Iveco Daily als RTW

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    • Du verstehst nicht, was ich sagen will.

      Natürlich kann man die Beanspruchung eines LKW im Langstreckenbetrieb nicht mit denen eines Transporter im RTW-Betrieb vergleichen. Man kann aber Parallelen ziehen! Die Produktqualitäten sind - wie ich es schon schrieb - bei den jeweiligen Fahrzeugherstellern über die gesamte Produktpalette sehr ähnlich bis gleich. Wenn der Actros in dem oben genannten Test knapp vor dem Stralis landet, kann man auch sehr wohl davon ausgehen, dass der Daily dem Sprinter sehr dicht auf den Fersen ist. Wenn man dann noch die häufigen Probleme mit dem OM 651-Motor des Sprinter betrachtet, kann der Abstand noch kleiner Ausfallen - oder sich in einen Vorsprung umwandeln.
    • kurvenfahrer schrieb:

      Wenn der Actros in dem oben genannten Test knapp vor dem Stralis landet, kann man auch sehr wohl davon ausgehen, dass der Daily dem Sprinter sehr dicht auf den Fersen ist.
      und ganeu das glaube ich eben nicht.

      Grundsätzlich zweifle ich es an dass man alle Modelle eines Herstellers als gleichwertig ansehen kann.

      Ich denke dass es durchaus möglich ist dass Hersteller "A" die sehr guten Modelle "A1" und A2" im Programm hat, mit "A3" aber ungewohnt Schlechtes abliefert und hierbei dann das Modell "C3" vom Hersteller "C" besser ist

      oder anders:
      würdest du von dem gleichen PKW-Hersteller Kleinwagen, SUV, Kombi oder Oberklasse kaufen ?
      Auch wenn der Ruf tipp-topp ist wirst du deine Fahrzeuge aus verschiedenen Gründen von verschiedenen Herstellern nehmen
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Das mußt du dann differenziert sehen. Bei einem Hersteller wie Mercedes ist deine Kritik sicherlich begründet - dies jedoch nur bei den Modell, die von Renault konstruiert und gebaut werden. Das betrifft den Smart, den Citan, die kommende X-Klasse und spekulativ den zukünftigen Sprinter. Bei allen anderen reinen Mercedes-Modell gilt das nicht.
      Ein heimliches Beispiel ist VW, die vom Kleinstwagen über die Oberklasse-Limo bis zum Transporter alles federführend selbst entwickeln und bauen. Hier wirst du in allen Fahrzeugen den selben Anspruch finden - das natürlich auf die jeweilige Fahrzeugklasse gemünzt. Up, Polo, Golf, Passat, Phaeton (Gott hab ihn seelig), Tiguan, Toureg, T6, Crafter und wie sie alle heißen. Bei all diesen Fahrzeugen findest du den selben Ing.-Gedanken, die selbe Verarbeitungsqualität, etc. - aber halt auf die jeweilige Klasse bezogen. Das ändert aber nichts an der tech. Qualität der Produkte. Dafür sorgt allein schon überall die Gleichteilepolitik.
      Toyota macht da aber allen anderen Herstellern noch was vor.

      Und was deine Frage angeht: ja, würde ich.
    • kurvenfahrer schrieb:

      Ein heimliches Beispiel ist VW, die vom Kleinstwagen über die Oberklasse-Limo bis zum Transporter alles federführend selbst entwickeln und bauen. Hier wirst du in allen Fahrzeugen den selben Anspruch finden - das natürlich auf die jeweilige Fahrzeugklasse gemünzt. Up, Polo, Golf, Passat, Phaeton (Gott hab ihn seelig), Tiguan, Toureg, T6, Crafter und wie sie alle heißen. Bei all diesen Fahrzeugen findest du den selben Ing.-Gedanken, die selbe Verarbeitungsqualität, etc. - aber halt auf die jeweilige Klasse bezogen. Das ändert aber nichts an der tech. Qualität der Produkte.
      Stimmt so aber auch wieder nicht. Manche Hersteller sparen sich durch ein "Baukastenprinzip" die Entwicklung gewisser Teile und Aggregate speziell für ihre "kleine" Nutzfahrzeugsparte und bauen "modifizierte" Dinge aus dem PKW-Bereich ein. Und da ist dann der Haken, zumindest bei Mercedes oder VW. Da mag ein LKW-Hersteller mit "downsizing" seiner LKW-Motorentechnik sogar besser dastehen als ein "upsizing" von PKW-Motoren. Die 2,2l Motörchen im 516cdi waren jedenfalls für den RD sehr ungünstig und flogen auch schon mal mit nur 150.000 auseinander.

