Bayern-NEF 3.0 - Was könnte das werden?

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    • kurvenfahrer schrieb:

      Die Bayern-S Max hatten ja auch den großen Nachteil, dass Sie keinen Allrad hatten und daher aufgrund der Gewichtsverteilung problematisch im Handling werden konnten.
      Thema Pick up ist durchaus interessant und läuft auch schon vereinzelt in Deutschland -> Ford Ranger / LK Minden-Lübbecke. Vorteil: hohe Zuladung von ca. 1.000kg, robuste Technik (mal vom VW Antriebsstrang abgesehen), erhöhte Sitzposition, Beladung abgetrennt vom Personal. Als Nachteil sehe ich das doch gewöhnungsbedürftige Fahrverhalten - Leiterrahmen und Starrachse fahren sich halt nicht sehr sportlich. Und auch vor den Bremstrommeln an der HA lassen sich viele - zu unrecht - verschrecken.

      kurvenfahrer schrieb:

      Leiterrahmen und Starrachse fahren sich halt nicht sehr sportlich.
      Das meine Ich eben, ist es denn notwendig zu fahren wie bei der Rally Monte Carlo??? Ein Sehr guter Freund von mir fährt einen Amarok, und ich muss sagen, ich war sehr sehr positiv überrascht vom Fahrverhalten. Und das egal ob Straße oder abseits geteerer Wege.
    • Niemand sagt, dass man fahren soll wie bei einer Ralley... allerdings setze ich (auch wenn ich das nicht sollte) voraus, dass der Fahrer nicht ganzheitlich jegliche kognitiven Fähigkeiten verliert, wenn er den Kippschalter der SoSi umlegt.
      Nichtsdestotrotz bewegen wir uns mit diesen Fahrzeugen ein wenig anders im Straßenverkehr, das bringt die Natur der Sache mit sich, daher sollte auch gewährleistet sein, dass man sich sicher bewegen kann.
      Das nur als kleiner Hinweis meinerseits... bitte zurück zum Thema!
      Grüße aus dem Frankenland :winktz:

      Patrik *Kalli* Kalinowski
      Administrator
      BOS-Fahrzeuge.info



      Warum denn immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?!
      - André Heller -
    • SebastianEnge schrieb:

      Zu meiner jetzigen Aussage werden mich wahrscheinlich einige Leute schlachten und für vollkommen Weltfremd halten, ABER Ich kann jetzt über den S-Max nicht so viel negatives sagen. Man hatte Platz, er war vorne geräumig, und hatte eine "relativ" ordentliche Verbauung der Gerätschaften. Okay, des Ding is bei Regen oder gar Eis und Schnee und bei einer etwas sportlichereren Fahrweise geschwommen wie ein Binnendampfer. Aber Hand aufs Herz, ist es nötig mit den Autos im Grenzbereich zu fahren? Ich bin einfach der Freund der "5 sek länger aber dafür sicher."
      Ein Einsatzfahrzeug muss vor Allem sicher sein. Vieles, was in sog. "sportlichen Premium-Fahrzeugen" verbaut wird, ist oft Technik auf höchstem Niveau. Kaum Jemand braucht das wirklich, aber wenn man das braucht, ist es gut, das zu haben.

      Man fährt natürlich im Einsatz anders als "normal", das bedeutet aber nicht, dass man ein NEF etc. stets im Grenzbereich bewegt. Je näher man bei durchaus flotter, aber auch noch gesitteter Fahrweise am Grenzbereich ist, desto gefährlicher wird es. Und da sieht´s beim "Binnendampfer" (Familienkutsche etc.) eben anders aus als bei Autos, deren Hersteller sich "Sportlichkeit" auf die Fahne geschrieben haben.

