Bayern-NEF 3.0 - Was könnte das werden?

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    • Das selbe gilt dann auch für die RTW und KTW - das sind auch nur Handwerkerautos ... Ein Totschlagargument, was bei objektiver Betrachtung nicht zieht.

      Einzige Alternative für das Fahrgestell eines RTW ist derzeit der Iveco Daily - der hat als einziger neben dem Sprinter eine Wandlerautomatik und das entsprechende zGG.

      Die Beschaffung des BRK läuft losweise - Fahrgestell und Ausbau werden separat beschafft. Der Ausbau zwischen T6 und Vito unterscheidet sich nur marginal. Zum Beispiel kann der eine Motorweiterlauf ab Werk, beim anderen muß es der Ausbauer machen.
    • kellern schrieb:

      wie wärs mit dem VW Amarok ?

      der wird anscheinend zumindest von Privatleuten und Firmen in Bayern wohl gern genommen
      Der wäre aus vielen Gründen nichts.
      1. Der Laderraum liegt sehr hoch und wäre von der Seite schwer zugänglich für kleinere Personen. Also was die Materialerreichbarkeit angeht allen anderen Fahrzeugtypen unterlegen.

      2. Der Wagen ist viel zu groß. 5,25m - entspricht damit dem T6 Lang. Also ein unergonomisches, unübsichtliches und nicht gerade wendiges Fahrezeug.

      3. Der Wagen ist sehr teuer. Neben den hohen Anschaffungskosten dürfte der V6 jedes Budget strapazieren.

      4. Er bietet im Gegenzug praktisch keine Vorteile. Die enorme Nutzlast und insbesondere Zugkraft wird im RD nicht benötigt. Besonders ist nur die im Vergleich enorme Geländegängigkeit. Damit mag er für die Bergrettung sinnvoll sein - ein normales NEF wird doch nicht weitab aller Fahrwege bewegt?!
    • Schulsani schrieb:

      Der wäre aus vielen Gründen nichts.1. Der Laderraum liegt sehr hoch und wäre von der Seite schwer zugänglich für kleinere Personen. Also was die Materialerreichbarkeit angeht allen anderen Fahrzeugtypen unterlegen.
      Wenn Pickup, dann doch bitte so und nicht so!
      Und dann sollte es auch kein Problem beim Be-/Entladen geben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Steffen Kauschke ()

    • hmm ... also wenn der Amarok, Ford Ranger etc als NEF nicht geeignet sind,
      dann machen einige BOS wohl was falsch :)

      Gerade Bayern ist sehr inhomogen was Straßen (Pass, Serpentinen, Landstraßen, Autobahnen)
      und Zustand angeht (strahlender Sonnenschein hier, Aquaplanning ein paar Meter weiter, dort noch Schnee ..)

      man wird es "ganz Bayern" sowieso nicht recht machen können
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • kellern schrieb:

      man wird es "ganz Bayern" sowieso nicht recht machen können
      Das sicherlich nicht, aber schau, man ist mittlerweile von der Zwei-Fahrzeug-Strategie abgerückt und verwendet z.B. nur noch einheitlich Allradfahrgestelle, was ich bei weitem nicht überall in Bayern bräuchte.

      @Steffen Kauschke: Der Dlouhy-Aufbau auf dem österreichischen NEF gefällt mir in der Tat gut. Da könnte ich mir sogar den Amarok als NEF vorstellen. Ein Standard-Aufbau des Herstellers fällt aber allein schon wegen der zweigeteilten Heckklappe aus, die ja beim NEF laut Lastenheft definitiv nicht vorhanden sein darf. Aus diesem Grunde fällt z.B. ein X5 aus.
      Grüße, Manuel

      Habe ich ein "J" geschickt, weil Du mich so von der Seite anlaberst? ;)
    • Die Norm ist kein Gesetzt, von der darf durchaus abgewichen werden.
      Es ist alles eine Frage, wie man es verpackt. Minden-Lübbecke fährt jetzt seit über einem Jahr 3 NEF auf Basis Ford Ranger mit originaler Pritsche - und scheinbar klappt das alles.
      Aber das ist ja das Grundproblem. Die Fähigkeit und der Wille mal was neues auszuprobieren und sich damit auseinander zusetzen ist immer recht begrenzt.
    • Naja, mann muss ja nicht zwanghaft was neues ausprobieren, nur damit es was neues ist ..