      Aber es sind ja nicht nur die Motoren, die eh in immer engere Schadstoffwerte gedrängt werden und daher auch immer "hochgezüchteter" werden müssen. Bei anderen Dingen wie Rostschutz, Qualität von Kunststoffen u.v.m. ist die Bandbreite gross. Bei den Bayern-RTW werden am Koffer Türgriffe IMHO von Fiat oder Iveco verbaut und am Anfang brachen die schlicht weg ab - sogar bei Neufahrzeugen! Strobel verwendet z.B. Original MB-Türgriffe am Koffer und da hab ich noch nie ein Problem kennengelernt.

      Sicher entwickeln sich die Hersteller weiter, aber wir hatten in den späten 90ern durch eine Firmenübernahme 2 Iveco-RTW. Der Eine ging wegen zu grosser Mängel sofort weg, der Andere lief noch einige Zeit im SAN-Dienst, bis er auch dort wegen Rost und Technikproblemen ausgemustert wurde. Unsere alten DB 609er und DB 310D (auch "Erbstücke" aus dem RD, die im SAN-D weiterverwendet wurden) waren da haltbarer, auch mit weit über 200.000km.....

      Die Crux ist, dass man heute bei einem Neukauf nicht weis, was man für die Jahre bekommt. Die wahre Qualität eines Einsatzfahrzeugs zeigt sich erst, wenn dessen vorgesehene Nutzungsdauer dem Ende zugeht. Als Neufahrzeuge sind sie alle prima, nach 4-6 Jahren und rund 250.000km jedoch zeigen sich die Unterschiede. Aber nach 4-6 Jahren kann das Alles wieder ganz anders sein und der ehemals "gute" Hersteller baut mehr Mist als der ehemals "schlechte" Hersteller...
    • kurvenfahrer schrieb:

      Meine Güte, bei Facebook geht ja wegen dem Hamburger IVECO was ab...Und 9/10 sind nur emotional gequirlter Mist.
      Mal ganz ehrlich ... was erwartest Du denn von den Usern? Etwa sachlich und fachlich korrekte Kommentare?
      ;)
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    • Hallo miteinander,

      ich habe mir die Kommentare auch gerade einmal angesehen und erkenne dort einen bekannten Trend. BLOSS NIX NEUES PROBIEREN, WENN DAS ALTE FUNKTIONIERT!!
      Das scheint wohl der Grundtenor zu sein wie auch eine grundlegende und pauschalisierte Ablehnung gegenüber dem Fahrgestell (man kennt das ja schon aus dem Feuerwehrsektor).
      Wirklich fundiertes Wissen und auch sachliche Kommentare konnte ich in beiden Lagern kaum entdecken... finde ich ebenso bedauerlich.
      Letztendlich kann man doch als Fahrgestellhersteller und Ausbauer machen was man will, es wird immer jemanden geben, der das Ding nach Strich und Faden zerreißt. Dabei kapieren die Leute allerdings nicht, dass sie unweigerlich dafür verantwortlich sind, dass es keinen - respektive nur einen verzögerten - Fortschritt gibt.

      Wenn man nichts Neues probiert, kann man auch keine Erfahrungen sammeln und Verbesserungen bringen... zudem stellt sich dann bei den Platzhirschen keine eine gewisse Arroganz ein, die ebenfalls dafür Sorge trägt, dass es zu keinen Veränderungen/Verbesserungen mehr kommt.