      Zum Beispiel der Vito. Der macht seine Stückzahlen als biederer Lieferwagen für Maler, Elektroinstallateure, Kurierfahrer, Taxifahrer etc. Da erwartet man nicht (und baut der Hersteller auch nicht) ein Auto, das in der Kurve "wie ein Brett liegt", das extrem standfeste Bremsen hat, die mehrmals hintereinander innerhalb 10 Minuten von 80km/h auf 0 abbremsen müssen usw. Von einem Hersteller wie z.B. BMW erwartet man das - zumindest wenn das gleiche Modell mit z.T irrsinnig hohen Motorleistungen angeboten wird (M-Modelle). Gut, auch keine Garantie... Die BF-München hatte Zuladungsprobleme bei ihren selbstbeschafften X3 2,0. Zeitweise durften deshalb keine Praktikanten mehr mitfahren. BMW hat dann in die NEF eine grössere Bremsanlage (IMHO die vom 3,0er Modell) eingebaut, aufgelastet und schon war wieder alles gut. Das Modellregal gibt´s ja her.

      Und da sehe ich das Problem. Ein Serienfahrzeug wird kaum allen Anforderungen im RD (oder Pol, FW) gerecht. Was Bremsen und Fahrwerk betrifft, muss man da oft in die höhere oder höchste Klasse des jeweiligen Modells gehen, im Extremfall auch mal zum Tuner (Brabus etc.), um dessen Fahrwerks- und Bremskomponenten - trotz Serienmotor - zu verbauen. Es traut sich scheinbar nur Keiner, sowas zu fordern bzw. zu bauen - also z.B. einen X5 mit Bremsen/Fahrwerk vom X5 M oder einen Vito mit Serienmotor aber Brabus-Fahrwerk/Bremsanlage. Motortechnsich wären da - dank el. Motor- und Getriebesteuerung - auch noch einige Anpassungen speziell an den Einsatzbetrieb möglich. Mehr "Bumms" unten herum, dafür ggf. weniger Endgeschwindigkeit und vielleicht geringfügig höherer Verbrauch - geht Alles....
    • @ Rescue M
      Dann darfst du aber auch keinen Sprinter für einen RTW hernehmen.
      Die Assistenz-Systeme in Vito und T6 brauchen sich nicht mehr hinter PKW zu verstecken. Ein T6 mit adaptivem Fahrwerk, 200PS und Allrad fährt sich schon sehr gut.

      Anders als in den USA ist hier in Deutschland kaum jemand bereit, ein entsprechend und speziell für den RD und FW technisch aufgewertetes Fahrzeug zu kaufen. Drum muß man mit dem Leben, was man am Markt bekommt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kurvenfahrer ()

    • Das würde ich so unterschreiben... man schaue sich allein solche Sachen an wie den Neoplan-NAW (okay, den hatte man auch aus den Telebussen adaptiert) an oder aber die Konzepte der damaligen SAVE-Studie.
      Alles erst einmal als Unsinnig abgetan und dann erfand man das Rad neu und war dennoch gezwungen das Ganze auf Alltags-Fahrgestelle umzurüsten.
      Aber sind wir doch einmal ehrlich, was müsste man für ein NEF neu entwerfen? Es ist ja alles da!
      Bezahlbar muss es eben bleiben und da wird (meiner Meinung nach) zu oft eben an den falschen Stellen gespart.
      Grüße vom Marcel
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    • Rescue-M schrieb:


      Zum Beispiel der Vito. Der macht seine Stückzahlen als biederer Lieferwagen für Maler, Elektroinstallateure, Kurierfahrer, Taxifahrer etc. Da erwartet man nicht (und baut der Hersteller auch nicht) ein Auto, das in der Kurve "wie ein Brett liegt", das extrem standfeste Bremsen hat, die mehrmals hintereinander innerhalb 10 Minuten von 80km/h auf 0 abbremsen müssen usw. Von einem Hersteller wie z.B. BMW erwartet man das - zumindest wenn das gleiche Modell mit z.T irrsinnig hohen Motorleistungen angeboten wird (M-Modelle). Gut, auch keine Garantie... Die BF-München hatte Zuladungsprobleme bei ihren selbstbeschafften X3 2,0. Zeitweise durften deshalb keine Praktikanten mehr mitfahren. BMW hat dann in die NEF eine grössere Bremsanlage (IMHO die vom 3,0er Modell) eingebaut, aufgelastet und schon war wieder alles gut. Das Modellregal gibt´s ja her.