      Der VW Amarok ist einfach zu groß. Auch in Bayern soll es ja Ortschaften geben, in denen mehr als 500 Leute wohnen, und innerorts wird es mit dem einfach eng. Der würde ja auch für die HiOrgs in (Groß)städten kommen, und mit einem Amarok durch München oder durch die Regensburger Innenstadt würde ich nicht fahren wollen.

      Der V6-Diesel mag ja ausreichend bemessen sein, aber er ist weiterhin "nur" ein Diesel, der kalt nicht gerne getreten wird und Kurzstrecken auch nicht mag. Also wird auch er regelmäßig, wie die Vierzylinder, gewechselt werden. Nur dass es bei einem V6 bestimmt teurer wird.

      Zu guter letzt ist man im Thread ja schon zur Auffassung gelangt, dass der serienmäßige "Ausbau" nichts ist, also nochmal den Kasten hinten konstruieren und ausbauen lassen, auch das ist teuer.

      M.M.n. ist der für den Rettungsdienst nichts. Wenn dann würde es denke ich eh der Ford Ranger werden, weil man dank Fords "Zuneigung" zum Rettungsdienst in Sachen Preisen zumindest die Anschaffungskosten schmälert.
    • Jay schrieb:

      Zu guter letzt ist man im Thread ja schon zur Auffassung gelangt, dass der serienmäßige "Ausbau" nichts ist, also nochmal den Kasten hinten konstruieren und ausbauen lassen, auch das ist teuer.
      Naja, zumindest die Konstruktionskosten kann man sich sparen, wenn man auf Dlouhy zurückgreift und deren Ausbau nutzt. Ich weiß halt ned, ob man den Amarok direkt ab VW ohne die Pritsche kaufen kann. Wenn nein, zahlt man für eine Pritsche, die - zumindest bei Dlouhy - dann quasi "im Müll landet".
      Grüße, Manuel

      Habe ich ein "J" geschickt, weil Du mich so von der Seite anlaberst? ;)
    • Schwarzenberger schrieb:

      kellern schrieb:

      man wird es "ganz Bayern" sowieso nicht recht machen können
      Das sicherlich nicht, aber schau, man ist mittlerweile von der Zwei-Fahrzeug-Strategie abgerückt und verwendet z.B. nur noch einheitlich Allradfahrgestelle, was ich bei weitem nicht überall in Bayern bräuchte.
      Allrad kann man überall brauchen, Geländewagen jedoch nicht.

      Das mit den zwei Fahrzeugmodellen in Bayern hab ich eh nie verstanden. Warum musste man in der Stadt auf das Sicherheitsfeature(!!) Allrad verzichten und auf dem Land dafür auf Platz/Stauraum?

      Auch in der Stadt habe ich mal nasse, eisige, matschige oder verschneite Strassen, wo ein Allradler einfach besser und sicherer als ein Heck- oder Frontantireb ist. Bei uns in Münchenstehen die NEF auch im Landkreis bzw. die aus der Stadt fahren in den Landkreis raus - darum hatte die BF auch eigene X3 beschafft und bei den von Bayern gestellten Autos auf die Skoda bestanden (als "Stadt-NEF" hätten sie IMHO nur den S-Max bekommen)
    • Möglich, wobei ich glaube, dass eh nur ein Scout bei der BF fuhr. Und das, was die BF vorher gefahren hat, war ja auch ned feierlich, wenn ich an den 3er oder die B-Klasse denke. München beschaffte ja bis zum derzeitigen Modell eh immer in Eigenregie.

      Aber selbst wir in Wolfratshausen haben damals nur den S-Max bekommen, obwohl Allrad hier schon auch Sinn macht. Ansonsten fuhr Weilheim und Tölz bisher nen A4, alle anderen Standorte haben Allradfahrzeuge.
      Grüße, Manuel

      Habe ich ein "J" geschickt, weil Du mich so von der Seite anlaberst? ;)
    • kellern schrieb:

      hmm ... also wenn der Amarok, Ford Ranger etc als NEF nicht geeignet sind,dann machen einige BOS wohl was falsch :)

      Gerade Bayern ist sehr inhomogen was Straßen (Pass, Serpentinen, Landstraßen, Autobahnen)
      und Zustand angeht (strahlender Sonnenschein hier, Aquaplanning ein paar Meter weiter, dort noch Schnee ..)
      Ja. da machen einige BOS in meinen Augen durchaus etwas falsch. Mit dem Dlouhy Aufbau löst man zwar einzelne Probleme. Dennoch hat man ein völlig unpassendes Schlachtschiff.

