Neue Streifenwagen in NRW

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    • Rescue-M schrieb:

      HamburgerJungchen schrieb:

      Die Anforderungen an ein NEF sind schon anders, da wir ungefähr 15 Kilo weniger am Körper tragen und selten länger als 15 Minuten im Fahrzeug sitzen.
      Naja, 15kg.....
      Auch Polizisten sitzen nicht den ganzen Tag im Auto. Die fahren genauso zum Einsatz, steigen aus und wieder ein etc. (und manche NEF sehen ihre Wache auch so schnell nicht wieder, wenn sie einmal "Draussen" sind...)

      Anregungen aus der Welt der NEF und ELW könnte sich die Pol. durchaus holen, auch was die Qualität/Dauerhaltbarkeit betrifft.
      Schutzweste und Gürtel zusammen bringen einige Kilo zusammen, auch wenn 15kg vielleicht etwas hoch gegriffen sind.

      Und Polizisten verbringen viel mehr Zeit in Auto, durch Streifenfahrten etc. Auch die Einsatzfrequenz ist eine andere, zig Stunden auf dem Sofa findet man bei der Polizei nicht.

      Auch im Bereich Motorisierung und auch Übersicht hat die Polizei ganz andere Anforderungen. Von daher sehe ich hier ehrlich gesagt wenig Parallelen.
    • Steffen Kauschke schrieb:



      Warum testet man überhaupt fünfmal das selbe Auto nur von unterschiedlichen Herstellern (ich rechne den Vito einfach mal zu den Vans dazu)
      Weil die Autos dennoch unterschiedlich sind? Kann man in jedem "Autotest" der div. Autozeitschriften nachlesen. Bedienung, Kofferraum, Sitze u.v.m. sind durchaus zwischen den Herstellern unterschiedlich, auch wenn es um die gleiche Fahrzeug"familie" handelt.
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Erich Kirchmayer schrieb:

      Weil die Autos dennoch unterschiedlich sind? Kann man in jedem "Autotest" der div. Autozeitschriften nachlesen. Bedienung, Kofferraum, Sitze u.v.m. sind durchaus zwischen den Herstellern unterschiedlich, auch wenn es um die gleiche Fahrzeug"familie" handelt.
      Und dann findet man am Schluss zum Beispiel den S-Max am Besten und als Ergebnis der Ausschreibung wird der Zafira genommen, der im Test aber vielleicht die schlechteste Bewertung bekommen hat.
    • Steffen Kauschke schrieb:

      Und dann findet man am Schluss zum Beispiel den S-Max am Besten und als Ergebnis der Ausschreibung wird der Zafira genommen, der im Test aber vielleicht die schlechteste Bewertung bekommen hat.
      Das hast du doch bei einem "Familienvergleich" auch. Da passt dann der S-Max als Vertreter seiner Klasse genauso toll (Grösse, Platz etc.) und es wird auch der Zafira, der ggf. kleiner und enger ist und eben nicht das ist, was man getestet hat und haben will.

      Auch wenn es immer wieder anders gesagt wird - man kann auch Ausschreibungen so gestalten, das bestimmte Bewerber "rein-" oder eben "raus"geschrieben werden. Bei PKW könnte z.B. ein optional geforderter Allradantrieb den Zafira mehr oder weniger gezielt "raus-schreiben"
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    • Erich Kirchmayer schrieb:

      calvin schrieb:

      Warum jetzt aber der MB Vito? Klar MB hat da nichts vergleichbares. Nur das die jetzt nicht schmollen? :D
      Scheinbar wurde beschlossen, generell keine "normalen Kombis" zu testen bzw. anzuschaffen, denn die E-Klasse T-Modell ist ja nicht gerade "klein und eng". Ist halt wieder eine Sonderlocke, denn "normale Kombis" werden in anderen Bundesländern durchaus im Streifendienst eingesetzt (VW Passat, E-Klasse, 5er BMW etc.)
      Vielleicht sollte sich die Polizei mal bei den Kollegen von der Pflasterfront informieren. Deren Anforderungen an ein NEF sind ja einem Streifenwagen nicht unähnlich (Fahrdynamik, Platz, Zuladung, aktive und passive Sicherheit etc.) In Bayern wurde der BMW 220d xDrive "das NEF" - nach div. auch fahrdynamischen - Tests. Auch bei der bay. Polizei hält der 2er Grand Tourer nun vermehrt Einzug.