      Sorry aber du vergleichst hier ein "sportliches" SUV mit einem Transporter, da zählen andere Dinge. Im Zweifel eben die hier auch so oft geforderte Nutzlast und dann auch noch ein in allen Beladungszuständen vernünftiges Fahrverhalten. Übrigens betrachtet mindestens ein Hersteller in seiner Produktentwicklung die Anforderungen der BOS und versucht diese in der Entwicklung zu berücksichtigen. Das man bei Stückzahlen die vll 2% des Jahresvolumen des Modells ausmachen aber nicht all zu viel Aufwände investiert dürfte auch klar sein. Denn im Zweifel werden diese nicht bezahlt, sondern doch der günstigste Anbieter genommen. Ein Beispiel ist aber zum Beispiel das Angebot von Allrad im Transportersegment.

      Transporter haben auch mit dem Serienfahrwerk ein recht weiten Grenzbereich, der häufiger durch falsches Fahrerverhalten erreicht wird als durch das wirkliche Grenze des Fahrzeuges. Der Bumms untenrum kommt übrigens in erster Linie über die Turbolader und die werden schon genug gequält.
    • Und das soll eine tolle Leistung sein? Was bringt eine erhöhte Nutzlast ohne eine Anpassung von Fahrwerk und Bremse? Letzte hält bei einem in ländlichen Bereich betriebenen Q5 ca. 12.000km - dann ist die komplett runter, Beläge und Scheiben.
      Mal abgesehen davon, dass die Nutzlast eines Q5 immer noch nicht ausreichend ist und es wohl auch nie sein wird.

      Wenn ich ein Fahrzeug für die BOS optimiere, dann mit einem Fahrwerk, welches in allen Belangen mehr Reserven bietet, größere Bremse, größere oder zusätzliche Kühler, verstärkte Getriebe, Unterfahrschutz, verstärkte Felgen, etc.
    • Ich sage es einmal ganz brutal. Den Q5 finde ich besch eiden.
      Wie kurvenfahrer es sagt, die Bremsen sind ruckzuck runter und die Nutzlast ist ebenfalls eher mau. Weiterhin (so mein subjektives Empfinden), fährt sich der Eimer sehr schwammig.

      Die Umfrage sagt es doch sehr deutlich, der Kleinbus ist das, was die Leute wollen!
      Grüße vom Marcel
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    • Patrik Kalinowski schrieb:

      Fakt ist, dass der BMW X3 auch mit der 08/15-DIN-Standardbeladung schon gut am Limit ist, was allerdings nicht bedeutet, dass es kein solides NEF ist. Aber wie wir ja nun alle mitbekommen haben, wird es einen Wechsel beim Fahrgestell geben... was soll dies nun sein?Lieber den SUV oder den Van/Kleinbus?

      Daher nochmal die Frage: Wie wahrscheinlich ist der Ford Edge? Der erfüllt ja - rein zufällig - ziemlich exakt das Lastenheft. Und wenn man in Bayern derzeit so gerne Ford mag, halte ich das für recht wahrscheinlich. Der Transit schafft die Bedingungen nicht - Vito und T6 wären dann nunmal eher teurer
    • str1k3r schrieb:

      Listenpreise: Ford Edge 132 kW Manuelles Getriebe 42.900
      154 kW Automatik 50.100€

      VW Transporter Kombi 132 kW Automatik 43.494€
      150 kW Automatik 45.112€

      Nach Liste ist Ford also nicht teurer. Frage ist natürlich wie viel Rabatt noch gegeben wird.
      Also ich persönlich würde dann eher den VW vorziehen, als dass ich einen Ford kaufe. Gut, ist aber auch nur mein Eindruck.

