Neue Streifenwagen in NRW

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    • Tobias Voss schrieb:

      Die da was bedeutet?
      Das die Ausschreibung folgende Passage enthält:

      Ausschreibungsunterlagen Polizei NRW schrieb:

      Folgendes Fahrzeug-Segment (nach KBA) ist zugelassen:- Großraum-Vans
      Und so wie ich das Verstanden habe, ist der 2er GT kein Großraum-VAN nach Kraftfahrt-Bundesamt.

      Beispiele für Großraum-Vans: Ford Galaxy, Ford S-Max, Renault Espace, Seat Alhambra, VW Sharan

      Interessant ist auch der folgende Punkt:
      • Zusätzliche/s blaue/s LED-Blinklicht/er als Frontleuchte/n (bauartgeprüfte Leuchten) im Bereich des Kühlergrills montiert underweitert (sofern zulassungsfähig) mit zusätzlichen blauen LED-Blinklichtern zum Kreuzungsblitz (z. B. System HT-1 vonStandby-Pintsch oder vergleichbar)
      Und diese Farbgebung ist laut Unterlagen auch vorgegeben. Inklusive diesem Pseudo-Battenberg auf der Seite!

      kurvenfahrer schrieb:

      2er BMW. Wer hält dagegen?
      Da in den Ausschreibungsunterlagen sogar schon Zeichnungen vom S-Max enthalten sind, glaube ich, das NRW Fahrzeuge aus NRW kaufen wird!
    • Steffen Kauschke schrieb:

      Da in den Ausschreibungsunterlagen sogar schon Zeichnungen vom S-Max enthalten sind, glaube ich, das NRW Fahrzeuge aus NRW kaufen wird!
      Hast Du Zugriff auf die kompletten UNterlagen? Das was ich da lesen konnte war nämlich eher kryptisch ...
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      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
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    • Tobias Voss schrieb:

      Hast Du Zugriff auf die kompletten UNterlagen? Das was ich da lesen konnte war nämlich eher kryptisch .
      Finden sich in den Tiefen der Vergabeplattform. Die ist auch über den oben genannten Link erreichbar.

      Und zur KBA-Liste: Die Zulassungszahlen werden nach Segmenten geschlüsselt, unter anderem auch Großraumvans. Hier finden sich diverse Modelle von Ford, VW und andere, aber eben kein BMW. Ich halte es für möglich, dass insbesondere andere Hersteller sagen könnten, der BMW Gran Tourer ist gar nicht zulässig, weil er in dieser Liste nicht auftaucht. Ist aber alles mehr was wäre wenn
    • Steffen Kauschke schrieb:


      kurvenfahrer schrieb:

      2er BMW. Wer hält dagegen?
      Da in den Ausschreibungsunterlagen sogar schon Zeichnungen vom S-Max enthalten sind, glaube ich, das NRW Fahrzeuge aus NRW kaufen wird!

      Ich fände es sympathisch!
      Mal schauen, was raus kommt. Der Faktor Politik spielt ja immer eine gewaltige Rolle. Bei der NEF-Ausschreibung des BRK hat sich BMW die Ausschreibung über eine sehr hohe, nicht übliche Rabattierung den Zuschlag geholt.
    • kurvenfahrer schrieb:


      Ich fände es sympathisch!
      Mal schauen, was raus kommt. Der Faktor Politik spielt ja immer eine gewaltige Rolle. Bei der NEF-Ausschreibung des BRK hat sich BMW die Ausschreibung über eine sehr hohe, nicht übliche Rabattierung den Zuschlag geholt.
      Das ist ja ein mehr oder minder offenes Geheimnis.
      Also beide Fakten...
      (Zu BMW und NEF BY: Man hört, dass da wohl wirklich nur die reinen Produktionskosten ohne jedwede Margen oder Gewinne ausgepreist wurden.)
    • kurvenfahrer schrieb:

      Steffen Kauschke schrieb:

      kurvenfahrer schrieb:

