SW KatS Bund

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    • Bayreuther2 schrieb:

      Wie oft braucht man einen reinen SW? Der steht sich doch die Reifen platt.
      Ja und?

      Das Fahrzeug wird für den Einsatz in einem KATASTROPHENFALL beschafft, und
      nicht für die tägliche Belustigung der erhaltenden Feuerwehr. Ich glaube, wird hier
      immer wieder sehr gerne vergessen ...

      Wenn eine Feuerwehr der Ansicht ist, einen GW-Logistik zu benötigen, dann kann
      sie sich ja auch einen kaufen, Anbiter dafür wird genug geben.

      Alternativ könnte man die SW2000 ja auch dort stationieren, wo sie auf Grund der
      örtlichen Lage öfters genutzt werden, aber dann jammern ja alle anderen ...
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      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
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    • Bei kommunal beschafften GW-L1 oder GW-L2 Modul Wasserversorgung (BY) scheint es ja auch zu klappen, letztere werden ja sogar gefördert.
      KatS-Fahrzeug hin oder her, die Aufgabe kann es ja übernehmen. Aber es zusätzlich zu nutzen ist ja eigentlich nur positiv, solange die ursprüngliche Aufgabe trotzdem jederzeit wahrgenommen werden kann und die Einbußen durch den hier in den Raum gestellten Nachteil der Rollcontainer ggü. der herkömmlichen Schlauchkasetten nur gering ist. Ich denke auch an weitere Aufgaben im KatS, zB den Transport von Sandsäcken oder Lebensmitteln.

      Und wenn man sich andere KatS-Fahrzeuge anschaut, welche davon werden denn wirklich NUR im KatS eingesetzt? Ich denke da ganz besonders an die LF KatS, die oft im täglichen Einsatzalltag angetroffen werden können, oder die Dekon P, die mit ihrer LBW häufig auch als Mehrzweckfahrzeug für Transportaufgaben oder mancherorts sogar als S-RTW Ersatz dienen...
    • Tobias Voss schrieb:

      Das Fahrzeug wird für den Einsatz in einem KATASTROPHENFALL beschafft, und
      nicht für die tägliche Belustigung der erhaltenden Feuerwehr. Ich glaube, wird hier
      immer wieder sehr gerne vergessen ...
      Genau. Und sie sollen wenn überhaupt als Ergänzung zur kommunalen Regelvorhaltung im Tagesgeschäft dienen. Dass viele das bei den Bundfahrzeugen anders sehen dürfte (leider) hinlänglich bekannt sein, oder wie sieht die Messfähigkeit deutscher Feuerwehren ohne diese komischen Fiat-ErkKw aus? Leider sehr düster, weil sich kaum einer seitdem mehr ein Messfahrzeug gekauft hat (obwohl's gefühlt wieder mehr werden). Wenn mein Brandschutzbedarfsplan mir sagt, dass ich eine Logistikkomponente brauche, oder ich als Kommandant sie meine zu brauchen, dann habe ich sie mir auch bitte selbst zu kaufen.

      Jay schrieb:

      Zumal für mich fraglich ist, ob man die in Gitterboxen rumfliegenden Schläuche genauso einfach während der Fahrt verlegen kann, wie die in Buchten gelagerten eines normalen SW...
      Das ist nicht so problematisch. Viel spannender wird das bei der Förderung abseits befestigter Wege, wo du mit dem SW nicht hinkommst. Erfahrungsgemäß kommst du dort auch mit den Rollcontainern nicht hin, wohingegen du die Schlauchtragekörbe vom "alten" SW 2000 noch ohne Probleme mit vier (oder sechs?) FM (SB) über Stock und Stein tragen kannst. Natürlich hat die Lösung den Nachteil, dass man das Fahrzeug nicht ganz so einfach auf seine kommunalen Bedürfnisse umbasteln kann, da die Tragekörbe nicht so leicht zu verlasten sind wie Rollwägen. ^^

      Bayreuther2 schrieb:

      Bei kommunal beschafften GW-L1 oder GW-L2 Modul Wasserversorgung (BY) scheint es ja auch zu klappen, letztere werden ja sogar gefördert.
      Da ist die Wasserförderung aber nur eine von vielen Aufgaben. Davon abgesehen kommst du mit einem 16 Tonnen-Fahrgestell gar nicht erst in die Nähe des unwegsamen Geländes (länge 6800 mm vs. 8300 mm) . Nicht ohne Grund fordern/-ten viele einen SW auf 9 bis 11 Tonnen-Fahrgestell.

