Wieder ein Hubschrauber in Hartenholm - KBA plant ersten NEH in SH

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  • Hi,

    kellern schrieb:


    Bartleby schrieb:

    - Mit dem Hubi sind Rundflüge gemacht worden? Blieb die Beschriftung "Notarzt" offen sichtbar? Wäre ja auch interessant....
    und was wäre wenn ? Welchen OWI/Straftatbestand erfüllt dass dann deiner Meinung nach ?
    Wieviele Hilfesuchende hast du schon erlebt, die im Notfall einen Hubschrauber in der Luft anhalten nur weil sie dachten dass der Notarzt der draufsteht auch drin ist ?


    Zumindest sieht es sch... aus, wenn ein "Notarzt" zufällig über eine Unfallstelle fliegt und "nix tut".
    Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
  • Hi,

    Bartleby schrieb:

    - Es wundert mich, dass bei einer derart alten Maschine (die nicht umsonst u.a. bei der Polizei ausgemustert wurde), noch jemand freiwillig einsteigt und mitfliegt...


    Hubschrauber in diesem Alter (bzw. Flugstundenzahl) sind i.d.R. mehrfach quasi "technisch runderneuert", hoch-/nachgerüstet usw.
    Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
  • Also ich würde als Pilot lieber einen Hubschrauber kaufen, der schon 30 Jahre bei der Polizei geflogen ist, als einen der nur 10 Jahre bei einem Privatpiloten auf dem Buckel hat...
    Grüße aus dem Frankenland :winktz:

    Patrik *Kalli* Kalinowski
    Administrator
    BOS-Fahrzeuge.info



    Warum denn immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?!
    - André Heller -
  • Alter eines Helicopters / Flugtüchtigkeit

    Hallo

    Ich kann den letzten beiden Kommentaren nur absolut recht geben, das Alter eines Helicopters ist in Bezug auf die Sicherheit kein Argument. Es ist nur eine Frage wer die Wartung durchführt, bzw. wie gut die Wartung durchgeführt wird. Viele Teile werden in Abständen komplett ausgetauscht.
    Als Beispiel: Die beiden für die Luftrettung im Kanton Wallis (Schweiz) zuständigen Unternehmen Air Glaciers und Air Zermatt fliegen in einer höchst anspruchsvollen Umgebung Rettungseinsätze mit SA 316B (Alouette3) und Longlineeinsätze mit SA315B (Lama). Diese Helicopter sind teilweise erstmals in den `60 geflogen. Ich bin diese Jahr selbst auch ohne jede Angst oder Probleme mit einer 1963 gebauten SA316B unterwegs gewesen. Das Vertrauen kommt für mich nicht durch das Alter des Helicopters, sondern durch die Wartung und durch das Vertrauen in die Fähigkeit des Piloten.
    Das Alter der BO 105 ist deshalb keinerlei Argument gegen die Sicherheit dieses Projekts. Wie bereits früher erwähnt, ist die Benutzung einer BO 105 eher eine Frage nach der Höhe an Unterhaltskosten und damit eine Frage der Finanzierung.

    Matthias
  • Zum Alter:
    Gut, das war etwas missverständlich formuliert, da habt ihr Recht. Ich meinte damit: eine Ausmusterung erfolgt bei der Polizei in der Regel, wenn die Wartungs- und Instandhaltungskosten die Kosten für eine Neuanschaffung übersteigen. Aber gleichzeitig spielt auch die Sicherheit eine Rolle. Aktuelle Maschinen haben wesentlich mehr "Sicherheitsausstattung" als alte Maschinen, was gerade bei Landungen in freier Wildbahn und bei "Niedrig-Flügen" wichtig ist. In diesem Bereich sind ja RTH/ITH/NEH etc. meistens unterwegs, von daher sollte im Interesse der Mitarbeiter eine möglichst hohe Sicherheit herrschen. Und die ist bei der alten Maschine nunmal deutlich niedriger als bei aktuellen Modellen.
    Und wenn sogar für die Polizei Wartungs- und Instandhaltungskosten teurer sind als eine Neuanschaffung, dann frage ich mich, wie das ein profitorientiertes Unternehmen sinnvoll bewältigen möchte?
    Abgesehen davon:
    Die BO 105 wird ja in diesem Fall gewerblich eingesetzt... Gemäß der JAR-OPS 3 ist das aber nicht mehr zulässig.... Ausnahme?!
    ( de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6lkow_Bo_105 und lba.de/cae/servlet/contentblob…onFile/3481/JAR_OPS_3.pdf )

    Und bezüglich Notarzt:
    Soweit ich weiß, darf nur Notarzt draufstehen, wo auch Notarzt drin ist... Das allerdings jetzt ohne konkrete Quelle.