      Ford Edge:
      Wie verbreitet ist der denn inzwischen in .de?
      Ich habe so einen noch nie gesehen.
      Grüße vom Marcel
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    • str1k3r schrieb:

      Listenpreise: Ford Edge 132 kW Manuelles Getriebe 42.900
      154 kW Automatik 50.100€

      VW Transporter Kombi 132 kW Automatik 43.494€
      150 kW Automatik 45.112€

      Nach Liste ist Ford also nicht teurer. Frage ist natürlich wie viel Rabatt noch gegeben wird.
      Preislich könnte es ja was werden. Nur bei der Zuladung liegt bei 550 / 600 kg. Also auch nicht mehr wie beim X3.
    • str1k3r schrieb:


      Nach Liste ist Ford also nicht teurer. Frage ist natürlich wie viel Rabatt noch gegeben wird.
      Allein weil die restliche Ausstattung im Ford schon recht "voll" ist. Fügt man beim Transporter Selbstverständlichkeiten wie elektrische Fensterheber, Seitenairbags, Bodenbelag, Klimaanlage, PDC, Radio, vier Sitze ist man beim 150kW Modell (das 132kW Modell erfüllt die EU6 nicht und läuft wohl in Kürze aus) bereits jenseits der 51.000€ und hat bis dahin alles andere als etwas was man als "komfortabel" bezeichnen kann.
      Der Edge ist als "Titanium" mit 150kW und Automatik bereits ziemlich luxuriös ausgestattet. Bereits als Trend stünder er weit besser als der T6 da - nur würde die Automatik fehlen.


      Natürlich hat der Ford die gleichen Nachteile wie der X3 im Vergleich zum Transporter. Wenn Bayern aber künftig mehr aufs Geld schaut, finde ich das Angebot verdächtig attraktiv. Selbst wenn Ford (rein hypothetisch) keinerlei Rettungsdienst- & Großkundenrabatte geben würde, bekäme man den Edge als Trend für weniger als 34.000€ bzw den Titanium für unter 40.000€. Jeder kann überschlagen wie viel Rabatt VW geben müsste um ein attraktiveres Angebot zu machen. Allein weil Ford sicherlich einen besseren Preis bieten wird als den, den jeder Freiberufler kriegen würde.
    • MDK81 schrieb:

      Wie verbreitet ist der denn inzwischen in .de?
      Ich habe so einen noch nie gesehen.
      Gefühlt habe ich auch noch nicht so viele von denen gesehen - ich glaube, sogar erst Einen in der letzten Zeit. Rein vom Gefühl her geht es - wenn es tatsächlich Ford wird (und davon gehe ich aus, da die derzeit Kampfpreise mit knapp an die 40% Rabatt anbieten), der Kuga sein wird. Hier überwiegen Zuladung, durchzugsstarke Motoren und eben der Allradantrieb. Zudem hat man im BOS-Bereich schon Erfahrungen mit dem Fahrzeug sammeln können.

      Was die elektronischen Helferlein angeht (Spiegel, Sitz, Lenksäule und was es noch so alles gibt), würde ich mich nach wie vor auf das absolute Minimum beschränken, was die Serie bzw. das bestellte Modell hergeben. Alles andere ist nur zusätzliches Gewicht. Diese Motoren sind nämlich in der Summe auch kein Fliegengewicht. Und abgesehen davon, stelle ich meinen Fahrersitz von Hand wesentlich schneller ein. :)
      Grüße, Manuel

      Habe ich ein "J" geschickt, weil Du mich so von der Seite anlaberst? ;)
    • Wie Schwarzenberger schon sagt, ich schätze auch, dass es der Kuga wird. Mittlerweile fahren so viele Ford Kuga als HvO, ELRD, OrgL, KdoW.... was weiß ich herum. Weil er vom Preis-Leistungs-Verhältnis einfach super ist.

      Und bei uns ist man mit denen sogar recht zufrieden, jedoch fahren sie bei uns nur als ELRD und EL-Wasserrettung herum, wie es dann natürlich mit der NEF-Zuladung aussieht, kann ich nicht sagen.
      https://www.youtube.com/user/BayernModder

      Schaut doch mal vorbei ;)