      2er BMW. Wer hält dagegen?
      Da in den Ausschreibungsunterlagen sogar schon Zeichnungen vom S-Max enthalten sind, glaube ich, das NRW Fahrzeuge aus NRW kaufen wird!
      Ich fände es sympathisch!
      Mal schauen, was raus kommt. Der Faktor Politik spielt ja immer eine gewaltige Rolle. Bei der NEF-Ausschreibung des BRK hat sich BMW die Ausschreibung über eine sehr hohe, nicht übliche Rabattierung den Zuschlag geholt.
      Natürlich spielt Politik eine Rolle bei der Formulierung von Leistungsanforderungen, weil in unserer Gewaltenteilung das Primat der Politik beachtet werden muss. Ich kenne aber kein geeignetes Fahrzeugmodell für den Streifendienst "aus NRW", weder von BMW noch von Ford etc. Vielleicht will das IM NRW doch nur den Wunsch-FuStKw für den Wachdienst?
    • Rescue-M schrieb:

      Steffen Kauschke schrieb:

      Und dann findet man am Schluss zum Beispiel den S-Max am Besten und als Ergebnis der Ausschreibung wird der Zafira genommen, der im Test aber vielleicht die schlechteste Bewertung bekommen hat.
      Das hast du doch bei einem "Familienvergleich" auch. Da passt dann der S-Max als Vertreter seiner Klasse genauso toll (Grösse, Platz etc.) und es wird auch der Zafira, der ggf. kleiner und enger ist und eben nicht das ist, was man getestet hat und haben will.
      Auch wenn es immer wieder anders gesagt wird - man kann auch Ausschreibungen so gestalten, das bestimmte Bewerber "rein-" oder eben "raus"geschrieben werden. Bei PKW könnte z.B. ein optional geforderter Allradantrieb den Zafira mehr oder weniger gezielt "raus-schreiben"
      Die Prototypen sollten laut Ministerium gar nicht als Automodelle bewertet werden, sondern nur dutzende Merkmale wie Antrieb, Fahrwerk, Fahrgastzelle, Zuladung, Schalterandordnug, Sondersignal- und Funkanlagen usw., um die besten Merkmale in das technische Leistungsverzeichnisse der anschl. Ausschreibung zu übernehmen. Nur wer diese technischen Merkmale erfüllt, darf überhaupt ein Musterfahrzeug liefern. Anschließend werden die Muster nochmal von Praktiker*innen aus allen Behörden bewertet. Nur bei Gleichstand entscheidet der Preis. Lieferant und Herkunft des FuStKw wären also völlig egal!
    • Steffen Kauschke schrieb:

      Der liebe @calvin hat mich an anderer Stelle auf eine grundsätzliche Frage gestoßen:

      Warum testet man überhaupt fünfmal das selbe Auto nur von unterschiedlichen Herstellern (ich rechne den Vito einfach mal zu den Vans dazu)

      Warum nimmt man nicht:
      • ein Fahrzeug der Kompakt- bis Mittelklasse, sprich Golf Variant, Passat Variant, 3er(!), Octavia
      • ein Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse, sprich E-Klasse, 5er, A6, Superb
      • einen SUV, sprich Q5, X3, Kodiaq
      • einen Van, also ein Fahrzeug vom aktuellen Test
      Und diese Fahrzeuge lässt man dann rotierend von allen Probestandorten testen. Am Ende hat man dann definitiv einen Testsieger und auf dieser Basis kann man dann eine Fahrzeugart ausschreiben.

      Ähnlich wurde ja auch in Bayern mit den Fahrtec- und AMS-Koffern verfahren.
      "Kompakt-, Mittel-, gehobene Mittelklasse und SUV " waren für die grundsätzliche Frage der Erprobung von Fahrzeugeigenschaften irrelevant: "Erfüllen andere Fahrzeugarten, bspw. Vans, die Anforderungen des Polizeistreifendienstes besser als Kombis?" Dazu kommen höhere Mindestanforderungen an Zuladungsgewicht und Kofferraumvolumen nach Einführung der zusätzlichen Anti-Terrorausstattung mit Waffen, ballistischen Schutzwesten und -helmen.
    • Erich Kirchmayer schrieb:

      Tobias Voss schrieb:

      Und selbst dann kann es passieren, dass der eigentliche Gewinner nicht ausgewählt wird, weil er dem Bundes-
      land nicht in den Kram passt ...
      das ist ein generelles Problem von (EU-weiten) Ausschreibungen. Warum sollte ein Bundesland nicht einen Anbieter bevorzugen dürfen, der im Bundesland tätig ist und Arbeitsplätze bereitstellt und sichert und dort Steuern zahlt?
      Auch wenn der Anbieter aus dem Bundesland etwas teurer ist, im Endeffekt ist er dennoch billiger, denn ER sichert die Arbeitsplätze dort. Macht ja keinen Sinn, z.B. Grossaufträge nach Bayern, BaWü oder NDS zu vergeben und gleichzeitig zahlt man dann in NRW die Arbeitslosen durch Stellenabbau bei Opel, Ford etc. weil die eben nicht den Grossauftrag erhalten haben.