      Natürlich ist Bayern inhomogen. Da stimme ich dir zu. In der Großstadt wäre 4x4 sicher verzichtbar. Ich bin nicht so oft in Bayern. Ich dachte aber mittlerweile seien befestigte Straßen auch in diesem Bundesland verbreitet. Im ernst... mir fällt keine Region ein die einen Amarok bräuchte. Geht um die von dir aufgeführte Traktion ist jedes Fahrgestellt mit Allrad ausreichend. Wenn es mal über Feld-/Forstwege geht sollte auch ein T6 nicht scheitern und schon gar kein Mittelklasse-SUV. Erst abseits von herkömmlichen Fahrwegen sehe ich einen Vorteil. Nur was hat dort ein NEF zu suchen und wie oft kommt sowas bitte vor?
      Insbesondere sollte auch die Gattung Notarzt im schlimmsten Fall die letzten Meter laufen können. Jeder Allrad-RTW kapituliert lange vor einem SUV.


      @Steffen Kauschke
      Dem schließe ich mich absolut an. Nur sehe ich selbst bei der besseren Lösungen keinen echten Vorteil gegenüber den Mittelklasse-SUV oder Transportern.
    • Schulsani schrieb:

      kellern schrieb:

      hmm ... also wenn der Amarok, Ford Ranger etc als NEF nicht geeignet sind,dann machen einige BOS wohl was falsch :)

      Gerade Bayern ist sehr inhomogen was Straßen (Pass, Serpentinen, Landstraßen, Autobahnen)
      und Zustand angeht (strahlender Sonnenschein hier, Aquaplanning ein paar Meter weiter, dort noch Schnee ..)
      Ja. da machen einige BOS in meinen Augen durchaus etwas falsch. Mit dem Dlouhy Aufbau löst man zwar einzelne Probleme. Dennoch hat man ein völlig unpassendes Schlachtschiff.
      Woher nimmst du dieses Wissen? Aus Vermutungen ...
      Für die Österreicher funktioniert das. Mit der Argumentation, dass der Notarzt selbst laufen kann, nimmst du dein vorher genanntes Argument mit dem Schlachschiff selbst auseinander. Doof ...
      Und noch was: wo ein T6 durchpaßt, paßt auch ein Amarok oder ähnlicher Pickup durch.
    • Schulsani schrieb:

      kellern schrieb:



      Gerade Bayern ist sehr inhomogen was Straßen (Pass, Serpentinen, Landstraßen, Autobahnen)
      und Zustand angeht (strahlender Sonnenschein hier, Aquaplanning ein paar Meter weiter, dort noch Schnee ..)

      Natürlich ist Bayern inhomogen. Da stimme ich dir zu. In der Großstadt wäre 4x4 sicher verzichtbar. Ich bin nicht so oft in Bayern. Ich dachte aber mittlerweile seien befestigte Straßen auch in diesem Bundesland verbreitet. Im ernst... mir fällt keine Region ein die einen Amarok bräuchte.
      In München mach t4x4 schon Sinn. Ist eine Grossstadt, aber die NEF bedienen auch den gesamten Landkreis und im Winter kann es da schon mal vorkommen, dass du morgens um 03:00 nicht geräumte 10cm Schnee auf den Strassen hast. Zudem ist ein moderner Allradanrtrieb immer ein Sicherheitsfeature, selbst wenn die Strasse mal nur nass ist.
    • Schulsani schrieb:

      Ja. da machen einige BOS in meinen Augen durchaus etwas falsch. Mit dem Dlouhy Aufbau löst man zwar einzelne Probleme. Dennoch hat man ein völlig unpassendes Schlachtschiff.
      Schlachtschiff ist hier relativ zu sehen, denn ein Amarok ist deutlich kürzer und schmäler als ein
      RTW, also wo der RTW durchpasst, passt das NEF auf durch. Und nur weil man zu Hause Audi Q5
      oder BMW X3 als NEF fährt, bedeutet das nicht zwingend, dass alle anderen Lösungen per se falsch
      sein müssen.
      - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
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    • Jay schrieb:

      Der V6-Diesel mag ja ausreichend bemessen sein, aber er ist weiterhin "nur" ein Diesel, der kalt nicht gerne getreten wird und Kurzstrecken auch nicht mag. Also wird auch er regelmäßig, wie die Vierzylinder, gewechselt werden. Nur dass es bei einem V6 bestimmt teurer wird.
      Wo hast du denn die These her?