      Bayreuther2 schrieb:

      Und wenn man sich andere KatS-Fahrzeuge anschaut, welche davon werden denn wirklich NUR im KatS eingesetzt? Ich denke da ganz besonders an die LF KatS, die oft im täglichen Einsatzalltag angetroffen werden können, oder die Dekon P, die mit ihrer LBW häufig auch als Mehrzweckfahrzeug für Transportaufgaben oder mancherorts sogar als S-RTW Ersatz dienen...
      *Finger heb* Unser DekonP, wo wir seit 6 Jahren auf das Equipment warten ^^
      Jetzt mal ohne Spaß, Du weißt schon, dass Du hier Äpfel mit Birnen vergleichst? Die LF 20 KatS-TS (ex MAN/Lentner, jetzt MB/Ziegler) waren von Anfang an auch für den kommunalen Einsatz konzipiert und der ist auch gewollt, so lange es bestimmungsgemäß bleibt. Selbst bei den anderen Fahrzeugen stellt sich der Bund nicht quer - so lange es denn bestimmungsgemäß bleibt. Das ist weder ein GW-L/DekonP-Eigenbau, noch der leergeräumte (und auf einem AB verlastete) DekonP oder gar der S-RTW-Ersatz. Bei solchen Fällen haben einfach die Verantwortlichen geschlafen!
    • xaviberlin schrieb:

      Das ist nicht so problematisch. Viel spannender wird das bei der Förderung abseits befestigter Wege, wo du mit dem SW nicht hinkommst. Erfahrungsgemäß kommst du dort auch mit den Rollcontainern nicht hin, wohingegen du die Schlauchtragekörbe vom "alten" SW 2000 noch ohne Probleme mit vier (oder sechs?) FM (SB) über Stock und Stein tragen kannst. Natürlich hat die Lösung den Nachteil, dass man das Fahrzeug nicht ganz so einfach auf seine kommunalen Bedürfnisse umbasteln kann, da die Tragekörbe nicht so leicht zu verlasten sind wie Rollwägen. ^^
      Das sind 6-MannTragekörbe. Mann kann schnell feststellen, dass auch die im Gelände nur sehr mühselig zu bewegen sind. Mit den richtigen Reifen bzw. der richtigen Radgröße bekommt man einen Rollcontainer auch mal über eine feuchte Wiese. Allerdings haben alle Systeme im Gelände ihre Grenzen und ab einem gewissen Punkt hilft nur eins: Manpower für das manuelle Verlegen (ausziehen der Buchten oder Rollschläuche).

      xaviberlin schrieb:

      Da ist die Wasserförderung aber nur eine von vielen Aufgaben. Davon abgesehen kommst du mit einem 16 Tonnen-Fahrgestell gar nicht erst in die Nähe des unwegsamen Geländes (länge 6800 mm vs. 8300 mm) . Nicht ohne Grund fordern/-ten viele einen SW auf 9 bis 11 Tonnen-Fahrgestell.
      9t dürfte inzwischen recht eng werden und in Anbetracht von möglicher Katstrophenschutz-Logistik (Sandsäcke) auch wenig sinnvoll. Die Leergewichte der Fahrgestelle sind mit denen von 1996 lange nicht mehr zu vergleichen.
    • Anscheinend gibt es große Probleme, was auch erklärt, wieso bisher keine Auslieferungen stattgefunden haben.

      In einem Onlineartikel wird Herr Unger vom BBK wie folgt zitiert:

      Marvin König schrieb:

      Die schlechte Nachricht ist: Beim Schlauchwagen, der ja eigentlich gerade auch im Hinblick auf Waldbrände wichtig wäre, haben wir ein Riesenproblem. Der Hersteller war nach drei Jahren nicht in der Lage, uns ein vernünftiges Auto auf den Hof zu stellen. Wir müssen den Auftrag wahrscheinlich neu ausschreiben.
      Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

      Etwas Off-Topic: In Kürze sollen wohl weitere neue LF-KATS (ca. 170 fest, und Option über 170) ausgeschrieben werden.