      Das Ganze betrifft ja nicht nur Fahrzeuge....
      Einziger Produktionsstandort für Autos mit Arbeitsplätzen in NRW ist Köln, steuerlicher Sitz des Konzerns ist Amerika und bei heutigen Volumenmodellen der Konzerne ist ein Streifenwagen auch kein Großauftrag, erst recht, wenn das Modell nicht in NRW produziert wird. Wo wird überhaupt ein Modell produziert, das als Streifenwagen taugt?
    • AL 3 schrieb:

      Erich Kirchmayer schrieb:

      Tobias Voss schrieb:

      Und selbst dann kann es passieren, dass der eigentliche Gewinner nicht ausgewählt wird, weil er dem Bundes-
      land nicht in den Kram passt ...
      das ist ein generelles Problem von (EU-weiten) Ausschreibungen. Warum sollte ein Bundesland nicht einen Anbieter bevorzugen dürfen, der im Bundesland tätig ist und Arbeitsplätze bereitstellt und sichert und dort Steuern zahlt?Auch wenn der Anbieter aus dem Bundesland etwas teurer ist, im Endeffekt ist er dennoch billiger, denn ER sichert die Arbeitsplätze dort. Macht ja keinen Sinn, z.B. Grossaufträge nach Bayern, BaWü oder NDS zu vergeben und gleichzeitig zahlt man dann in NRW die Arbeitslosen durch Stellenabbau bei Opel, Ford etc. weil die eben nicht den Grossauftrag erhalten haben.

      Das Ganze betrifft ja nicht nur Fahrzeuge....
      Einziger Produktionsstandort für Autos mit Arbeitsplätzen in NRW ist Köln, steuerlicher Sitz des Konzerns ist Amerika und bei heutigen Volumenmodellen der Konzerne ist ein Streifenwagen auch kein Großauftrag, erst recht, wenn das Modell nicht in NRW produziert wird. Wo wird überhaupt ein Modell produziert, das als Streifenwagen taugt?
      Außerdem hat NRW mehrere Ausschreibungen mit unterschiedlichen Kriterien als Ersatz für die aktuellen BMW veröffentlicht, bspw. Utility (T6, Sprinter usw.)
    • AL 3 schrieb:

      Erich Kirchmayer schrieb:

      Tobias Voss schrieb:

      Und selbst dann kann es passieren, dass der eigentliche Gewinner nicht ausgewählt wird, weil er dem Bundes-
      land nicht in den Kram passt ...
      das ist ein generelles Problem von (EU-weiten) Ausschreibungen. Warum sollte ein Bundesland nicht einen Anbieter bevorzugen dürfen, der im Bundesland tätig ist und Arbeitsplätze bereitstellt und sichert und dort Steuern zahlt?Auch wenn der Anbieter aus dem Bundesland etwas teurer ist, im Endeffekt ist er dennoch billiger, denn ER sichert die Arbeitsplätze dort. Macht ja keinen Sinn, z.B. Grossaufträge nach Bayern, BaWü oder NDS zu vergeben und gleichzeitig zahlt man dann in NRW die Arbeitslosen durch Stellenabbau bei Opel, Ford etc. weil die eben nicht den Grossauftrag erhalten haben.

