Aufnahmen im dunklen

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    • "im Dunklen" heisst "tagsüber in der dunklen Jahreszeit" oder in der "dunklen Nacht" -
      dann spielt es keine Rolle welche Jahreszeit es gerade ist

      "Action"-Aufnahme bedeutet still stehendes Fahrzeug mit Blink & Blitz oder vorbei fahrendes Fahrzeug ?

      still stehend = schafft eigentlich jede Kamera wenn du ein Stativ benutzt

      fahrend = ist aufwändiger

      tagsüber im Winter: schafft eigentlich jede Kamera

      nachts = ist aufwändiger


      sag mal genau "RTW steht Nachts mit Blaulicht vor der Halle" oder "RTW fährt im Winter durch den Schnee" oder sowas ....
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • na das ist relativ einfach,
      das sollte jede Kamera können.

      man kann es so machen:

      man nehme:

      - ein Stativ
      - eine beliebige Kamera
      - falls vorhanden eine Fernauslösung per Kabel, App, Fernbedienung usw



      Fahrzeug hinstellen und Motivkomposition wählen wie immer

      Kamera aufs Stativ montieren

      kleinste ISO wählen (100 oder so)

      Modus M (manuell)

      als Blende würde ich die nehmen bei der das Objektiv die beste Leistung hat,
      meisst ist das nicht die "Offenblende" bei der gewählten Brennweite,
      sondern 1-2 Stufen angeblendet.
      Achte darauf ob bei der nun gewünschten Blende auch alles "scharf" wird was "scharf" sein soll...

      als Zeit würde ich mehrere Sekunden nehmen und einfach ausprobieren ... bis das Ergebnis gefällt ...


      damit es bei der Langzeitbelichtung nicht verwackelt muss das Stativ stabil sein und es sollte nicht zu windig sein

      damit du im Moment des Auslösens nicht schon verwackelst musst du irgendwie aus der Ferne auslösen
      oder den Selbstauslöser nutzen, wenn du viel Zeit hast dann nehme lieber 10 Sekunden als 2 Sekunden Wartezeit
      (damit das Stativ/Kamera nach dem Druck auf den Auslöser zur Ruhe kommt)

      Elegant sind Kameras mit Liveview / Bulb ... da lässt du per Fernauslösung so lange ausgelöst bis dir das Bild gefällt
      da du es auf dem Bildschirm entstehen siehst ...


      alles in allem viel Aufwand ...

      es geht aber auch einfacher ... nur werden die Aufnahmen dann uU nicht galerietauglich ... sondern taugen nur für den Hausgebrauch


      PS: es kann sein dass die Lichter sternförmig erscheinen,
      dafür gibt es irgendwelche Filter oder Blendenkombinationen, aber davon habe ich keine Ahnung ...
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • kellern schrieb:

      PS: es kann sein dass die Lichter sternförmig erscheinen,dafür gibt es irgendwelche Filter oder Blendenkombinationen, aber davon habe ich keine Ahnung ...
      Je kleiner die Blende wird, umso eher werden die Lichter sternförmig. Wer das "extrem" mag, kann auch
      mit einem entsprechenden Sternfilter nachhelfen ...

      Ob solche Aufnahmen auch mit Kompaktkameras klappen weiß ich nicht, wenn das funktionieren soll, dann
      muss man die Kompaktkamera aber auch komplett manuell einstellen können. Ich bezweifel, dass das wirk-
      lich bei jeder Kamera funktioniert, die Anleitung sollte dazu aber eine verlässliche Auskunft geben.
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      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
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    • na ich geh doch stark davon aus dass mittlerweile jede (relativ) aktuelle Kompakt - /System- / Bridge- / DSLR-Kamera einen A/S/M - Modus und einen - wie auch immer gearteten - Nachtmodus hat.

      mit ein bisschen trail & error sollte man da was hinbekommen ...
      kommt auf die Ansprüche und das Ziel an

      solche Aufnahmen mache ich dir auch ohne Schnick-Schnack im Dunklen im Vorbeigehen,
      ansehnlich sind die, aber nichts für diese Galerie ... und wem die Bilder gefallen sollen oder ob er damit gar Geld verdienen will, hat er nich gesagt ...

      ... deswegen will ich ja gar nicht erst mit lichtstarken Wechselobjektiven usw anfangen ...
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • kellern schrieb:

      ... deswegen will ich ja gar nicht erst mit lichtstarken Wechselobjektiven usw anfangen ...
      Muss man ja auch gar nicht ... wenn ich eh für die Vorbereitung mehr als am Tag benötige, kann ich
      das ganze ja problemlos auch mit der Belichtungszeit korrigieren und dann muss das auch kein licht-
      starkes Wechselobjektiv mehr sein.
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    • Das Wichtigste bei Nachtaufnahmen ist eine "ruhige Kamera", da man nachts oder in der Dämmerung mit langen Belichtungszeiten von wenigen 1/10 bis hin zu mehreren Sekunden rechnen muss. Jede Bewegung der Kamera verschlechtert das Bild. Auch das Motiv sollte natürlich ruhig stehen, sich bewegende Menschen oder Tiere "verschwimmen" bei langen Belichtungszeiten (Bewegungsunschärfe). Stehende Autos oder Gebäude sind aber kein Problem.

      Nützlich ist daher ein ausreichend stabiles Stativ oder die Kamera irgendwo (z.B. Stein, Mauervorsprung etc.) abzulegen. Perfekt ist oft ein sog. "Bohnensack", den man sich aus eine Socke und Reis, Erbsen etc. drin leicht selbst bauen kann. Damit kann man die Kamera recht gut auf einem Mauervorsprung, Holzzaun, Briefkasten oder sonstigen Fixpunkten aufstellen und in gewissem Rahmen auch passend neigen etc. Um auch kleine Verwackelungen auszuschliessen, empfiehlt es sich mit einem Fernauslöser (ggf. auch via Handy-App.) die Kamera auszulösen. Hat/kann die Kamera das nicht, sollte man den "Selbstauslöser" verwenden, der nach dem Drücken des Auslösers nach 5, 10 etc. Sekunden dann das Bild macht.

      Smartphones, Kompakt- und Bridgekameras (und natürlich DSLR) haben fast immer einen Modus/Motivprogramm "Nacht", "Abendstimmung" oder dergl. Damit stellt die Kamera die wichtigsten Parameter schon selbst ein, man muss selbst nicht mehr viel tun. Besser ist es natürlich, wenn man die Kamera komplett manuell einstellen kann udn Belichtugnszeit, ISO, Blende usw. im "Try&Error-Verfahren" optimal anpassen kann.