      Ich persönlich stehe dem Daily sehr offen gegenüber und würde mich auch freuen, wenn große Nutzer wie die bayerischen HiOrgs das Fahrgestell einmal als Alternative für den Bayern-RTW in Betracht ziehen würden. Besser als der Ford Transit würde mir das allemal gefallen ;)
      Grüße aus dem Frankenland :winktz:

      Patrik *Kalli* Kalinowski 8|
      Administrator
      BOS-Fahrzeuge.info



      Warum denn immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?!
      - André Heller -
    • Patrik Kalinowski schrieb:

      pauschalisierte Ablehnung gegenüber dem Fahrgestell (man kennt das ja schon aus dem Feuerwehrsektor)
      Nun ja ... ich finde den neuen Daily einfach nur hässlich und unförmig, aber das ist zum Glück
      keine Grundlage eine Beschaffung zu forcieren oder abzulehnen. Jeder Hersteller muss zeigen,
      ob er sich als geeigneter Kandidat für den Rettungsdienst mit seinen ganz speziellen Anforde-
      rungen eignet.

      Herausfinden kann man das letztlich nur dadurch, dass irgendwer den Mut hat, einfach mal was
      neues zu beschaffen und das ganze so einfach auszuprobieren.

      Patrik Kalinowski schrieb:

      zudem stellt sich dann bei den Platzhirschen keine eine gewisse Arroganz ein, die ebenfalls dafür Sorge trägt, dass es zu keinen Veränderungen/Verbesserungen mehr kommt.
      Grundsätzlich stimme ich Dir und dieser Aussage ja zu, nur bin ich auch der Ansicht, dass ich die
      nicht auf das Basisfahrgestell eines Rettungswagen herabbrechen kann. Dafür werden, in einem
      Vergleich mit der Gesamtstückzahl, einfach viel zu wenige Exemplare verkauft.

      Patrik Kalinowski schrieb:

      Ich persönlich stehe dem Daily sehr offen gegenüber und würde mich auch freuen, wenn große Nutzer wie die bayerischen HiOrgs das Fahrgestell einmal als Alternative für den Bayern-RTW in Betracht ziehen würden. Besser als der Ford Transit würde mir das allemal gefallen
      Ich weiß, dass es gleich den einen oder anderen Wiederspruch geben wird, aber ich finde es mehr
      als riskant, wenn man gleich mit einem Großauftrag beginnt. Wenn sich dann herausstellt, dass
      sich das Fahrgestell eben doch nicht eignet, hat man eine ganze Serie stehen, die im Zweifel un-
      brauchbar sind.

      Ich glaube auch nicht, dass man die Erfahrungen von Paketdiensten mit denen des Rettungsdienst
      vergleichen kann. Der eine fährt eher gesittet und selten voll ausgelastet und der andere ist doch
      eher zügig und dabei gewichtstechnisch fast immer am Limit unterwegs.

      Wie viele Iveco Dailys gibt es denn bundesweit überhaupt im Rettungsdienst? 20 Stück oder doch
      weniger? s wäre mal interessant zu wissen, wie denn die Erfahrungen derer sind, die die Fahrge-
      stelle schon aktiv nutzen.
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    • Wer fährt am Limit und zügig, der Rettungsdienst??
      Ich weiß ja nicht, welche Paketdienste Du kennst, aber ich finde, dass diese eher am Limit und noch zügiger unterwegs sind, als der Rettungsdienst. Davon einmal abgesehen, dass diese Fahrzeuge noch schäbiger behandelt werden, als die Fahrzeuge im Rettungsdienst.

      Ich habe mit keiner Silbe gesagt, dass man gleich 200 Stück für Bayern auflegen muss, aber eine Evoluationsbeschaffung wäre durchaus mal interessant... und diese hat es in der Vergangenheit in Bayern immer wieder gegeben, zumindest mit unterschiedlichen Kofferaufbauten und Ausbauherstellern.

      Inzwischen denke ich schon, dass es weit mehr als 20 Dailys sind (also neue), die aktuell im bundesdeutschen Rettungsdienst unterwegs sind, aber vielleicht irre ich mich da auch.
      Grüße aus dem Frankenland :winktz:

      Patrik *Kalli* Kalinowski 8|
      Administrator
      BOS-Fahrzeuge.info



      Warum denn immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?!
      - André Heller -
    • dem würde ich zustimmen - Paketdienstleister fahren mitunter auch -wie die Sau-,
      geben an Ampeln nochmal eben mehr Gas um rüberzukommen
      und überfahren zum parken Bordsteinkanten öfter als der RD es tun würde
      damit wären deren Fahrgestelle zumindest in dem Punkt mehr belastet

      auch beschaffen Paketdienste gern schwach motorisierte Leichtstransporter - im RD ist es eher andersrum
      (also in Sprintersprache: 210er beim Paketdienst vs 519er beim RD)

      und dass Optik keine Rolle spielen sollte ich auch klar ... wenn es danach geht hätte ich nie einen Sprinter, Crafter whatever beschafft, mir gefallen diese Kisten auch erst "mit der Zeit" nachdem ich sie oft genug gesehen und mich dran gewöhnt habe
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Patrik Kalinowski schrieb:

      Ich weiß ja nicht, welche Paketdienste Du kennst, aber ich finde, dass diese eher am Limit und noch zügiger unterwegs sind, als der Rettungsdienst. Davon einmal abgesehen, dass diese Fahrzeuge noch schäbiger behandelt werden, als die Fahrzeuge im Rettungsdienst.
      Zumindest hier in Düsseldorf fahren die Paketdienste relativ gesittet und die einzigen, die hier mit dem Iveco
      Daily, wenn auch nicht dem ganz aktuellen Modell, unterwegs sind, ist DHL. Deren Autos übrigens auch weder
      Dellen besitzen noch irgendwie schäbig behandelt werden.

      Schäbig aussehende Paketdienstfahrzeuge gehören hier eher zu GLS und sind dann Fahrzeuge die bei den Sub-
      Subunternehmern eingesetzt werden. Die sind tatsächlich uralt und mehr als verrostet, aber irgendwie nutzen
      die hier eigentlich nur abgelegte Sprinter der ersten und zweiten Generation.

      Patrik Kalinowski schrieb:

      Ich habe mit keiner Silbe gesagt, dass man gleich 200 Stück für Bayern auflegen muss, aber eine Evoluationsbeschaffung wäre durchaus mal interessant.
      Nö, das war ja auch meine Aussage und damit denken wir beide ja doch erstaunlich gleich. Eine Kleinserie von
      vielleicht (auf Bayern bezogen) 20 bis 30 Fahrzeugen und die dann testen bis sie auseinander fallen. DANACH
      hat man dann eine etwas bessere Datenlage als "ich finde", "ich meine", "mag ich nicht", "taugt eh nix" oder
      die ganzen anderen Äußerungen.
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    • Tobias Voss schrieb:

      Patrik Kalinowski schrieb:

      Ich persönlich stehe dem Daily sehr offen gegenüber und würde mich auch freuen, wenn große Nutzer wie die bayerischen HiOrgs das Fahrgestell einmal als Alternative für den Bayern-RTW in Betracht ziehen würden. Besser als der Ford Transit würde mir das allemal gefallen
      Ich weiß, dass es gleich den einen oder anderen Wiederspruch geben wird, aber ich finde es mehrals riskant, wenn man gleich mit einem Großauftrag beginnt. Wenn sich dann herausstellt, dass
      sich das Fahrgestell eben doch nicht eignet, hat man eine ganze Serie stehen, die im Zweifel un-
      brauchbar sind.
      Der Grund ist doch weniger die grundsätzliche Eignung des Fahrgestells. Da sollte es keine Probleme geben. Das hohe Gewicht packt der Daily locker und die Motoren gelten als robust.
      Das Problem ist doch immer der Service und die stellenweise fehlenden Sonderausstattungen.
      Der Sprinter wird doch gelauft weil das Werkstättennetz dicht (und zuverlässig) ist und man alle möglichen Optionen bekommt. Man denke an eine richtige Automatik, Xenon usw.
    • Schulsani schrieb:

      Man denke an eine richtige Automatik, Xenon usw.
      Wird der Daily nicht mittlerweile auch mit einer Wandlerautomatik oder zumindest einem DSG
      angeboten? Ich meine, selbst der Mitsubishi Canter hat sowas mittlerweile ...

      :)

      Schulsani schrieb:

      Der Grund ist doch weniger die grundsätzliche Eignung des Fahrgestells. Da sollte es keine Probleme geben. Das hohe Gewicht packt der Daily locker und die Motoren gelten als robust.
      Die Motoren sehe ich sogar als den ganz großenVorteil des Dailys, 3 Liter Hubraum auf 4 Zylinder,
      das sind Werte, wie bei den alten Bremer Transportern und da erinnere ich mich nicht dran, dass
      da auch nur jemals ein Motor kaputt gegangen ist.