      Das Ganze betrifft ja nicht nur Fahrzeuge....
      Einziger Produktionsstandort für Autos mit Arbeitsplätzen in NRW ist Köln, steuerlicher Sitz des Konzerns ist Amerika und bei heutigen Volumenmodellen der Konzerne ist ein Streifenwagen auch kein Großauftrag, erst recht, wenn das Modell nicht in NRW produziert wird. Wo wird überhaupt ein Modell produziert, das als Streifenwagen taugt?
      Da muss man sich wohl erstmal einigen, was denn für den Streifendienst geeignet ist - wenn man sich den Fuhrpark in Deutschland anschaut, sind die Meinungen doch arg unterschiedlich. Aber zu den Produktionsstandorten -> de.wikipedia.org/wiki/Liste_vo…in_der_Automobilindustrie.
      Die Forderung nach heimischer Produktion ist aber auch mehr populistisch als überlegt. Ein Großteil der Wertschöpfung findet bei den Zulieferern statt, und die sitzen bei weitem nicht alle um das jeweilige Werk drumherum. Selbst die herstellereigenen Komponenten wie z.B. Motoren werden teilweise aus änderen (Bundes-)Ländern bezogen. Beste Beispiel ist hier BMW, die durch den Brexit argen Stress kriegen werden.
    • NRW-FORD wäre also nur der Fiesta! Dann braucht man wohl die Eignung als FuStKw nicht mehr zu diskutieren, wenn der 3er Kombi zu wenig Platz hat und ein Großraum-Van ausgeschrieben war. Kein Anbieter hat also Produktionsstandorte für FuStKw aus NRW im Sinne der Ausschreibung.
      S-Max hieße dann wohl FORD-Arbeitsplätze in Valencia, etwas außerhalb NRW's, und Komponenten aus der halben Welt. Auch der BMW und die Vorgängermodelle wurden nicht in NRW produziert.
      Ich erkenne keinen Grund für Spekulationen über sachfremde (vergaberechtswidrige!) standortpolitische Kungelei.
    • kurvenfahrer schrieb:

      AL 3 schrieb:

      Erich Kirchmayer schrieb:

      Tobias Voss schrieb:

      Und selbst dann kann es passieren, dass der eigentliche Gewinner nicht ausgewählt wird, weil er dem Bundes-
      land nicht in den Kram passt ...
      das ist ein generelles Problem von (EU-weiten) Ausschreibungen. Warum sollte ein Bundesland nicht einen Anbieter bevorzugen dürfen, der im Bundesland tätig ist und Arbeitsplätze bereitstellt und sichert und dort Steuern zahlt?Auch wenn der Anbieter aus dem Bundesland etwas teurer ist, im Endeffekt ist er dennoch billiger, denn ER sichert die Arbeitsplätze dort. Macht ja keinen Sinn, z.B. Grossaufträge nach Bayern, BaWü oder NDS zu vergeben und gleichzeitig zahlt man dann in NRW die Arbeitslosen durch Stellenabbau bei Opel, Ford etc. weil die eben nicht den Grossauftrag erhalten haben.
      Das Ganze betrifft ja nicht nur Fahrzeuge....
      Einziger Produktionsstandort für Autos mit Arbeitsplätzen in NRW ist Köln, steuerlicher Sitz des Konzerns ist Amerika und bei heutigen Volumenmodellen der Konzerne ist ein Streifenwagen auch kein Großauftrag, erst recht, wenn das Modell nicht in NRW produziert wird. Wo wird überhaupt ein Modell produziert, das als Streifenwagen taugt?
      Da muss man sich wohl erstmal einigen, was denn für den Streifendienst geeignet ist - wenn man sich den Fuhrpark in Deutschland anschaut, sind die Meinungen doch arg unterschiedlich. Aber zu den Produktionsstandorten -> de.wikipedia.org/wiki/Liste_vo…in_der_Automobilindustrie.Die Forderung nach heimischer Produktion ist aber auch mehr populistisch als überlegt. Ein Großteil der Wertschöpfung findet bei den Zulieferern statt, und die sitzen bei weitem nicht alle um das jeweilige Werk drumherum. Selbst die herstellereigenen Komponenten wie z.B. Motoren werden teilweise aus änderen (Bundes-)Ländern bezogen. Beste Beispiel ist hier BMW, die durch den Brexit argen Stress kriegen werden.

      "Und selbst dann kann es passieren, dass der eigentliche Gewinner nicht ausgewählt wird, weil er dem Bundes-
      land nicht in den Kram passt ..."
      Das Ganze betrifft ja nicht nur Fahrzeuge....
      Ich guck' mal auf meine Ausrüstung: Computer vom Japaner, Waffe aus BaWü, Uniformteile überwiegend aus Süd-Ost-Europa und Asien, ballistischer Helm aus Österreich, Anorak aus BY, Einsatzstiefel aus Rumänien, Schuhe aus Italien, FuStKw aus NI, BaWü und BY...
    • ...aus Italien: Haben wir sogar, einfach mal die Etiketten innen gucken!
      Kommentare: Wir sind Polizeibeamte und nicht Boulevard-Reporter, Interessenvertreter oder Populisten und *innen! Für mich gilt immer noch: Erst recherchieren statt abschreiben, labern oder spekulieren - dann schreiben und kritisieren! Kritik bedeutet ja auch be-, nicht nur abwerten oder hochloben!