    Und @ kellern:
    Vielleicht kannst du auch mal neutral antworten, ohne gleich "giftig" im Tonfall zu werden?! Nur weil kurze Stichpunkte geschrieben werden, heißt das nicht, dass es automatisch Schwachsinn bzw. ohne "Hintergrund" gefragt ist...
  • kurvenfahrer schrieb:

    Notarzt ist kein geschützter Begriff oder gar eine Berufsausbildung.
    Vollkommen richtig, aber ich kenn es auch aus früheren Zeiten, dass die entsprechenden Notarzt-
    Beschriftungen abgedeckt wurden, wenn der NAW / das NEF nicht als NAW oder NEF unterwegs ge-
    wesen ist.

    Ob es dazu allerdings eine Rechtsgrundlage gegeben hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Sinnvoll
    ist es aber in meinen Augen auf jeden Fall. OK, bei einem Hubschrauber nun nicht unbedingt ;)
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    http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
    facebook.com/voss.tobias
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  • Bartleby schrieb:

    Und @ kellern:
    Vielleicht kannst du auch mal neutral antworten, ohne gleich "giftig" im Tonfall zu werden?! Nur weil kurze Stichpunkte geschrieben werden, heißt das nicht, dass es automatisch Schwachsinn bzw. ohne "Hintergrund" gefragt ist...

    Ich schreibe oft was ich sagen will, ohne Geschwafel und ohne (Höflichkeits-)Floskeln.

    Deswegen mag bei Anderen uU der Eindruck einer gewissen Schärfe oder eines Zuviel an Schärfe entstehen,
    die in dem Fall vielleicht gar nicht von mir gewollt ist.

    Ich halte hier keinen für "doof" oder "schwachsinnig" - dafür kenne ich die Leute zu wenig.

    Dennoch schreibt hier jeder anders, und wenn ich hinter Stichpunkten keinen Schwachsinn vermuten darf und "Hintergrund" vermuten muss dann darf man in meine Zeilen auch nicht per se "Gift" hineininterpretieren.

    Wenn sich aber jemand hinstellt und sagt "die und die sind doof weil sie das und das tun" dann darf er auch nicht anfangen zu weinen wenn er Zeilen zu lesen bekommt die in ihm den Eindruck erwecken er selbst könnte auch "doof" sein weil seine Denkweise zumindest Fragen aufwirft.

    "Doof" oder Ahnungslos sind nicht immer nur die anderen.

    Das gilt für mich - wie jeden hier.

    In diesem Sinne .... weiter mit konstruktiver Kritik.
    es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
    genau Einen !

  • Hi,

    Bartleby schrieb:

    Zum Alter:
    Gut, das war etwas missverständlich formuliert, da habt ihr Recht. Ich meinte damit: eine Ausmusterung erfolgt bei der Polizei in der Regel, wenn die Wartungs- und Instandhaltungskosten die Kosten für eine Neuanschaffung übersteigen. Aber gleichzeitig spielt auch die Sicherheit eine Rolle. Aktuelle Maschinen haben wesentlich mehr "Sicherheitsausstattung" als alte Maschinen, was gerade bei Landungen in freier Wildbahn und bei "Niedrig-Flügen" wichtig ist.


    Es gibt eine ganze Menge Gründe für die Polizei, irgendwelche Hubschrauber auszumustern. Sicher spielen da auch Wartungskosten eine Rolle, aber auch z.B. eine "Flottenreinheit". Eine einzelne BO105 in einem Fuhrpark mit lauter neueren BK117 oder EC 135 macht wartungstechnisch z.B. sehr wenig Sinn, ebensowenig bei/für die Ausbildung der Piloten. Dazu kommen polizeitaktische Vorgaben, die i.d.R. auch ein Mehr an Technik erfordern und dieses wiederum eine höhere Nutzlast.


    In diesem Bereich sind ja RTH/ITH/NEH etc. meistens unterwegs, von daher sollte im Interesse der Mitarbeiter eine möglichst hohe Sicherheit herrschen. Und die ist bei der alten Maschine nunmal deutlich niedriger als bei aktuellen Modellen.


    Nun, der ADAC fliegt mit der D-HLTB (derzeit Chr. 1) eine Maschine von 1991 - die BK 117 ist also auch schon 20 Jahre alt und noch lange kein altes Eisen.....
    Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
  • Also die beiden BK-117 der Fliegerstaffel Sachsen-Anhalt sind top in Schuss. Bei der BO-105 lasse ich mir das ja noch eingehen. Allerdings ist es auch so - wie schon einmal erwähnt - dass man in einer Flotte eine gewisse Typenreinheit haben will, denn das macht die Wartung und die Ersatzteilbeschaffung wirtschaftlicher, wie auch die Ausbildung und die entsprechenden Ratings.