      Wenn dem so wäre frage ich mich, wieso praktisch durchgehend bei Sonderfahrzeugen Diesel eingesetzt werden und keine Benziner...
    • Tobias Voss schrieb:

      Schlachtschiff ist hier relativ zu sehen, denn ein Amarok ist deutlich kürzer und schmäler als einRTW, also wo der RTW durchpasst, passt das NEF auf durch. Und nur weil man zu Hause Audi Q5
      oder BMW X3 als NEF fährt, bedeutet das nicht zwingend, dass alle anderen Lösungen per se falsch
      sein müssen.
      Guckt man durch die ganze Republik und in die Nachbarländer, sind Amarok&Co. die absoluten Ausnahmen. Es gibt sie, klar, aber eben nicht sehr verbreitet. "Das NEF" sind heute üblicherweise SUV (X3, X5, Q5 etc.) oder Vans (T6, Vito etc.) Davor waren es ebenso häufig verbreitet Kombis (BMW 5er touring, VW Passat, Audi Ax Avant, Mercedes T-Modelle etc.)

      Würden sich diese Karosserietypen nicht bewähren (bzw. bewährt haben), gäbe es längst ganz verbreitet ganz andere Lösungen.

      Es werden eben eben keine speziellen "Notarzt-Autos" gebaut, wer ein NEF will, muss sich immer im Standardregal der Hersteller bedienen.

      Bei der Zuladung (sicher ein Vorteil von Amarok&Co.) muss man sich halt fragen, ob man die braucht. Wenn man in ein SUV oder auch Van Mega-Schränke mit zig-Auszügen, Klappen, Schubladen usw. einbaut, dann wiegt das eben - selbst bei Leichtbau. Kann man ja auch anders machen, wie div. Fahrzeuge beweisen. Statt ein paar Koffer jeweils auf Auszügen gehen auch Taschen, die mit Gurten gesichert sind. Ist das Gleiche drin, wiegt insgesamt aber deutlich weniger. Beim RTH bekommt man "leicht" ja auch hin (und da liegt nicht alles Zeug auf Auszügen, hinter Klappen und in unzähligen Schubladen usw.)

      "NEF" ist halt nicht nur "Auto kaufen und reinpacken", ein NEF muss auch nicht an jedem noch so abgelegenen Punkt des Landes fahren können (=Stichwort "Geländewagen"), wenn es eigentlich nur in der Stadt eingesetzt wird.
    • Rescue-M schrieb:

      Würden sich diese Karosserietypen nicht bewähren (bzw. bewährt haben), gäbe es längst ganz verbreitet ganz andere Lösungen.

      Es werden eben eben keine speziellen "Notarzt-Autos" gebaut, wer ein NEF will, muss sich immer im Standardregal der Hersteller bedienen.
      nun ja,
      gerade weil es keine eigens für den Zweck des RD gebauten Fahrzeuge gibt,
      sondern alles nur irgendwie umfunktioniert wird,
      dauert es auch ein bisschen, bis sich die Trends auch im RD etablieren.

      Damals, als man regelmässig mit dem überladenen Kombi-Pkw den Notarzt kutschierte war das eben "state-of-the-art"

      Die "Kleinbusse" wurden argwönisch betrachtet .... zu groß, zu langsam, wofür überhaupt soviel Platz ?

      Und heute fährt wohl fast kein Kombi mehr als NEF rum ...

      Heute gelten "Vans" und "SUV" als DAS Beste was der Markt dafür zu bieten hat ...

      ich denke dass auch hier die Entwicklung weiter gehen wird ... ein paar fangen an ... und wenn weitere mitziehen fahren in 10 Jahren vielleicht überwiegend Amarok oder Ranger, Sprinter oder Crafter als NEF
      und die Jungspunde fragen sich wie das "damals" mit nem T5 gegangen sein soll...
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • kurvenfahrer schrieb:

      Woher nimmst du dieses Wissen? Aus Vermutungen ...Für die Österreicher funktioniert das. Mit der Argumentation, dass der Notarzt selbst laufen kann, nimmst du dein vorher genanntes Argument mit dem Schlachschiff selbst auseinander. Doof ...
      Und noch was: wo ein T6 durchpaßt, paßt auch ein Amarok oder ähnlicher Pickup durch.
      Ich hätte einschränken sollen: Für Bayern/Deutschland ein ungeeignetes Schlachtschiff.
      Natürlich "kann" man den Amarok nutzen. Wie das Argument mit dem RTW. Die Stadt Essen fährt auch mit einem RTW als NEF durch die Gegend. "Kann" man machen. Sinnvoll ist es in meinen Augen nicht. Man kann auch auf einen Actros umstiegen, geht auch irgendwie - sonderlich sinnvoll wäre es auch nicht.
      Wenn du nochmal genau liest siehst du das Argument mit dem laufen sicherlich anders. Es geht hier explizit um die letzten Meter. Strecken die auch sonst mit dem NEF niemand zurücklegen wollte.