      Und ob das Fahrgestell wirklich grundsätzlich geeignet ist wird man erst wissen, wenn man ich um
      entsprechende Testfahrzeuge gekümmert und diese auch richtig getestet hat. Nicht immer bieten
      die reinen Katalogdaten in der Realität das, was man dann auch wirklich will ...

      Wie gesagt, irgendwelche Vorschusslorberen sind genauso fehl am Platz wie übermäßiges schlecht-
      machen.
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    • kurvenfahrer schrieb:

      Und nochmal: im Daily ist eine Wandlerautomatik.
      Schön ... der Feuerwehr in Hamm hatte man damals nämlich das automatisierte Schaltgetriebe
      auch als Wandlerautomatik verkauft und deswegen wurden da die Iveco beschafft, mit denen
      man alles andere als zufrieden war.

      kurvenfahrer schrieb:

      Solche Tests können aber nur gemacht werden, wenn alle mitspielen - also auch die Aufbauer. Das tut aber nicht jeder.
      Na ja, eigentlich reichen ein oder zwei Aufbauhersteller für die Testphase. Und letztlich gibt es
      den Daily mit Aufbauten von Fahrtec und WAS, das sollte eigentlich reichen. Spätestens wenn der
      sich durchgesetzt haben sollte, werden die restlichen von alleine nachkommen.
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    • Ein neues Fahrzeug wird immer erst mal "gut" sein. Klar, Manches ist neu und ungewohnt, evtl. fehlen gewohnte/geliebte Kleinigkeiten (Ablagen, Optik etc.), dafür gibt es aber oft auch Neues zu entdecken (eben auch Ablagen, Optik, Haptik...)

      Die Spreu vom Weizen trennt sich erst nach einer längeren Haltedauer. 200.00km im stressigem Grosstadt-RD oder im eher Fahrstrecken-betontem Land-RD. Wie oft (und warum) muss die Karre in die Werkstatt? Was wackelt, leiert aus etc.? Wie lange braucht die Werkstatt, den Fehler zu beheben und schafft sie das endgültig, oder steht das Fahrzeug nach "x" km wegen dem gleichen Problem wieder dort?

      Anders als bei der "roten Feuerwehr" werden im RD Kilometer geprügelt - 200.000km und oft weit mehr. Das muss das Auto aushalten mit möglichst wenig Schäden/Fehlern. Ein "rotes" FW-Fahrzeug wird zwar alt, aber Kilometer hat es i.d.R. eher nur wenig. Und es ist durchaus ein Unterschied für viele Teile an einem Kfz., ob man sie nur 2-3x/Woche oder 20x/Tag bewegt, betätigt etc.

      Das Problem allgemein ist, dass alle Fahrzeughersteller immer weniger auf Haltbarkeit bauen. Wenn ich mir überlege, dass unser letzter DB 609D bzgl. Motor auch bei der Ausmusterung mit weit über 300.00km (ich glaub, 365.000 waren es) noch "frisch wie am ersten Tag war" - sowas gibt es heute in diesem Segment einfach nicht mehr und sowas wird auch nicht mehr kommen.
    • Tobias Voss schrieb:

      kurvenfahrer schrieb:

      Solche Tests können aber nur gemacht werden, wenn alle mitspielen - also auch die Aufbauer. Das tut aber nicht jeder.
      Na ja, eigentlich reichen ein oder zwei Aufbauhersteller für die Testphase. Und letztlich gibt esden Daily mit Aufbauten von Fahrtec und WAS, das sollte eigentlich reichen. Spätestens wenn der
      sich durchgesetzt haben sollte, werden die restlichen von alleine nachkommen.

      Möp, falsch.
      Es sind zwar zwei Aufbauer, aber nicht WAS. Und damit ist schon mal ein Großteil der Kunden raus.
    • kurvenfahrer schrieb:

      Möp, falsch.

      Es sind zwar zwei Aufbauer, aber nicht WAS. Und damit ist schon mal ein Großteil der Kunden raus.
      Ja und wo ist jetzt das Problem? Wenn WAS nicht will und sich so mögliche Kunden entgehen lässt, dann
      ist das halt so. Nicht schön, aber nicht zu ändern ...

      Wobei WAS schon RTW auf Basis des (alten) Iveco Daily ausgeliefert haben, sie können also, wenn sie sich
      dazu durchringen.
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