    So, damit wäre das Thema als Solches ja geklärt, ich wäre dankbar, wenn wir nun wieder zum Ursprungsthema zurückkehren könnten... DANKE!
    Grüße aus dem Frankenland :winktz:

    Patrik *Kalli* Kalinowski
    Administrator
    BOS-Fahrzeuge.info



    Warum denn immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?!
    - André Heller -
  • Patrik Kalinowski schrieb:

    Also die beiden BK-117 der Fliegerstaffel Sachsen-Anhalt sind top in Schuss.

    So, damit wäre das Thema als Solches ja geklärt, ich wäre dankbar, wenn wir nun wieder zum Ursprungsthema zurückkehren könnten... DANKE!



    Ich hatte nichts über technische Mängel geschrieben. ;) Die Wartung eines Hubschraubers erfolgt doch nach anderen Massstäben als die eines Landfahrzeuges. Das bleibt nur stehen, der Ausfall einer/beider Turbinen ist hingegen nicht so lustig.Gut auch das wird geübt, Stichwort Autorotation.

    Ansonsten sorry für das Off Topic. :betlinks:
  • Hi,

    eike112 schrieb:

    Es gibt was neues!!!



    Tja, alle Jahre wieder....

    Über das "wie" des Projekts kann man ja streiten, aber insgesamt kommt mir die Sache sehr bekannt vor:

    Da bietet sich z.B. ein Notarzt an, im Auftrag der Rettungsleitstelle von Zuhause und mit eigenem(!) Einsatzfahrzeugs zu NA-Einsätzen auszurücken. Im betr. RD-Bereich auch ganz sinnvoll, denn der NA wohnt knapp über der Grenze des "grossen Nachbar-"RD-Bereichs und dort ist die NA-Versorgung mit eigenen NA recht dürftig. Der "wilde" NA könnte manche Einsatzorte in 5 Minuten erreichen wozu der öff. NAW 15 Minuten oder mehr benötigt. Es kommt zu Streitereien bzgl. der BOS-Funklizenz und Funkrufnamen usw. - kennt man auch von Kuno ;) Eingesetzt wird der NA nicht, dann doch, dann wieder nicht.....

    usw.

    Was Kuno betrifft, stimmt es wohl, dass sein quasi "Todesurteil" die Weigerung (bzw. Verbot "von oben") der benachbarten Leitstellen ist, ihn einzusetzen. Gerade bei längeren Strecken hätte er seine Vorteile. Eigentlich würde es Sinn machen, Kuno zu holen, wenn der nur 10 Minuten braucht und das "offizielle" NEF aber deutlich länger. In meiner Gegend fliegt oft der RTH als "NEF", wenn im Landkreis oder in benachbarten RD-Bereichen kein anderer NA gleichschnell oder schneller sein kann. Offensichtlich ist trotz 11 NEF/NAW im RDB München ja Bedarf da. Oft transportiert der RTH dann auch nur, "weil er schon mal da ist", bodengebunden wäre ein Trnasport in vielen Fällen genauso möglich. Aber da jammern die Kassen nicht, wenn ein RTH (oder gar der ITH) als "NEF" ins Altenheim auf "Unterzucker" oder "Analgesie bei Schenkelhals#" etc. fliegt....
    Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
  • Du hast prinzipiell recht. Auch ich kenne es aus vielen RTH Einsätzen so, dass man eigentlich nur den Arzt brauchte. Gibt bloß keine Gründe den Hubschrauber zum NEH zu machen. Schließlich wird die Transportkapazität doch noch oft genug gebraucht.

    Oft würde einfach ein weiterer NEF-Standort seinen Zweck erfüllen und dürfte sogar günstiger sein. Die Lösung mit den selbstanbietenden Arzt kenne ich auch - aus einem, soweit ich weiß erfolgreichen, Modell. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat dieser Arzt sein NEF als First Responder Fahrzeug angemeldet. Ist also auch für die gesamte Beladung selbst Verantwortlich gewesen (ein Traum wenn wir sowas auf unseren NEFs hätten). Das System hat sich in der Vergangenheit wohl für beide Seiten bewährt und er soll neuerdings auch einen richtigen Funkrufnamen erhalten haben (als NEF).
  • Hi,

    Schulsani schrieb:

    Du hast prinzipiell recht. Auch ich kenne es aus vielen RTH Einsätzen so, dass man eigentlich nur den Arzt brauchte. Gibt bloß keine Gründe den Hubschrauber zum NEH zu machen. Schließlich wird die Transportkapazität doch noch oft genug gebraucht.


    Wenn man neue NEF aufstellen würde, hätte man damit auch noch keine Lufttransportkapazität. Und wenn es Sinn macht (Transportweg/Zeit/etc.), dann kommt auch ein RTH, selbst wenn der bodengebundene NA und ein RTW schon vor Ort sind.