      Also mir fehlen die Vorteile von Pickups. Denn das bloße Argument ein RTW sei noch größer ist etwas schwach um den Vorteil eines Konzepts zu belegen. Bislang konnte hier noch niemand begründen warum es sinnvoll ist ein besonders großes (größer als ein T6), besonders schweres und nicht sonderlich geräumiges (eher weniger Raum als im T6) und unergonomisches (wenn man nicht den Dlouhyaufbau nimmt) NEF zu bestellen. Mir fällt nur die Geländegängigkeit ein. Und genau da sehe ich absolut keinen Bedarf in Bayern. Die bayerischen Teilnehmer können gern berichten wie oft sie mit einem X3 scheitern.
    • Mir fehlen aber auch die Gegenargumente gegen einen Pickup. Der Amarok ist nicht wesentlich länger oder breiter als ein T6 in Standardausführung. In der Höhe sind es standardmäßig sogar etwa 10 cm weniger. Im Gewicht hat der Amarok ebenfalls die Nase vorn und ist leer leichter als ein T6.

      Der Allrad ist gerade in der bergigen Region DAS Argument für das Fahrzeug. Ein X3 kann durchaus in meinen Breiten (Werdenfelser Land) scheitern, wenn es in die Skigebiete oder die Alpen geht.

      Wenn es nach mir geht, kann man auch gerne wieder eine Zwei-Fahrzeug-Strategie einführen und die Fahrzeuge nur in bergigen Regionen einsetzen, im flachen Land oder den Städten dann einen Transporter/Van fahren. Aber da bekommt man dann bei zwei Fahrzeugtypen wohl wieder nicht den gewollten Mengenrabatt (außer VW drückt ein Auge zu, wenn man T6/Amarok bestellt).

      Wie gesagt, es gab bisher keinerlei schlüssige, nachvollziehbare und einschlägige Gründe, sich gegen den Amarok zu entscheiden. Oberösterreich z.B. fährt flächig mit dem Amarok und das schon seit 2012. Da hört man nix Negatives.
      Grüße, Manuel

      Habe ich ein "J" geschickt, weil Du mich so von der Seite anlaberst? ;)
    • Schwarzenberger schrieb:

      Mir fehlen aber auch die Gegenargumente gegen einen Pickup. Der Amarok ist nicht wesentlich länger oder breiter als ein T6 in Standardausführung. In der Höhe sind es standardmäßig sogar etwa 10 cm weniger. Im Gewicht hat der Amarok ebenfalls die Nase vorn und ist leer leichter als ein T6.


      Der Allrad ist gerade in der bergigen Region DAS Argument für das Fahrzeug. Ein X3 kann durchaus in meinen Breiten (Werdenfelser Land) scheitern, wenn es in die Skigebiete oder die Alpen geht.
      Nun.... überhol mal auf der Landstrasse mit einem Amarok und dann mit einem X3... Auch die Allradtechnik im Amarok ist antik. Der permanent-Allrad hat ein mechanisches Torsen-Differential und dann gibt´s noch die Variante mit Heckantrieb mit zuschaltbarem Frontantrieb. Beides sehr robust, aber Welten von dem entfernt, was BMW mit seinem X-Drive oder Mercedes mit dem 4matic etc. bauen. Ebenso ist heute eine Starrachse mit Blattfedern(!) zwar ideal für ein Arbeitstier, aber kaum für eine "dynamische" Fahrweise geeignet.

      Und was Skigebiete etc. betrifft - wenn du da mit einem X3 nicht mehr bis zum Patienten kommst, dann muss es auf den Strassen schon arg sein. Und selbst wenn irgendein Regel-NEF dann dort hin kommt - wie macht es dann der RTW? (ist ja vielleicht schön, wenn der Doktor zum Patienten kommt, blöd aber, wenn der Patient aber dann nicht ins KH kommt...)