      Der A6 hat vor dem S Max die Fahrdynamiktest gewonnen. Der 2er wird beschafft, weil BMW die Kiste - selbst für diesen Bereich ungewöhnlich hoch - subventioniert hat und keiner drunter kam bzw. gehen wollte.
    • kurvenfahrer schrieb:

      Der A6 hat vor dem S Max die Fahrdynamiktest gewonnen. Der 2er wird beschafft, weil BMW die Kiste - selbst für diesen Bereich ungewöhnlich hoch - subventioniert hat und keiner drunter kam bzw. gehen wollte.
      Soviel dann also zu dem Thema, dass der Fahrdynamiktest entscheidend war ... letztlich hat doch wieder einmal
      das schnöde Geld die entscheidung getroffen. So wie es vermutlich bei den meisten Großausschreibungen war.
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      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
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    • Tobias Voss schrieb:

      Soviel dann also zu dem Thema, dass der Fahrdynamiktest entscheidend war ... letztlich hat doch wieder einmaldas schnöde Geld die entscheidung getroffen. So wie es vermutlich bei den meisten Großausschreibungen war.
      Wenn´s denn stimmt. Der A6 ist eine andere Fahrzeugklasse und bietet bzgl. Platz (Höhe!) weniger als der 2er GrandTourer.

      Der günstigste Preis ist nicht immer automatisch der Gewinner, die anderen Kriterien der Ausschreibung müssen schon auch passen....
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Erich Kirchmayer schrieb:

      Der günstigste Preis ist nicht immer automatisch der Gewinner, die anderen Kriterien der Ausschreibung müssen schon auch passen.
      Das ist grundsätzlich davon abhängig, wie denn die anderen Kriterien in der Ausschreibung gewichtet werden.
      Und selbst dann kann es passieren, dass der eigentliche Gewinner nicht ausgewählt wird, weil er dem Bundes-
      land nicht in den Kram passt ...

      Ich gehe aber davon aus, dass in den allermeisten Ausschreibungen der Preis der entscheidende Punkt ist.
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    • Tobias Voss schrieb:


      Und selbst dann kann es passieren, dass der eigentliche Gewinner nicht ausgewählt wird, weil er dem Bundes-
      land nicht in den Kram passt ...
      das ist ein generelles Problem von (EU-weiten) Ausschreibungen. Warum sollte ein Bundesland nicht einen Anbieter bevorzugen dürfen, der im Bundesland tätig ist und Arbeitsplätze bereitstellt und sichert und dort Steuern zahlt?

      Auch wenn der Anbieter aus dem Bundesland etwas teurer ist, im Endeffekt ist er dennoch billiger, denn ER sichert die Arbeitsplätze dort. Macht ja keinen Sinn, z.B. Grossaufträge nach Bayern, BaWü oder NDS zu vergeben und gleichzeitig zahlt man dann in NRW die Arbeitslosen durch Stellenabbau bei Opel, Ford etc. weil die eben nicht den Grossauftrag erhalten haben.

      Das Ganze betrifft ja nicht nur Fahrzeuge....
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Erich Kirchmayer schrieb:

      Warum sollte ein Bundesland nicht einen Anbieter bevorzugen dürfen, der im Bundesland tätig ist und Arbeitsplätze bereitstellt und sichert und dort Steuern zahlt?
      Weil das eben nicht durch die EU-weite Vorgabe abgedeckt ist ...

      Und in dem mir bekannten Fall ging es nicht einmal um Fahrzeuge aus hiesiger Produktion, der Zuschlag
      ist selbstverständlich in ein anderes Bundesland gegangen.

      ;)

      Insofern finde ich es hochinteressant, dass es tatsächlich noch Länder in der EU gibt, wo der Großteil der
      beschafften Streifenwagen aus heimischer Produktion stammt und (aus welchen Gründen auch immer) es
      kein Hersteller aus dem Ausland schafft, sich da in nennenswerter Stückzahl einzuschleusen ...
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    • Tobias Voss schrieb:

      Insofern finde ich es hochinteressant, dass es tatsächlich noch Länder in der EU gibt, wo der Großteil der
      beschafften Streifenwagen aus heimischer Produktion stammt und (aus welchen Gründen auch immer) es
      kein Hersteller aus dem Ausland schafft, sich da in nennenswerter Stückzahl einzuschleusen ...
      Da frage ich mal anders rum, in welchem EU-Staat sind den großartig Fahrzeugmodelle nicht einheimischer Hersteller vorhanden?
      Vorrausgesetzt es ist ein einheimische Produktion vorhanden und es werden Fahrzeuge in der entsprechenden Preisklasse und Größe angeboten.

      Spontan fällt mir da nur Großbritannien ein, die in den letzten Jahren stärker von Vauxhall abrücken.