    Oft würde einfach ein weiterer NEF-Standort seinen Zweck erfüllen und dürfte sogar günstiger sein.



    Ist halt etwas Statistik und das wollte man wohl mit Kuno "beweisen". Ein NEF ist natürlich billiger als ein NEH, aber wie sieht es aus, wenn man mehrere NEF aufstellen müsste und die dann - "normale" NA-Abdeckung ist ja da - vielleicht nur 1-2x/Tag fahren?



    Die Lösung mit den selbstanbietenden Arzt kenne ich auch - aus einem, soweit ich weiß erfolgreichen, Modell. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat dieser Arzt sein NEF als First Responder Fahrzeug angemeldet. Ist also auch für die gesamte Beladung selbst Verantwortlich


    Nix Anderes ist Kuno doch auch - jedenfalls solange seine Vorhaltung durch die KBA/Spenden finanziert wird. Die ärztlichen Leistungen wird (und darf) der NEH-Notarzt trotzdem selbst abrechnen und fairerweise sollte der NEH-Betreiber dann pro Einsatz die NEF-Pauschale bekommen. Fliegt der NEH nicht, kostet er den Kassen nix, fliegt er, zahlen die Kassen nicht mehr als für ein NEF. Und dann wird das System für die Kassen sogar billiger, als ein weiteres NEF aufzustellen und dessen komplette Vorhaltung zu übernehmen.

    Und ich könnte mir vorstellen, dass die Vorhaltung des NEH auch langfristig aus Spenden, Sponsoring und Unternehmensgewinnen finanziert werden kann, wenn er wenigstens pro Einsatz dann die NEF-Pauschale bekommt. Wie gesagt - Letzteres wäre nur fair, denn hier bei uns bekommt eine z.B. Werk-Feuerwehr auch Geld, wenn sich der RD mal deren RTW "ausleiht".
    Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
  • Erich Kirchmayer schrieb:

    Und ich könnte mir vorstellen, dass die Vorhaltung des NEH auch langfristig aus Spenden, Sponsoring und Unternehmensgewinnen finanziert werden kann, wenn er wenigstens pro Einsatz dann die NEF-Pauschale bekommt. Wie gesagt - Letzteres wäre nur fair, denn hier bei uns bekommt eine z.B. Werk-Feuerwehr auch Geld, wenn sich der RD mal deren RTW "ausleiht".

    Sind wir jetzt schon soweit, daß die Bevölkerung neben einem ineffektiven Krankenversicherungssystem auch noch zusätzlich die Defizite im RD finanzieren muß?
    Wenn Bedarf für die Mühle da ist, soll es KBA belegen - dafür gibts ausreichend Fachleute - und die Kasse zahlen.
  • Erich Kirchmayer schrieb:

    Die ärztlichen Leistungen wird (und darf) der NEH-Notarzt trotzdem selbst abrechnen und fairerweise sollte der NEH-Betreiber dann pro Einsatz die NEF-Pauschale bekommen. Fliegt der NEH nicht, kostet er den Kassen nix, fliegt er, zahlen die Kassen nicht mehr als für ein NEF. Und dann wird das System für die Kassen sogar billiger, als ein weiteres NEF aufzustellen und dessen komplette Vorhaltung zu übernehmen.
    Es mag ja sein, dass das in Bayern der Fall ist, aber in Schleswig-Holstein werden festangestellte Ärzte auf
    den arztbesetzten Rettungsmitteln eingesetzt, die bereits durch die Krankenkassen bezahlt werden. Da ist
    nix mehr mit "privat durch den NA abrechnen".

    Es mag ja sein, dass sowas in anderen Bundesländern machbar ist ... in Schleswig-Holstein definitiv nicht,
    und das ist auch gut so ...
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  • Hi,

    Tobias Voss schrieb:

    Erich Kirchmayer schrieb:

    Die ärztlichen Leistungen wird (und darf) der NEH-Notarzt trotzdem selbst abrechnen

    Es mag ja sein, dass das in Bayern der Fall ist, aber in Schleswig-Holstein werden festangestellte Ärzte auf
    den arztbesetzten Rettungsmitteln eingesetzt, die bereits durch die Krankenkassen bezahlt werden. Da ist
    nix mehr mit "privat durch den NA abrechnen".
    Es mag ja sein, dass sowas in anderen Bundesländern machbar ist ... in Schleswig-Holstein definitiv nicht,
    und das ist auch gut so ...


    Ich denke mal, dass der NA von Kuno nicht beim der KBA angestellt ist. Und dann darf er seine ärtzl. Leistungen auch selbst abrechnen, wenn er eine "Kassenzulassung" hat (die z.B. niedergelassene Ärzte haben) Gilt hier in Bayern auch für Ärzte von Kliniken - da rechnet dann eben der Chefarzt bzw. die Klinik ab.
    Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst