widersprichst? Du bist doch selbst viel in Skandinavien unterwegs und müsstest doch daher wissen, wie es besser gehen könnte.
      Ja, die Skandinavier (Schweden) können das sicherlich besser, aber man arbeitet dort auch mit einem an-
      deren Ausbildungskonzept des Rettungsdienst-Personals. Notärtze gibt es dort in der Fläche nicht und die
      sind ja in Deutschland der Grund, warum man in sehr vielen Bereiche auf den Typ C besteht.

      Und solange sich das nicht ändert, werden wir an den Grundproblemen des freien Raumes nicht zwingend
      etwas ändern können, weder bei RTW noch bei ITW.
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      facebook.com/voss.tobias
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    • Tobias Voss schrieb:


      Und solange sich das nicht ändert, werden wir an den Grundproblemen des freien Raumes nicht zwingend
      etwas ändern können, weder bei RTW noch bei ITW.

      Aber genau das ändert sich doch langsam - nur aus der anderen Richtung. Die paramedizinischen Systeme hatten kaum Notärzte, bauen diese aber in geringem Umfang weiter auf. Wir haben in D nicht mehr ausreichen Notärzte und müssen uns daher andere Wege überlegen.
      Entweder wird er in Deutschland demnächst nicht mehr kommen und durch die NotfallSan ersetzt (bis die alles dürfen, was sie Dürfen sollten, dauert das noch ein Weilchen. Aber das wird passieren. Die Not wird die Entscheidungsträger entsprechend drängen) oder durch Systeme wie den Telenotarzt ergänzt. Aachen, Aachen-Land, Düren, Euskirchen und Greifswald haben ihn bereits, Oldenburg hat ein Telemedizinisches System aufgebaut. In Berlin ist man ebenso dran und in Rheinland-Pfalz und Bayern wird darüber diskutiert.
    • Soll wirklich der Fachkräftemangel der Grund sein, warum wir Rettungsfahrzeuge kleiner konzipieren sollten? Sollten wir nicht viel mehr den Fachkräftemangel bekämpfen, anstatt uns damit abzufinden?

      Ich denke, ein guter Mittelweg aus Beidem scheint das Maß der Dinge zu sein. Abgesehen davon finde ich die bayerischen Rettungsmittel per se nicht schlecht durchdacht und ich fahre wesentlich lieber mit einem WAS-Koffer als 5-Tonner durch die Gegend, als mit einem früheren Binz-Kasten mit einem Schwerpunkt jenseits von Gut und Böse.
      Grüße, Manuel

      Habe ich ein "J" geschickt, weil Du mich so von der Seite anlaberst? ;)
    • dens schrieb:

      Huch?

      Gelsenkirchen kauft einen neuen Bayern-RTW direkt vom Band: RK GE 6 RTW 1
      Der Beschreibung nach soll es ja ein RTW sein der 2015 in Bayern erstmal in Dienst gegangen ist. Aber in Bayern darf er ja frühestens nach vier Jahren ausgesondert werden und wenn ich mich nicht verrechnet habe liegen zwischen 2015 und 2018 keine vier Jahre.
    • Steffen Kauschke schrieb:

      Aber in Bayern darf er ja frühestens nach vier Jahren ausgesondert werden und wenn ich mich nicht verrechnet habe liegen zwischen 2015 und 2018 keine vier Jahre.
      Es könnte sich aber um einen RTW handeln, der einen z.B. Unfall- oder Motorschaden hatte. Wenn die Reparatur zu teuer ist, wird auch in Bayern ein Fahrzeug vor Erreichen der vorgesehen Aussonderungsgrenze "Alter" bzw. "km-Leistung" verkauft. Entspr. Händler bzw. Fachfirmen kaufen solche RTW an, bereiten sie wieder auf (Unfallreparatur bzw. Tauschmotor) und verkaufen sie wieder. Auf diesem Weg finden auch eigentlich "zu junge" Bayern-RTW den Weg auf den Markt.
    • Rescue-M schrieb:

      Steffen Kauschke schrieb:

      Aber in Bayern darf er ja frühestens nach vier Jahren ausgesondert werden und wenn ich mich nicht verrechnet habe liegen zwischen 2015 und 2018 keine vier Jahre.
      Es könnte sich aber um einen RTW handeln, der einen z.B. Unfall- oder Motorschaden hatte. Wenn die Reparatur zu teuer ist, wird auch in Bayern ein Fahrzeug vor Erreichen der vorgesehen Aussonderungsgrenze "Alter" bzw. "km-Leistung" verkauft. Entspr. Händler bzw. Fachfirmen kaufen solche RTW an, bereiten sie wieder auf (Unfallreparatur bzw. Tauschmotor) und verkaufen sie wieder. Auf diesem Weg finden auch eigentlich "zu junge" Bayern-RTW den Weg auf den Markt.
      Leider ist Bayern da nicht mehr so wie sie mal waren sondern lässt immer mehr reparieren.
      Unser NEF ist jetzt 5 Jahre alt und hat 210.000 km, war in diesem Jahr bisher ca. 6-8 mal in der Werkstatt und hat für ca. 12.000 Euro Reparaturen hinter sich und ist total nieder. Neues NEF? Fehlanzeige.
      Beim S-RTW das selbe. 4 Jahre alt. 295.000 Kilometer, dauerhaft in der Werkstatt, jetzt eine neue fast komplett neue Luftfederung bekommen für einige tausend Euro.
      https://www.youtube.com/user/BayernModder

      Schaut doch mal vorbei ;)